Sonntag, 1. November 2026

Wochenhoroskop 02.11. - 08.11.2026

Die Ruhe zwischen den Zeilen

Diese Woche ist astrologisch fast schon verdächtig ruhig. Große Aspekte? Fehlanzeige. So etwas gibt es tatsächlich nicht besonders oft. Die Planeten scheinen sich eine kleine Verschnaufpause zu gönnen und lassen uns zwischen all den intensiven Wochen  einmal Luft holen. Aber Ruhe bedeutet nicht unbedingt, dass nichts passiert. Manchmal bewegt sich gerade dann besonders viel unter der Oberfläche und das passt ja in die Skorpionzeit.
 
Der Wochenbeginn gehört dem Mond im Löwen und der hat am Montag Nachmittag eine Begegnung mit Mars im Löwen. Da kann es schon ein bisserl lauter werden. Selbstbewusstsein trifft auf Tatendrang, Gefühle wollen gesehen werden und jeder weiß natürlich ganz genau, was er will. Oder zumindest, was die anderen gefälligst wollen sollen. 😉 Der Löwe möchte Aufmerksamkeit und Mars liefert die nötige Portion Temperament dazu. Wer sich auf den Schlips getreten fühlt, könnte entsprechend schnell reagieren. Andererseits steckt in dieser Verbindung auch jede Menge Lebensfreude, Kreativität und Lust, etwas auf die Beine zu stellen.
 
Am Dienstag wechselt der Mond in die Jungfrau und aus dem großen Löwenkino wird plötzlich  nüchterner Alltag. Listen schreiben, Dinge ordnen, Fehler suchen, aufräumen. Nur dass der Mond am frühen Abend ins Quadrat zu Uranus läuft und damit kann die schöne Ordnung ziemlich schnell wieder durcheinandergeraten. Gefühlschaos statt sauberer Ablage. Etwas kommt anders als gedacht, ein Plan platzt oder eine Nachricht bringt plötzlich Bewegung in eine Situation, die eigentlich längst geklärt schien. Uranus liebt Überraschungen und der Jungfrau-Mond liebt es eigentlich, wenn alles seinen Platz hat. Das könnte also ein etwas nervöses Zusammenspiel werden.
 
 

Ausgerechnet an diesem Dienstag wird in den USA gewählt. Die Midterm Elections finden am 3. November statt. Alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Senatssitze stehen zur Wahl, dazu kommen zahlreiche Gouverneurs-, Landes- und Kommunalwahlen. Mond Quadrat Uranus passt erstaunlich gut zu einem Wahltag, an dem Überraschungen, unerwartete Verschiebungen oder ein Ergebnis, das anders ausfällt als die Prognosen erwarten lassen, durchaus im Bereich des Möglichen liegen. Uranus bringt Bewegung in festgefahrene Verhältnisse und sorgt nicht selten dafür, dass am Ende eben doch alles ein bisschen anders kommt als gedacht.
 
Aktuelle Umfragen  sehen die Republikaner unter Druck, von einem sicheren Ergebnis kann  keine Rede sein. Mit Transit Mars und Jupiter bei Trumps Radix-Mars dürfte die Spannung jedenfalls ordentlich steigen. Ich frage mich, wie  Trump mit einem Ergebnis umgehen würde, das nicht seinen Vorstellungen entspricht. Ein Löwe Mars akzeptiert kein Nein.  Es ist zu befürchten, dass es dann zu autoritären Maßnahmen ( Jupiter Transit Löwe Mars) kommen könnte, die in den demokratischen Prozess eingreifen.
 
Der astrologisch interessanteste Moment der Woche folgt am Mittwoch mit der Konjunktion von Merkur und Sonne im Skorpion. Etwas wird sichtbar. Ein Gedanke, eine Erkenntnis oder vielleicht auch eine Wahrheit, die wir bisher übersehen haben. Passender könnte der Zeitpunkt kaum sein. Am Dienstag die Midterm Wahlen, am Mittwoch richten sich dann alle Augen auf die Ergebnisse. Doch Merkur im Skorpion erinnert uns daran, dass nicht alles sofort sichtbar ist. Hinter jeder Nachricht steckt eine Geschichte und hinter jeder Geschichte oft noch eine zweite.
 
Vielleicht gilt das nicht nur für die Politik.
 
