Mittwoch, 18. Februar 2026

Saturn - Neptun Konjunktion 2026


1. Astrologischer Hintergrund

Die Saturn-Neptun-Konjunktion am 20.02.2026 auf 0° Grad Widder markiert den Beginn eines neuen, 36 Jahre dauernden, Zyklus. Doch diesmal liegt eine besondere Brisanz in diesem kosmischen Ereignis: Es ereignet sich auf 0° Widder, hier beginnt der Tierkreis, hier nimmt alles seinen Anfang. Die Anfangsgrade in kardinalen Zeichen gelten in der Astrologie als besonders wichtig, sie markieren einen kompletten Neubeginn, im Widder nochmal mehr als in den anderen Zeichen. Ein neuer Zyklus, auf dem Anfangsgrad des Tierkreis, Saturn und Neptun ganz frisch im Zeichen. Damit treffen gleich drei archetypische Neuanfangs-Impulse zusammen, ein solcher Gleichklang von Neubeginn weist auf einen gravierenden Wendepunkt hin. Ein echter Neustart! Ein Jahrtausendereignis. 
 
 
 
 
 
Die Themen sind Traum  (Neptun) und Wirklichkeit (Saturn). Das Auflösen (Neptun) von Grenzen (Saturn), die Sehnsucht (Neptun) nach Sicherheit (Saturn) aber auch Träume (Neptun) können Realität (Saturn) werden.  Mit Beginn des letzten Zyklus vor 36 Jahren fielen Mauern und Grenzen lösten sich auf. Der Zyklusbeginn läutete das Ende des Kommunismus und der UdSSR ein.  Russland und auch Putin (Saturn/Neptun Konjunktion in der Radix) werden wohl auch dieses Mal besonders in Resonanz gehen. Aber auch Länder wie Ungarn und Polen haben  diese Konstellation. Für den Iran aber auch die USA findet sie am IC statt.  Alte Strukturen zerfallen, neue Ordnungen suchen ihren Platz.

Saturn im Widder - Der mutige Wegbereiter

Schauen wir uns zuerst Saturn an: auf den ersten Blick eine düstere Erscheinung, die Grenzen setzt aber auch Klarheit schafft. Saturn, der Hüter der Schwelle, wie er genannt wird. Saturn im Widder bringt die Energie des Neubeginns in eine strukturierte und zielgerichtete Form. Während der feurige Widder für Impulsivität, Pioniergeist und Tatendrang steht, lenkt Saturn diese Eigenschaften in geordnete Bahnen. Saturn im Widder kombiniert die Tatkraft des Widders mit der Disziplin Saturns; ein kühner Anführer, der mit Bedacht und Mut neue Wege beschreitet.

Neptun im Widder - Der sanfte Krieger

Und Neptun: Der Herrscher der Meere, weicht auf und durchdringt somit alles. Neptun ist das kollektive Unterbewusstsein. Wenn Neptun in den Widder eintritt, trifft das Reich der Träume und Spiritualität auf die Energie von Aktion und Pioniergeist. Diese Verbindung kann dazu führen, dass Ideale und Visionen mit großem Mut verfolgt werden. Es entstehen neue Bewegungen, die von Inspiration und dem Wunsch nach Veränderung getragen werden. Gleichzeitig kann es aber auch zu einer Tendenz kommen, sich in unrealisierbaren oder idealistischen Zielen zu verlieren, so dass wir den Neustart komplett verschlafen. Neptun im Widder ist auch der chaotische (Neptun) Neubeginn (Widder). Wir träumen den alten Traum, die Welt zu verändern und neu und besser zu erschaffen. Auflösung (Neptun) mit aller Kraft (Widder). 
  

Saturn und Neptun – Die Begegnung von Traum und Wirklichkeit

Wenn Saturn und Neptun sich begegnen, prallen zwei scheinbar gegensätzliche Prinzipien aufeinander: das Harte und das Weiche, das Sichtbare und das Unsichtbare, das Endliche und das Grenzenlose. Saturn verkörpert das Konkrete, das Greifbare, das, was Bestand haben soll. Neptun dagegen verweist auf das Unfassbare, das Fließende, das, was sich entzieht und auflöst. Der Herrscher der Zeit (Saturn) trifft auf zeitlose Ewigkeit (Neptun). 
 
Die Zeit (♄) verrinnt (♆). Steter Tropfen (♆) höhlt den Stein (♄). Die Nebel (♆) der Zeit (♄). Was ist Einbildung (♆) und was Realität (♄). Unsichtbare (♆) Grenzen (♄). Ernüchterung (♄) nach dem Rausch (♆). Die Realität (♄) verschwimmt (♆). Sehnsucht (♆) nach Sicherheit (♄). kein fester Boden (♄) unter den Füßen (♆). Der alte Mann (♄) und das Meer (♆). Grenzen (♄) verschwimmen (♆). Disziplin (♄) und Hingabe (♆). Träume (♆) können wahr (♄) werden.

Saturn–Neptun-Zyklus (ca. 36 Jahre) Themen: In der Konjunktion verschmelzen beide Kräfte und gerade darin liegt die Spannung. 
  • Strukturen (Saturn) beginnen sich aufzulösen (Neptun).
  • Grenzen verschwimmen
  • Klarheit wird von Nebel überzogen
  • Wunsch und Wirklichkeit  
  • Die Spannung zwischen Realität (Saturn) und Ideal (Neptun)
  • Große Enttäuschung 
  • Wirtschaftskrisen  
Gleichzeitig aber kann das Unwirkliche plötzlich Form annehmen: 
  • Visionen werden konkret 
  • Träume verwirklichen 

Man könnte sagen: Saturn gibt dem Traum ein Skelett, Neptun haucht der Realität Seele ein.

Doch dieser Prozess ist nicht ohne Reibung. Oft erleben wir im Saturn–Neptun-Zyklus zunächst eine Phase der Desillusionierung: das Platzen großer Hoffnungen, das Aufwachen aus Illusionen. Was bleibt, ist die Möglichkeit, neue Werte und Visionen zu verankern, dieses mal auf tragfähigem Boden.


 

2. Historischer Rückblick 

Zur Einordnung: Konjunktionen von Saturn und Neptun in Widder traten historisch z. B. am 27. März 1703 (11° Widder) und am 21. März 1380 (21° Widder) auf. Ich habe hier eine Liste von Saturn/Neptun Konjunktionen in einem Zeitraum von 3000 Jahren gefunden. Auf 0° Widder fand keine statt, das macht sie so einzigartig.  

