Donnerstag, 24. September 2026

Wie dünn wird das Eis für Friedrich Merz?





Friedrich Merz hat vor der Wahl viel versprochen und ausgeteilt. Nun ist er Kanzler und wir müssen feststellen, manchmal holt einen die Realität dann doch recht schnell ein. Nicht, dass man es nicht geahnt hätte, aber einen Nixkönner können wir uns gerade wirklich nicht leisten. Es wird einsam um Merz, das Eis wird dünner. Auch astrologisch ziehen einige ziemlich unbequeme Wetterfronten auf. Uranus bringt  seine Venus durcheinander, Pluto nimmt seinem Merkur ins Visier und Saturn baut eine Mauer um seinen Mond. Aber der Reihe nach: 

Uranus versus Venus

Uranus läuft derzeit durch die frühen Zwillinge und steht somit Merz Venus im Schützen gegenüber. Venus steht nicht nur für Liebe und Beziehungen, sondern auch für Zustimmung, Verbündete und das eigene Verhältnis zu anderen Menschen. Uranus bringt Bewegung in festgefahrene Verhältnisse. Was gestern noch selbstverständlich schien, kann plötzlich ins Wanken geraten. Bündnisse werden unberechenbarer, Zustimmung ist nicht mehr garantiert und auch die eigene Position kann schneller verändert werden, als einem lieb ist. Für jemanden, der gerne klare Ansagen macht und wenig Freude an Widerspruch zu haben scheint, ist das durchaus eine interessante kosmische Konstellation.
 
Genau das erleben wir gerade. In der Union bröckelt die bisherige Geschlossenheit. Nach den Wahlniederlagen  bei den jüngsten Landtagswahlen wird die Frage nach seiner politischer Zukunft immer lauter. Selbst Merz räumte inzwischen ein, dass neben der Bundespolitik auch seine eigene Person bei den Wahlergebnissen eine Rolle gespielt habe. Uranus macht eben gerne Uranus Sachen. Er bringt Bewegung rein und erste  Risse ins  Eis. 
 

Saturn versus Mond

Noch unangenehmer dürfte Saturn werden. Er läuft durch den Widder und nähert sich der Opposition zum Mond in der Waage. Genaue Uhrzeit haben wir ja leider nicht, so dass auch keine exakte Zeitangabe für diesen Transit möglich ist.  Saturn ist der große Realitätsprüfer. Er nimmt nichts persönlich, aber er stellt Rechnungen aus. Verantwortung, Konsequenzen, Grenzen und die Frage, was tatsächlich trägt, rücken in den Vordergrund. Der Mond steht für das emotionale Erleben, für die Gefühlwelt. Saturn gegenüber kann sich deshalb ziemlich kalt  anfühlen: weniger Applaus, mehr Verantwortung. Weniger Schulterklopfen, mehr Kritik. Da kann man sich schon auch ziemlich einsam und isoliert fühlen. Es wird kälter. 

Der Rückhalt in der Union ist brüchiger geworden, aus den eigenen Reihen gibt es Kritik und die Diskussion über einen möglichen Wechsel an der Spitze ist längst nicht mehr nur ein Thema der politischen Konkurrenz.

Saturn fragt jetzt nicht, wie groß die Versprechen einmal waren.

Saturn fragt: Was davon kannst du wirklich halten?

 

Friedrich Merz 11.11.1955 Uhrzeit unbekannt

Transit Pluto  im Quadrat zu  Merkur

Am spannendsten finde ich allerdings Pluto. Er bewegt sich durch den Wassermann und läuft langfristig auf ein Quadrat zu Merz Merkur im Skorpion zu. Merkur steht für Denken, Kommunikation, Verhandlungen und politische Strategie. Pluto macht daraus kein Kaffeekränzchen. Er bohrt nach, legt Machtfragen offen und zwingt dazu, genauer hinzuschauen. Pluto lässt sich nicht von großen Worten beeindrucken. Er will wissen, was dahintersteckt. Sein Skorpion-Merkur ist ohnehin schon ziemlich plutonisch unterwegs. Da kann die eigene Überzeugung schnell etwas missionarisch rüberkommen: Man will nicht nur seine Meinung sagen, man will andere davon überzeugen.
 
