Donnerstag, 16. Juli 2026

Uranus–Pluto Trigon 2026–2028: Der Motor des Wandels


 


Im Jahr 2026 zeigen sich astrologisch nur wenige Großaspekte, doch gerade diese tragen ein außergewöhnliches Gewicht. Besonders hervorzuheben ist das lang anhaltende Trigon zwischen Uranus und Pluto. Es markiert eine Phase, in der die Weichen für eine neue kollektive Entwicklungsstufe gestellt werden.

Zwei der kraftvollsten Planeten wirken hier zusammen: Uranus, der Impulsgeber für Innovation, Befreiung und plötzliche Umbrüche, und Pluto, der Planet der tiefgreifenden Transformation, der Zerstörung und Erneuerung. In einem Trigon treten diese Kräfte nicht in Konflikt, sondern in einen harmonischen Dialog. Anders als bei Quadraten oder Oppositionen, die oft Druck, Krisen und äußere Konfrontationen erzeugen, entfaltet sich ein Trigon von innen heraus: Veränderungen setzen sich durch, weil ihre Zeit gekommen ist.

Der Uranus - Pluto - Zyklus 

Der aktuelle Zyklus begann mit der dreifachen Konjunktion  in den Jahren 1965/66 im Zeichen Jungfrau und wird erst 2104  im Zeichen Stier mit einer erneuten Konjunktion seinen Abschluss finden. Die Zyklusdauer beträgt zwischen 111 und 144 Jahre, dies liegt an der elliptischen Umlaufbahn Plutos. 
 
Die wichtigsten Phasen des Zyklus:  
  • Konjunktion 1965/66  in der Jungfrau 
  • zunehmendes Quadrat 2012/15  Widder/Steinbock
  • zunehmendes Trigon 2026/28 Zwillinge/Wassermann 
  • Opposition 2046/48 in Jungfrau/Fische 
  • Konjunktion 2104 in Stier 

Das Quadrat der Jahre 2012–2015 brachte erhebliche Spannungen, Umbrüche und globale Unruhen mit sich. Es war eine Phase, in der alte Strukturen sichtbar unter Druck gerieten. Im Gegensatz dazu eröffnet das nun folgende Trigon einen Raum, in dem sich neue Entwicklungen stabilisieren und entfalten können.

Exaktheit:  

Das Trigon wird zwischen 2026 und 2028 insgesamt fünfmal exakt:  
  • 18.07.2026
  • 29.11.2026
  • 15.06.2027
  • 13.01.2028
  • 10.05.2028 


Seine Wirkung reicht jedoch weit über diese Daten hinaus. Bereits ab 2024 beginnt sich die Energie aufzubauen und wirkt bis etwa 2030 subtil, aber nachhaltig im Hintergrund.
 
 
 
 

Rückblick: 

Der aktuelle Zyklus begann mit der Dreifach-Konjunktion in den Jahren 1965/66. Dies war eine Zeit massiver gesellschaftlicher Umbrüche: Bürgerrechtsbewegungen, kulturelle Revolutionen, ein neuer Freiheitsbegriff und das Aufbrechen traditioneller Normen. Das aktuelle Trigon trägt den Geist der 1960er Jahre weiter, allerdings auf einer reiferen Ebene. Was damals als Samen gelegt wurde, tritt nun in eine Phase der Entfaltung. Die Generationen, die unter dieser Konstellation geboren wurden, prägen heute entscheidend die gesellschaftlichen Entwicklungen. Revolution, Freiheitsdrang und Gegenkultur. Die Kinder von damals tragen immer noch diese Signatur und tragen diese Themen bis heute in gesellschaftliche, kulturelle und politische Prozesse hinein.

Mit Uranus und Pluto werden im kollektiven Feld neue Ideen geboren, die zugleich faszinieren und erschüttern. Es ist, als würde ein plötzlicher Geistesblitz in die Tiefe des kollektiven Unbewussten einschlagen und dort Prozesse auslösen, die ganze Gesellschaften verändern. 
Als ich mit 6 Jahren zum ersten Mal Hippies sah, war mir sofort klar: Wenn ich groß bin, will ich auch so sein.

