Sonntag, 21. Juni 2026

Wochenhoroskop 22.06. - 28.06.2026

Manche Wochen fühlen sich ein wenig wie Nebel an. Eine  leicht verschwommene Energie weht durch diese Tage. Das Quadrat zwischen Sonne und Neptun welches zwar erst am Freitag exakt wird, aber die ganze Woche über spürbar ist, kann für Verwirrung, Unsicherheit oder auch Tagträumerei sorgen. Pläne könnten sich als unrealistisch entpuppen, oder wir fühlen uns erschöpft und orientierungslos. Na, das passt ja auch zu dieser Hitzewelle. Am besten nicht vorschnell handeln, sondern auf die innere Stimme hören.  Die Sonne im Krebs will sich um ihre Lieben kümmern, ja da opfert man sich schon auch gern mal auf. Family first! 
 
Für Neptun im Widder ist es eine Stärke, auch mal Schwäche zuzulassen, doch er tut sich schwer, klar zu sehen. Im Quadrat zur Sonne wirkt diese Energie eher verschwommen. Vielleicht wissen wir gerade selbst nicht so genau, wofür wir eigentlich kämpfen wollen. Der Wille ist da, aber die Richtung fehlt noch ein wenig. Manchmal zeigt uns genau so ein Aspekt, wo wir uns zu sehr verausgaben oder in Erwartungen anderer verstricken. Vielleicht ist das der Moment, wo wir aufhören, es allen recht machen zu wollen. Einfach auch mal an sich denken.
 
Mars und Jupiter verbinden sich am 28. Juni 2026 zu einem harmonischen Sextil. Das vermittelt uns ein gutes Gefühl. Da dürften wir uns  rundum wohl und vital fühlen. Es fällt uns nun leicht, andere zu begeistern. Wir haben ein  glückliches Händchen und gehen mit einer guten Portion Zuversicht durch den Tag. 
 
Wer sich mehr Leichtigkeit und Abwechslung wünscht, der kann gleich mal ein paar Luftsprünge machen!   Mars wechselt am späten Sonntagabend in die Zwillinge. Mars zeigt uns an, wie wir uns durchsetzen, wie wir handeln. Im Zeichen Zwilling ist sein Mittel die Kommunikation. Hier zeichnet sich die Mars Energie mehr dadurch aus, dass wir an allem interessiert sind, das Konzentrierte und Fokussierte fällt uns aber eher schwer. In den Zwillingen ist Mars ein kleiner Luftikus, geistig sehr aktiv, mit  scharfem Verstand. Da wird pfiffig und schlagfertig diskutiert und gern auch kritisiert. Nicht zuletzt ist er wegen seiner spitzen  Zunge bekannt. Seine Waffe ist das Wort. Schlagfertig, flexibel und locker. Pläne können auch  wieder umentschieden werden, Mars in den Zwillingen hat eh oft mehrere Eisen im Feuer. 
 
 

Mut und Spontanität  zeigt er vor allem verbal, die Ausdauer zählt nicht so zu seinen Stärken. Dafür kann er uns kluge und detailgenaue Lösungswege aufzeigen. Wir gehen mit dem Mars in den Zwillingen recht offen auf andere zu, sehr direkt teilt er seine Gedanken. Mit Diplomatie kennt er sich wiederum nicht wirklich gut aus. Es wird jetzt schon  mal was "rausgehauen".
 
In Verhandlungen ist jetzt Taktik alles. Pläne hat er viele, die können auch gerne nochmal geändert werden.   Er ist  ganz schön flott unterwegs und sicher auch wir mit ihm! Das Leben wird  bunter und abwechslungsreicher. Aufgeschlossen und vielseitig interessiert tauschen wir uns jetzt gerne aus.  Diese Mars Stellung verstärkt in uns den Wunsch nach Bewegung, Aktivität und Austausch. Ein Städtetrip wäre nach seinem Geschmack. Berühmte Persönlichkeiten mit Zwillinge Mars: Oskar Lafontaine (Mars/Uranus am MC) Neil Armstrong (Mars im 1. Haus) John McEnroe (Mond/Mars Konj.) 

