Sonntag, 20. September 2026

Wochenhoroskop 21.09. - 27.09.2026





In den vergangenen Wochen hat die Jungfrau-Energie wie ein kosmisches Putzkommando durch unser Leben gewirbelt. Sie hat sortiert, aufgeräumt und vieles ans Licht gebracht, was schon lange darauf gewartet hat, gesehen zu werden. Nicht immer war das bequem, aber notwendig. Vielleicht gab es in dieser Zeit diese besonderen Augenblicke, in denen für einen kurzen Moment alles still wurde. Man hat den Alltag um sich herum vergessen und plötzlich war da dieses tiefe Gefühl von Verbundenheit. Nichts schien mehr wichtig und doch ergab auf einmal alles einen Sinn. Es sind diese seltenen Momente, in denen wir nicht nur mit dem Verstand begreifen, sondern mit dem Herzen erkennen.
 
Mit der Tagundnachtgleiche betreten wir nun einen neuen Abschnitt. Für einen kurzen Augenblick halten sich Licht und Dunkelheit exakt die Waage. Ein Sinnbild dafür, dass auch wir eingeladen sind, unsere innere Balance wiederzufinden. Nach einer Zeit des Aussortierens beginnt jetzt eine Phase des Ausgleichs.
 

Mittwoch – Sonne wechselt in die Waage

In der Nacht auf Mittwoch wandert die Sonne um 2.05 Uhr in das Zeichen der Waage. Gleichzeitig beginnt mit der Tagundnachtgleiche auch der Herbst. Die Natur zeigt sich noch einmal von ihrer schönsten Seite. Leuchtende Farben schmücken Bäume und Wiesen, bevor sie sich langsam zurückzieht. Es ist eine Zeit des Übergangs. Nicht mehr Sommer und noch nicht ganz Herbst. Genau darin liegt ihre besondere Magie.
 
Das Motto der Waage lautet: „Ich gleiche aus.“
 
Nach den arbeitsreichen Jungfrau-Wochen richtet sich unser Blick nun verstärkt auf unsere Beziehungen. Die Waage öffnet das Tor zum „Du“. Begegnungen gewinnen an Bedeutung und wir spüren stärker, wie sehr wir auf Verbindung, Harmonie und gegenseitiges Verständnis angewiesen sind. Unter der Waage-Sonne suchen wir das Gespräch, begegnen anderen offen und freundlich und versuchen, unterschiedliche Standpunkte miteinander zu verbinden. Fairness, Gleichberechtigung und gegenseitiger Respekt rücken jetzt in den Mittelpunkt.
Ein Spaziergang durch die herbstliche Natur kann in diesen Tagen wahre Wunder wirken. Während draußen langsam alles zur Ruhe kommt, dürfen auch wir ein Stück Gelassenheit einkehren lassen.
 

Freitag – Fische-Mond ohne Hauptaspekte

Der Freitag steht ganz im Zeichen der Fische. Da der Mond keine  Hauptaspekte bildet, kann sich seine sanfte, sensible Energie besonders ungestört entfalten. Diese seltsam verträumte Stimmung legt sich wie ein feiner Schleier über den Tag und lädt uns ein, einen Gang runterzuschalten. Jetzt ist nicht die Zeit für harte Konfrontationen, sondern für Mitgefühl, Ruhe und sanfte Gedanken. Sensibel und feinfühlig nehmen wir Stimmungen intensiver wahr als sonst. Die Gedanken schweifen leichter ab, Träume werden lebendiger und unsere Intuition meldet sich deutlicher. Vielleicht spürst du heute Dinge, die sich kaum in Worte fassen lassen.

Wenn ihr die Möglichkeit habt, verbringt etwas Zeit am Wasser. Ein Bach, See oder Fluss wirkt jetzt wie Balsam für die Seele. Auch Musik berührt uns auf einer tieferen Ebene. Sanfte Klänge können regelrecht heilsam sein und das Herz öffnen. Die Grenzen zwischen den Welten scheinen an solchen Tagen durchlässiger zu sein. Meditation, kreatives Schaffen oder einfach ein paar ruhige Minuten in der Natur können jetzt besonders wohltuend sein. Fische-Mondtage laden dazu ein, das Tempo herauszunehmen und sich wieder mit der eigenen inneren Welt zu verbinden.

Träumen – Fühlen – Loslassen


Wie Wellen ans Ufer rauschen, so erreichen uns auch die feinsten Schwingungen aus dem Meer unserer Gefühle. Manch einer fühlt sich davon regelrecht durchflutet. Genau darin liegt aber auch das Geschenk dieser Mondqualität: Wer bereit ist, still zu werden und nach innen zu lauschen, kann wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Fische-Mondtage haben etwas Mystisches. Manchmal finden wir die Antworten, nach denen wir suchen, genau dann, wenn wir aufhören, sie erzwingen zu wollen.

Samstag – Vollmond in Widder

Der Vollmond bringt Bewegung in die Woche. Während die Sonne in der Waage nach Ausgleich strebt, möchte der Mond im Widder handeln, entscheiden und vorangehen. Zwischen diesen beiden Polen entsteht eine Spannung, die uns bewusst macht, wo wir im Leben vielleicht zu lange gezögert oder uns angepasst haben. Gleichzeitig steht die Sonne in einer exakten Opposition zu Neptun. Diese Konstellation kann Schleier lüften. Wunschdenken und Realität begegnen sich. Manche Illusion löst sich auf, dafür entsteht Raum für eine tiefere Wahrheit.
 
