Mittwoch, 26. August 2026

Fische Vollmond - Partielle Mondfinsternis



 

Achtsam sein 

Die letzte Finsternis des Jahres zeigt sich  als partielle Mondfinsternis, die am frühen Morgen bei uns sichtbar sein wird.  Am Freitagmorgen um 6.18 Uhr begegnen sich Jungfrau-Sonne und Fische-Mond auf 5°. Ein magischer Moment der Gegensätze, des Loslassens und der tiefen Erkenntnis. Doch dieser Vollmond ist nicht nur ein gewöhnlicher Höhepunkt des Mondzyklus,  er wird von einer Mondfinsternis begleitet, die im Quadrat zu Uranus steht. Die maximale Verdunkelung um 6.12 Uhr ist für uns noch sichtbar, danach verschwindet der Mond unterm Horizont.   Ein freier Blick Richtung Westen, am besten noch auf einem kleinen Hügel, und natürlich keine Wolken, wären ideal. Der Vollmond geht blutrot unter. Besonders stark wirkt diese Finsternis über Europa, Afrika sowie Nord- und Südamerika.  Was bedeutet dieser besondere Vollmond für uns?

 
 
 

Die transformative Kraft des Vollmondes

Dieser Vollmond ist kein gewöhnlicher, er wird von einer partiellen  Mondfinsternis begleitet. Mondfinsternisse sind immer Wendepunkte, sie markieren den Abschluss eines Zyklus und bringen oft tiefgreifende Erkenntnisse oder Enthüllungen. Die Erde schiebt sich zwischen Sonne und Mond, ihr Schatten taucht den Mond in ein geheimnisvolles, rötliches Licht. 
 
In der Astrologie symbolisieren Finsternisse radikale Transformationen, Umbrüche und Loslassen auf einer tiefen Ebene. Sie konfrontieren uns mit den Schattenseiten unseres Lebens, mit Illusionen, die wir vielleicht zu lange aufrechterhalten haben.

Unerwartete Wendungen und Befreiungsschläge

Da diese Finsternis von Uranus in den Zwillingen herausgefordert wird, ist mit Überraschungen, plötzlichen Erkenntnissen und unerwarteten Wendungen zu rechnen. Uranus wirkt wie ein Blitz am Himmel: Er bringt Dinge ans Licht, die lange verborgen waren, löst festgefahrene Situationen auf und befreit uns von Mustern, die ihre Zeit erfüllt haben.
 
Besonders betroffen sind Themen rund um Kommunikation, Informationen, Medien, Lernen, Mobilität und zwischenmenschlichen Austausch. Nachrichten, Gespräche oder Begegnungen können jetzt eine ungeahnte Dynamik entfalten und innerhalb kurzer Zeit neue Perspektiven eröffnen. Das Quadrat von Uranus wirkt wie ein Weckruf. Menschen, Beziehungen und Situationen verhalten sich möglicherweise nicht so, wie wir es erwarten. Plötzliche Erkenntnisse können uns zeigen, wo wir uns selbst verloren haben oder wo wir anderen zu viel Macht über unser Leben eingeräumt haben. Was bisher selbstverständlich erschien, kann nun in Frage gestellt werden. Doch gerade darin liegt die Chance: neue Freiheit, mehr Authentizität und der Mut, alte Muster zu durchbrechen.

Mögliche Fragen dieses Uranus-Aspekts sind:

  • Wo denke ich zu eng oder halte an überholten Ansichten fest?
  • Welche Wahrheit möchte mich wachrütteln?
  • Wo brauche ich mehr Freiheit und geistige Beweglichkeit?
  • Welche Veränderungen versuche ich noch zu kontrollieren, obwohl das Leben längst eine andere Richtung einschlägt?

Die Chance dieses Aspekts liegt in der Befreiung. Was zunächst wie eine Störung oder Krise erscheint, kann sich später als notwendige Kurskorrektur erweisen. Uranus fordert uns auf, Altes loszulassen und offen für neue Möglichkeiten zu werden.


 
 
 
 
 

Zwischen Traum und Wirklichkeit - Beziehungen auf dem Prüfstand 

Die Sonne im 1. Haus und der Mond im 7. Haus lenken den Fokus auf die Balance zwischen den eigenen Bedürfnissen und den Erwartungen anderer Menschen.

Die Jungfrau-Sonne im 1. Haus fragt:

"Wer bin ich? Was brauche ich? Was ist mein eigener Weg?"

Der Fische-Mond im 7. Haus fragt dagegen:

"Wie verbunden bin ich mit anderen? Wo fühle ich mit? Wo verliere ich mich vielleicht zu sehr?"