Der Sonntag steht  aber auch unter  einer längeren  Mondpause. Ab 7.05 Uhr geht er keine Aspekte mehr ein und erst am Montag wechselt er in den Steinbock.  Eine Mondpause? Ja, was ist denn das?  Wie viele von euch wissen, wandert unser Erdtrabant durch den Tierkreis. Er betritt dabei alle 2 1/2 Tage ein neues Zeichen. Wie jeder auf Wanderschaft, so trifft auch unser Mond dabei auf andere Planeten und geht mit diesen Verbindungen ein. Wir Astrologen nennen diese Aspekte. Der Mond ist in dieser Phase sozusagen aktiv. Nachdem der Mond seine letzte Verbindung mit einem anderen Planeten eingegangen ist und bevor er ein neues Tierkreiszeichen betritt, ist der Mond in einem Zwischenzustand, er bildet keine Aspekte, er macht eine Mondpause. Astrologisch nennt man dies Void of courseEine Mondpause kann manchmal nur Sekunden dauern, aber auch in seltenen Fällen bis zu zweieinhalb Tage. 
 
Mondfühlige Menschen können dies durchaus sehr deutlich spüren. Wer im Einklang mit der Natur und dem Universum leben möchte, sollte die Aufforderung des Mondes annehmen und ebenfalls eine Pause einlegen. Recht produktiv kann man  in dieser Phase sowieso nicht sein.  Von daher, wer die Möglichkeit hat, nutzt die Zeit und ruht euch einfach aus. Bei schöner Musik, einem guten Buch einfach entspannen und erholen. Meditieren, träumen, schlafen. Auf den Mond hören... Nutzt die Gunst der Stunde! Perfekt für einen Sonntag. ich such mir an solchen Tagen etwas, was mir leicht von der Hand geht.   Routinearbeiten, die man "fast wie im Schlaf" erledigt, sind ideal, für alles andere fehlt uns irgendwie die Energie. In meinen langen Beobachtungen zu Mondpausen habe ich festgestellt, dass ich überhaupt nicht in die Gänge komme, wenn die Mondpause schon vor meinem Aufwachen bestand, also wenn ich während einer Mondpause aufwache, dann wache ich nicht wirklich auf.  Der ganze Tag ist dann unter dem Motto: Durchhänger!  Vorher aufstehen wäre um 7 Uhr! 

 
So richtig groß was los ist diese Woche nicht, dafür dann nächste Woche umso mehr. Kleiner Teaser:  "Es kommt Bewegung rein. Und zwar ordentlich. Merkur wird rückläufig, Jupiter wechselt das Zeichen, ein Vollmond bringt Dinge ans Licht und dann mischt auch noch eine ziemlich elektrische Mars-Uranus-Konjunktion mit". Diese Konjunktion wird auch noch genau zur 250 Jahr-Feier der USA exakt. .. aber dazu dann nächste Woche mehr. 
 
Kommt gut durch diese heißen Tage. Ich bin ja ein Winterkind, diese hohen Temperaturen machen mir sehr zu schaffen. Es ist einfach viel zu heiß! 
Herzliche Grüße Karin
 
Wer es noch nicht gelesen hat, Chiron ist seit ein paar Tagen im Stier: Heilung durch Erdung  
 
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Pluto 
06.05.26 - 16.10.26  in Wassermann "Von alten Zwängen befreit"  das klingt leichter, als es ist. Doch genau darum geht es. 
 