Vielleicht lohnt es sich auch, im eigenen Leben einmal genauer hinzuschauen. Welche Geschichte erzähle ich mir seit Jahren? Und stimmt sie überhaupt noch?
 
Merkur rückläufig schaut zurück, gräbt in alten Geschichten und stellt Fragen, die vielleicht längst beantwortet schienen. Im Skorpion gibt er sich mit der Oberfläche sowieso nicht zufrieden. Er will wissen, was wirklich dahintersteckt. Eine gute Konstellation also, um noch einmal genauer hinzusehen. Was wurde gesagt? Was wurde verschwiegen? Was haben wir übersehen? Und manchmal ist die Wahrheit eben nicht das, was zuerst auf dem Tisch liegt.
 
Nach den intensiven Tagen wird es ab Donnerstag deutlich luftiger. Der Mond wandert am Nachmittag in die Waage und bleibt dort bis Samstagabend. Es darf wieder ein bisschen Harmonie einkehren. Die Waage möchte ausgleichen, vermitteln und wenigstens versuchen, die verschiedenen Seiten zusammenzubringen. Vielleicht brauchen wir nach den Diskussionen der vergangenen Tage einfach einmal ein bisschen Frieden oder wenigstens einen guten Kompromiss.
 
Am Sonntag wandert der Mond dann in den Skorpion und damit sind wir wieder mitten im Reich der Zwischentöne. Vieles muss nicht ausgesprochen werden, weil man es ohnehin spürt. Der Skorpionmond schaut gerne hinter die Kulissen und hat ein ziemlich gutes Gespür dafür, wenn etwas nicht zusammenpasst. Das ist die Besonderheit dieser Woche, es gibt keine großen kosmischen Feuerwerke. Keine spektakulären Spannungen, die uns ständig von einem Ereignis zum nächsten schubsen. Stattdessen gibt es kleine Bewegungen, Stimmungen und Zwischentöne.
 
Eine Woche zum Beobachten. Zum Zuhören. Zum Hinschauen.Vielleicht auch zum Staunen, was sich alles bewegt, wenn die Planeten einfach mal Pause machen.

 

 ∞
 

 Rückläufige Planeten 

☿ Merkur in Skorpion (24.10.26 - 13.11.26 in Skorpion) "Nichts ist wie es scheint"

♀ Venus rückläufig in Skorpion (03.10. - 14.11.2026) "Rache ist süß." 

♄ Saturn rückläufig im Widder (26.07. – 11.12.2026) "Angezogene Handbremse."

⚷ Chiron rückläufig im Widder (03.08.2026 – 06.01.2027) "Nach Rückschlägen nochmal von vorne anfangen."

♅ Uranus rückläufig in den Zwillingen (10.09.2026 – 08.02.2027)
"Flexibilität ist Trumpf."

♆ Neptun rückläufig im Widder (07.07. – 12.12.2026)
"Die Widerstände lösen sich auf."

 
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Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist. Wenn die Quellenangabe dabei steht, dürfen auch Auszüge aus dem Text geteilt und weiterempfohlen werden. Doch bitte immer mit Quelle und Link; 
Bildquelle: (co) wenn nicht anders gekennzeichnet  Karin Mayer 
oder mit der KI Dall-E von mir generiert. 
Stand 2026 - Verwendung gemäß den geltenden Nutzungsbedingungen. 
Astrografik: astroplus
 
 

 

Sonntag, 25. Oktober 2026

Wochenhoroskop 26.10. - 01.11.2026

 



Wenn die Risse das Licht hereinlassen

Diese Woche hat es in sich. Sie beginnt mit einem Vollmond im Stier im Quadrat zu Pluto und führt uns damit direkt auf die Substanz- und Werteachse. Der Vollmond kann sichtbar machen, wo wir festhalten, obwohl längst klar ist, dass sich etwas verändern muss. Der Stier möchte Sicherheit und Verlässlichkeit, Pluto fragt dagegen ziemlich ungeniert: „Und was, wenn du genau das loslassen musst, woran du dich bisher festgehalten hast?“ Besonders dort, wo Besitz, Geld, Abhängigkeiten oder alte Wertvorstellungen ins Spiel kommen, kann es ordentlich knirschen. 

Am Mittwoch wird es dann deutlich persönlicher. Rückläufige Venus in der Waage in Opposition zu Chiron kann alte Wunden wieder aufreißen. Verletzungen rund um Beziehungen, Zurückweisung und Ungleichgewicht können wieder hochkommen. Wo ist die Fairness geblieben? Wer hat mehr gegeben, wer weniger? Und warum tut etwas, das doch längst vorbei sein sollte, plötzlich wieder weh?