Nicht alles, was in diesen Tagen verschwindet, ist ein Verlust. Manches geht, damit Klarheit entstehen kann.
 
Unterstützt wird dieser Prozess durch harmonische Verbindungen der Sonne zu Uranus und Pluto. Uranus schenkt überraschende Erkenntnisse und den Mut, neue Wege einzuschlagen. Pluto verleiht die Kraft, alte Muster endgültig hinter sich zu lassen. Veränderungen, die jetzt angestoßen werden, können langfristig eine große Wirkung entfalten.

Sonntag – Mars Quadrat Chiron

Zum Wochenausklang macht Mars im Quadrat zu Chiron deutlich, wo unsere empfindlichen Stellen liegen. Vielleicht reicht heute schon eine kleine Bemerkung und wir reagieren heftiger als erwartet. Nicht, weil der Moment so dramatisch ist, sondern weil er eine alte Verletzung berührt.

Mars fragt: "Wofür kämpfst du?"
Chiron fragt: "Was möchte in dir endlich heilen?"

Die eigentliche Aufgabe besteht deshalb nicht darin, sofort zurückzuschlagen, sondern zuerst hinzuspüren. Wo verteidigst du dich, obwohl keine Gefahr mehr besteht? Wo trägst du noch einen alten Schmerz mit dir herum, der heute gesehen werden möchte?

Nicht jeder Konflikt verlangt nach einer Antwort. Manchmal liegt die größte Stärke darin, bewusst auszusteigen und sich für den Frieden zu entscheiden.

 

Kurz gesagt 

Mit der Tagundnachtgleiche hält die Natur für einen kurzen Augenblick inne. Licht und Dunkelheit sind vollkommen im Gleichgewicht, bevor sich die Tage langsam wieder verändern. Einfach kurz innehalten, durchatmen und wahrnehmen, wo wir gerade stehen. Nicht jede Entscheidung muss heute fallen. Manchmal reicht es, den nächsten Schritt zu erkennen.
 
 
 

Kleiner Hinweis in eigener Sache

Die OP ist gut überstanden, war dann allerdings doch etwas heftiger als gedacht. Meine Augenfee ist noch nicht ganz wieder im Dienst.  Im Moment sehe ich alles noch ziemlich milchig. Meine Hornhaut ist beleidigt, meinte der Professor. Es braucht also noch ein bisserl Geduld.  Ganz herzlichen Dank für die vielen lieben Wünsche und Nachrichten! ❤️ Sie haben mich sehr gefreut  🌸 

Ich hoffe, dass der milchige Schleier sich nun nach und nach lichtet und ich bald wieder mit klarer Sicht und voller Feenpower unterwegs bin. ✨

 
 
 
 
 

Weiterführende Artikel:  

 
 
 


 
 
 
 

Rückläufige Planeten – Wer gerade den Rückwärtsgang eingelegt hat

Im Moment sind gleich fünf der großen "Langsamläufer" rückläufig. Keine Panik,  rückläufig bedeutet nicht, dass alles schiefläuft. Vielmehr lädt uns der Kosmos ein, einen Gang zurückzuschalten, Dinge zu überdenken und Unfertiges noch einmal anzuschauen.

♄ Saturn rückläufig im Widder (26.07. – 11.12.2026)
Motto: "Angezogene Handbremse."
Manchmal fühlt es sich an, als würden wir Vollgas geben und trotzdem nicht richtig vom Fleck kommen. Saturn fragt: Ist dein Weg wirklich der richtige oder solltest du vorher noch einmal den Reifendruck prüfen?

⚷ Chiron rückläufig im Widder (03.08.2026 – 06.01.2027)
Motto: "Nach Rückschlägen nochmal von vorne anfangen."
Alte Verletzungen oder Selbstzweifel können sich noch einmal melden. Nicht, um uns zu ärgern, sondern damit wir erkennen, wie weit wir eigentlich schon gekommen sind.

♅ Uranus rückläufig in den Zwillingen (10.09.2026 – 08.02.2027)
Motto: "Flexibilität ist Trumpf."
Nicht jede Veränderung muss sofort im Außen stattfinden. Oft beginnt der eigentliche Wandel im Kopf. Wer offen bleibt, entdeckt plötzlich neue Möglichkeiten.

♆ Neptun rückläufig im Widder (07.07. – 12.12.2026)
Motto: "Die Widerstände lösen sich auf."
Manches, wogegen wir lange gekämpft haben, verliert langsam an Bedeutung. Nebel lichtet sich allerdings nicht mit einem Knall, sondern ganz allmählich.

♇ Pluto rückläufig im Wassermann (06.05. – 16.10.2026)
Motto: "Von alten Zwängen befreit."
Das klingt leichter, als es ist. Loslassen bedeutet oft zuerst, überhaupt zu erkennen, woran wir uns noch festhalten. Doch genau darum geht es jetzt. 

 
 

 
Wenn dir mein Wochenhoroskop gefallen hat, dann darfst du es gerne teilen oder/und mir mit einem Kommentar oder Like dies auch zeigen.   
 