 
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Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist. Wenn die Quellenangabe dabei steht, dürfen auch Auszüge aus dem Text geteilt und weiterempfohlen werden. Doch bitte immer mit Quelle und Link; 
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Mittwoch, 17. Juni 2026

Chiron in Stier - Heilung durch Erdung


Chiron macht sich auf den Weg in den Stier. Aber wie es sich für einen verletzten Heiler gehört, läuft er nicht einfach geradeaus, sondern tastet sich Schritt für Schritt vor. Ab dem 19. Juni 2026 probiert er schon einmal die ersten Grade im Stier aus, zieht sich dann noch einmal zurück in den Widder und kehrt schließlich am 15. April 2027 endgültig in den Stier zurück. Es ist also kein dramatischer Sprung, sondern mehr ein behutsames Einfinden, so wie wir auch manchmal erst den großen Zeh ins Wasser halten, bevor wir hineinspringen.


Seit 2018 war Chiron im Widder, dort hat er uns ermutigt, unsere Verletzlichkeit als Stärke anzuerkennen, Stärke bedeutet nämlich nicht, unverwundbar zu sein. Aus der Opferrolle herauszutreten, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und Heilung durch Selbstfindung zu erfahren. Das waren die großen Themen dieser Zeit. Nun richtet sich der Blick auf den Stier, ein Zeichen, das uns lehrt, wie wir unsere Wunden mit Selbstwert, Stabilität und geerdeter Präsenz heilen können. Damit beginnt eine neue Etappe auf Chirons zweiter großen Reise durch den Tierkreis. Genau dort war er nämlich auch 1977 bei seiner Entdeckung.
 
19.06.2026 - Erster Schritt in den Stier 
18.09.2026  Rückläufig zurück in den Widder  
15.04.2027 Zweiter Schritt  in den Stier  
 
 



Chiron – der verwundete Heiler

Chiron ist kein Planet im klassischen Sinne, sondern ein Asteroid beziehungsweise Planetoid, der in der Astrologie eine ganz besondere Rolle spielt. Er steht für unsere tiefsten Wunden, jene Stellen, an denen wir uns schwach, ungenügend oder verletzlich fühlen. Doch gerade dort liegt auch unsere größte Heilungskraft verborgen. Chiron erinnert uns daran, dass wir nicht perfekt sein müssen, um heil zu sein. Im Gegenteil, unsere Risse machen uns menschlich, und manchmal sind sie sogar die Stellen, durch die das Licht reinkommt.Chiron zeigt uns, wie wir aus Schmerz Weisheit gewinnen und wie wir durch Annahme unserer Schwächen zu innerer Stärke finden können. Er wirkt subtil, oft auf einer sehr persönlichen Ebene, und führt uns dahin, das zu heilen, was eigentlich unheilbar scheint und es an andere weiterzugeben.

Chiron ist kein gewöhnlicher Zentaur. Während die meisten seiner Art in den Mythen als wild und ungestüm beschrieben werden, gilt er als edel, sanft und weise. Ein Mischwesen aus Mensch und Pferd, verkörpert er die Verbindung von Instinkt und Bewusstsein, von Natur und Geist. Er lebte als Grenzgänger zwischen Himmel und Erde  und genau darin liegt auch seine Symbolik in der Astrologie. Chiron war ein Lehrer und Heiler, Mentor vieler großer Helden wie Asklepios, Achilles und Herakles. Er kannte sich aus in Kräuterkunde, Musik, Jagd, Medizin und Prophezeiung,  ja, sogar in der Astrologie. Seine größte Gabe war es, andere in ihre Bestimmung zu führen und sie an ihre innere Kraft zu erinnern.

Doch gerade er selbst trug eine unheilbare Wunde: Ein vergifteter Pfeil verletzte ihn schwer, und obwohl er alle Heilmethoden kannte, konnte er sich selbst nicht heilen. Damit wurde er zum Sinnbild des „verwundeten Heilers“. Jemand, der im eigenen Schmerz die Kraft findet, andere zu begleiten. In der Astrologie steht Chiron genau für dieses Paradox: Dort, wo wir verwundet sind, liegt auch der Schlüssel zu unserer Weisheit.