There's a crack in everything, that's how the light gets in.

Besser kann man diese Konstellation kaum beschreiben. Leonard Cohen hat mit diesen Worten etwas eingefangen, das wunderbar zu Venus und Chiron passt. Auch die japanische Kunst des Kintsugi ist dafür ein wunderschönes Bild. Zerbrochenes wird nicht versteckt, sondern mit Gold repariert. Die Bruchstellen bleiben sichtbar und werden dadurch nicht hässlicher, sondern bekommen eine ganz eigene Schönheit.

Vielleicht geht es genau darum. Unsere Fehler anzunehmen. Unsere Verletzungen nicht wegzudrücken. Unsere Narben nicht zu verstecken. Wir müssen nicht so tun, als wäre niemals etwas zerbrochen. Manchmal geht es vielmehr darum, mit dem, was war, Frieden zu schließen und daraus etwas Neues entstehen zu lassen. Nicht perfekt. Aber echt. Und vielleicht sogar schöner als vorher.

 

 

 

Am Freitag wird es spicy. Rückläufiger Merkur im Skorpion im Quadrat zu Mars im Löwen bringt Schärfe in die Sprache. Merkur im Skorpion findet garantiert das Haar in der Suppe und wenn er es gefunden hat, muss er natürlich auch noch darauf hinweisen. Am besten gleich beim Koch.

Streit liegt in der Luft. Worte können treffen, provozieren und alte Geschichten wieder zum Kochen bringen. Vielleicht sind es Geschichten, die wir längst abgehakt glaubten und die plötzlich wieder auf dem Tisch liegen. Ein alter Streit, ein Satz, den wir nie vergessen haben, oder etwas, das damals nicht ausgesprochen wurde.

Gerade deshalb lohnt es sich, nicht auf jedes Stöckchen zu springen, das uns jemand hinhält. Nicht jede Provokation braucht eine Antwort und nicht jede Wahrheit muss unbedingt im selben Moment ausgesprochen werden. Manchmal ist es klüger, erst einmal tief durchzuatmen und die Suppe vom Herd zu nehmen.

Und dann ist da noch Halloween. Samhain.

Die Schleier zwischen den Welten sollen in dieser Nacht besonders dünn sein. Zeit für Kerzenlicht, Kürbisse, Magie und Mystery. Astrologisch passt diese Woche wunderbar zu dieser Schwellenzeit. Pluto, Chiron, der rückläufige Merkur und die Skorpionenergie erinnern uns ohnehin daran, dass nicht alles sichtbar ist. Unter der Oberfläche bewegt sich mehr, als wir manchmal ahnen. Dinge sterben ab, andere wollen geboren werden. Alte Geschichten kommen zurück, damit wir sie endlich anders erzählen können.

Ich selbst feiere Samhain übrigens erst zum Neumond im Skorpion. Für mich fühlt sich dieser Zeitpunkt stimmiger an, weil dann die Reise nach innen, in die Dunkelheit und zu den eigenen Wurzeln noch einmal eine ganz andere Tiefe bekommt. Aber Halloween darf natürlich trotzdem schon mal die Tür öffnen. Vielleicht begegnen wir dort auch unseren eigenen Schatten. Nicht um uns vor ihnen zu fürchten, sondern um ihnen einmal freundlich zuzunicken. ..und manches darf seine Risse behalten. 

∞

Bevor ich diese Woche abschließe, möchte ich noch einen ganz persönlichen Gruß dalassen.

Die liebe Anne hat diese Woche Geburtstag. Sie hat viele Jahre fast jeden meiner Beiträge kommentiert. Sie war einfach immer da. Ich denke noch oft an dich.

Von Herzen alles Liebe zum Geburtstag, liebe Anne.
Wo auch immer du jetzt sein magst. ✨

 
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 Rückläufige Planeten 

☿ Merkur in Skorpion (24.10.26 - 13.11.26 in Skorpion) "Nichts ist wie es scheint"

♀ Venus rückläufig in Skorpion (03.10. - 14.11.2026) "Rache ist süß." 

♄ Saturn rückläufig im Widder (26.07. – 11.12.2026) "Angezogene Handbremse."