 

Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist. Wenn die Quellenangabe dabei steht, dürfen auch Auszüge aus dem Text geteilt und weiterempfohlen werden. Doch bitte immer mit Quelle und Link; 
Bildquelle: (co) wenn nicht anders gekennzeichnet  Karin Mayer 
oder mit der KI Dall-E von mir generiert. 
Stand 2026 - Verwendung gemäß den geltenden Nutzungsbedingungen. 
Astrografik: astroplus
 
 

 
 

Dienstag, 15. September 2026

Risse im Union Jack





Im Vereinigten Königreich wird es gerade ungemütlich. Am 14. September haben sich die führenden Unabhängigkeitsparteien aus Schottland, Wales und Nordirland in Cardiff zusammengeschlossen und gemeinsam das Recht ihrer Nationen auf Selbstbestimmung eingefordert. Alle drei wollen langfristig mehr Eigenständigkeit, teilweise bis hin zur Unabhängigkeit. Astrologisch kommt diese Entwicklung zum  passenden Zeitpunkt. Schauen wir deshalb einmal auf das Horoskop des Vereinigten Königreichs vom 1. Januar 1801.

Geburtshoroskop Vereinigtes Königreich 

 

 

 

Die Sonne steht auf 10° Steinbock, der Mond auf 19° Krebs, der Aszendent auf 7° Waage, der Deszendent entsprechend auf 7° WidderDie Steinbock-Sonne steht für Staat, Institutionen, Ordnung und Bewahren. Der Krebs-Mond für Heimat, Zugehörigkeit und das emotionale Fundament eines Landes. Mit Waage am Aszendenten spielt auch der Zusammenschluss eine wichtige Rolle. Dann haben wir da noch eine ordentliche Portion Löwe: Jupiter und Saturn stehen hier,  Jupiter zusätzlich im 10. Haus. Das passt wunderbar zum alten britischen Selbstverständnis als Groß- und Weltmacht. Empire, Krone, Stolz und der Anspruch, auf der Weltbühne eine bedeutende Rolle zu spielen. Jupiter im Löwen? I want it all! Auch die Venus im Wassermann im 5. Haus bringt eine interessante Note hinein: Das Vereinigte Königreich hat durchaus ein starkes Bedürfnis nach Freiheit und Individualität, gleichzeitig aber auch nach Gemeinschaft und Verbundenheit. Schon im Radix steckt also ein Spannungsfeld zwischen Eigenständigkeit und Zusammengehörigkeit.

Nun geraten genau diese Punkte mächtig in Bewegung.

Neptun läuft über den Widder-Deszendenten (2028). Die bisherige Vorstellung davon, wer zu wem gehört und wie diese Partnerschaft funktioniert, beginnt sich aufzulösen. Neptun macht Grenzen durchlässig und lässt alte Definitionen verschwimmen. Ausgerechnet am Deszendenten kann das heißen: Die Beziehung zum Gegenüber verändert sich grundlegend. Dieses Gegenüber heißt im konkreten Fall nicht irgendein fremder Staat. Es sind die eigenen Landesteile, die zunehmend sagen: Wir möchten selbst über unsere Zukunft bestimmen.

Dazu kommt Saturn im Widder, der zunächst ebenfalls über den Deszendenten läuft und später das Quadrat zur Steinbock-Sonne bildet. Da wird es ernst. Saturn fragt nach Grenzen, Verantwortung und einer tragfähigen politischen Struktur. Die staatliche Ordnung muss sich einer Prüfung stellen. Neptun löst auf, Saturn will anschließend eine neue Form schaffen. "Should I stay, or should I go!"

Auch Uranus in den Zwillingen mischt kräftig mit. Er bildet ein Trigon zum Uranus des UK-Horoskops auf knapp 2° Waage. Uranus steht für Veränderung, Freiheit und den Bruch mit überholten Strukturen. Ein solcher Transit kann einen Staat regelrecht dazu zwingen, sich neu zu erfinden.

Gleichzeitig steht Pluto im Wassermann gegenüber dem Jupiter auf 2° Löwe. Das ist ein ziemlich gewaltiger Machtaspekt. Jupiter steht für Größe, Einfluss und das Selbstverständnis eines Staates. Pluto im Wassermann stellt genau solche alten Machtstrukturen infrage. Wer hat die Macht? Wer bestimmt? Und wie viel Zentralismus verträgt ein Gebilde, dessen einzelne Teile immer stärker auf ihre eigene Identität pochen?

Später erreicht Saturn schließlich auch den Krebs-Mond des UK-Horoskops. Dann geht es nicht mehr nur um politische Strukturen, sondern um das emotionale Fundament: Heimat, Zugehörigkeit und die Frage, was die Menschen überhaupt noch miteinander verbindet.

 

Der astrologische Zeitstrahl

2026 – Die Risse werden sichtbar Saturn erreicht den Deszendenten, Neptun folgt ihm 2028. Saturn wird sogar im Dezember direkt auf dem DC wieder direktläufig, er schleift ihn sozusagen.  Gleichzeitig stehen Pluto und Jupiter sich direkt gegenüber und Uranus bringt frischen Wind. Die Forderung nach Selbstbestimmung wird lauter und bekommt eine gemeinsame politische Stimme. (14.09.2026)

2027 – Die alte Ordnung muss sich erklären
Saturn kommt ins  Quadrat zur Steinbock-Sonne. Jetzt geht es zunehmend um konkrete politische und verfassungsrechtliche Fragen. Was soll die Union künftig überhaupt noch sein?