  • 1380 (in Widder):  Machtverschiebungen im mittelalterlichen Europa. Der Moskauer Großfürst Donskoi siegt über die Mongolen und wird zum russischen Nationalhelden.  
  • 1486 (in Schütze):  Religiöse und weltanschauliche (Schütze)  Umbrüche prägen Europa. Mit dem Malleus Maleficarum beginnt die systematische Hexenverfolgung – Ausdruck von Angst, Kontrollverlust und religiösem Fanatismus. Gleichzeitig formuliert Pico della Mirandola seine Rede über die Würde des Menschen, ein Schlüsseltext des Humanismus, der ein neues Menschenbild und geistige Freiheit ankündigt. Alte Glaubenssysteme geraten ins Wanken, neue  entstehen.
  • 1703 (in Widder): Zar Peter gründet St. Petersburg, eine neue Ära beginnt. Über GB tobt der bis dahin stärkste Orkan und fordert zahlreiche Menschenleben. Über 10000 Menschen sterben in Japan durch ein Erdbeben und dem nachfolgenden Tsunami.  
  •  1809 (in Schütze):  Großer Vulkanausbruch in den Tropen, der Jahre später zum Jahr ohne Sommer geführt hat. Ende des schwedisch-russischen Krieges.   
  • 1846 (in Wassermann): Neptun wird entdeckt. Ein Vulkanausbruch auf Tonga führt zu Klimaveränderungen in Mitteleuropa. Im Westerwald fällt im August Schnee. Die Industrialisierung verändert das soziale Gefüge.
  • 1882 (in Stier): Bereits ab 1881 wirksam. Innerhalb weniger Wochen werden der russische Zar Alexander II. und der US-Präsident James A. Garfield ermordet, beide Ereignisse führen zu tiefgreifenden politischen Umbrüchen. In Algerien bricht ein Staudamm; Hunderte Menschen sterben. Themen von Sicherheit, Besitz und Stabilität (Stier) stehen im Zentrum.
  • 1917 (in Löwe): Russische Revolution, kommunistische Partei kommt an die Macht. Zusammenbruch alter Monarchien (Österreich), Ende der Zarenherrschaft.  Die Welt zwischen Krieg & Frieden. Der französische Frachter Mont Blanc explodierte. Bei dem Unglück wurden fast 2000 Menschen getötet, es entstand eine riesengroße Flutwelle. Schwere Erdbeben in Bali und China forderten viele Menschenleben. 
  • 1952/53 (in Waage):Der Kalte Krieg erreicht eine neue Phase, die Welt teilt sich in zwei Lager. Der Tod Stalins markiert das Ende einer Ära, in der DDR erhebt sich das Volk am 17. Juni. Die große Smogkatastrophe in London (Neptun: Gase) fordert Tausende Tote. Überschwemmungen mit vielen Toten in den Niederlanden und Südengland spiegeln die unruhigen Naturkräfte dieser Zeit.
  • 1989 (in Steinbock): Politische Mauern fallen. Das Volk steht auf, wachsende Proteste führten in Polen, Ungarn, der Tschechoslowakei, Rumänien usw.  zu einem Systemwechsel. Honecker muss zurücktreten und schließlich fällt die Berliner Mauer. In Chile endet die Diktatur Pinochets. Eine der größten Umweltkatastrophen, der Öltanker Exxon Valdez verliert mehr als 40.000 Liter Öl vor der Küste Alaskas.
  • 2026 (in Widder): Nach über 300 Jahren kehren Saturn und Neptun mit ihrem Zyklusbeginn in den Widder zurück. Die Konjunktion auf 0° Widder markiert einen kosmischen Neubeginn, die Verschmelzung von Vision und Tatkraft, Traum und Realität. Ein Impuls, der Pioniergeist verlangt und die Geburt einer neuen Weltordnung andeuten kann.


Der zyklische Entwicklungsbogen – von 1882 bis 2026

Betrachtet man die Saturn–Neptun-Konjunktionen der letzten eineinhalb Jahrhunderte, lässt sich eine klare Linie erkennen: ein ständiges Ringen zwischen Ideal und Realität, zwischen Vision und Struktur, zwischen Auflösung und Neubeginn. 
 
1882 – Der Zerbruch alter Sicherheiten
Im Stier stand die Frage nach Besitz, Werten und Stabilität im Vordergrund. Wirtschaftliche und politische Strukturen wurden erschüttert, Monarchien und Institutionen verloren an Festigkeit. Es war die Zeit der industriellen Expansion – aber auch der sozialen Ungleichheit. 
 
1917 – Die Auflösung von Monarchien

In Löwe, dem Zeichen der Herrschenden, zerfielen Königreiche.  Der Traum von einer neuen, gerechteren Welt nahm Gestalt an,  aus Vision wurde Revolution. Das Volk erhob sich, doch der Preis war Chaos, Krieg und Instabilität. Der Idealismus (Neptun) suchte Form (Saturn) und fand sie in neuen, oft dogmatischen Systemen.
 
1953 – Die Verhärtung der Ideologien

In Waage ging es um Gleichgewicht, Gerechtigkeit und Beziehungen,  doch die Welt teilte sich in zwei Lager. Der Kalte Krieg, die Fronten wurden härter. Der Traum von globaler Harmonie ( Waage Neptun) stieß auf die Realität  (Saturn).
 
1989 – Der Fall der Mauern

Im Steinbock, dem Zeichen der Systeme und Strukturen, erreichte der Zyklus einen seiner gewaltigsten Wendepunkte. Die Realität (Saturn) konnte die Sehnsucht nach Freiheit (Neptun) nicht länger halten. Mauern fielen – buchstäblich wie symbolisch. Doch was danach kam, war oft nicht das ersehnte, sondern ein neues Ringen um Orientierung in einer sich auflösenden (Neptun) Weltordnung (Saturn).
 
2026 – Alles auf Anfang 

Nun beginnt der Zyklus erneut – diesmal in Widder, am ersten Grad des Tierkreises. Nach Jahrhunderten kollektiver Auflösung und Umbrüche ruft dieser Moment zu einem echten Neubeginn auf. Es geht nicht mehr nur um das Loslassen alter Systeme, sondern um den Mut, etwas wirklich Neues zu erschaffen. Hier verschmelzen Traum und Tatkraft: Neptun bringt die Vision, Saturn die Form, und der Widder entzündet das Feuer des Anfangs.
 