Wichtig: Große Ideologien wie Kommunismus oder Feminismus entstehen selten exakt zur Konjunktion, sondern eher im Umfeld (einige Jahre davor/danach) – die Konjunktion markiert  den Samenmoment, noch nicht die Blüte. 
 

🔥 Konjunktion 1597/98 – Widder

Zeitqualität: Aufbruch, Kampfgeist, neue Impulse (Widder)

Historischer Kontext:

  • Späte Renaissance / Übergang zur frühen Moderne
  • Religiöse Spannungen nach der Reformation
  • Beginn wissenschaftlicher Revolution (Galileo Galilei wirkt genau in dieser Zeit)
👉 Der moderne Mensch als Individuum wird geboren
👉 Autoritäten (Kirche!) werden erstmals massiv infrage gestellt
 👉  Sprengung alter Weltbilder, Geburt eines neuen Denkens

🔥 Konjunktion 1710 – Löwe

Historischer Kontext:

  • Aufklärung nimmt Fahrt auf
  • Frühformen moderner Demokratie und Menschenrechte entstehen
👉 Idee vom selbstbestimmten Menschen wird stärker
👉 Legitimation von Macht wird hinterfragt („Warum herrscht jemand?“)
👉Hier liegen die Wurzeln von Humanismus und später auch Feminismus

🔥 Konjunktion 1850/51 – Widder

Historischer Kontext:

  • Kurz nach den Revolutionen von 1848
  • Entstehung der Marxistischen Idee 
  • Karl Marx und Friedrich Engels entwickeln den Kommunismus
  • Erste organisierte Frauenbewegungen entstehen

Deutung:

👉 Kommunismus, Sozialismus, Arbeiterbewegung → typische  Uranus–Pluto Themen 
👉 Beginn des politischen Feminismus

🌿 Konjunktion 1965/66 – Jungfrau

Historischer Kontext:

  • 1968-Bewegung
  • Bürgerrechtsbewegung
  • Zweite Welle des Feminismus
  • Gegenkultur, Hippies, Anti-Krieg

Deutung:

👉 Revolution wird alltäglich und praktisch (Jungfrau!)
👉 Systemkritik + alternative Lebensmodelle



Blickt man auf frühere Uranus–Pluto-Konjunktionen, zeigt sich ein klares Muster: Immer wieder entstehen in diesen Phasen neue Weltbilder und Ideologien, die eine enorme Anziehungskraft entfalten  und zugleich bestehende Ordnungen erschüttern.

Um 1600 begann mit der Renaissance und wissenschaftlicher Revolution die Loslösung von religiösen Dogmen. Im frühen 18. Jahrhundert formt die Aufklärung das Bild eines selbstbestimmten Menschen. Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden mit Sozialismus, Kommunismus und den ersten Frauenbewegungen konkrete politische Ideologien.

Die Konjunktion von 1965/66 schließlich brachte eine kulturelle Revolution hervor, die Freiheit, Gleichberechtigung und alternative Lebensformen in den Mittelpunkt stellte.

Immer zeigt sich das gleiche Prinzip: Uranus bringt den zündenden Gedanken – Pluto verankert ihn tief im kollektiven Bewusstsein. Ideen entstehen nicht nur, sie verändern die Welt.




Der Motor des Wandels läuft wieder an

Uranus und Pluto im Trigon – warum die späten 2020er Jahre Geschichte schreiben könnten

Uranus–Pluto-Themen im Überblick
  • Revolutionen und radikale Erneuerung
  • Uranus will Freiheit und Veränderung, Pluto zerstört und erneuert Strukturen. Gemeinsam entzünden sie kollektive Befreiungsbewegungen und radikale Umwälzungen. 
  • Umbruch bestehender Systeme
  • Macht und Transformation 
  • Befreiung  

Während Konjunktionen Aufbrüche markieren und Oppositionen Konflikte zuspitzen, ermöglicht das Trigon Integration: Alte und neue Kräfte finden einen gemeinsamen Weg.
 