2028 – Machtverschiebung
Pluto arbeitet weiter an der Wassermann-Löwe-Achse und damit am alten britischen Selbstverständnis von Macht und Größe. Saturn im Quadrat zum Krebs-Mond. Jetzt geht es ans Eingemachte: Heimat, Zugehörigkeit und die emotionale Bindung an das Vereinigte Königreich.

 

Was bleibt vom Vereinigten Königreich?

Das Horoskop sagt nicht: Großbritannien zerfällt morgen. Im Gegenteil, 2028 gibt es mit der Fußball-EM sogar noch ein schönes gemeinsames Projekt. England, Schottland und Wales treten gemeinsam als Gastgeber auf. Man kann also durchaus noch miteinander feiern, auch wenn politisch längst nicht mehr alles rundläuft. 

Eine solch große politische Veränderung braucht ohnehin ihre Zeit. Auch beim Brexit hat es Jahre gedauert, bis aus einer politischen Idee eine neue Realität wurde. Astrologisch ist die Geschichte jedenfalls mit 2028 noch lange nicht zu Ende. 2038/39 wartet noch ein ganz großer Prüfstein: Dann erreicht Pluto die Opposition zum Saturn des britischen Horoskops auf 23° Löwe.

Das könnte eine echte Zerreißprobe für die alte Ordnung werden. Saturn steht für die bestehenden Strukturen, für Verpflichtungen und auch für das, was uns bindet. Pluto fragt irgendwann sehr grundsätzlich: Was davon hat noch Bestand und was muss gehen? Vielleicht geht es dann tatsächlich darum, alte Fesseln zu sprengen und sich aus Strukturen zu befreien, die nicht mehr funktionieren. 

Bis dahin bleibt erst einmal die spannende Frage:

Kann aus dem Vereinigten Königreich überhaupt noch die Union werden, die es einmal war?

Astrologisch sieht es jedenfalls danach aus, dass die alte Form gerade ziemlich kräftig an ihre Grenzen kommt. Das kosmische Putzkommando ist offenbar auch in Westminster angekommen.

 

Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist. 
Wenn die Quellenangabe dabei steht, dürfen auch Auszüge aus dem Text geteilt und weiterempfohlen werden. Doch bitte immer mit Quelle und Link; 
Herzlichen Dank! 
Bildquelle: (co) Karin Mayer/
 mit der KI generiert, Veröffentlicht nach derzeitigen Stand 2026   
Bilder dürfen nicht kopiert und anderweitig verwendet werden! 
 
 

 

Montag, 14. September 2026

Lilith im Steinbock

Wenn die Königin den Berg erklimmt

Wenn Lilith den Steinbock betritt, steigt sie den Berg hinauf, den andere für uneinnehmbar halten. Schritt für Schritt. Der Wind wird rauer, die Luft klarer, die Wege schmaler. Hier oben gibt es keine Ausreden mehr. Nur das, was trägt, bleibt bestehen. Sie folgt ihrer eigenen Spur, unbeirrbar und mit erhobenem Haupt. Vor keinem Thron kniet sie nieder. Vor keiner Autorität senkt sie den Blick. Stattdessen stellt sie eine einzige Frage: „Worauf gründet deine Macht?“

Auf ihrem Weg kommt sie vorbei an den Burgen der Mächtigen. Doch sie hält nicht an, um sich vor Königen zu verneigen oder Orden entgegenzunehmen. Sie prüft die Fundamente. Jeder Stein wird beklopft, jede Regel hinterfragt. Denn Lilith glaubt weder an Titel noch an Rang. Sie erkennt den Unterschied zwischen echter Autorität und bloßer Machtausübung. Lilith im Steinbock ist die unbeugsame Bergsteigerin, die Königin ohne Krone, die Wilde, die sich nicht zähmen lässt. Sie steht lieber allein auf einem Felsen, als sich einem System zu beugen, das seine Seele verkauft hat. Sie entlarvt Fassaden, durchschaut Machtspiele und erinnert uns daran, dass wahre Autorität niemals aus Titeln, Geld oder Status erwächst. Sie wächst von innen.

Wo Menschen sich hinter Ämtern, Hierarchien oder Traditionen verstecken, reißt Lilith die Masken herunter. Sie deckt auf, wo Kontrolle wichtiger geworden ist, als Menschlichkeit und Regeln nur noch dazu dienen, Privilegien zu sichern. Wo Herrschaft auf Angst gebaut wurde, beginnt sie zu bröckeln. Wo Verantwortung ehrlich gelebt wird, verleiht Lilith ihr eine ungeheure Kraft. Für Lilith im Steinbock zählt nicht, wer oben steht. Entscheidend ist, ob der Gipfel auf Wahrheit oder auf Angst gebaut wurde. Und wenn das Fundament brüchig ist, wird sie nicht zögern, es ins Wanken zu bringen.

 

 

Lilith, der dunkle Mond

Lilith, der dunkle Mond, ist kein Planet, sondern ein sensitiver Punkt. Geheimnisvoll, rebellisch und voller archaischer Kraft. Wie der Mondknoten wird sie berechnet. Lilith benötigt etwa neun Jahre für ihre Reise durch den gesamten Tierkreis und verweilt rund neun Monate in jedem Zeichen. Vom 14. September 2026  bis zum 11. Juni 2027 tritt Lilith in das Erdzeichen Steinbock ein. Zuletzt konnten wir diese Energie von November 2017 bis August 2018  und  Januar 2009 bis September 2009 erleben.
 