3. Besondere Bedeutung 2026

Kollektiv:  
  • Politische Neugründung / Neuordnung globaler Machtverhältnisse.
  • Krise und Transformation alter Systeme (Finanzen, Institutionen, Religion). 
  • Kollektive Ernüchterung nach Idealen/Illusionen
  • neue Formen des Zusammenlebens, Auflösung verkrusteter Machtstrukturen.
  • Klimakrise/Ökologie: Saturn (Materie) + Neptun (Ozeane) → Fokus auf Wasser, Ressourcen, Grenzen des Wachstums.

Individuell: 
  • Persönliche Ideale wollen in praktische Verantwortung gegossen werden.
  • Auflösung alter Sicherheiten, Notwendigkeit zur Neuorientierung.
  • Chance: Spiritualität in den Alltag holen, Träume real machen. 

Wenn Saturn und Neptun 2026 gemeinsam über die Schwelle zum Widder treten, dann spüren wir kollektiv: Es ist Zeit, aufzuwachen. Zeit, nicht nur zu träumen, sondern das Geträumte auch zu leben.

Diese Konjunktion ist wie ein kosmischer Weckruf: „Mach was draus!“ Sie will uns herausführen aus der Ohnmacht der letzten Jahrzehnte, aus Nebel, Täuschungen und Dauerkrisen. Hinein in eine Phase, in der Vision wieder Hand und Fuß bekommt. Doch Saturn schaut genau hin: Was trägt wirklich? Was war nur schöner Schein?

Gesellschaftlich kann das bedeuten:

– Der Kapitalismus, wie wir ihn kennen, erreicht einen Wendepunkt. Das alte Versprechen von „immer mehr“ stößt an seine Grenzen. Saturn fragt: Was ist wirklich tragfähig? Neptun löst alte Wertvorstellungen auf und ruft nach mehr Sinn. Ich habe dies bereits in mehreren Artikeln hier beschrieben, das Ende des kapitalistischen Zeitalters ist nah.
– Neue ökonomische Modelle entstehen: Gemeinwohl, Kooperation und Nachhaltigkeit treten an die Stelle reiner Profitlogik.
– Digitalisierung, künstliche Intelligenz und spirituelle Suche verbinden sich auf unerwartete Weise,  das Virtuelle (Neptun) bekommt Struktur (Saturn).
Der Übergang von materieller zu immaterieller Wertschöpfung beschleunigt sich: Daten, Ideen, werden zur neuen Währung.
 – Machtzentren verschieben sich. Alte Hierarchien bröckeln, während sich neue Netzwerke bilden, nicht nur technologisch, sondern auch gesellschaftlich.
– Eine politische oder wirtschaftliche Neuordnung. Systeme, die auf Sand gebaut waren, werden geprüft  und manche wohl auch weggespült.
 Ökologisch richtet sich der Fokus klar auf das Element Wasser. Saturn (Materie, Verantwortung) und Neptun (Ozeane, Kreisläufe, das Unbewusste) fordern, dass wir endlich lernen, mit unseren Ressourcen achtsam umzugehen. Was bisher „fließend“ war, braucht jetzt klare Strukturen,  bevor es uns überflutet. Das Wasser wird zur Metapher unserer Zeit: es trägt, reinigt und überflutet. Wo wir zu lange verdrängt haben, dringt nun das Verdrängte an die Oberfläche. Neptun bringt das Unsichtbare ans Licht, Saturn zwingt uns, Verantwortung zu übernehmen. Vielleicht wird gerade aus dieser Krise ein neues Bewusstsein des Lebens geboren.

Individuell wird es ebenso spannend:
– Alte Sicherheiten lösen sich auf, und das ist nicht bequem. Aber in dieser Auflösung liegt die Freiheit, neu zu gestalten.
– Träume, die lange geschlummert haben, wollen Form annehmen.
Hier kommt es ganz stark auch auf das persönliche Horoskop an, wie stark jeder einzelne in Resonanz geht. Wer Planetenstellungen in den kardinalen Zeichen (Widder, Krebs, Waage, Steinbock) hat, wird diese Welle besonders intensiv spüren.

2026 steht wie ein kosmischer Startschuss am Himmel: Alles auf Anfang. Doch diesmal nicht als Rückkehr zu alten Mustern, sondern als Einladung, wirklich neu zu denken, zu fühlen, zu handeln.
Saturn fragt: Was willst du aufbauen, das Bestand hat?
Neptun fragt: Wovon träumst du, wenn du ehrlich bist?
Und der Widder antwortet: Fang einfach an.

Vielleicht ist genau das die Botschaft dieser Konjunktion: dass Wirklichkeit und Vision kein Widerspruch sind, solange wir den Mut haben, beides miteinander zu verweben.
 



Fazit: Wenn Traum und Realität Händchen halten

Der Zyklus von Saturn und Neptun erinnert uns daran, dass nichts bleibt, wie es ist und dass darin die größte Gnade liegt. 2026 öffnet ein neues Kapitel der Menschheitsgeschichte. Zwischen Traum und Tat, zwischen Chaos und Klarheit, liegt die Schwelle, die wir nun gemeinsam überschreiten. Das Universum drückt auf Reset, den Rest schreiben wir. Ich gehe davon aus, dass es auch bei dieser Konjunktion zum Zusammenbruch nicht mehr lebensfähiger Systeme kommen wird. 
 
Saturn und Neptun – das ist wie ein altes Ehepaar, das sich nach Jahrzehnten wieder an die Hand nimmt. Der eine sagt: „Wir müssen das ernst nehmen.“ Der andere: „Aber vergiss nicht zu träumen.“ Und irgendwo dazwischen liegt der Weg.

2026 erinnert uns daran, dass keine Wirklichkeit ohne Vision entsteht  und keine Vision Bestand hat, wenn sie nicht geerdet ist.

Und wer weiß: Vielleicht finden wir inmitten all der globalen Wirren genau das, was Saturn und Neptun uns schon seit Ewigkeiten zuflüstern, dass das wahre Wunder immer dann geschieht, wenn Traum und Realität endlich anfangen, miteinander zu tanzen.