Dieser Transit wird nicht morgen exakt. Er baut sich gerade langsam auf und wird 2027 mehrfach besonders eng, mit einer ersten sehr intensiven Phase im Frühjahr und weiteren Durchgängen im Sommer und gegen Jahresende. Gerade bei Pluto kann die Wirkung schon lange vor der exakten Begegnung spürbar werden. Was jetzt erst wie ein Riss aussieht, kann sich dann zu einer grundsätzlichen Macht- und Vertrauensfrage auswachsen. Oder anders gesagt: Hier beginnt das Eis nicht nur zu knacken. Hier könnte irgendwann ein Loch entstehen.

Und dann kommt Jupiter

Jupiter läuft derzeit durch den Löwen und bewegt sich langfristig auf Merz Jupiter-Pluto-Konjunktion zu. Das wird im Sommer 2027 richtig interessant, denn Jupiter vergrößert, was er berührt. Mehr Macht? Mehr Einfluss? Mehr politische Möglichkeiten? Oder wird einfach das, was ohnehin schon groß ist, noch größer? Mehr Krise? Wir werden sehen! 2027 wird mit mehreren Landtagswahlen zum erneuten Belastungstest. Gerade die drei Wahlen im April kommen ziemlich geballt. 


Das Eis wird dünner
 
Fest steht jedenfalls: Das kosmische Eis unter  seinen Füßen ist derzeit nicht besonders dick. Uranus sorgt für Unruhe, Saturn verlangt Verantwortung und Pluto bohrt an der Macht. Der Druck wird nicht weniger. Wer jahrelang austeilt,  sollte sich nicht wundern, wenn irgendwann mal was zurückkommt.  
 
2027 wird es politisch nicht ruhiger. Im April stehen gleich drei Landtagswahlen innerhalb von nur einer Woche an, danach folgen Bremen und im September Niedersachsen. Fünfmal wird am politischen Eis gerüttelt. Dazu kommen die immer stärker werdenden Pluto-Themen. Kommunikation, Macht, Kontrolle und Vertrauen.  Das ist eher die Sorte Wetterlage, bei der man besser vorher prüft, ob das Eis wirklich so dick ist, wie man bisher behauptet hat.

Denn Friedrich Merz steht nicht allein auf diesem Eis.

Wir stehen alle mit drauf. 

Die kommende Zeit wird zeigen, wie viel übrig bleibt, wenn die Macht selbst ins Rutschen gerät. Ohne genaue Geburtszeit ist es eine exakte Prognose schwierig. Eins jedoch kann man sagen: 

Das Eis wird dünner.

Er kann noch so laut auftreten und so tun, als hätte er alles im Griff, wenn es unter den Füßen knackt, hilft das alles nicht mehr. Dann muss man verdammt gut aufpassen, wo man den nächsten Schritt hinsetzt.
 
 Mein Artikel zur Großen Koalition aus dem Jahr 2025
 
 

 
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Mittwoch, 23. September 2026

Widder Vollmond

 

 

Zwischen Selbstbehauptung und Harmonie

Der Widder-Vollmond gehört zu den kraftvollsten Vollmonden des Jahres. Wenn sich Sonne und Mond auf der Widder-Waage-Achse gegenüberstehen, treffen zwei gegensätzliche Prinzipien aufeinander: das Ich und das Du, Eigenständigkeit und Partnerschaft, Mut und Kompromissbereitschaft.

Genau darin liegt die Aufgabe dieses Vollmondes. Wahre Harmonie entsteht nicht dadurch, dass wir uns ständig anpassen oder nur unseren eigenen Kopf durchsetzen. Sie entsteht dort, wo wir unsere eigenen Bedürfnisse ernst nehmen, ohne die der anderen aus den Augen zu verlieren.
 

Im Spannungsfeld zwischen Ich und Wir 

Die Sonne steht im 7. Haus und richtet den Blick auf unsere Beziehungen, Partnerschaften und Begegnungen. Der Vollmond selbst leuchtet direkt am Aszendenten im 1. Haus, das heißt,  Gefühle sind unmittelbar sichtbar. Man kann sie kaum verstecken.  Wir spüren sehr deutlich, was wir brauchen, wo unsere Grenzen liegen und wer wir eigentlich sein möchten.