Stier – das Zeichen der Beständigkeit und des Genusses

Der Stier gehört zum Element Erde und steht für Stabilität, Sicherheit und Fülle. Hier geht es um das, was greifbar ist: um Materie, Natur und Ressourcen. Er genießt gern, mag eine schöne Umgebung und alles, was die Sinne erfreut. Archetypisch ist er der Bauer, tief verwurzelt in seiner Heimat, der geduldig sät, pflegt und erntet. Stier-Themen sind Selbstwert und Werte, materielle ebenso wie innere. Auch Finanzen, Besitz und das Banken- und Wirtschaftssystem gehören in dieses Zeichen. Der Stier will wachsen – aber in Ruhe, Schritt für Schritt, so wie die Natur selbst. Er liebt gutes Essen, ein warmes Platzerl, ein Stück Land unter den Füßen und ein sicheres Dach über dem Kopf.

Chiron im Stier – Heilung des Selbstwerts 

Wenn Chiron in den Stier einzieht, klopfen genau die Themen an, die uns mit unserem Selbstwert, unserem Besitz oder unserem Körper verbinden. Plötzlich merken wir, wo wir uns klein machen, wo wir uns nicht genug fühlen oder wo wir Sicherheit von außen erzwingen wollen. Chiron im Stier möchte uns lehren, dass wir genug sind, auch ohne dickes Konto, ohne perfekten Körper oder ohne alles unter Kontrolle zu haben. Heilung geschieht hier durch Erdung, durch das Annehmen des eigenen Körpers, durch den Genuss kleiner Dinge und durch die Rückverbindung zur Natur. Sicherheit entsteht nicht im Bankkonto, sondern im Vertrauen ins Leben.

Schlüsselbegriffe Chiron im Stier

  • Heilung des Selbstwerts 
  • Frieden mit dem Körper 
  • Verwurzelung in der eigenen Kraft 
  •  Genuss als Medizin 
  • Verletzungen durch Besitz oder Mangel
  • Sicherheit von innen heraus  
  • Heilung der Beziehung zur Natur und zu Ressourcen
  • Besitz macht verwundbar
  • der Heiler schlägt Wurzeln 
  • Alles, was du hast, hat irgendwann dich 
  • Den eigenen Wert kennen  
  • Selbstheilungskräfte aktivieren 
  • Innere Stabilität statt äußere Sicherheiten 
  • Heilung durch Erdung 
  • Die Wurzeln pflegen, um wachsen zu können  


 
 

Historischer Rückblick – Chiron kehrt an seine Ursprünge zurück

Im Frühjahr 2027 erreicht Chiron wieder die frühen Grade des Stiers, an denen er 1977 entdeckt wurde. Solche Momente sind astrologisch besonders von Bedeutung, weil sie wie ein „kosmischer Neustart“ wirken: Chiron kehrt an seine Ursprünge zurück, um ein neues Kapitel seiner Reise durch den Tierkreis zu beginnen.

Damals spiegelten seine Entdeckungsthemen die Zeit: Heilung und alternative Medizin gewannen an Bedeutung, Spiritualität und ganzheitliche Lebensansätze fanden neue Wege, und die Umweltbewegung machte deutlich, wie sehr Mensch und Natur verbunden sind. Schon damals ging es um Selbstwert, Verantwortung und das Bewusstsein für unsere Ressourcen, genau die Themen, die Chiron im Stier heute erneut ins Licht rückt.

Seine Rückkehr lädt uns ein, diese Fragen noch einmal zu betrachten. Mit mehr Erfahrung, mehr Bewusstsein und der Chance, die alten Wunden diesmal wirklich zu heilen und in innere Stärke zu verwandeln.


Ein paar  Entwicklungen aus jener Zeit:  

Alternative Heilmethoden und ganzheitliche Gesundheit gewannen an Bedeutung. Menschen begannen, traditionelle medizinische Systeme zu hinterfragen und Heilung als ganzheitliches Geschehen zu sehen. Ernährung, Natur und Psyche sind Teil des Heilungsprozesses.