 

Ausblick: Transformation ohne Zwang

Uranus repräsentiert Fortschritt, plötzliche Erkenntnisse und Innovation, während Pluto für Transformation und Tiefe steht.  Im Trigon verbinden sich diese Kräfte zu einem stillen, aber wirkungsvollen Motor des Wandels. Während des Trigons zwischen diesen beiden Planeten könnten wir bedeutende technologische Durchbrüche erleben, die das Leben der Menschen grundlegend verändern. Revolution und Transformation reichen sich die Hand. Hier öffnen sich Fenster für wirkliche Veränderungen  in Richtung ökologischer Wende, nachhaltiger Wirtschaft und neuer sozialer Bewegungen. Doch: Solche Energien sind neutral. Sie können für Fortschritt genutzt werden  oder für dystopische Kontrolle. Dieses Trigon wird 2027/28 noch dreimal exakt und ist prägend für das Ende der 20er Jahre.   

In den kommenden Jahren könnten sich daher bedeutende Entwicklungen zeigen, insbesondere in Bereichen wie: 
  • erneuerbare Energien
  • künstliche Intelligenz
  • Raumfahrt
  • Biotechnologie
  • neue, soziale Bewegungen 
 
Dieses Trigon  kann eine Zeit des Wandels, der Innovation und der Umwälzungen auf globaler Ebene darstellen. Es kann auch zu  gesellschaftlichen Reformen und revolutionären Ideen führen. Der uranische Geist der Erneuerung trifft im harmonischen Winkel auf Plutos Macht der Transformation. Da kommen in vielen Bereichen große Veränderungen auf uns zu. Da es ein Trigon ist, geschieht das ohne große Schmerzen. 
 

Die Qualität des Trigons

Das Besondere an diesem Aspekt ist seine Leichtigkeit. Die Transformation geschieht nicht durch Zwang oder Krise, sondern durch Einsicht, Reife und innere Notwendigkeit. Entwicklungen wirken fast selbstverständlich, als hätten sie sich lange vorbereitet.

Das, was bei der Konjunktion beider als Samen angelegt wurde, in den 1960er Jahren, kommt jetzt zur Blüte. Der Wandel ist unausweichlich, doch wie er sich gestaltet, bleibt eine Frage des kollektiven Bewusstseins.
 
Das, was einst als Impuls geboren wurde, beginnt sich nun zu entfalten. Leise, aber unaufhaltsam.

Es ist, als würde sich ein Kreis schließen  und zugleich ein neuer öffnen. Kräfte, die lange im Verborgenen wirkten, treten ins Bewusstsein. Ideen, die ihrer Zeit voraus waren, finden ihren Moment.

Uranus sendet den Funken. Pluto trägt ihn in die Tiefe. Und irgendwo dazwischen beginnt sich eine neue Wirklichkeit zu formen.

Wir stehen nicht am Anfang eines Umbruchs.
Wir stehen mitten in ihm.
 

 
 
 
 
 
 

Weiterführende Artikel: 

 
 
Uranus in den Zwillingen  - Perspektivwechel

 
 

Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist. Wenn die Quellenangabe dabei steht, dürfen auch Auszüge aus dem Text geteilt und weiterempfohlen werden. Doch bitte immer mit Quelle und Link; 
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Sonntag, 12. Juli 2026

Wochenhoroskop 13.07. - 19.07.2026



Diese Woche bleibt beweglich. Nach dem Reality-Check der letzten Tage kommt jetzt mehr Dynamik rein. Nicht alles läuft planbar, aber genau das bringt frischen Wind rein. Merkur rückläufig... und die WM liefert den Praxisbeweis. Es geht weniger darum, alles unter Kontrolle zu haben, sondern besser damit umzugehen, wenn Dinge anders laufen als gedacht. Diese Woche wird chaotisch. Die Sterne können nichts dafür. Die FIFA vermutlich schon.
 