Dieser Vollmond stellt uns einige unbequeme, aber wichtige Fragen:

  • Wo passe ich mich ständig an, obwohl ich eigentlich etwas anderes möchte?
  • Wo kämpfe ich nur noch, um meinen Kopf durchzusetzen?
  • Wo verliere ich mich in Beziehungen und wo grenze ich mich zu stark ab?
  • Was brauche ich wirklich, um authentisch ich selbst zu sein?

Die Widder-Waage-Achse erinnert uns daran, dass gesunde Beziehungen nur dann entstehen können, wenn beide Seiten ihren Platz haben. Weder permanenter Egoismus noch ständige Selbstaufgabe führen zu echter Harmonie.

Besonders spannend wird dieser Vollmond durch die enge Verbindung des Mondes mit Saturn und Neptun direkt am Aszendenten.

Saturn fragt uns nach Verantwortung. Welche Entscheidungen sind längst überfällig? Wo dürfen wir endlich klare Grenzen setzen? Neptun hingegen macht die Gefühle durchlässiger. Unsere Intuition ist stärker als sonst, gleichzeitig können Unsicherheiten oder alte Sehnsüchte auftauchen.

Zwischen diesen beiden Energien bewegt sich nun der Mond. Einerseits sehnen wir uns nach Klarheit und Verbindlichkeit, andererseits möchten wir unseren Träumen folgen und unserem Herzen vertrauen. Die eigentliche Aufgabe besteht darin, beides miteinander zu verbinden.

Vielleicht erkennen wir gerade jetzt, dass Mitgefühl und klare Grenzen überhaupt kein Widerspruch sind. Im Gegenteil: Wer sich selbst kennt und ernst nimmt, kann auch anderen auf Augenhöhe begegnen.

Dieser Vollmond lädt uns ein, mutig zu unserem eigenen Weg zu stehen, ohne dabei die Menschen aus dem Blick zu verlieren, die uns wichtig sind.

 


Astrologische Entsprechung: 

Dieser Vollmond kommt nicht allein. Gleich mehrere kraftvolle Aspekte begleiten ihn und sorgen dafür, dass unter der Oberfläche einiges in Bewegung gerät.
 
🌕 Mond in Konjunktion mit Saturn und Neptun
Unsere Gefühle fahren Achterbahn. Saturn möchte Klarheit, Verantwortung und Grenzen. Neptun dagegen öffnet die Tür zur Intuition, zu Sehnsüchten und manchmal auch zu Illusionen. Der Mond sitzt genau zwischen diesen beiden Kräften. Wir schwanken vielleicht zwischen Vernunft und Bauchgefühl, zwischen Realität und Wunschdenken. Die eigentliche Aufgabe lautet deshalb: Mit dem Herzen fühlen, aber den Kopf nicht ausschalten.
 
☀️ Sonne im Trigon zu Uranus und Pluto
Während der Mond uns nach innen führt, öffnet die Sonne Türen nach vorne. Uranus schenkt überraschende Erkenntnisse und den Mut, neue Wege einzuschlagen. Pluto unterstützt tiefgreifende Veränderungen. Dieses Trigon erinnert uns daran, dass jeder Wandel mit einer Entscheidung beginnt.
 
⚡ Venus und Merkur im Quadrat zu Mars und Pluto
Hier steckt ordentlich Zündstoff drin. Worte können treffen wie Pfeile. Missverständnisse eskalieren schneller als gewöhnlich und Machtkämpfe oder alte Konflikte können plötzlich wieder aufflammen. Besonders in Beziehungen sollten wir darauf achten, ob wir wirklich zuhören oder nur darauf warten, endlich selbst etwas sagen zu dürfen.
Mars und Pluto verleihen enorme Durchsetzungskraft, können aber auch dazu führen, dass wir mit dem Kopf durch die Wand wollen. Venus und Merkur erinnern uns daran, dass Ehrlichkeit nicht verletzend sein muss und Klarheit oft weiterführt als Rechthaberei. Die Sterne fordern uns in diesen Tagen auf, bewusst zu kommunizieren. Nicht jedes Gefecht muss geführt werden.  
 