Die sichtbare (Saturn) und die unsichtbare (Neptun) Welt gehören zusammen. Wir müssen wieder lernen, mit beiden Welten (Saturn und Neptun) zu leben. Dann wird auch unser Handeln weitsichtig genug sein, um wirklich zu leben. 
 
Noch scheint alles im neptunischen Nebel. Doch auch das ist Teil des Prozesses: Wenn wir im Nebel stehen, sehen wir alles grau. Nichts lenkt uns noch ab. Nichts ist eindeutig und gerade darin liegt die Chance. Alles was wir meinen zu sehen, ist vielleicht gar nicht so wie es scheint..dabei ist alles da, wo es immer war. Bleibt im Vertrauen! 
 
  
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Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist. Wenn die Quellenangabe dabei steht, dürfen auch Auszüge aus dem Text geteilt und weiterempfohlen werden. 
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Samstag, 14. Februar 2026

Das Jahr des Feuerpferdes 火 馬


Wie jedes Jahr  wird das Chinesische Neue Jahr am zweiten Neumond  nach der Wintersonnenwende gefeiert. In diesem Jahr ist dies am 17.02.2026. Die Feierlichkeiten dauern 14 Tage an!

火馬

In der Chinesischen Astrologie steht das Jahr 2026 im Zeichen des Feuer-Pferdes. Es endet am 05.02.2027, dann beginnt das Jahr des Feuer-Ziegenbocks/Schafs. Das letzte Mal hatten wir ein Feuer-Pferd-Jahr im Jahr 1966, das nächste wird erst 2086 stattfinden. Pferde-Jahre sind auch 1918/1930/1942/1954/1966/1978/1990/2002/2014/2026/2038.

 

 
Traditionell gilt das Pferd als ungestüm, freiheitsliebend, leidenschaftlich und selbstbewusst. Es liebt die Bewegung und das Abenteuer und strahlt eine natürliche Energie aus, die andere mitreißt. Pferde sind unglaublich charmant, dabei oft auch ein wenig ungeduldig und impulsiv. Heißblütig können sie schon auch für Unruhe sorgen. Sie handeln gerne aus dem Bauch heraus und hassen es, eingeengt oder kontrolliert zu werden. Ihre Lebensfreude und Dynamik wirken ansteckend, sie können aber auch stur und eigensinnig sein, wenn man ihnen Grenzen setzen will.
 
Das Element Feuer verstärkt diese Eigenschaften noch: Das Feuer-Pferd brennt förmlich vor Leidenschaft und Tatendrang. Es steht für Enthusiasmus, Kreativität und den Mut, neue Wege zu gehen. Feuer-Pferde sind Visionäre, die große Träume verfolgen und ihre Ziele mit unermüdlicher Energie anpacken. Doch diese Energie kann auch in Ungeduld und Hitzkopfigkeit umschlagen. Nicht das noch die Pferde mit uns durchgehen!  Die Herausforderung liegt darin, die Balance zwischen impulsivem Handeln und strategischem Denken zu finden.
 
All die Eigenschaften des Pferdes und des Elements Feuer werden uns im Jahr 2026 vermehrt begleiten. Es könnte ein Jahr voller Dynamik, Fortschritt und Veränderung werden. Die Energie des Feuer-Pferdes fordert uns auf, mutig zu sein und mit Begeisterung neue Projekte anzugehen. Doch es gilt, auf die Balance zu achten: Zu viel Feuer kann zu Konflikten oder Überforderung führen. Vor Frauen die im Jahr des Pferdes geboren wurden, hat man in China übrigens großen Respekt. Sie strahlen sehr viel Selbstbewusstsein aus, womit so mancher Mann dann weniger gut umgehen kann. Frauen, die in einem Feuerpferd-Jahr geboren sind, galten  als "schwer vermittelbar". In diesen Jahren gab es leider oft viele Schwangerschaftsabbrüche.

 

 
In der Chinesischen Astrologie gibt es fünf Elemente. Gold (Metall) Feuer, Wasser, Erde und Holz. Das Element Feuer bringt eine starke Aufbruchsstimmung mit sich. Es ist eine Zeit, in der Kreativität und Innovationsgeist gefragt sind. Alte Strukturen könnten aufgebrochen werden,  es besteht die Chance, große Fortschritte zu machen – sei es im persönlichen Leben, in der Gesellschaft oder in der Wirtschaft. Die Energie des Feuer-Pferdes eignet sich besonders gut für Unternehmungen, die Leidenschaft und Kreativität erfordern. Menschen könnten vermehrt den Mut finden, ihre Komfortzone zu verlassen und ihre Träume zu verwirklichen. Allerdings sollten wir darauf achten, nicht zu übermütig oder ungeduldig zu werden – das Feuer-Pferd hat die Tendenz, sich zu übernehmen und Risiken einzugehen, ohne vorher nachzudenken.
 
Alle 60 Jahre gibt es ein Feuer-Pferd-Jahr. Beim letzten Mal, im Jahr 1966, ereigneten sich zahlreiche historische und kulturelle Veränderungen. In China begann die Kulturrevolution, die die Gesellschaft stark prägte. Gleichzeitig brach eine Zeit des Aufbruchs und der Rebellion an, die weltweit spürbar war. Die Hippie-Bewegung gewann an Fahrt. In der Musikszene entstanden ikonische Werke wie  Aftermath von den Rollings Stones oder Revolver von den Beatles. Es war eine Zeit großer Umbrüche, die von Leidenschaft und kreativer Energie geprägt war.
 
 
 
 
Berühmte Vertreter des Feuer-Pferdes sind zum Beispiel  Cindy Crawford, Halle Berry, Salma Hayek, Stefan Raab und Mike Tyson. Hannah Arendt (1906), Josephine Baker (1906) Weitere Pferde: Angela Merkel (Holzpferd), Helmut Schmid, Nelson Mandela (Erdepferd) Menschen, die in einem Pferde-Jahr geboren sind, zeichnen sich oft durch Charme, Kreativität und einem starken Freiheitsdrang aus.
 
Es soll Glück bringen, zum Neujahrsfest rote Umschläge mit Geld zu verschenken, um Wohlstand und Glück zu wünschen. Feuerwerke und rote Dekorationen vertreiben die schlechten Geister und bringen positive Energie für das kommende Jahr. Es soll Glück bringen, zum Neujahrsfest Fenster und Türen zu öffnen. So lässt man das Glück fürs nächste Jahr herein.
 