Neue Lebensstile und Spiritualität traten stärker in den Blick. 1977 startete das Mind Body Spirit Festival, ein Treffpunkt für alternative Heilkunst, spirituelle Wege und kreative Lebensgestaltung.

Die Umweltbewegung war in voller Aufbruchsstimmung. In Kenia wurde das Green Belt Movement gegründet, eine Bewegung von Frauen gegen Abholzung und Erosion, gegen Armut und für Wiederbegrünung. Natur wurde erstmals verstärkt gesehen als Ressource nicht nur zum Nutzen.

Auch Proteste gegen massiven Industriebau und Atomkraft nahm zu. Gruppen wie Greenpeace engagierten sich öffentlich gegen neue Atomkraftwerke und Umweltverschmutzung. Weltweit gründeten sich Parteien die mehr Schutz für Mensch und Natur forderten. 
 

 

Ausblick – Chiron im Stier: praktische Impulse für die kommenden Jahre

Mit Chiron im Stier stehen in den nächsten Jahren Fragen nach Selbstwert, Sicherheit und Ressourcen im Vordergrund. Persönlich lädt er uns ein, unsere Werte zu überprüfen: Wo halte ich an Besitz, Kontrolle oder Gewohnheiten fest, die mich eher belasten als nähren? Wo kann ich Stabilität und Genuss bewusst in mein Leben holen, ohne von äußeren Sicherheiten abhängig zu sein? Der Körper, die Ernährung und der Umgang mit Geld werden zu Spiegeln unserer inneren Heilung.

Auf kollektiver Ebene zeigt Chiron im Stier, wo Gesellschaften Wunden im Umgang mit Ressourcen, Finanzen und materieller Sicherheit tragen. Themen wie nachhaltige Landwirtschaft, Umweltverantwortung, gerechte Verteilung von Wohlstand und das Vertrauen in stabile Strukturen können jetzt stärker ins Bewusstsein rücken. Krisen oder Veränderungen in diesen Bereichen bieten Chancen, alte Muster zu erkennen und neue Wege zu etablieren, die auf Erdung, Beständigkeit und langfristiger Heilung basieren.

Chiron im Stier mahnt uns, dass echte Sicherheit von innen kommt, aus geerdeter Selbstachtung und bewusster Wertschätzung – für uns selbst und für die Welt, in der wir leben.
 

Impulse:  

  • Heilung des Selbstwerts – lernen, den eigenen Wert unabhängig von äußeren Faktoren zu erkennen.
  • Frieden mit dem Körper – Verletzungen, Scham oder Ablehnung transformieren.
  • Genuss als Medizin – Essen, Natur und Sinnlichkeit bewusst zur Heilung nutzen.
  • Besitz macht verwundbar – erkennen, dass zu viel Festhalten Ängste nährt.
  • Alles, was du hast, hat irgendwann dich – Loslassen üben, um frei zu bleiben.
  • Den eigenen Wert erkennen – statt über Status, Geld oder Besitz definiert zu werden.
  • Selbstheilungskräfte aktivieren – das Vertrauen in die eigene innere Heilung stärken.
  • Sicherheit von innen heraus – echte Stabilität entsteht im Vertrauen ins Leben.
  • Innere Stabilität statt äußere Sicherheiten – Heilung, die nicht vom Kontostand abhängt.
  • Die Wurzeln pflegen, um wachsen zu können – Verbindung zu Heimat, Körper und Natur stärken.
  • Heilung durch Erdung  – zurück zu den einfachen Dingen

Vom Schmerz zur Weisheit

Chiron im Stier erinnert uns daran, dass Heilung nicht über Nacht geschieht. Sie ist ein langsames, liebevolles Wachsen wie eine Pflanze, die ihre Wurzeln tief in die Erde schlägt. Unsere Wunden sind keine Last, sondern Wegweiser. Kleine Öffnungen, durch die Licht und Erkenntnis in unser Leben fließen können.