Manchmal ist der größte Sieg der, einen Streit gar nicht erst entstehen zu lassen.
 
 



Rituale für den Widder-Vollmond

Dieser Vollmond lädt uns ein, Ballast abzuwerfen, neue Kraft zu schöpfen und mutig den nächsten Schritt zu gehen. Gleichzeitig erinnert uns die Verbindung mit Saturn und Neptun daran, dass echter Mut nicht laut sein muss. Manchmal zeigt er sich einfach darin, ehrlich zu sich selbst zu sein.

🔥 Feuerritual für Mut und Entschlossenheit

Schreibe auf einen Zettel, was dich zurückhält: alte Ängste, Selbstzweifel oder Gewohnheiten, die dir nicht mehr guttun. Verbrenne den Zettel anschließend ganz bewusst und stelle dir vor, wie mit der Asche auch die Schwere verschwindet. Schaffe damit Platz für neue Möglichkeiten.

🌿 Räucherung

Widder bringt das Feuer, die Waage die Luft. Gemeinsam schaffen sie die perfekte Atmosphäre für eine klärende und harmonisierende Räucherung.

Ideal sind zum Beispiel:

  • Ingwer, Bernstein & Pfeffer (stärken Mut und Entschlossenheit)
  • Rosmarin & Goldrute (klären den Geist)
  • Rosenblüten & Tonkabohnen (bringen Herzenswärme)

💃 Bewegung bringt die Energie ins Fließen

Der Widder braucht Bewegung. Tanzen, spazieren gehen, Yoga, Wandern oder einfach einmal kräftig durchatmen – alles, was den Körper in Schwung bringt, hilft dabei, innere Spannungen loszulassen und neue Energie zu sammeln.

🍂 Mit allen Sinnen genießen

Auch unsere Umgebung darf die Energie des Vollmondes widerspiegeln. Schmücke deinen kleinen Kraftplatz oder Altar mit allem, was für dich Wärme, Harmonie und Lebensfreude ausstrahlt.

Warme Gewürze wie Vanille, Pfeffer oder Ingwer, Mohn, Orangenblüten, Hölzer, Steine, Muscheln, Gräser oder frische Blumen schaffen eine stimmungsvolle Atmosphäre. Besonders harmonisch wirken die Farben Rot, Orange und Grün – sie verbinden Mut, Lebenskraft und Herzenergie.

Nimm dir bewusst Zeit zum Genießen. Vielleicht mit einer Tasse Tee, einer feinen Chili-Schokolade oder deinem Lieblingsgericht. Wenn wir alle Sinne ansprechen, kommen wir leichter im Hier und Jetzt an  und genau dort entfaltet dieser Vollmond seine größte Kraft.

 

 

Die Botschaft dieses Vollmonds

Dieser Widder-Vollmond erinnert uns daran, mutig unseren eigenen Weg zu gehen – ohne dabei die Menschen aus den Augen zu verlieren, die uns wichtig sind.
  • Erkenne deine Wahrheit.
  • Steh für dich selbst ein. 
  • Finde dein Gleichgewicht,  aber nicht um jeden Preis.
Nutze die kraftvolle Energie, um neue Wege zu gehen, klare Entscheidungen zu treffen und dich von dem zu lösen, was dich zurückhält.

Ich wünsche uns allen einen kraftvollen, mutigen und erkenntnisreichen Widder-Vollmond. 🌕❤️

 
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Sonntag, 20. September 2026

Wochenhoroskop 21.09. - 27.09.2026





In den vergangenen Wochen hat die Jungfrau-Energie wie ein kosmisches Putzkommando durch unser Leben gewirbelt. Sie hat sortiert, aufgeräumt und vieles ans Licht gebracht, was schon lange darauf gewartet hat, gesehen zu werden. Nicht immer war das bequem, aber notwendig. Vielleicht gab es in dieser Zeit diese besonderen Augenblicke, in denen für einen kurzen Moment alles still wurde. Man hat den Alltag um sich herum vergessen und plötzlich war da dieses tiefe Gefühl von Verbundenheit. Nichts schien mehr wichtig und doch ergab auf einmal alles einen Sinn. Es sind diese seltenen Momente, in denen wir nicht nur mit dem Verstand begreifen, sondern mit dem Herzen erkennen.
 