Gerade durch die Finsternis können Beziehungen, Freundschaften und Partnerschaften zu Spiegeln werden. Manche Verbindungen vertiefen sich, andere zeigen deutlich ihre Schwachstellen.  Die Jungfrau fragt nach Klarheit und gesunden Grenzen, während die Fische Mitgefühl und Verbundenheit schenken. Die Kunst besteht darin, beides miteinander zu verbinden. Genau darin liegt die eigentliche Einladung dieses Vollmonds:
 

Vertraue dem Fluss des Lebens

Lass die Energie dieses Vollmonds in dir wirken. Spüre, wie sich Klarheit und Struktur einstellen, wie dein Geist sich ordnet und dein Körper sich erfrischt. Vertraue darauf, dass du genau dort bist, wo du sein sollst. Die Jungfrau bringt uns zurück zu uns selbst  und hilft uns, die Brücke zur Fische-Energie zu schlagen, die uns zur Quelle unseres Seins führt. 
 
 

Erwachen aus einer Illusion

Der Fische-Mond neigt dazu, etwas zu idealisieren, zu hoffen oder zu träumen. Uranus kann dann plötzlich die Wahrheit ans Licht bringen,  manchmal befreiend, manchmal schockierend, aber letztlich klärendWas bisher im Nebel lag, wird sichtbar. Was wir nicht sehen wollten, drängt nun ins Bewusstsein.
Welche Illusionen müssen weichen, damit Klarheit entstehen kann?

Ein Tor zur geistigen Welt

Dieser Vollmond ist wie ein Fenster in andere Dimensionen. An Tagen wie diesen sind die Schleier zur feinstofflichen Welt besonders dünn. Es ist eine wunderbare Zeit für:
  • Orakel und Weissagungen
  • Kartenlegen und Traumarbeit
  • Meditation und Seelenreisen
Doch seid achtsam. Der neptunische Nebel kann auch Illusionen und Täuschungen bringen. Lug und Trug haben an diesen Tagen ebenso ihre Hochphase. Deshalb lautet die wichtigste Botschaft:
Vertraue deiner Intuition. Höre auf dein Bauchgefühl. Sei wachsam. Der Fische-Mond webt Träume und hüllt manches in den Schleier des Neptun. Uranus hingegen fragt nicht nach unseren Wunschvorstellungen. Wie ein Blitz durch die Nacht erhellt er plötzlich, was zuvor im Nebel verborgen lag. Gerade deshalb kann diese Mondfinsternis zu einem Moment der Wahrheit werden.

  

 
  

 
 

Die Botschaft des Fische-Vollmonds

Achtsam sein.
Dem Bauchgefühl vertrauen.
Sich dem Fluss des Lebens hingeben.
Dieser Vollmond ist eine Einladung, mit den Wellen zu tanzen, anstatt gegen sie anzukämpfen. Lass los. Vertraue. Öffne dich für das Wunder des Moments.
Habt alle einen wunder-vollen, magischen Fische-Vollmond.
 
....und vergesst mir Mitgefühl und Empathie nicht! Wir haben Fische Vollmond!!

Hannah Arendt sagte einmal:
„Der Tod der menschlichen Empathie ist eines der frühesten und deutlichsten Zeichen dafür, dass eine Kultur gerade in Barbarei verfällt.“
..wenn ich mir manche Kommentare auf den sogenannten Social-Media-Kanälen ansehe, habe ich manchmal das Gefühl, wir befinden uns bereits auf diesem Weg. Uranus in den Zwillingen beschreibt auch die elektrisierte Informationswelt unserer Zeit. Meinungen verbreiten sich in Sekunden, Empörung wird zum Volkssport,  oft reagieren Menschen schneller, als sie nachdenken. Dieser Vollmond erinnert uns daran, dass geistige Wachheit und menschliche Empathie keine Gegensätze sind. Gerade in einer Zeit, in der jeder senden kann, wird die Fähigkeit zuzuhören zu einer seltenen Tugend. Nicht jede Meinung verdient Zustimmung, aber jeder Mensch verdient, als Mensch behandelt zu werden.

Die Mondknoten auf der Löwe-Wassermann-Achse erinnern uns daran, dass wir zwar Teil eines größeren Ganzen sind, dabei aber niemals unsere Menschlichkeit verlieren dürfen. In einer Zeit, in der Meinungen, Ideologien und digitale Gruppendynamiken immer lauter werden, fordert uns diese Finsternis auf, Herz und Verstand miteinander zu verbinden. Der Wassermann denkt an die Gemeinschaft, der Löwe erinnert uns daran, dass hinter jeder Meinung ein Mensch steht.
 
 
 
 


 


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Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist.
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Herzlichen Dank!
Bildquelle: mit AI von mir erstellt
Astrografik:astroplus 
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2 Kommentare:

  1. "Vertraue deiner Intuition. Höre auf dein Bauchgefühl. Sei wachsam." - ganz wichtige Info! Danke dafür.
    Ich steige übrigens derzeit nach und nach aus Social Media aus. Deine Facebook Seite ist so ziemlich die einzige, die ich regelmäßig besuche. Die Kommunikation kann nur noch im Miteinander geschehen. Und: live!

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    1. Danke, dass du mir weiterhin treu bleibst. Ich bin ja auch am überlegen, und eigentlich nur noch wegen meiner Seite dort. Aber auch der Gedanke, die "Sozialen Medien" nicht den - wie sag ich das jetzt, du weißt, wie ich es meine - zu überlassen.

      Löschen

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