Dort, wo Lilith steht, fordert sie eine weibliche Perspektive ein. Ungezähmt, instinktiv, kompromisslos. Sie ist die Quelle urweiblicher, wilder Kraft, die sich nicht domestizieren lässt. Sie repräsentiert in der Astrologie verschiedene archetypische Aspekte, besonders jene,  die mit Unterdrückung, Rebellion, Unabhängigkeit und Schattenarbeit verbunden sind

Im Steinbock richtet Lilith ihren Blick auf Macht, Verantwortung, Autorität und gesellschaftliche Strukturen. Nach ihrer Reise durch den Schützen, in der sie Wahrheiten suchte und Horizonte erweiterte, fragt sie nun, worauf unsere Welt eigentlich gebaut ist. Welche Regeln tragen wirklich? Welche Hierarchien dienen dem Gemeinwohl und welche nur dem Machterhalt?

Lilith im Steinbock lässt sich ihren Platz nicht schenken. Sie erklimmt den Gipfel aus eigener Kraft und lässt sich weder von Titeln noch von Statussymbolen beeindrucken. Sie duldet keine Blender. Prestige, Status und Titel beeindrucken sie ebenso wenig wie alte Traditionen, die längst ihren Sinn verloren haben. Sie fragt nicht, wer das Sagen hat. Sie fragt, wer Verantwortung übernimmt. Wo Macht missbraucht wird, beginnt sie zu rütteln. Wenn Menschen sich klein machen, um dazuzugehören, fordert sie sie auf, ihre innere Autorität zurückzuerobern.
 


Lilith im Steinbock: Macht, Verantwortung und die Last der Schuld 

Der Steinbock ist ein Erdzeichen und wird traditionell mit Verantwortung, Disziplin, Ausdauer und dem Aufbau tragfähiger Strukturen verbunden. Er kennt den Wert harter Arbeit und weiß, dass manches nur durch Geduld und Beharrlichkeit wachsen kann. Gleichzeitig steht der Steinbock für Hierarchien, Autoritäten und die Regeln, auf denen unsere Gesellschaft aufgebaut ist. Genau hier setzt Lilith an.

Lilith im Steinbock stellt Macht auf den Prüfstand. Sie hinterfragt patriarchale Strukturen, starre Hierarchien und Autoritäten, die ihren Einfluss über Angst, Schuld oder Abhängigkeit sichern. Sie fordert Klarheit statt blinden Gehorsam, Integrität statt Statusdenken und Verantwortung statt Machtausübung. Ihr Blick ist unerbittlich. Sie erkennt, wenn hinter einer glänzenden Fassade nur Unsicherheit oder der Wunsch nach Kontrolle steckt. 

Auf persönlicher Ebene führt Lilith im Steinbock viele Menschen an das Thema Schuld heran. Nicht selten tragen sie Verantwortung, die nie ihre eigene war. Manche werden schon als Kinder zu Vertrauten von Erwachsenen, erfahren von Familiengeheimnissen oder werden in Konflikte hineingezogen, die sie völlig überfordern. Sie lernen früh zu schweigen, stark zu sein und Lasten zu tragen, für die sie eigentlich noch viel zu jung sind.

Ein bekanntes Beispiel dafür ist Prinz William, der Lilith im Steinbock im ersten Haus hat. Nach der Trennung seiner Eltern wurde William schon als Kind zu einer wichtigen emotionalen Stütze seiner Mutter Diana. In mehreren Biografien und Interviews wird beschrieben, dass sie ihm Sorgen anvertraute, die ein Kind eigentlich nicht tragen sollte. Er musste früh Verantwortung übernehmen und wurde in Konflikte der Erwachsenen hineingezogen. Ein typisches Motiv dieser Lilith: Kinder, die zu früh erwachsen werden müssen. Auch Patti Smith trägt Lilith im Steinbock im ersten Haus. In ihrer Kunst verbindet sich eine außergewöhnliche Ernsthaftigkeit mit einer kompromisslosen Haltung gegenüber Autoritäten und gesellschaftlichen Erwartungen. Ihre schöpferische Kraft speist sich immer wieder aus Verlust, Vergänglichkeit und der Bereitschaft, auch schmerzhafte Wahrheiten nicht auszublenden. Gerade diese schöpferische Melancholie gehört zu den tiefen Qualitäten einer Steinbock-Lilith.


Auch die Rolle des Sündenbocks und das Erleben von Verrat ziehen sich häufig durch die Biografien von Menschen mit Lilith im Steinbock. Manche werden verraten, andere erleben, wie sie selbst aus Angst oder Pflichtgefühl zum Verräter werden. Lilith kennt diese Grauzonen. Sie urteilt nicht vorschnell, sondern fragt, welche Strukturen und Zwänge Menschen überhaupt in solche Situationen gebracht haben.

Lilith im Steinbock duldet keine Ausflüchte. Sie fordert Ehrlichkeit, Klarheit und den Mut, Verantwortung dort zu übernehmen, wo sie hingehört, aber ebenso den Mut, Schuld zurückzugeben, die wir viel zu lange getragen haben. Gleichzeitig erinnert uns Lilith im Steinbock an etwas, das wir im Alltag gerne verdrängen: Unsere Zeit ist begrenzt. Sie führt uns die Endlichkeit des Lebens vor Augen und stellt die Frage, worauf wir unser Leben wirklich gründen wollen. Gerade daraus kann eine tiefe schöpferische Melancholie entstehen. Nicht als Hoffnungslosigkeit, sondern als stille Weisheit, die uns erkennen lässt, was wirklich Bestand hat.
 