 


Montag – Venus in der Jungfrau Quadrat Uranus in den Zwillingen

Ruhig wird das nicht. Venus in der Jungfrau will Klarheit, Verlässlichkeit und Dinge, die einfach funktionieren. Uranus in den Zwillingen funkt dazwischen, bringt Unruhe, spontane Wendungen und vielleicht auch den ein oder anderen Perspektivwechsel. Gerade in Beziehungen oder bei persönlichen Werten kann sich das bemerkbar machen. Dinge, die eben noch sicher wirkten, fühlen sich plötzlich anders an. Gespräche laufen unerwartet, vielleicht überraschen wir uns selbst. Das ist kein klassischer „alles ist harmonisch“-Transit. 
 
Eher einer, der uns zeigt, wo wir zu fest halten oder uns in Routinen eingerichtet haben, die eigentlich schon längst ein Update bräuchten. Werte geraten ins Rutschen, Beziehungen in Bewegung. Manches wirkt instabil, aber genau da liegt die Chance für frische Impulse. Wer offen bleibt, kommt deutlich leichter durch diese Tage. Außer man erwartet bei der WM  nachvollziehbare Entscheidungen oder gleiche Maßstäbe für alle. Dann wird's astrologisch selbst mit Uranus schwierig. Bei Superstars scheint der Maßstab manchmal ein anderer zu sein. Bei Messi hatten viele jedenfalls den Eindruck, dass eine Rote Karte durchaus vertretbar gewesen wäre.

Dienstag - Neumond im Krebs um 11.43 Uhr in Konjunktion zum rückläufigen Merkur 

Zur Hauptreisezeit ist der kosmische Reiseleiter Merkur noch bis 24.07. rückläufig. Na servus. Hätte er damit nicht noch ein bisserl warten können? Mit Planänderungen, Verspätungen und Missverständnissen sollte jetzt  definitiv gerechnet werden. Doppelt checken schadet nicht,  egal ob Tickets, Zeiten oder Absprachen. Und ja, eine Reiserücktrittsversicherung ist gerade vielleicht keine ganz so schlechte Idee und nicht alles auf den letzten Drücker machen. Falls ihr denkt, diese Woche überrascht euch nichts mehr: Habt einfach einen Blick auf die WM und schiebt es auf den rückläufigen Merkur. ;-) 

Das Zeichen Krebs bringt zusätzlich eine emotionale Note rein. Sonne, Mond und Merkur stehen hier gemeinsam im 10. Haus und lenken den Blick auf die Frage, wie wir unser Leben gestalten wollen. Auf persönlicher Ebene geht es darum, die Bereiche Beziehung (Waage), Familie (Krebs) und Beruf (10. Haus) irgendwie unter einen Hut zu bekommen. Klingt einfacher, als es ist. Pluto im 4. Haus zeigt: Unter der Oberfläche ist einiges am brodeln. Emotionen können hochkochen. Das kann sich in sehr unterschiedlichen Richtungen zeigen. Im Positiven als mitreißende, kollektive Momente (Fussball kann das immer noch), 
aber genauso kollektives Kopfschütteln darüber, wie wenig Transparenz und Glaubwürdigkeit manche Verbände inzwischen noch ausstrahlen.
 

Mittwoch - Uranus Sextil Neptun

Der Uranus-Neptun-Zyklus dauert rund 172 Jahre und gehört zu den längsten astrologischen Zyklen. Das Sextil wirkt bereits seit 2024 und wird zwischen 2025 und 2027 insgesamt fünfmal exakt. Es steht für den Brückenschlag zwischen Innovation und Intuition, zwischen Technik und innerem Wachstum. Ein Einfluss, der uns hilft, neue Ideen nicht nur zu denken, sondern auch ein Gefühl dafür zu entwickeln, ob sie wirklich stimmig sind. Die Themen dieses Zyklus? Loslassen alter Strukturen, neue Denkweisen, gesellschaftliche Veränderungen  und immer wieder Ideen, die im ersten Moment vielleicht schräg wirken, aber langfristig Potenzial haben.