Das Pferd hat vier Beine, aber es kann trotzdem stolpern. So erinnert uns das Jahr des Feuer-Pferdes daran, dass auch der größte Enthusiasmus durch Besonnenheit ergänzt werden sollte, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
火 馬
 



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Donnerstag, 1. Januar 2026

Astrologischer Blick auf das Jahr 2026


2026 ist ein Merkurjahr. Ein Jahr voller Bewegung, Kommunikation und auch Grenzüberschreitungen. Merkur, der geflügelte Götterbote, Weltenwanderer, Schamane und Vermittler zwischen den Welten  bringt Dynamik, Tempo und die Kraft der Veränderung.
 
 
 

Das Jahr 2026 bringt eine unglaublich kraftvolle Energie mit sich, die vieles in Bewegung setzt. Die Sterne deuten darauf hin, dass die zweite Hälfte dieses Jahrzehnts viel dynamischer, lebendiger und hoffnungsvoller wird als die eher schwere und zähe erste Hälfte. Jedoch empfindet es wohl nicht jeder gleich: Besonders Menschen und Länder, die stark in den Elementen Erde oder Wasser verwurzelt sind, könnten sich vom Tempo der Entwicklungen überfordert fühlen. Für diejenigen mit einer Luft- oder Feuerbetonung hingegen könnte diese Phase wie ein Befreiungsschlag wirken,  voller Chancen und neuer Möglichkeiten.

Doch eines ist klar: Wer zu sehr an alten Mustern oder überholten Vorstellungen festhält, läuft Gefahr, von der Zukunft überholt zu werden. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.  Diese Zeit fordert uns auf, mutig voranzuschreiten, uns flexibel auf Veränderungen einzulassen und die Richtung mitzugestalten. Es ist eine Phase der Erneuerung, die uns einlädt, das Alte loszulassen und Platz für das Neue zu schaffen. Die Zukunft wartet nicht, sie drängt mit voller Kraft nach vorne.

Wir stehen vor mächtigen Herausforderungen. Klimawandel, Energiewende, Nachhaltigkeit, der Umgang mit unseren Ressourcen.  Die Rechtspopulisten mit ihren antidemokratischen Führern versuchen alles, damit die Umstellungen scheitern.  Wir brauchen Menschen mit Visionen und hohem Moralkompass, damit wir die Schwelle in das neue Zeitalter überschreiten.   Bist du dabei?! 

 

Besondere Daten und Konstellationen:

26.01.2026 - Neptun in Widder
14.02.2026 - Saturn in Widder
20.02.2026 - Saturn Konjunktion Neptun
26.04.2026 - Uranus in die Zwillinge 
19.06.2026 - 18.09.2026 Chiron in Stier 
30.06.2026 - Jupiter in Löwe
18.07.2026 und 29.11.2026 - Uranus Trigon Pluto 
26.07.2026  - Wechsel der Mondknotenachse Wassermann/Löwe 
12.08.2026 - Sonnenfinsternis in Europa  
 

Zum Jahreswechsel haben viele von uns Hoffnungen und Wünsche, manche aber auch Sorgen und Ängste. Was wird das neue Jahr bringen? Was sind die Themen des Jahres 2026? Welche Herausforderungen und welche Möglichkeiten erwarten uns? 
 

Rückblick:  

2025 war wie ein tiefes Ausatmen inmitten eines kosmischen Einatmens. Während Saturn und Neptun im Hintergrund aufeinander zugingen, wurde deutlich: Es ist an der Zeit endlich anzufangen!

Globale Ereignisse unterstrichen diese astrologische Ahnung mit dramatischer Klarheit: In Spanien, Portugal, den USA,  wüteten Waldbrände verheerenden Ausmaßes, die Natur verlangte ihren Tribut. Der Weltgerichtshof bestätigte, dass Klimaschutz keine Option, sondern völkerrechtliche Pflicht ist. Politik verschob sich, als Südafrika den G20-Gipfel nutzte, um neue Wege globaler Solidarität zu fordern. Der erste Gipfel dieser Art auf dem afrikanischen Kontinent und die großen Player, Xi, Trump und Putin nehmen nicht teil. Wie erbärmlich und respektlos. Die aktuellen Themen des Gipfels, soziale Ungleichheit, Bekämpfung von Armut und Maßnahmen gegen die Klimakrise stehen wohl nicht auf der Agenda dieser drei Herren. Auch deren letztes Hemd hat keine Taschen! 
 
In Europa ringten unterdessen die Kräfte zwischen demokratischer Regierungsbildung und autoritären Staaten; in Ländern wie Serbien, der Slowakei, Georgien,  regte sich der Widerstand der Jugend gegen staatliche Gewalt und soziale Ungerechtigkeit. Viele jedoch gehen an den Wahlurnen den vermeintlich einfachen Weg,  wählen die Vergangenheit und wundern sich über die Zukunft... In der  Ukraine tobte weiterhin dieser fürchterliche Krieg. 

Und dann die große Bühne der Machtpolitik: Trump kehrte zurück und sofort begann das alte Schmierentheater. Europäische Führer überboten sich in devoter Anbiederung. Was die einen bei Trump, machen die anderen bei Putin. Zwei Männer, die mit Zynismus, Lügen und Machtspielchen ganze Völker in Geiselhaft halten, während sich der Westen duckte und feige versuchte, das Spiel mitzuspielen. Wohin das führt, weiß noch niemand, doch klar ist: Das Vertrauen in alte Allianzen bröckelt.

Auch die Kirche stand 2025 an einem Wendepunkt: Mit dem neuen Papst weht nun ein anderer Geist durch den Vatikan. Er betete unermüdlich für den Frieden in Gaza, wo der Krieg zwischen Israel und Palästina immer neue Opfer forderte. Ein scheinbar endloser Konflikt, der die Menschheit an ihre moralischen Grenzen bringt und der uns zeigt, dass auch im 21. Jahrhundert Hass und Gewalt  immer noch tiefer verwurzelt sind als Hoffnung und Versöhnung.