Es ist die Einladung, in unseren Körper, in unsere Werte und in unsere Ressourcen zu vertrauen. Genuss, Ruhe und die Verbindung zur Natur sind Medizin für die Seele. Wer den Mut hat, sich den eigenen Verletzungen zu stellen, erkennt: Wir sind genug, genau so, wie wir sind. Und in dieser Erkenntnis liegt die Kraft, nicht nur uns selbst zu heilen, sondern auch die Welt um uns sanft mitzugestalten.

Chiron im Stier führt uns auf den Weg von Verwundung zu Verwurzelung, von Angst zu innerer Stabilität und von Besitzdenken zu echter Wertschätzung. Er zeigt: Heilung beginnt dort, wo wir stehen, tief in uns selbst und von dort aus kann alles heilen und wachsen.

 

Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist. Wenn die Quellenangabe dabei steht, dürfen auch Auszüge aus dem Text geteilt und weiterempfohlen werden. Bildquelle: (co) wenn nicht anders gekennzeichnet Karin Mayer oder mit der KI Dall-E von mir generiert. Stand 2026 Verwendung gemäß den geltenden Nutzungsbedingungen. 

Sonntag, 14. Juni 2026

Neumond in den Zwillingen

 


Ein Tanz mit dem Wind

Am 15. Juni 2026  verschmelzen Sonne und Mond im Zeichen Zwillinge – eine Begegnung, die frische Impulse und neue Möglichkeiten eröffnet. Die Zwillinge-Energie ist wie ein Schmetterling, der leicht und neugierig von Blüte zu Blüte schwebt, stets auf der Suche nach neuen Eindrücken. Doch dieser Neumond lädt uns ein, innezuhalten und unseren Blick nach innen zu richten.
 
Die Zwillinge sind ein Zeichen der Leichtigkeit, der Kommunikation und des Austauschs. Doch heute geht es um das, was in uns ruht, um die stillen Gedanken und die innere Weisheit, die oft im Lärm des Alltags verloren gehen. Heute blicken wir  nach innen, in unsere eigene kleine Welt. Dort hin, wo wir mit uns selbst allein sind. Wo wir ganz bei uns sind! 




Astrologische Entsprechung:

Im Neumondhoroskop treffen wir auf eine spannende Konstellation: Sonne und Mond verschmelzen fast exakt auf dem Aszendenten in den Zwillingen. Ein Neumond am Aszendenten wirkt wie ein neuer Atemzug für die Welt. Themen der Zwillinge drängen in den Vordergrund: Information, Austausch, Medien, Verkehr, Bildung und alles, was mit Sprache und Denken zu tun hat. Es ist, als würde ein neuer Gedanke geboren, ein Impuls, der sich schnell verbreiten kann und Bewegung in kollektive Prozesse bringt.

Saturn im Quintil wirft dabei einen prüfenden Blick auf all das: „Denk nach, bevor du handelst.“ Die Zwillinge mögen es impulsiv, lieben das Spielerische und den schnellen Wechsel. Doch Saturn mahnt uns, nicht nur den Moment zu betrachten, sondern auch die Konsequenzen unserer Worte und Entscheidungen zu bedenken. Kreative Lösungen entstehen dort, wo Leichtigkeit und Verantwortung zusammenfinden.

Merkur, der beschwingte Bruder Leichtfuß, ist Herrscherplanet dieses Neumonds. Er tanzt wie ein Hauch im Wind in seiner Umarmung mit Jupiter. Diese Konjunktion birgt das Potenzial für große Gedanken, neue Ideen und inspirierende Gespräche. Worte können jetzt Türen öffnen, Horizonte erweitern und Menschen miteinander verbinden. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass Versprechen größer sind als die Realität. Die Kunst liegt darin, Vision und Wahrheit miteinander in Einklang zu bringen.

Die unterstützende Energie bringt das Sextil zwischen Merkur und Mars. Gedanken wollen nicht nur gedacht, sondern auch umgesetzt werden. Worte können jetzt zu Taten werden. Mundan betrachtet kann dieser Neumond neue Diskussionen, politische Debatten oder wichtige Entscheidungen anstoßen. Informationen verbreiten sich schnell, Initiativen entstehen aus Gesprächen, und aus einem Gedanken kann plötzlich eine Bewegung werden.
 