 

 

Archetypen, die hier wirken: 

Die Hüterin des Berges – prüft was Bestand hat 
 
Die Königin ohne Krone  – braucht keinen Titel, ihre Würde kommt von innen 

Die Richterin  – blickt hinter Fassaden, erkennt Machtmissbrauch, fordert Klarheit

Die Einsiedlerin – kennt die Kraft der Stille, sie bleibt sich treu, auch wenn sie alleine steht 
 
Die Unbestechliche – folgt ihrem Gewissen statt gesellschaftlichen Erwartungen
  
Die Geheimnisträgerin  – musste  viel zu früh Verantwortung übernehmen und trägt Erinnerungen, die andere lieber verschweigen  
 

Themen, die jetzt besonders präsent sein könnten:

  • Macht auf dem Prüfstand: Wer übernimmt Verantwortung und wer beruft sich nur auf seine Autorität?
     
  • Patriarchat: Alte Hierarchien und Machtmodelle geraten ins Wanken. 

  • Schuld und Verantwortung: Fremde Lasten erkennen, Schuld zurückgeben. 
  • Endlichkeit als Lehrmeisterin: Die Vergänglichkeit des Lebens fordert uns auf, zu erkennen, was wirklich wichtig ist. 
     
     

 

Historische Parallelen – Lilith im Steinbock  als Entthronerin  

  • Finanzkrise (2009)
    Die Finanzkrise erschütterte das Vertrauen in Banken, Eliten und politische Führung. In Island trat die Regierung zurück, Banker und Verantwortliche wurden juristisch verfolgt und die Bevölkerung stellte das gesamte Machtgefüge infrage. Es ging um Verantwortung, Schuld und den Zusammenbruch alter Autoritäten, ganz im Sinne von Lilith im Steinbock.

  • Rehabilitierung der sogenannten Kriegsverräter (2009) 
    Der Deutsche Bundestag hob die Urteile gegen sogenannte Kriegsverräter der Wehrmacht auf. Jahrzehntelang galten sie als Verräter, obwohl viele aus Gewissensgründen gehandelt hatten. Lilith im Steinbock stellt die Frage neu: Wer bestimmt, was Verrat ist? Und wer trägt die eigentliche Schuld? 
  • Frauen dürfen in Saudi-Arabien Auto fahren (2018) 
    Nach jahrzehntelangem Kampf wurde das Fahrverbot für Frauen aufgehoben. Ein symbolträchtiger Schritt, der patriarchale Strukturen ins Wanken brachte und Frauen ein Stück Selbstbestimmung zurückgab. 
  • Missbrauchsskandal erschüttert katholische Kirche (2018)
    Der Pennsylvania-Bericht deckte jahrzehntelangen Missbrauch und die systematische Vertuschung innerhalb der Kirche auf. Selbst die mächtigsten Institutionen müssen Verantwortung übernehmen.  

     

Mögliche Auswirkungen von Lilith im Steinbock 

Gläserne Macht: Missbrauch, Korruption und Vertuschung lassen sich immer schwerer verbergen.

Neue Führung: Menschen mit Haltung und Verantwortungsbewusstsein gewinnen an Bedeutung, während bloßer Status an Strahlkraft verliert.

Alte Mauern bekommen Risse: Hierarchien und Strukturen, die nicht mehr zeitgemäß sind, werden zunehmend infrage gestellt.

Frauen gestalten den Wandel: Weibliche Stimmen gewinnen an Einfluss und fordern ihren Platz dort ein, wo lange vor allem Männer entschieden haben.

Anders als bei früheren Steinbock-Transiten steht Lilith diesmal nicht allein. Uranus in den Zwillingen unterstützt das Aufbrechen überholter Denkweisen und festgefahrener Narrative. Gleichzeitig verleihen Saturn und Neptun im Widder dem Wunsch nach neuen Strukturen und echter Verantwortung zusätzlichen Nachdruck. Was nicht mehr trägt, könnte in den kommenden Monaten schneller ins Wanken geraten als erwartet. Gleichzeitig wächst der Mut, neue Wege einzuschlagen. 

 


Lilith im Steinbock: Die Königin ohne Krone 

Am Ende zählt nicht, wie hoch wir den Berg erklommen haben, sondern worauf wir unser Leben gebaut haben. Lilith im Steinbock fordert uns auf, Mauern und Fassaden hinter uns zu lassen, Schuld zurückzugeben und den Mut zu finden, aufrecht unseren eigenen Weg zu gehen. Denn wahre Größe braucht weder Titel noch Krone.
Worauf gründet deine Macht?



Wenn dir mein Beitrag  gefallen hat, dann darfst du ihn  gerne teilen oder/und mir mit einem Kommentar oder Like dies auch zeigen.   

Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist.
 