Der aktuelle Zyklus begann 1993 im Steinbock. Jetzt sind wir an einem Punkt, an dem sich erste Visionen konkretisieren dürfen.

Exakte Daten des Uranus-Neptun-Sextils:

✨ 29.08.2025
✨ 20.11.2025
✨ 15.07.2026
✨ 15.01.2027
✨ 06.06.2027

Wenn Uranus, der für Veränderung steht, und Neptun, der für unsere Vorstellungskraft zuständig ist, zusammenarbeiten, entsteht Raum für neue Perspektiven. Gute Zeit, um Ideen zuzulassen, auch wenn sie noch nicht komplett durchdacht sind.



Donnerstag -  Mondpause (ganztägig)

Am Donnerstag    kommt es zu einer relativ langen Mondpause.   Ab 0.26 Uhr geht der Mond den ganzen Tag keine Aspekte mehr ein. Mondfühlige Menschen können dies durchaus sehr deutlich spüren. Wer im Einklang mit der Natur und dem Universum leben möchte, sollte die Aufforderung des Mondes annehmen und ebenfalls eine Pause einlegen. Recht produktiv kann man  in dieser Phase sowieso nicht sein.  Von daher, wer die Möglichkeit hat, nutzt die Zeit und ruht euch aus. Bei schöner Musik, einem guten Buch einfach entspannen und erholen. Meditieren, träumen, schlafen. Auf den Mond hören... 
 
Nutzt die Gunst der Stunde! Geht natürlich für die meisten von uns an einem Wochentag nicht. Daher such ich mir etwas, was mir leicht von der Hand geht.   Routinearbeiten, die man "fast wie im Schlaf" erledigt, sind ideal, für alles andere fehlt uns irgendwie die Energie. Meine Erfahrung mit Mondpausen: Wenn sie schon läuft, bevor ich aufwache, zieht sich dieses Gefühl durch den ganzen Tag. Man wird irgendwie nicht richtig wach. So ein klassischer Durchhänger-Tag. Die Mondpause geht  bis Freitag Nacht 2 Uhr. Vielleicht ist die Mondpause auch einfach die kosmische Empfehlung, sich einen Abend ohne Fussball-WM zu gönnen. Es ist eh Spielfrei.  Der Blutdruck bedankt sich.
 

Samstag - Uranus Trigon Pluto 

Uranus repräsentiert Fortschritt, plötzliche Erkenntnisse und Innovation, während Pluto für Transformation und Tiefe steht.  Im Trigon verbinden sich diese Kräfte zu einem stillen, aber wirkungsvollen Motor des Wandels. Während des Trigons zwischen diesen beiden Planeten können wir bedeutende technologische Durchbrüche erleben, die das Leben der Menschen grundlegend verändern. Revolution und Transformation reichen sich die Hand. Hier öffnen sich Fenster für wirkliche Veränderungen. Mehr dazu in einem eigenen Beitrag in ein paar Tagen. 
 
 

 

Sonntag - Mars in den Zwillingen  Sextil Saturn im Widder 

Konzentriert, diszipliniert und mit viel Ausdauer kommen wir unseren Zielen näher. Mars steht für Einsatz und Kampfgeist, Saturn für Disziplin und Taktik,  eigentlich eine perfekte Kombination für ein großes Finale. Eigentlich. Denn so schön Fußball sein kann: Diese WM zeigt leider einmal mehr, dass es oft nicht nur um den Sport geht. Wenn über Schiedsrichterleistungen, fragwürdige Entscheidungen, politische Inszenierungen und die FIFA mehr gesprochen wird als über das Spiel selbst, läuft etwas gewaltig schief. 
 