Mit der Tagundnachtgleiche betreten wir nun einen neuen Abschnitt. Für einen kurzen Augenblick halten sich Licht und Dunkelheit exakt die Waage. Ein Sinnbild dafür, dass auch wir eingeladen sind, unsere innere Balance wiederzufinden. Nach einer Zeit des Aussortierens beginnt jetzt eine Phase des Ausgleichs.
 

Mittwoch – Sonne wechselt in die Waage

In der Nacht auf Mittwoch wandert die Sonne um 2.05 Uhr in das Zeichen der Waage. Gleichzeitig beginnt mit der Tagundnachtgleiche auch der Herbst. Die Natur zeigt sich noch einmal von ihrer schönsten Seite. Leuchtende Farben schmücken Bäume und Wiesen, bevor sie sich langsam zurückzieht. Es ist eine Zeit des Übergangs. Nicht mehr Sommer und noch nicht ganz Herbst. Genau darin liegt ihre besondere Magie.
 
Das Motto der Waage lautet: „Ich gleiche aus.“
 
Nach den arbeitsreichen Jungfrau-Wochen richtet sich unser Blick nun verstärkt auf unsere Beziehungen. Die Waage öffnet das Tor zum „Du“. Begegnungen gewinnen an Bedeutung und wir spüren stärker, wie sehr wir auf Verbindung, Harmonie und gegenseitiges Verständnis angewiesen sind. Unter der Waage-Sonne suchen wir das Gespräch, begegnen anderen offen und freundlich und versuchen, unterschiedliche Standpunkte miteinander zu verbinden. Fairness, Gleichberechtigung und gegenseitiger Respekt rücken jetzt in den Mittelpunkt.
Ein Spaziergang durch die herbstliche Natur kann in diesen Tagen wahre Wunder wirken. Während draußen langsam alles zur Ruhe kommt, dürfen auch wir ein Stück Gelassenheit einkehren lassen.
 

Freitag – Fische-Mond ohne Hauptaspekte

Der Freitag steht ganz im Zeichen der Fische. Da der Mond keine  Hauptaspekte bildet, kann sich seine sanfte, sensible Energie besonders ungestört entfalten. Diese seltsam verträumte Stimmung legt sich wie ein feiner Schleier über den Tag und lädt uns ein, einen Gang runterzuschalten. Jetzt ist nicht die Zeit für harte Konfrontationen, sondern für Mitgefühl, Ruhe und sanfte Gedanken. Sensibel und feinfühlig nehmen wir Stimmungen intensiver wahr als sonst. Die Gedanken schweifen leichter ab, Träume werden lebendiger und unsere Intuition meldet sich deutlicher. Vielleicht spürst du heute Dinge, die sich kaum in Worte fassen lassen.

Wenn ihr die Möglichkeit habt, verbringt etwas Zeit am Wasser. Ein Bach, See oder Fluss wirkt jetzt wie Balsam für die Seele. Auch Musik berührt uns auf einer tieferen Ebene. Sanfte Klänge können regelrecht heilsam sein und das Herz öffnen. Die Grenzen zwischen den Welten scheinen an solchen Tagen durchlässiger zu sein. Meditation, kreatives Schaffen oder einfach ein paar ruhige Minuten in der Natur können jetzt besonders wohltuend sein. Fische-Mondtage laden dazu ein, das Tempo herauszunehmen und sich wieder mit der eigenen inneren Welt zu verbinden.

Träumen – Fühlen – Loslassen


Wie Wellen ans Ufer rauschen, so erreichen uns auch die feinsten Schwingungen aus dem Meer unserer Gefühle. Manch einer fühlt sich davon regelrecht durchflutet. Genau darin liegt aber auch das Geschenk dieser Mondqualität: Wer bereit ist, still zu werden und nach innen zu lauschen, kann wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Fische-Mondtage haben etwas Mystisches. Manchmal finden wir die Antworten, nach denen wir suchen, genau dann, wenn wir aufhören, sie erzwingen zu wollen.

