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Donnerstag, 24. September 2026

Wie dünn wird das Eis für Friedrich Merz?





Friedrich Merz hat vor der Wahl viel versprochen und ausgeteilt. Nun ist er Kanzler und wir müssen feststellen, manchmal holt einen die Realität dann doch recht schnell ein. Nicht, dass man es nicht geahnt hätte, aber einen Nixkönner können wir uns gerade wirklich nicht leisten. Es wird einsam um Merz, das Eis wird dünner. Auch astrologisch ziehen einige ziemlich unbequeme Wetterfronten auf. Uranus bringt  seine Venus durcheinander, Pluto nimmt seinem Merkur ins Visier und Saturn baut eine Mauer um seinen Mond. Aber der Reihe nach: 

Uranus versus Venus

Uranus läuft derzeit durch die frühen Zwillinge und steht somit Merz Venus im Schützen gegenüber. Venus steht nicht nur für Liebe und Beziehungen, sondern auch für Zustimmung, Verbündete und das eigene Verhältnis zu anderen Menschen. Uranus bringt Bewegung in festgefahrene Verhältnisse. Was gestern noch selbstverständlich schien, kann plötzlich ins Wanken geraten. Bündnisse werden unberechenbarer, Zustimmung ist nicht mehr garantiert und auch die eigene Position kann schneller verändert werden, als einem lieb ist. Für jemanden, der gerne klare Ansagen macht und wenig Freude an Widerspruch zu haben scheint, ist das durchaus eine interessante kosmische Konstellation.
 
Genau das erleben wir gerade. In der Union bröckelt die bisherige Geschlossenheit. Nach den Wahlniederlagen  bei den jüngsten Landtagswahlen wird die Frage nach seiner politischer Zukunft immer lauter. Selbst Merz räumte inzwischen ein, dass neben der Bundespolitik auch seine eigene Person bei den Wahlergebnissen eine Rolle gespielt habe. Uranus macht eben gerne Uranus Sachen. Er bringt Bewegung rein und erste  Risse ins  Eis. 
 

Saturn versus Mond

Noch unangenehmer dürfte Saturn werden. Er läuft durch den Widder und nähert sich der Opposition zum Mond in der Waage. Genaue Uhrzeit haben wir ja leider nicht, so dass auch keine exakte Zeitangabe für diesen Transit möglich ist.  Saturn ist der große Realitätsprüfer. Er nimmt nichts persönlich, aber er stellt Rechnungen aus. Verantwortung, Konsequenzen, Grenzen und die Frage, was tatsächlich trägt, rücken in den Vordergrund. Der Mond steht für das emotionale Erleben, für die Gefühlwelt. Saturn gegenüber kann sich deshalb ziemlich kalt  anfühlen: weniger Applaus, mehr Verantwortung. Weniger Schulterklopfen, mehr Kritik. Da kann man sich schon auch ziemlich einsam und isoliert fühlen. Es wird kälter. 

Der Rückhalt in der Union ist brüchiger geworden, aus den eigenen Reihen gibt es Kritik und die Diskussion über einen möglichen Wechsel an der Spitze ist längst nicht mehr nur ein Thema der politischen Konkurrenz.

Saturn fragt jetzt nicht, wie groß die Versprechen einmal waren.

Saturn fragt: Was davon kannst du wirklich halten?

 

Friedrich Merz 11.11.1955 Uhrzeit unbekannt

Transit Pluto  im Quadrat zu  Merkur

Am spannendsten finde ich allerdings Pluto. Er bewegt sich durch den Wassermann und läuft langfristig auf ein Quadrat zu Merz Merkur im Skorpion zu. Merkur steht für Denken, Kommunikation, Verhandlungen und politische Strategie. Pluto macht daraus kein Kaffeekränzchen. Er bohrt nach, legt Machtfragen offen und zwingt dazu, genauer hinzuschauen. Pluto lässt sich nicht von großen Worten beeindrucken. Er will wissen, was dahintersteckt. Sein Skorpion-Merkur ist ohnehin schon ziemlich plutonisch unterwegs. Da kann die eigene Überzeugung schnell etwas missionarisch rüberkommen: Man will nicht nur seine Meinung sagen, man will andere davon überzeugen.
 