Manchmal hat man den Eindruck, der Spielplan steht fest, nur das Drehbuch wird unterwegs noch angepasst. Hoffen wir, dass am Ende wenigstens auf dem Platz entschieden wird, wer gewinnt. Die Sterne wären jedenfalls dafür. Die Fifa, naja... Bei dieser Fussball - Weltmeisterschaft wirkt manches inzwischen eher wie Reality-TV, das ist kein ernstzunehmendes Turnier mehr. Da fragt man sich, obs der rückläufige Merkur ist oder man sich früher einfach mehr Mühe machte, Korruption zu vertuschen.
 
Kurz gesagt:
Bewegte Woche.  Wenig planbar, aber voller Chancen, wenn man flexibel bleibt.

 
 
  Merkur
29.06.26 – 24.07.26 in Krebs
Zeit zum Innehalten, Nachdenken und Zurückblicken. 
 
 Neptun
07.07.26 - 12.12.2026 in Widder "Die Widerstände lösen sich auf"
 
Pluto 
06.05.26 - 16.10.26  in Wassermann "Von alten Zwängen befreit"  das klingt leichter, als es ist. Doch genau darum geht es. 
 
 
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Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist. Wenn die Quellenangabe dabei steht, dürfen auch Auszüge aus dem Text geteilt und weiterempfohlen werden. Doch bitte immer mit Quelle und Link; 
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Samstag, 11. Juli 2026

Neumond im Zeichen Krebs

 


Im  Hafen der Geborgenheit

Am Dienstag vereinen sich Sonne und Mond im Zeichen Krebs.  Ein Neumond, der uns in eine Zeit der tief empfundenen Nähe und Zuneigung entführt.  Das Bedürfnis nach Geborgenheit ist groß. Die Energien dieses Neumonds sind in sich sehr stimmig. Krebs und Neumond – das ist wie das leise Rauschen des Meeres, das uns einlädt, in uns zu gehen, um zu spüren, was wirklich zählt. Es ist eine Zeit, in der wir innehalten und uns fragen:

Was brauche ich wirklich?
Was schenkt mir Geborgenheit?
Woran klammere ich mich fest?
Was nährt meine Seele?
 
Vielleicht begegnet uns die Antwort in einem Liedtext, in einem Traum oder in einem zufälligen Satz, den uns das Universum zuflüstert. Bis zum nächsten Neumond dürfen wir achtsam bleiben, denn jedes kleine Zeichen, sei es eine Feder, die herbeifliegt oder ein Blümchen am Wegesrand, all das  kann uns den Weg zu unserem inneren Zuhause weisen. Hört hin, seht hin, fühlt hin. Dann erkennt ihr die Botschaft und habt Vertrauen in die eigene Intuition! Bei mir kommt ganz oft, wenn ich um ein Zeichen bitte, eine Feder. Sie liegt dann auf dem Weg oder einmal schwebte sie sogar ganz nah an mir vorbei.  

 

Astrologische Entsprechung

Im Neumondhoroskop haben wir einen Waage Aszendenten.  Der Neumond befindet sich im 10. Haus, begleitet von einer Konjunktion mit Merkur. Zur Hauptreisezeit ist der kosmische Reiseleiter jedoch noch bis zum 24.07. rückläufig. Na servus. Hätte er damit nicht noch ein bisserl warten können? Mit Planänderungen, Verspätungen und Missverständnissen sollte jetzt  definitiv gerechnet werden. Doppelt checken schadet nicht,  egal ob Tickets oder Uhrzeiten und bitte nicht alles auf den letzten Drücker machen.

Das Zeichen Krebs bringt zusätzlich eine emotionale Note rein. Sonne, Mond und Merkur stehen hier gemeinsam im 10. Haus und lenken den Blick auf die Frage, wie wir unser Leben gestalten wollen. Auf persönlicher Ebene geht es darum, die Bereiche Beziehung (Waage), Familie (Krebs) und Beruf (10. Haus) irgendwie unter einen Hut zu bekommen. Klingt einfacher, als es ist. Pluto im 4. Haus zeigt: Unter der Oberfläche brodelt es. Emotionen können hochkochen. Das kann sich in sehr unterschiedlichen Richtungen zeigen. Im Positiven als mitreißende Momente (das WM-Finale lässt grüßen), aber auch als unterschwellige Spannungen oder Ängste, die spürbarer werden.
 