Wenn die Quellenangabe dabei steht, dürfen auch Auszüge aus dem Text geteilt und weiterempfohlen werden. Doch bitte immer mit Quelle und Link;
Herzlichen Dank!
Bildquelle: (co) mit der KI DallE von mir erstellt 
 
 
 

 

Sonntag, 13. September 2026

Wochenhoroskop 14.09. - 20.09.2026

 
 
Die Woche beginnt mit überraschenden Geistesblitzen, führt uns mitten hinein in intensive Gefühle und erinnert uns schließlich daran, dass gute Ideen auch den Praxistest bestehen müssen. Gleichzeitig wirken im Hintergrund Zeitqualitäten, die weit über unseren persönlichen Alltag hinausreichen. Während Merkur und Venus unsere täglichen Begegnungen prägen, schreiben Neptun und Pluto an den ganz großen Kapiteln der Menschheitsgeschichte. Es ist also eine Woche, in der kleine Erkenntnisse und große Entwicklungen Hand in Hand gehen..


 

💡 Montag –  Merkur Trigon Uranus: Plötzlich macht es Klick

Zum Wochenbeginn wird das bereits angekündigte Trigon zwischen Merkur und Uranus exakt. Manchmal zerbrechen wir uns tagelang den Kopf über ein Problem und finden trotzdem keine Lösung und dann passiert etwas ganz Banales: ein Gespräch, ein Spaziergang oder ein Song im Radio und plötzlich fällt der Groschen. Genau so fühlt sich dieser Aspekt an.
 
Neue Ideen, überraschende Lösungen oder geniale Geistesblitze tauchen oft genau dann auf, wenn wir aufhören, krampfhaft nach Antworten zu suchen. Merkur sorgt für einen wachen Geist, Uranus bringt den berühmten Aha-Moment. Wer offen bleibt, könnte jetzt Zusammenhänge erkennen, die bisher völlig verborgen waren. Zum Lilith wechsel in den Steinbock gibt es einen separaten Beitrag. 
 

❤️ Dienstag – Venus und Pluto: Alles oder nichts

Am Dienstag wird es deutlich emotionaler. Venus im Skorpion gerät in ein spannungsgeladenes Quadrat zu Pluto. Diese Konstellation geht unter die Haut. Beziehungen werden intensiver erlebt, Gefühle kochen schneller hoch und manchmal reichen schon Kleinigkeiten, um alte Verletzungen oder Unsicherheiten zu aktivieren. Es kann um Eifersucht, Kontrolle oder Machtspiele gehen. Frei nach dem Motto: "Ich kann nicht mit dir, aber ohne dich irgendwie auch nicht."

Doch genau darin liegt die eigentliche Aufgabe dieses Aspekts. Pluto möchte nichts zerstören, sondern sichtbar machen. Er bringt ans Licht, was schon länger unter der Oberfläche gearbeitet hat. Ehrliche Gespräche können jetzt viel bewegen, vorausgesetzt, wir möchten verstehen und nicht gewinnen.
 

🌍 Mittwoch – Neptun Sextil Pluto: Ein Blick in die Zukunft

Mit dem zunehmenden Sextil zwischen Neptun und Pluto betreten wir eine ganz andere astrologische Bühne. Dieser Aspekt begleitet uns nicht nur durch diese Woche, sondern über viele Jahre hinweg. Er gehört zu den großen Zyklen der Menschheitsgeschichte.

Der aktuelle Neptun-Pluto-Zyklus begann im späten 19. Jahrhundert und dauert fast fünfhundert Jahre. Wir befinden uns nun im zunehmenden Sextil, einer Phase, in der neue geistige, kulturelle und gesellschaftliche Grundlagen entstehen.

Neptun steht für Visionen, Spiritualität, Mitgefühl und Inspiration. Pluto verwandelt, verdichtet und bringt tiefgreifende Veränderungen in Gang. Gemeinsam stellen sie die großen Fragen unserer Zeit: Woran glauben wir? Welche Werte tragen uns in die Zukunft? Welche alten Vorstellungen dürfen sich langsam verabschieden?

Das zunehmende Sextil zeigt, dass sich diese neuen Strömungen nun langsam entfalten. Vieles geschieht zunächst leise und fast unbemerkt.
Erst mit etwas Abstand erkennen wir, wie sehr sich unsere Welt verändert hat. Vielleicht erleben wir genau jetzt die ersten Kapitel einer Entwicklung, über die unsere Enkel einmal in den Geschichtsbüchern lesen.
 
 


🩹 Freitag – Merkur und Saturn, Chiron in Widder: Ehrlichkeit statt schöner Worte

Am Freitag wird es gleich zweimal ernst. Merkur steht Saturn gegenüber und erinnert uns daran, dass gute Ideen allein noch keine Ergebnisse liefern.  Schöne Worte allein reichen jetzt nicht mehr. Ideen müssen Substanz haben, Versprechen überprüfbar sein und Aussagen einem Realitätscheck standhalten. Gespräche können ernster verlaufen als gewohnt. Manche empfinden Kritik schneller als Angriff oder fühlen sich missverstanden.

Doch auch dieser Aspekt hat seine Stärke. Saturn hilft uns dabei, Gedanken zu ordnen, Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden und tragfähige Entscheidungen zu treffen. Vielleicht dauert manches etwas länger, dafür entstehen Lösungen, die Bestand haben.
 
Gleichzeitig geht Chiron  nochmal in den Widder zurück. Vor einigen Wochen hatte der verletzte Heiler bereits den ersten Schritt in den Stier gemacht. Nun kehrt er noch einmal zurück. Erst im April 2027 wird er den Widder endgültig verlassen. Es ist ein wenig so, als würde man beim Umzug feststellen, dass im Keller doch noch eine Kiste steht, die man vergessen hat.