Dieser Transit wird nicht morgen exakt. Er baut sich gerade langsam auf und wird 2027 mehrfach besonders eng, mit einer ersten sehr intensiven Phase im Frühjahr und weiteren Durchgängen im Sommer und gegen Jahresende. Gerade bei Pluto kann die Wirkung schon lange vor der exakten Begegnung spürbar werden. Was jetzt erst wie ein Riss aussieht, kann sich dann zu einer grundsätzlichen Macht- und Vertrauensfrage auswachsen. Oder anders gesagt: Hier beginnt das Eis nicht nur zu knacken. Hier könnte irgendwann ein Loch entstehen.

Und dann kommt Jupiter

Jupiter läuft derzeit durch den Löwen und bewegt sich langfristig auf Merz Jupiter-Pluto-Konjunktion zu. Das wird im Sommer 2027 richtig interessant, denn Jupiter vergrößert, was er berührt. Mehr Macht? Mehr Einfluss? Mehr politische Möglichkeiten? Oder wird einfach das, was ohnehin schon groß ist, noch größer? Mehr Krise? Wir werden sehen! 2027 wird mit mehreren Landtagswahlen zum erneuten Belastungstest. Gerade die drei Wahlen im April kommen ziemlich geballt. 


Das Eis wird dünner
 
Fest steht jedenfalls: Das kosmische Eis unter  seinen Füßen ist derzeit nicht besonders dick. Uranus sorgt für Unruhe, Saturn verlangt Verantwortung und Pluto bohrt an der Macht. Der Druck wird nicht weniger. Wer jahrelang austeilt,  sollte sich nicht wundern, wenn irgendwann mal was zurückkommt.  
 
2027 wird es politisch nicht ruhiger. Im April stehen gleich drei Landtagswahlen innerhalb von nur einer Woche an, danach folgen Bremen und im September Niedersachsen. Fünfmal wird am politischen Eis gerüttelt. Dazu kommen die immer stärker werdenden Pluto-Themen. Kommunikation, Macht, Kontrolle und Vertrauen.  Das ist eher die Sorte Wetterlage, bei der man besser vorher prüft, ob das Eis wirklich so dick ist, wie man bisher behauptet hat.

Denn Friedrich Merz steht nicht allein auf diesem Eis.

Wir stehen alle mit drauf. 

Die kommende Zeit wird zeigen, wie viel übrig bleibt, wenn die Macht selbst ins Rutschen gerät. Ohne genaue Geburtszeit ist es eine exakte Prognose schwierig. Eins jedoch kann man sagen: 

Das Eis wird dünner.

Er kann noch so laut auftreten und so tun, als hätte er alles im Griff, wenn es unter den Füßen knackt, hilft das alles nicht mehr. Dann muss man verdammt gut aufpassen, wo man den nächsten Schritt hinsetzt.
 
 Mein Artikel zur Großen Koalition aus dem Jahr 2025
 
 

 
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Dienstag, 15. September 2026

Risse im Union Jack





Im Vereinigten Königreich wird es gerade ungemütlich. Am 14. September haben sich die führenden Unabhängigkeitsparteien aus Schottland, Wales und Nordirland in Cardiff zusammengeschlossen und gemeinsam das Recht ihrer Nationen auf Selbstbestimmung eingefordert. Alle drei wollen langfristig mehr Eigenständigkeit, teilweise bis hin zur Unabhängigkeit. Astrologisch kommt diese Entwicklung zum  passenden Zeitpunkt. Schauen wir deshalb einmal auf das Horoskop des Vereinigten Königreichs vom 1. Januar 1801.

Geburtshoroskop Vereinigtes Königreich 

 

 

 

Die Sonne steht auf 10° Steinbock, der Mond auf 19° Krebs, der Aszendent auf 7° Waage, der Deszendent entsprechend auf 7° Widder. Die Steinbock-Sonne steht für Staat, Institutionen, Ordnung und Bewahren. Der Krebs-Mond für Heimat, Zugehörigkeit und das emotionale Fundament eines Landes. Mit Waage am Aszendenten spielt auch der Zusammenschluss eine wichtige Rolle. Dann haben wir da noch eine ordentliche Portion Löwe: Jupiter und Saturn stehen hier,  Jupiter zusätzlich im 10. Haus. Das passt wunderbar zum alten britischen Selbstverständnis als Groß- und Weltmacht. Empire, Krone, Stolz und der Anspruch, auf der Weltbühne eine bedeutende Rolle zu spielen. Jupiter im Löwen? I want it all! Auch die Venus im Wassermann im 5. Haus bringt eine interessante Note hinein: Das Vereinigte Königreich hat durchaus ein starkes Bedürfnis nach Freiheit und Individualität, gleichzeitig aber auch nach Gemeinschaft und Verbundenheit. Schon im Radix steckt also ein Spannungsfeld zwischen Eigenständigkeit und Zusammengehörigkeit.