 
 

 

Der Ruf des Herzens: Rückzug und Neubeginn

Der Krebs-Neumond ruft uns dazu auf, in unser Inneres zu schauen und uns mit den verborgenen Schichten unserer Gefühle auseinanderzusetzen. Oft halten wir an schmerzlichen Verletzungen fest und klammern uns unbewusst daran. Doch gerade jetzt fordert uns dieser Neumond auf, uns von altem Ballast zu befreien. Vergebung ist dabei der Schlüssel. 
 
In dieser Phase ist es besonders wichtig, die leisen Impulse der Intuition wahrzunehmen und sich von ihr leiten zu lassen. Spürt tief in euch hinein und erlaubt den Emotionen, sich zu zeigen. Nehmt die Signale eurer Seele wahr,  sie weiß, was euch wirklich nährt und geborgen fühlen lässt.
 
 
 

Ritual zum Krebs Neumond 

Dieser Neumond ist eine wunderbare Gelegenheit, einen Rückzugsort zu schaffen, der eurer Seele Wärme und Schutz bietet. Lasst euch von den typischen Krebs-Themen inspirieren:
 
Was sind typische Mond- und Krebs-Themen, die man zu diesem Neumond machen kann? Grundsätzlich alles was die Seele nährt, mütterliches, weiches. Spüren, fühlen, empfinden, ahnen, schützen, umsorgen. Das eigene Nest, die eigene Wohnung. Passend zu diesem Neumond können wir  unser Heim in sanften blauen oder grünen Tönen schmücken. Gerne auch Tücher oder fließende Stoffe in Pastell. Muscheln und Schneckenhäuser. Zweige von Linden oder vom Birnbaum. Margeriten, Veilchen, Vergissmeinnicht, Kamille.
 
Beifuß, Mädesüß und Johanniskraut zum Räuchern. Die Göttin schenkte uns gerade  ihre Holunderblüten, da zaubern  wir uns was Feines zum Trinken daraus und dann machen wir es uns so richtig schön gemütlich. Fühlen uns geborgen und getragen in unserer kleinen Höhle. Gutes Essen gehört freilich auch dazu, Erdbeeren möcht ich nicht missen. Meine Ahninnen lade ich ein und stell ihre Bilder mit auf den Altar. Erschafft euch einen Ort, wo ihr euch geborgen und sicher fühlt und lasst eure Weiblichkeit in all ihren Facetten erstrahlen..  Selfcare ist das Motto dieses Neumondes. 
 

 

Die Essenz dieses Neumonds

Der Krebs als Wasserzeichen steht für Gefühlstiefe, Intuition und Reinigung. Besonders empfindsam sind jetzt Brust, Lunge, Magen, Leber und Galle. Neumondtage eignen sich immer als Fastentage. Im Krebs geht es ums Wohlfühlen, um unsere Gefühle, um unsere Heimat und auch um unsere Wünsche. Ein Tanz zur Dunkelmondin im Krebs bringt uns zurück zu unserer Kraft.

Wusstet ihr, dass man an Krebs Mondtagen besonders aufnehmend und fruchtbar ist? Und da Neumond ist, wo bekanntlich der Samen für Neues gelegt wird, ist diese Zeit sehr günstig, falls man Nachwuchs plant. Aber auch so ist es eine Zeit zum Kuscheln, Schmusen, gut gehen lassen und verwöhnen! In einer Zeremonie können wir heute unsere Weiblichkeit feiern, singen, tanzen, trommeln, räuchern, wild sein, Frau sein.  