2025 war kein Jahr voller Antworten,  aber eines voller Anrufe: zum Erwachen, zur Verantwortung und zum Neubeginn. Ein Jahr, in dem sich zeigte, dass das Alte bröckelt und das Neue bereits anklopft. Ein wildes Jahr, in dem alle Langsamläufer  das Zeichen wechselten (Pluto schon im Nov.24). Bewegung kam ins Spiel.  Entscheidende Veränderungen kündigten sich an. Schauen wir mal, wie es weitergeht:  
 
 

 

Jahresüberblick: 

Wenn 2025 das Jahr der schamanischen Einweihung war – chaotisch, durchrüttelnd, wild, dann ist 2026 das Jahr der Klarheit, der Entscheidungen und der mutigen Schritte nach vorn. Merkur, der geflügelte Götterbote, schenkt dem Jahr  seinen Namen, und so geht es in diesem Jahr vor allem um Bewegung, Kommunikation, Austausch und das Überschreiten von Schwellen. 

Januar - Februar:
Gleich zu Beginn schreibt sich Geschichte in den Himmel: Am 26. Januar tritt Neptun endgültig in den Widder, am 14. Februar folgt Saturn. Und am 20. Februar kommt es zur exakten Saturn-Neptun-Konjunktion. Ein seltener kosmischer Moment, der alle 36 Jahre einen neuen Zyklus einleitet. Vision und Realität treffen aufeinander. Hier geht es um nichts Geringeres als die Frage: Welche politischen und gesellschaftlichen Strukturen haben noch Bestand  und welche lösen sich im Nebel der Geschichte auf? Alte Weltbilder zerfallen, neue  entstehen. Auch die Klimapolitik steht an der Schwelle: Ozeane (Neptun) steigen, Strukturen (Saturn) wanken,  es wird immer mehr Menschen klar, dass alte Energieformen uns mehr schaden als tragen.
 
Dass gerade Russland und die internationalen Machtblöcke unter diesem Aspekt ins Wanken geraten, ist mehr als wahrscheinlich. 1989, bei der letzten Konjunktion, endete die Sowjetunion. Nun stellt sich die Frage: Welche Systeme gehen diesesmal zu Ende? Und welche neuen Machtordnungen beginnen? Die Saturn/Neptun Konjunktion bringt Ernüchterung, Illusionen zerbröckeln (Unbesiegbar), das Regime muss mit der Realität konfrontiert werden, innen wie außen. Saturn/Neptun ist aber nicht nur Zerfall, sondern auch die Manifestation von Visionen. 
 
Der Saturn/Neptun Zyklus dauert, wie gesagt, 36 Jahre, das besondere an diesem neuen ist, dass er auf 0° Grad Widder stattfindet. Die Anfangsgrade in kardinalen Zeichen gelten in der Astrologie als besonders wichtig, sie markieren einen kompletten Neubeginn.  Die Themen sind Traum  (Neptun) und Wirklichkeit (Saturn), das Auflösen (Neptun) von Grenzen (Saturn), Sehnsucht (Neptun) nach Sicherheit (Saturn).  Mit Beginn des letzten Zyklus vor 36 Jahren fielen Mauern und Grenzen lösten sich auf. Doch auch die russische Revolution und der Tod Stalins waren zu einer Saturn/Neptun Konjunktion. Russland und auch Putin (Saturn/Neptun Konjunktion in der Radix) werden wohl besonders in Resonanz gehen. Auch Ungarn hat diese Konstellation, für den Iran aber auch die USA findet sie am IC statt.  Alte Strukturen zerfallen, neue Ordnungen suchen ihren Platz. In Gaza und Israel könnten jahrzehntelang scheinbar feste Grenzen ins Wanken geraten. Das eröffnet Chancen auf einen Umbruch, birgt aber auch die Gefahr des Chaos.
 
 
April:
Ende April zieht Uranus endgültig in die Zwillinge. Ein Signal für Revolution in Kommunikation, Medien und Technologie. Neue Allianzen bilden sich, während alte  kollabieren. Es ist die Zeit, in der Propaganda, Zensur und Fake News entweder endgültig entlarvt werden  oder noch subtilere Formen der Kontrolle hervorbringen. KI-Technologien beschleunigen diese Dynamik, zwischen Zugang zum Wissen und digitaler Versklavung.  Wir stehen an einem Scheideweg zwischen Befreiung und Manipulation. Mit Uranus in den Zwillingen und Pluto im Wassermann verstärken sich Manipulation und Informationskriege. Trump und Putin spielen ihre Machtspiele, während Europa zwischen Anbiederung und Aufbruch schwankt. Pluto im Wassermann fordert neue Allianzen, getragen von Mut und Transparenz. Mit Uranus in den Zwillingen erleben wir nicht nur einen Neustart  in Sachen Kommunikation und Medien, sondern auch einen Sprung in Mobilität und Transport, von Hyperloop über Flugtaxis bis hin zu neuen Ideen für die Raumfahrt öffnet sich eine neue Ära.

Juni:
Am 30. Juni wandert Jupiter in den stolzen Löwen  und wirft sein Licht auf die Mächtigen der Welt. Eitelkeit, Nationalstolz und autoritäre Inszenierungen könnten sich auf der globalen Bühne verstärken. Trump, Putin und ihre Nachahmer nutzen die Bühne, doch gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach wahrhaftiger Führung, nach Inspiration statt Einschüchterung. Es ist die Chance, dass neue Visionäre hervortreten. Menschen mit Mut, Herz und moralischem Kompass. 

Juli:
Ich bin gespannt, wie  die Konjunktion von Mars und Uranus in den Zwillingen sich  zeigen wird, die am 4. Juli 2026 !! exakt wird. So eine Konjunktion gibt es alle zwei Jahre, richtig, aber nicht im Zeichen Zwillinge, denn Uranus ist nur alle 84 Jahre dort. Historisch fallen solche Phasen auffällig oft mit Momenten plötzlicher Wendungen, Eskalationen oder radikaler Entscheidungen zusammen. 1776 ereignete sich eine Mars/Uranus-Konjunktion in den Zwillingen kurz vor der Unterzeichnung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Im April 1861 begann der Amerikanische Bürgerkrieg, sechs Tage später wurde diese Konjunktion exakt. Außerdem war Neptun gerade in den Widder gewechselt, genau wie jetzt gut 165 Jahre später! Und im August 1945, zur Zeit des Abwurfs der Atombomben auf Japan, standen Mars/Uranus ebenfalls in den Zwillingen. 
 