 
 

 

Die Botschaft des Neumonds: Ein neuer Anfang

Dieser Neumond fordert uns auf, der Doppelnatur der Zwillinge zu begegnen – Kastor und Pollux, die Gegensätze, die in uns allen wirken. Es geht darum, Leichtigkeit und Tiefe zu vereinen und das Wissen des Kopfes mit der Weisheit des Herzens zu verbinden. Der Neumond steht am Aszendenten, dem Tor zur Welt, dem Punkt, an dem wir sichtbar werden und unseren ersten Schritt nach außen setzen. Es ist ein Moment des Aufbruchs. Etwas Neues möchte durch uns geboren werden.

Vielleicht spürst du den Wunsch, dich anders zu zeigen, neue Worte zu finden oder eine Idee endlich auszusprechen. Die Zwillinge erinnern uns daran, dass jeder Weg mit einem ersten Gedanken beginnt, mit einer Frage, einem Gespräch oder einem kleinen Schritt in eine neue Richtung. So wie der Wind die Luft in Bewegung bringt, lädt uns dieser Neumond ein, unsere Gedanken neu zu ordnen und mutig auszusprechen, was in uns lebt.
 

 

Ein Ritual für innere Klarheit

Dieser Neumond ist eine wunderbare Zeit, um Rituale zu gestalten, die uns mit unserem inneren Wissen verbinden. Man kann  trommeln, tanzen, räuchern und viel Zeit in der Natur verbringen.  Alles,  was den Geist frei macht und den Zugang zu uns selbst öffnet. Als Räuchermischung empfehle ich eine Avalon Mischung. Avalon, die Apfelinsel, der Apfel der Erkenntnis. Weihrauch, Styrax, Tannennadeln, Mistelblätter, Wacholder, Beifuß und Eisenkraut und etwas frisch getrocknete Hollerblüten gebe ich hinein.  Der Neumond in den Zwillingen steht für inneres Wissen. Er schenkt uns die Kraft, Gefühle und Gedanken in Worte zu fassen.
 

 

 

Die Essenz dieses Neumonds

Der Neumond in den Zwillingen lädt uns ein, Intellekt und Gefühl in Einklang zu bringen. Er schenkt uns die Möglichkeit, zu reflektieren, uns freizumachen und offen für Neues zu sein. In uns finden wir  die Antworten, die wir suchen  und die Kraft, die wir brauchen, um unseren Weg weiterzugehen.
 
Ich wünsche euch einen inspirierenden und erhellenden Neumond! Lasst euch vom Wind treiben und entdeckt, was er euch zuflüstern möchte. Dieser Neumond ist ein Moment der leisen, aber kraftvollen Veränderung. Eine Zeit, um in die Stille zu gehen, die Zeichen zu deuten, die uns umgeben, und die Sprache unseres Herzens neu zu lernen.
 
 Der Geist ist wie ein Regenschirm. Er kann nur funktionieren, wenn er offen ist. 


 
 


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Wochenhoroskop 15.06. - 21.06.2026


Neue Gedanken liegen in der Luft. Der Neumond in den Zwillingen eröffnet  die Woche mit einem frischen geistigen Impuls. Wenn Sonne und Mond im Zeichen Zwillinge verschmelzen und dabei fast exakt auf dem Aszendenten des Neumondhoroskops stehen, wirkt das wie ein neuer Atemzug für die Welt.  Themen der Zwillinge drängen in den Vordergrund: Information, Austausch, Medien, Verkehr, Bildung und alles, was mit Sprache und Denken zu tun hat. Ein neuer Gedanke wird geboren.  Ein Impuls, der sich schnell verbreiten und Bewegung in kollektive Prozesse bringen kann. Saturn im Quintil  unterstützt dabei strukturiertes Denken und kreative Lösungen. Merkur, der Herrscherplanet des Neumondes, steht im zweiten Haus und lenkt den Blick auf Werte, Ressourcen und das, was wir wirklich als wertvoll empfinden. Vielleicht geht es in diesen Tagen auch darum, klüger mit unseren Talenten oder Worten umzugehen. 
 