Samstag – Vollmond in Widder

Der Vollmond bringt Bewegung in die Woche. Während die Sonne in der Waage nach Ausgleich strebt, möchte der Mond im Widder handeln, entscheiden und vorangehen. Zwischen diesen beiden Polen entsteht eine Spannung, die uns bewusst macht, wo wir im Leben vielleicht zu lange gezögert oder uns angepasst haben. Gleichzeitig steht die Sonne in einer exakten Opposition zu Neptun. Diese Konstellation kann Schleier lüften. Wunschdenken und Realität begegnen sich. Manche Illusion löst sich auf, dafür entsteht Raum für eine tiefere Wahrheit.
 
Nicht alles, was in diesen Tagen verschwindet, ist ein Verlust. Manches geht, damit Klarheit entstehen kann.
 
Unterstützt wird dieser Prozess durch harmonische Verbindungen der Sonne zu Uranus und Pluto. Uranus schenkt überraschende Erkenntnisse und den Mut, neue Wege einzuschlagen. Pluto verleiht die Kraft, alte Muster endgültig hinter sich zu lassen. Veränderungen, die jetzt angestoßen werden, können langfristig eine große Wirkung entfalten.

Sonntag – Mars Quadrat Chiron

Zum Wochenausklang macht Mars im Quadrat zu Chiron deutlich, wo unsere empfindlichen Stellen liegen. Vielleicht reicht heute schon eine kleine Bemerkung und wir reagieren heftiger als erwartet. Nicht, weil der Moment so dramatisch ist, sondern weil er eine alte Verletzung berührt.

Mars fragt: "Wofür kämpfst du?"
Chiron fragt: "Was möchte in dir endlich heilen?"

Die eigentliche Aufgabe besteht deshalb nicht darin, sofort zurückzuschlagen, sondern zuerst hinzuspüren. Wo verteidigst du dich, obwohl keine Gefahr mehr besteht? Wo trägst du noch einen alten Schmerz mit dir herum, der heute gesehen werden möchte?

Nicht jeder Konflikt verlangt nach einer Antwort. Manchmal liegt die größte Stärke darin, bewusst auszusteigen und sich für den Frieden zu entscheiden.

 

Kurz gesagt 

Mit der Tagundnachtgleiche hält die Natur für einen kurzen Augenblick inne. Licht und Dunkelheit sind vollkommen im Gleichgewicht, bevor sich die Tage langsam wieder verändern. Einfach kurz innehalten, durchatmen und wahrnehmen, wo wir gerade stehen. Nicht jede Entscheidung muss heute fallen. Manchmal reicht es, den nächsten Schritt zu erkennen.
 
 
 

Kleiner Hinweis in eigener Sache

Die OP ist gut überstanden, war dann allerdings doch etwas heftiger als gedacht. Meine Augenfee ist noch nicht ganz wieder im Dienst.  Im Moment sehe ich alles noch ziemlich milchig. Meine Hornhaut ist beleidigt, meinte der Professor. Es braucht also noch ein bisserl Geduld.  Ganz herzlichen Dank für die vielen lieben Wünsche und Nachrichten! ❤️ Sie haben mich sehr gefreut  🌸 

Ich hoffe, dass der milchige Schleier sich nun nach und nach lichtet und ich bald wieder mit klarer Sicht und voller Feenpower unterwegs bin. ✨

 
 
 
 
 

Weiterführende Artikel:  

 
 
 


 
 
 
 

Rückläufige Planeten – Wer gerade den Rückwärtsgang eingelegt hat

Im Moment sind gleich fünf der großen "Langsamläufer" rückläufig. Keine Panik,  rückläufig bedeutet nicht, dass alles schiefläuft. Vielmehr lädt uns der Kosmos ein, einen Gang zurückzuschalten, Dinge zu überdenken und Unfertiges noch einmal anzuschauen.

♄ Saturn rückläufig im Widder (26.07. – 11.12.2026)
Motto: "Angezogene Handbremse."
Manchmal fühlt es sich an, als würden wir Vollgas geben und trotzdem nicht richtig vom Fleck kommen. Saturn fragt: Ist dein Weg wirklich der richtige oder solltest du vorher noch einmal den Reifendruck prüfen?