Das bedeutet nicht, dass sich Geschichte wiederholt. Aber Spannungen können sich verdichten. Mars/Uranus wirkt wie ein elektrischer Impuls: plötzlich, eruptiv, nervös, rebellisch. In den Zwillingen entlädt sich diese Energie über Worte und Bilder, über Informationen, Narrative und Medien, über Verkehrswege und Technologien. Entscheidungen können unter Hochspannung getroffen werden.  Eskalationen durch  gezielte Provokation ist möglich. Umso wichtiger wird es im Sommer 2026, bewusst mit Sprache und Informationen umzugehen. Diese Konstellation kann explosionsartig wirken,  sie kann aber auch geniale Ideen, technologische Durchbrüche und mutige neue Denkansätze freisetzen.Vor 2 Jahren als die Schüsse auf Trump fielen, hatten war auch eine solche Konjunktion, damals allerdings noch im Zeichen Stier. Die Saturn/Neptun Konjunktion im Februar findet ja auch noch am IC der USA statt. 
 
Besonders kraftvoll sind aber auch die beiden Uranus-Pluto-Trigone am 18. Juli und am 29. November. Revolution und Transformation reichen sich die Hand. Hier öffnen sich Fenster für wirkliche Veränderungen  in Richtung ökologischer Wende, nachhaltiger Wirtschaft und neuer sozialer Bewegungen. Doch: Solche Energien sind neutral. Sie können für Fortschritt genutzt werden  oder für dystopische Kontrolle. Dieses Trigon wird 2027/28 noch dreimal exakt und ist prägend für diese Jahre.  Das Uranus-Pluto-Trigon trägt den Geist der 1960er weiter, damals war die letzte Konjunktion beider.  Revolution, Freiheitsdrang und Gegenkultur. Die Kinder von damals tragen immer noch diese Signatur. Auch wenn manche Boomer sind ;-)  Und am 26. Juli wechselt die Mondknotenachse von Fische/Jungfrau in Wassermann/Löwe. Damit rückt das Thema Gemeinschaft versus Individualität, kollektive Verantwortung versus schöpferische Selbstentfaltung in den Vordergrund. Es geht darum, ob wir uns in starren Systemen verlieren  oder ob wir neue Formen gemeinschaftlicher Freiheit erschaffen.
 
 
 

 
August: 
Am 12. August erleben wir eine Sonnenfinsternis, sichtbar in Europa. Ein kosmischer Schlüsselmoment, der auch geopolitisches Gewicht haben dürfte. Sonnenfinsternisse sind Zeiten, in denen sich Geschichte neu schreibt,  gerade für den europäischen Kontinent, der sich zwischen Abhängigkeit und Selbstbehauptung neu definieren muss. Finsternisse können auch Verdecktes enthüllen.  Machtspiele, Skandale oder plötzliche Enthüllungen auf europäischem Boden. 

 

Sonnenfinsternis am 12.08.2026

Europas Schicksalsmoment? 

 
 
 
 
Bereits 2015 in meinem Artikel Zeitenwandel habe ich über diese besondere Finsternis geschrieben. Die Gedanken dazu kamen mir bei der Sonnenfinsternis 2015, die bei uns nur partiell war. Am 12. August 2026 haben wir am frühen Abend eine Sonnenfinsternis, die bei uns einen Bedeckungsgrad von 90 % haben wird. Die Big Player sind alle beteiligt. Wenn wir die Linien nachzeichnen, sieht es fast ein bisschen wie das Haus vom Nikolaus aus. Uranus und Pluto bilden ein Trigon, Jupiter und Neptun, sowie Jupiter/Saturn  ebenfalls, dazu Sextile von Neptun und Pluto, Uranus und Neptun, Jupiter und Uranus. Der Neumond ist für mich der Startschuss in die Zukunft. Jupiter und Pluto in Opposition signalisieren tiefgreifende Veränderungen auf der Weltbühne. 
 
Pluto im Wassermann, Neptun in Widder, Uranus  und Jupiter in Löwe. Man muss weit zurückgehen, bis man eine ähnliche Konstellation findet. 1540 war dies, es war die Zeit der Renaissance.  Ein neues Weltbild wurde erschaffen. Damals wie heute leben wir in einer Zeit des Wandels. "Wiedergeburt", was Renaissance übersetzt bedeutet, die Geburtswehen der letzten Jahre sind hinter uns. Neue geistige und räumliche Horizonte tun sich auf. Das neue humanistische Menschenbild der Renaissance setzte in Europa ungeheure geistige Kräfte frei. Sowohl in den Künsten als auch in den Naturwissenschaften kam es zu Entdeckungen, Erfindungen und Entwicklungen, die bis heute grundlegend sind. Michelangelo, da Vinci, Kopernikus, Galileo Galilei, um nur einige zu nennen.
 
Die Finsternis wird der Saros Linie 126 zugeordnet und liegt somit in direkter Verbindung zur Sonnenfinsternis vom 12.10.1539. Eine weitere Parallele zur damaligen Zeit, eine neue Renaissance. Im Jahr 1540 brach allerdings auch eine Naturkatastrophe über Europa ein. Auf einen sehr milden Winter folgte ein früher Frühling. Der Sommer brachte Hitze und eine elfmonatige Dürre. Der Jahrtausendsommer. Die Wasserknappheit führte zu Ernteausfällen, Hunger und sozialen Unruhen. Eine Epidemie forderte 1 Millionen Tote in Europa. Doch so hart die Zeiten auch waren, die Menschheit machte vielleicht auch gerade deswegen große Fortschritte in Wissenschaft und Forschung. Die Entdeckungen von Galileo Galilei, Kopernikus, Kepler und vielen anderen, legten den Grundstein für die heutige Zeit. So wie damals neue Kunst und Wissenschaft erblühten, könnte auch unsere Zeit eine Welle kreativer und technologischer Neuerfindungen hervorbringen
 
Die letzte große Sonnenfinsternis, die nahezu in  ganz Europa sichtbar war, fand übrigens am 11. August 1999 statt. Viele werden sich noch an dieses Himmelsschauspiel erinnern. Bemerkenswerterweise hatte Boris Jelzin nur zwei Tage zuvor, am 9. August 1999, Wladimir Putin zum Ministerpräsidenten ernannt, was diesen kosmischen Moment auch zu einem politischen Wendepunkt machte. Seine Ära begann mit einer Finsternis... 
 