⚷ Chiron rückläufig im Widder (03.08.2026 – 06.01.2027) "Nach Rückschlägen nochmal von vorne anfangen."

♅ Uranus rückläufig in den Zwillingen (10.09.2026 – 08.02.2027)
"Flexibilität ist Trumpf."

♆ Neptun rückläufig im Widder (07.07. – 12.12.2026)
"Die Widerstände lösen sich auf."

 
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Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist. Wenn die Quellenangabe dabei steht, dürfen auch Auszüge aus dem Text geteilt und weiterempfohlen werden. Doch bitte immer mit Quelle und Link; 
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Samstag, 24. Oktober 2026

Vollmond im Stier

 


 

Sinnlichkeit, Sicherheit & das Loslassen der Kontrolle

Wenn sich die Sonne im Skorpion und der Mond im Stier gegenüberstehen, dann erstrahlt der Vollmond in seiner ganzen Fülle. Am Montag um 05.12 Uhr  ist es soweit: Der Vollmond im Stier entfaltet seine volle, erdige Magie,  ein sinnlicher Tanz auf dem Vulkan.

Wir betreten einen kraftvollen Moment auf der astrologischen Achse Stier und Skorpion, der Werteachse oder Achse der Substanz. Hier geht es um das, was uns wirklich wichtig ist: um Besitz und Vertrauen, um Macht und Kontrolle, um Sicherheit und die Kunst des Loslassens.

Der Stier wird von Venus regiert, dem Prinzip der Liebe, Schönheit und Fülle. Ihm gegenüber steht der Skorpion mit Pluto als Symbol für Wandlung, Tiefe und Hingabe. Zwischen diesen beiden Kräften entsteht eine spürbare Spannung: Der Mond im Stier möchte bewahren und genießen, die Sonne im Skorpion fordert uns auf, mutig zu transformieren und nichts festzuhalten, was uns längst nicht mehr nährt.



 Fülle spüren & Wandel zulassen

Der Stier möchte bewahren. Der Skorpion weiß: Alles ist vergänglich. Zwischen diesen Polen bewegt sich dieser kraftvolle Vollmond. Er zeigt uns, was wir aufgebaut haben  und wo es an der Zeit ist, loszulassen. Was darf bleiben, was muss sich wandeln? Wie viel Sicherheit brauchst du wirklich, und wo hältst du vielleicht fest aus Angst vor Veränderung?
 
 

 

Zwischen Genuss und Kontrolle

Dieser Vollmond beleuchtet unsere Haltung zu Besitz, Selbstwert und emotionaler Sicherheit. Was gibt dir wirklich Halt? Und was versuchst du zu kontrollieren aus Angst, es zu verlieren? In der astrologischen Symbolik ist der Stier das Zeichen der Erde, des Körperlichen, der Substanz. Der Skorpion hingegen durchdringt alles Oberflächliche und taucht tief hinab in die verborgenen Schichten. Gemeinsam stellen sie uns Fragen, die uns ins Herz treffen. Was bedeutet Fülle für dich? Und wo hältst du fest, obwohl du innerlich längst bereit wärst loszulassen?

 



Astrologische Entsprechung: 

Die Venus in der Waage steht in enger Verbindung zur Sonne im Skorpion und erinnert uns daran, dass wahre Nähe dort entsteht, wo Ehrlichkeit und Vertrauen wachsen dürfen. Gleichzeitig verbindet sich Chiron mit dem Mond im Stier und berührt alte Themen rund um Selbstwert, Sicherheit und das Gefühl, gut genug zu sein. Pluto bildet zu Sonne und Mond ein spannungsreiches Quadrat und verstärkt die Intensität dieses Vollmondes. Gefühle, die lange unter der Oberfläche geschlummert haben, können jetzt ans Licht kommen, damit Heilung und Wandlung möglich werden.



Sinnlichkeit feiern – der Körper als Tempel

Der Vollmond im Stier ist vielleicht der sinnlichste des ganzen Jahres. Ein Fest für die Sinne: riechen, schmecken, fühlen, hören, sehen – das Leben mit allen Fasern des Körpers wahrnehmen. Alles, was dir gut tut, ist jetzt heilsam: ein gutes Essen, eine Massage, ein Spaziergang durch den Wald, Barfußlaufen auf feuchter Wiese.