Ich wünsche euch einen inspirierenden und wohltuenden Neumond im Krebs! Lasst euch von der sanften Kraft eurer Gefühle leiten und findet in eurem eigenen, liebevoll gestalteten Rückzugsort die Geborgenheit, die ihr verdient! 
 
 

 
 


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Sonntag, 5. Juli 2026

Wochenhoroskop 06.07. - 12.07.2026

Diese Woche bringt uns runter auf den Boden der Tatsachen. Weniger Drama, mehr Realität,  aber genau darin liegt auch die Chance, Dinge wirklich zu klären und neu auszurichten. Krebs Sonne im  Quadrat mit Saturn im Widder zum Wochenbeginn. Eine Phase, die uns an Grenzen erinnert. Die Krebs-Sonne versucht es wahrscheinlich auf der emotionalen Ebene um mit ihrem Kopf durch die Widder-Wand zu kommen. 
 
Das Quadrat zwischen Sonne und Saturn bringt oft Herausforderungen mit sich, vielleicht spüren wir eine innere Unsicherheit oder haben das Gefühl, nicht so voranzukommen, wie wir es uns wünschen. Pflichtgefühl, Verantwortung und Realität können sich heute schwer anfühlen. Aber: Saturn blockiert nicht einfach,  er sortiert. Was hat Substanz, was nicht? Geht die Dinge Schritt für Schritt an, statt sich zu überfordern.

Ab Dienstag wird Neptun rückläufig und bringt einen Reality-Check für unsere Träume. Was fühlt sich wirklich stimmig an  und was war vielleicht eher Wunschdenken? Gute Zeit, um genauer hinzuschauen und sich nicht (mehr) alles schönzureden. 
 
 

 

Ab Donnerstag übernimmt Venus die Hauptrolle und wechselt in die Jungfrau. In Sachen Liebe und Genuss wird’s jetzt deutlich nüchterner. Große Gesten sind weniger wichtig, es zählt, was im Alltag funktioniert. Beziehungen profitieren nun von Ehrlichkeit, kleinen Gesten und gegenseitiger Rücksicht. Weniger Show, mehr echtes Interesse. Beobachten statt überreagieren ist hier der bessere Move.

Am Freitag überquert Venus die Mondknotenachse (am südlichen Mondknoten). Begegnungen können sich in diesen Tagen auffallend vertraut anfühlen. Menschen aus der Vergangenheit könnten wieder auftauchen  oder Themen, die noch nicht ganz abgeschlossen sind. Schaut genau hin: Ist das noch relevant für dein Leben heute? Oder eher ein Kapitel, das man endlich abschließen kann? 
 
Ebenfalls am Freitag bildet Venus ein Trigon zu Chiron. Dieser Aspekt bringt eine sanfte, heilende Energie mit sich. Alte Verletzungen können jetzt auf eine liebevolle Weise angeschaut und vielleicht sogar ein Stück weit geheilt werden. Gespräche können klärend wirken, Gesten des Mitgefühls tief berühren. Es geht nicht darum, alles „perfekt“ zu machen, sondern darum, sich selbst und anderen mit mehr Verständnis zu begegnen. Gerade in der stilleren, zurückhaltenden Energie der Jungfrau-Venus liegt jetzt eine große Kraft: die Kraft, durch kleine, ehrliche Handlungen Heilung entstehen zu lassen.


Kurz gesagt:
Die Woche will  nicht beeindrucken, sondern erden. Weniger Illusion, mehr Klarheit. Und genau das bringt uns am Ende weiter.
 
 
 
 
 
 
  Merkur
29.06.26 – 24.07.26 in Krebs
Zeit zum Innehalten, Nachdenken und Zurückblicken. 
 
 Neptun
07.07.26 - 12.12.2025  in Widder "Die Widerstände lösen sich auf"
 
Pluto 
06.05.26 - 16.10.26  in Wassermann "Von alten Zwängen befreit"  das klingt leichter, als es ist. Doch genau darum geht es. 
 
 
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