 


Am Dienstag schickt Venus  im Sextil zu Uranus eine kleine Überraschung durchs Universum. Es weht eine frische Brise in Beziehungen und Begegnungen. Überraschende Momente, spontane Einladungen oder ein ungewohnter Perspektivwechsel können das Herz ein wenig schneller schlagen lassen. 

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle steht am Mittwoch an: Das Trigon von Venus zu Neptun verzaubert uns mit Romantik, Kreativität und der Sehnsucht nach etwas Größerem. Doch die Opposition zu Pluto kann auch Drama bringen. Alte Muster können hochkommen, besonders in Beziehungen. Es ist eine Zeit der Erkenntnis: Was ist echte Liebe und was ist bloße Illusion? Lass dich auf die Magie des Tages ein, aber halte  die Augen offen für das, was wirklich zählt.

Gleichzeitig kündigt sich diese Woche eine längere astrologische Bewegung an: Chiron macht sich auf den Weg in den Stier. Aber wie es sich für einen verletzten Heiler gehört, läuft er nicht einfach geradeaus, sondern tastet sich Schritt für Schritt vor. Ab dem 19. Juni 2026 probiert er schon einmal die ersten Grade im Stier aus, zieht sich dann noch einmal zurück in den Widder und kehrt schließlich am 15. April 2027 endgültig in den Stier zurück. Es ist also kein dramatischer Sprung, sondern mehr ein behutsames Einfinden, so wie wir auch manchmal erst den großen Zeh ins Wasser halten, bevor wir hineinspringen. Mehr dazu in ein paar Tagen in einem eigenen Beitrag: Chiron in Stier - Heilung durch Erdung. 

Am Samstag wirkt die Energie etwas ruhiger. Der Mond steht in der Jungfrau und bildet keine exakten Aspekte. Wir haben eine kleine Pause im kosmischen Spiel. Solche Tage fühlen sich manchmal unspektakulär an, bieten aber die Chance, Dinge zu ordnen, liegen Gebliebenes zu erledigen und innerlich ein wenig aufzuräumen. 
 
 



Kurz darauf kommt es zu  einen besonderen Wendepunkt: Die Sonne wechselt am Sonntag in das Zeichen Krebs und läutet damit die Sommersonnenwende ein. Mit diesem kosmischen Richtungswechsel beginnt der Sommer. Die Tage scheinen endlos lang, und doch wissen wir, dass sie von nun an langsam wieder kürzer werden. Gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach Nähe, Geborgenheit und emotionaler Tiefe. Die Krebszeit lenkt unseren Blick nach innen: auf Familie, Herkunft, Erinnerungen und das Gefühl von Zuhause. Vielleicht verspüren wir jetzt stärker das Bedürfnis, uns um unser eigenes Wohlbefinden zu kümmern, vertraute Menschen um uns zu versammeln oder einfach einmal die Seele baumeln zu lassen. Kochen, backen, garteln oder kleine Feste im Kreis der Liebsten – all das passt wunderbar zu dieser gefühlvollen Energie.

Der längste Tag und die kürzeste Nacht des Jahres erinnern uns daran, dass diese Zeit im Jahreskreis schon immer als magisch galt. Die Naht zwischen den Welten scheint jetzt besonders dünn zu sein.

✨ Sternentipp der Woche

Manchmal reicht ein einziger neuer Gedanke, um etwas in Bewegung zu bringen.

 
 
 
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Pluto 
06.05.26 - 16.10.26  in Wassermann "Von alten Zwängen befreit"  das klingt leichter, als es ist. Doch genau darum geht es. 
 
 
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