Die Venus-Energie des Stiers wirkt wie ein Balsam auf unsere oft überreizten Sinne. Sie erinnert uns daran, dass das Leben im Moment stattfindet. Nicht in der Vergangenheit. Nicht in der Zukunft. Jetzt. Der Stier-Vollmond lädt dich ein, deinen Körper als Tempel zu begreifen – als Ort, an dem du dir selbst begegnest. Diese Vollmondnacht schenkt uns Raum für Rituale, für Erdung und Manifestation.

 


Ein Ritual zum Stier-Vollmond:

Erdung und Manifestation

Gemeinsam mit einer Freundin werde ich einen Vollmond-Spaziergang machen, an einen Ort der Ruhe und Sinnlichkeit. Vielleicht magst auch du ein Ritual für dich gestalten. Hier eine Inspiration: Lege dir einen Kreis aus Steinen – als Symbol für Erdung und Schutz. Setze dich barfuß in die Mitte, spüre den Boden unter dir, deine Wurzeln. Vor dir eine Räucherschale mit Salbei, Beifuß, Iris oder Rosenblüten. Du kannst auch Rosenquarze dazulegen, wenn sie dich ansprechen. Schließe die Augen. Singe oder summe leise. Wiege dich mit deinem Atem.

Visualisiere deine Wünsche und befreie dich von allem, was dich begrenzt. Lass das Licht des Mondes dich einhüllen. Bade darin. Kein anderer Vollmond ist so sinnlich, so körperlich, so genussvoll wie dieser. Be-sinne dich auf das, was dich nährt. Auf das, was dich trägt. Auf das, was du bist – ganz ohne Bedingungen.
Wenn ihr diesen Abend noch tiefer begehen möchtet, hier ein paar Impulse, wie man die Stier-Venus-Energie noch sinnlicher feiern kann:
  • Ein Vollmond-Dinner zu zweit oder allein: Bereite dir ein köstliches Essen mit hochwertigen, naturbelassenen Zutaten zu. Achte darauf, wie du isst. Langsam. Genüsslich. Mit allen Sinnen.
  • Ein sinnliches Bad: Rosenblätter, Lavendelöl, Vanille. Tauch ein in die sanfte Umarmung des Wassers. Lass dich tragen wie vom Leben selbst.
  • Tanzt barfuß, egal ob drinnen oder draußen: Spüre die Erde. Spüre deine Füße. Lass den Körper sich bewegen, so wie er will. Keine Technik. Kein Ziel. Nur Gefühl.
  • Gestalte einen kleinen Fülle-Altar: Mit Dingen, die Fülle für dich symbolisieren – Früchte, Münzen, Blüten, ein schönes Tuch, vielleicht ein Glas Wein oder ein Stück dunkle Schokolade. Setz dich davor und danke für das, was du bereits hast.
  • Schreib einen Fülle-Brief: Schreib auf, was du dir wünschst, nicht aus Mangel heraus, sondern aus Vertrauen. Formuliere in der Gegenwart: Ich lebe in Fülle. Ich bin sicher. Ich bin verbunden. Ich empfange.
Und vergesst nicht: Dieser Vollmond lädt uns ein, den Körper als heiligen Tempel zu erleben. Nicht als etwas, das optimiert werden muss, sondern als ein Wunder, das fühlt, liebt und lebt. 
 
Ich wünsche uns allen einen erfüllenden, geerdeten und liebevollen Vollmond im Stier. Möge er uns nähren, berühren und erinnern, dass wir Teil dieser wundervollen Natur sind.

 



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Herzlichen Dank! 
Bildquelle: (co) Karin Mayer und AI 
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Erde mein Körper ☽✩☾ Wasser mein Blut ☽✩☾ Luft mein Atem ☽✩☾ Feuer mein Geist ☽✩☾ Darf ich mich vorstellen? Ich bin keine echte Fee, obwohl ich mir manchmal wünsche einen Zauberstab zu haben, um den Menschen ein wenig zu helfen. Im Feenstadl finden die Leser viel über das Leben im Rhythmus und Einklang mit der Natur. Von der Feenküche bis zur Astrofee ist für Leib und Seele was dabei. Nicht abgehoben, lieber erfrischend, manchmal mit einem Augenzwinkern! Ich hoffe, dass ich den Lesern ein wenig von der Freude die ich beim bloggen habe, weiter geben kann. Wenn Ihr jetzt neugierig geworden seid und noch mehr erfahren wollt, dann lesen wir uns vielleicht bald.
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