 
 
 
2026 ist kein leises Jahr. 
Es ist ein Jahr, das uns aufruft, 
mutig, kreativ und bewusst 
in die neue Ära einzutreten. 
Die Karten wurden 
2025 neu gemischt, 
jetzt gilt es, sie auszuspielen.
 Hoffnung keimt, 
 wenn die Menschheit bereit ist, sie zu ergreifen.
 


Wenn der Nebel sich hebt, offenbart sich die Wahrheit (Saturn/Neptun Konjunktion). Mauern beginnen zu bröckeln, Grenzen lösen sich auf. Das Leid schreit nach Erlösung. Die Stunde vor Sonnenaufgang ist die dunkelste. Das Alte taumelt wie ein Riese auf tönernen Füßen. Was zerbricht, kann wiedergeboren (Renaissance) werden,  doch noch herrscht das Chaos des Übergangs. 
 
Die Bühne der Lügen wird grell leuchten. Uranus in den Zwillingen entfesselt das Spiel der Masken. Europa steht am Scheideweg: Unterwerfung oder Aufbruch, Ducken oder Erwachen. Pluto im Wassermann ruft nach Mut, nach Bündnissen der Zukunft. Jupiter im Löwen schmettert große Reden, doch das wahre Feuer entzündet Uranus im Trigon zu Pluto: Zuerst noch kleine, dann immer größer werdende  Funken. Neue Technologien und Visionen von Wandel. 
 
Ein kleiner Zwischenruf von Jupiter und Neptun:  Vertraut dem Funken  oder ihr bleibt in der Asche der Vergangenheit. Zur Sonnenfinsternis bilden sie ein Trigon. Und doch, ein   Schatten fällt über Europa. Er ist Mahnung und Weckruf zugleich. Wer in der Dunkelheit die Augen offen hält, sieht die Sterne klarer.
 
 

Rückläufige Planeten 2026:  

Merkur
26.02.26 - 20.03.26  in den  Fischen "Einer muss umkehren und wieder mit der Liebe anfangen" 
29.06.26 - 24.07.26  in Krebs "Nochmal, aber bitte  mit Gefühl"
24.10.26 - 13.11.26 in Skorpion  "Auf der Suche nach uns"
Venus
03.10.26 - 14.11.26 von Skorpion in die Waage "Rache ist süß"
Jupiter
11.11.25 - 11.03.26 in Krebs "Wo bin ich daheim"
13.12.26 - 13.04.2027 in Löwe "We could be Heroes" 
Saturn
26.07.26 - 11.12.26 in  Widder "Angezogene Handbremse"
Uranus
06.09.25 -  04.02.26 von den Zwillingen in den Stier "Wertewandel aber fix"  
10.09.26 - 08.02.27  in den Zwillingen "Flexibilität ist Trumpf" 
Neptun
07.07.26 - 12.12.2025  in Widder "Die Widerstände lösen sich auf"
Pluto 
06.05.26 - 16.10.26  in Wassermann "Von alten Zwängen befreit" 
Chiron
03.08.26 - 06.01.2027  in Widder  "Nach Rückschlägen nochmal von vorne anfangen"  

 

Besondere Daten: 

Finsternisse kommen immer dann zustande, wenn Neumond oder Vollmond in enger Verbindung (Konjunktion) zum Mondknoten stehen. Bei Neumond kann dies nur eine Sonnenfinsternis sein, bei Vollmond eine Mondfinsternis.   
 
  • 17.02.2026 Ringförmige Sonnenfinsternis (Südamerika, Südafrika, Antarktis sichtbar) Die Sofi gehört zum Saroszyklus 121 und ist die Nachfolgerin der Sofi vom 07.02.2008. Sie findet  auf 28° Wassermann im Quadrat zu Uranus statt. 
  • 03.03.2025  Totale Mondfinsternis/Blutmond (Osteuropa, Asien, Australien) auf 13° Jungfrau/Fisch.  
  • 12.08.2026   Totale Sonnenfinsternis (Europa, Nordamerika). Die Sofi gehört zum Saroszyklus 126 und ist die Nachfolgerin der Sofi vom 01.08.2008. Sie findet auf 20° Löwe statt. In den Abendstunden von uns aus sichtbar. 
  • 28.08.2026  Partielle Mondfinsternis (Europa, Amerika, Afrika) auf 5° Jungfrau/Fisch im Quadrat zu Uranus.  
 

Die  Finsternisse des Jahres 2026 finden sowohl auf der Achse Fische/Jungfrau als auch auf der Achse Wassermann/Löwe statt.  Bei einer Sonnenfinsternis bedeckt der Mond (Gefühle, Unterbewusstes) die Sonne.  Die Gefühle treten in den Vordergrund. Wer sich noch an die große Sofi 1999 erinnert, weiß, da scheint für einen kurzen Augenblick alles stillzustehen und die Emotionen kommen hoch, treten ins Bewusstsein.   Neumond ist immer eine gute Zeit, um etwas Neues zu beginnen.

 
 

 

Blick auf das Wetter im Merkurjahr 2026 

 
Die Königskerze galt in früheren Zeiten auch als Wetterprophetin. Der Blütenstand um den Frauendreißiger rum soll den Schnee für den kommenden Winter anzeigen. Das Bild wurd von mir am 12.08.2025 in Waging am See aufgenommen. Da sind noch recht viele Blüten zu sehen. Für die Region könnte das ein Winter mit relativ viel Schnee werden.  Gültig für den Winter 25/26. 
 
Jedes Jahr wird einem anderen Jahresregenten zugeordnet, entsprechend der Zuordnung lässt sich daraus auch das Wetter  deuten. Laut alten Überlieferungen sollen Merkurjahre eher trocken und kühl sein. Der Frühling beginnt mild und sonnig, ab April soll es aber noch mal richtig rau werden. Im Sommer kann es immer mal wieder zu viel Regen kommen, dazwischen aber auch längere Hitzewellen. Von Oktober bis in den Dezember rein gibt es wohl eine längere Trockenperiode und einen richtig schönen langen Herbst. Anfang Dezember geht es dann schon  los mit dem Winter. Im Februar 2027 folgt eine kurze milde Phase, danach gehts es noch recht lang mit Schnee und Kälte weiter. 
 
 



Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist. 
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