Chiron im Widder erinnert uns an die Fragen: Wer bin ich? Wofür stehe ich? Wo fehlt mir noch der Mut, ganz ich selbst zu sein? Jetzt bekommen wir noch einmal die Gelegenheit, alte Verletzungen, Selbstzweifel oder Erfahrungen rund um Selbstvertrauen und Eigenständigkeit anzuschauen. Nicht, um darin stecken zu bleiben, sondern um sie endgültig hinter uns zu lassen.

Die Rückläufigkeit macht deutlich: Manche Lektionen möchten eben zweimal gelesen werden, bevor wir wirklich verstanden haben, worum es geht.
 

Sternentipp der Woche

Bleib offen für neue Ideen, ehrlich zu dir selbst und geduldig mit deinem eigenen Weg.
 
Noch ein kleiner persönlicher Hinweis zum Schluss: Am Donnerstag steht bei mir wieder eine Augen-OP an. Ein bisschen mulmig ist mir schon, aber ich hoffe sehr, dass diesmal alles gut läuft und ich danach wieder klarer sehen kann. Vielleicht habe ich dann ja nicht nur astrologisch, sondern auch ganz praktisch wieder den Durchblick. 😉 Für Anfragen bin ich nach 2 Wochen Pause wieder für euch da. Auf dem Blog geht es ganz normal weiter, ich hab ja schon bis zum Jahresende vorgearbeitet. 
 
 
 
 

 

Rückläufige Planeten – Wer gerade den Rückwärtsgang eingelegt hat

Im Moment sind gleich fünf der großen "Langsamläufer" rückläufig. Keine Panik,  rückläufig bedeutet nicht, dass alles schiefläuft. Vielmehr lädt uns der Kosmos ein, einen Gang zurückzuschalten, Dinge zu überdenken und Unfertiges noch einmal anzuschauen.

♄ Saturn rückläufig im Widder (26.07. – 11.12.2026)
Motto: "Angezogene Handbremse."
Manchmal fühlt es sich an, als würden wir Vollgas geben und trotzdem nicht richtig vom Fleck kommen. Saturn fragt: Ist dein Weg wirklich der richtige oder solltest du vorher noch einmal den Reifendruck prüfen?

⚷ Chiron rückläufig im Widder (03.08.2026 – 06.01.2027)
Motto: "Nach Rückschlägen nochmal von vorne anfangen."
Alte Verletzungen oder Selbstzweifel können sich noch einmal melden. Nicht, um uns zu ärgern, sondern damit wir erkennen, wie weit wir eigentlich schon gekommen sind.

♅ Uranus rückläufig in den Zwillingen (10.09.2026 – 08.02.2027)
Motto: "Flexibilität ist Trumpf."
Nicht jede Veränderung muss sofort im Außen stattfinden. Oft beginnt der eigentliche Wandel im Kopf. Wer offen bleibt, entdeckt plötzlich neue Möglichkeiten.

♆ Neptun rückläufig im Widder (07.07. – 12.12.2026)
Motto: "Die Widerstände lösen sich auf."
Manches, wogegen wir lange gekämpft haben, verliert langsam an Bedeutung. Nebel lichtet sich allerdings nicht mit einem Knall, sondern ganz allmählich.

♇ Pluto rückläufig im Wassermann (06.05. – 16.10.2026)
Motto: "Von alten Zwängen befreit."
Das klingt leichter, als es ist. Loslassen bedeutet oft zuerst, überhaupt zu erkennen, woran wir uns noch festhalten. Doch genau darum geht es jetzt. 

 
 

 
Wenn dir mein Wochenhoroskop gefallen hat, dann darfst du es gerne teilen oder/und mir mit einem Kommentar oder Like dies auch zeigen.   
 
 

Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist. Wenn die Quellenangabe dabei steht, dürfen auch Auszüge aus dem Text geteilt und weiterempfohlen werden. Doch bitte immer mit Quelle und Link; 
Bildquelle: (co) wenn nicht anders gekennzeichnet  Karin Mayer 
oder mit der KI Dall-E von mir generiert. 
Stand 2026 - Verwendung gemäß den geltenden Nutzungsbedingungen. 
Astrografik: astroplus
 
 
 

 

Datenschutz und Impressum

Datenschutz & Impressum

Datenschutzerklärung Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unserem Unternehmen. Datenschutz hat einen besonders hohen Stellenwert fü...

Blog-Archiv

Über mich

Mein Bild
Wunderland
Erde mein Körper ☽✩☾ Wasser mein Blut ☽✩☾ Luft mein Atem ☽✩☾ Feuer mein Geist ☽✩☾ Darf ich mich vorstellen? Ich bin keine echte Fee, obwohl ich mir manchmal wünsche einen Zauberstab zu haben, um den Menschen ein wenig zu helfen. Im Feenstadl finden die Leser viel über das Leben im Rhythmus und Einklang mit der Natur. Von der Feenküche bis zur Astrofee ist für Leib und Seele was dabei. Nicht abgehoben, lieber erfrischend, manchmal mit einem Augenzwinkern! Ich hoffe, dass ich den Lesern ein wenig von der Freude die ich beim bloggen habe, weiter geben kann. Wenn Ihr jetzt neugierig geworden seid und noch mehr erfahren wollt, dann lesen wir uns vielleicht bald.
Flag Counter

Seitenaufrufe seit Juli 2012