⚷ Chiron rückläufig im Widder (03.08.2026 – 06.01.2027)
Motto: "Nach Rückschlägen nochmal von vorne anfangen."
Alte Verletzungen oder Selbstzweifel können sich noch einmal melden. Nicht, um uns zu ärgern, sondern damit wir erkennen, wie weit wir eigentlich schon gekommen sind.

♅ Uranus rückläufig in den Zwillingen (10.09.2026 – 08.02.2027)
Motto: "Flexibilität ist Trumpf."
Nicht jede Veränderung muss sofort im Außen stattfinden. Oft beginnt der eigentliche Wandel im Kopf. Wer offen bleibt, entdeckt plötzlich neue Möglichkeiten.

♆ Neptun rückläufig im Widder (07.07. – 12.12.2026)
Motto: "Die Widerstände lösen sich auf."
Manches, wogegen wir lange gekämpft haben, verliert langsam an Bedeutung. Nebel lichtet sich allerdings nicht mit einem Knall, sondern ganz allmählich.

♇ Pluto rückläufig im Wassermann (06.05. – 16.10.2026)
Motto: "Von alten Zwängen befreit."
Das klingt leichter, als es ist. Loslassen bedeutet oft zuerst, überhaupt zu erkennen, woran wir uns noch festhalten. Doch genau darum geht es jetzt. 

 
 

 
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Dienstag, 15. September 2026

Risse im Union Jack





Im Vereinigten Königreich wird es gerade ungemütlich. Am 14. September haben sich die führenden Unabhängigkeitsparteien aus Schottland, Wales und Nordirland in Cardiff zusammengeschlossen und gemeinsam das Recht ihrer Nationen auf Selbstbestimmung eingefordert. Alle drei wollen langfristig mehr Eigenständigkeit, teilweise bis hin zur Unabhängigkeit. Astrologisch kommt diese Entwicklung zum  passenden Zeitpunkt. Schauen wir deshalb einmal auf das Horoskop des Vereinigten Königreichs vom 1. Januar 1801.

Geburtshoroskop Vereinigtes Königreich 

 

 

 

Die Sonne steht auf 10° Steinbock, der Mond auf 19° Krebs, der Aszendent auf 7° Waage, der Deszendent entsprechend auf 7° Widder. Die Steinbock-Sonne steht für Staat, Institutionen, Ordnung und Bewahren. Der Krebs-Mond für Heimat, Zugehörigkeit und das emotionale Fundament eines Landes. Mit Waage am Aszendenten spielt auch der Zusammenschluss eine wichtige Rolle. Dann haben wir da noch eine ordentliche Portion Löwe: Jupiter und Saturn stehen hier,  Jupiter zusätzlich im 10. Haus. Das passt wunderbar zum alten britischen Selbstverständnis als Groß- und Weltmacht. Empire, Krone, Stolz und der Anspruch, auf der Weltbühne eine bedeutende Rolle zu spielen. Jupiter im Löwen? I want it all! Auch die Venus im Wassermann im 5. Haus bringt eine interessante Note hinein: Das Vereinigte Königreich hat durchaus ein starkes Bedürfnis nach Freiheit und Individualität, gleichzeitig aber auch nach Gemeinschaft und Verbundenheit. Schon im Radix steckt also ein Spannungsfeld zwischen Eigenständigkeit und Zusammengehörigkeit.

Nun geraten genau diese Punkte mächtig in Bewegung.

Neptun läuft über den Widder-Deszendenten (2028). Die bisherige Vorstellung davon, wer zu wem gehört und wie diese Partnerschaft funktioniert, beginnt sich aufzulösen. Neptun macht Grenzen durchlässig und lässt alte Definitionen verschwimmen. Ausgerechnet am Deszendenten kann das heißen: Die Beziehung zum Gegenüber verändert sich grundlegend. Dieses Gegenüber heißt im konkreten Fall nicht irgendein fremder Staat. Es sind die eigenen Landesteile, die zunehmend sagen: Wir möchten selbst über unsere Zukunft bestimmen.

Dazu kommt Saturn im Widder, der zunächst ebenfalls über den Deszendenten läuft und später das Quadrat zur Steinbock-Sonne bildet. Da wird es ernst. Saturn fragt nach Grenzen, Verantwortung und einer tragfähigen politischen Struktur. Die staatliche Ordnung muss sich einer Prüfung stellen. Neptun löst auf, Saturn will anschließend eine neue Form schaffen. "Should I stay, or should I go!"

Auch Uranus in den Zwillingen mischt kräftig mit. Er bildet ein Trigon zum Uranus des UK-Horoskops auf knapp 2° Waage. Uranus steht für Veränderung, Freiheit und den Bruch mit überholten Strukturen. Ein solcher Transit kann einen Staat regelrecht dazu zwingen, sich neu zu erfinden.

Gleichzeitig steht Pluto im Wassermann gegenüber dem Jupiter auf 2° Löwe. Das ist ein ziemlich gewaltiger Machtaspekt. Jupiter steht für Größe, Einfluss und das Selbstverständnis eines Staates. Pluto im Wassermann stellt genau solche alten Machtstrukturen infrage. Wer hat die Macht? Wer bestimmt? Und wie viel Zentralismus verträgt ein Gebilde, dessen einzelne Teile immer stärker auf ihre eigene Identität pochen?

Später erreicht Saturn schließlich auch den Krebs-Mond des UK-Horoskops. Dann geht es nicht mehr nur um politische Strukturen, sondern um das emotionale Fundament: Heimat, Zugehörigkeit und die Frage, was die Menschen überhaupt noch miteinander verbindet.

 

Der astrologische Zeitstrahl

2026 – Die Risse werden sichtbar Saturn erreicht den Deszendenten, Neptun folgt ihm 2028. Saturn wird sogar im Dezember direkt auf dem DC wieder direktläufig, er schleift ihn sozusagen.  Gleichzeitig stehen Pluto und Jupiter sich direkt gegenüber und Uranus bringt frischen Wind. Die Forderung nach Selbstbestimmung wird lauter und bekommt eine gemeinsame politische Stimme. (14.09.2026)

2027 – Die alte Ordnung muss sich erklären
Saturn kommt ins  Quadrat zur Steinbock-Sonne. Jetzt geht es zunehmend um konkrete politische und verfassungsrechtliche Fragen. Was soll die Union künftig überhaupt noch sein?

2028 – Machtverschiebung
Pluto arbeitet weiter an der Wassermann-Löwe-Achse und damit am alten britischen Selbstverständnis von Macht und Größe. Saturn im Quadrat zum Krebs-Mond. Jetzt geht es ans Eingemachte: Heimat, Zugehörigkeit und die emotionale Bindung an das Vereinigte Königreich.

 

Was bleibt vom Vereinigten Königreich?

Das Horoskop sagt nicht: Großbritannien zerfällt morgen. Im Gegenteil, 2028 gibt es mit der Fußball-EM sogar noch ein schönes gemeinsames Projekt. England, Schottland und Wales treten gemeinsam als Gastgeber auf. Man kann also durchaus noch miteinander feiern, auch wenn politisch längst nicht mehr alles rundläuft. 

Eine solch große politische Veränderung braucht ohnehin ihre Zeit. Auch beim Brexit hat es Jahre gedauert, bis aus einer politischen Idee eine neue Realität wurde. Astrologisch ist die Geschichte jedenfalls mit 2028 noch lange nicht zu Ende. 2038/39 wartet noch ein ganz großer Prüfstein: Dann erreicht Pluto die Opposition zum Saturn des britischen Horoskops auf 23° Löwe.

Das könnte eine echte Zerreißprobe für die alte Ordnung werden. Saturn steht für die bestehenden Strukturen, für Verpflichtungen und auch für das, was uns bindet. Pluto fragt irgendwann sehr grundsätzlich: Was davon hat noch Bestand und was muss gehen? Vielleicht geht es dann tatsächlich darum, alte Fesseln zu sprengen und sich aus Strukturen zu befreien, die nicht mehr funktionieren. 

Bis dahin bleibt erst einmal die spannende Frage:

Kann aus dem Vereinigten Königreich überhaupt noch die Union werden, die es einmal war?

Astrologisch sieht es jedenfalls danach aus, dass die alte Form gerade ziemlich kräftig an ihre Grenzen kommt. Das kosmische Putzkommando ist offenbar auch in Westminster angekommen.

 

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