Nun geraten genau diese Punkte mächtig in Bewegung.

Neptun läuft über den Widder-Deszendenten (2028). Die bisherige Vorstellung davon, wer zu wem gehört und wie diese Partnerschaft funktioniert, beginnt sich aufzulösen. Neptun macht Grenzen durchlässig und lässt alte Definitionen verschwimmen. Ausgerechnet am Deszendenten kann das heißen: Die Beziehung zum Gegenüber verändert sich grundlegend. Dieses Gegenüber heißt im konkreten Fall nicht irgendein fremder Staat. Es sind die eigenen Landesteile, die zunehmend sagen: Wir möchten selbst über unsere Zukunft bestimmen.

Dazu kommt Saturn im Widder, der zunächst ebenfalls über den Deszendenten läuft und später das Quadrat zur Steinbock-Sonne bildet. Da wird es ernst. Saturn fragt nach Grenzen, Verantwortung und einer tragfähigen politischen Struktur. Die staatliche Ordnung muss sich einer Prüfung stellen. Neptun löst auf, Saturn will anschließend eine neue Form schaffen. "Should I stay, or should I go!"

Auch Uranus in den Zwillingen mischt kräftig mit. Er bildet ein Trigon zum Uranus des UK-Horoskops auf knapp 2° Waage. Uranus steht für Veränderung, Freiheit und den Bruch mit überholten Strukturen. Ein solcher Transit kann einen Staat regelrecht dazu zwingen, sich neu zu erfinden.

Gleichzeitig steht Pluto im Wassermann gegenüber dem Jupiter auf 2° Löwe. Das ist ein ziemlich gewaltiger Machtaspekt. Jupiter steht für Größe, Einfluss und das Selbstverständnis eines Staates. Pluto im Wassermann stellt genau solche alten Machtstrukturen infrage. Wer hat die Macht? Wer bestimmt? Und wie viel Zentralismus verträgt ein Gebilde, dessen einzelne Teile immer stärker auf ihre eigene Identität pochen?

Später erreicht Saturn schließlich auch den Krebs-Mond des UK-Horoskops. Dann geht es nicht mehr nur um politische Strukturen, sondern um das emotionale Fundament: Heimat, Zugehörigkeit und die Frage, was die Menschen überhaupt noch miteinander verbindet.

 

Der astrologische Zeitstrahl

2026 – Die Risse werden sichtbar Saturn erreicht den Deszendenten, Neptun folgt ihm 2028. Saturn wird sogar im Dezember direkt auf dem DC wieder direktläufig, er schleift ihn sozusagen.  Gleichzeitig stehen Pluto und Jupiter sich direkt gegenüber und Uranus bringt frischen Wind. Die Forderung nach Selbstbestimmung wird lauter und bekommt eine gemeinsame politische Stimme. (14.09.2026)

2027 – Die alte Ordnung muss sich erklären
Saturn kommt ins  Quadrat zur Steinbock-Sonne. Jetzt geht es zunehmend um konkrete politische und verfassungsrechtliche Fragen. Was soll die Union künftig überhaupt noch sein?

2028 – Machtverschiebung
Pluto arbeitet weiter an der Wassermann-Löwe-Achse und damit am alten britischen Selbstverständnis von Macht und Größe. Saturn im Quadrat zum Krebs-Mond. Jetzt geht es ans Eingemachte: Heimat, Zugehörigkeit und die emotionale Bindung an das Vereinigte Königreich.

 

Was bleibt vom Vereinigten Königreich?

Das Horoskop sagt nicht: Großbritannien zerfällt morgen. Im Gegenteil, 2028 gibt es mit der Fußball-EM sogar noch ein schönes gemeinsames Projekt. England, Schottland und Wales treten gemeinsam als Gastgeber auf. Man kann also durchaus noch miteinander feiern, auch wenn politisch längst nicht mehr alles rundläuft. 

Eine solch große politische Veränderung braucht ohnehin ihre Zeit. Auch beim Brexit hat es Jahre gedauert, bis aus einer politischen Idee eine neue Realität wurde. Astrologisch ist die Geschichte jedenfalls mit 2028 noch lange nicht zu Ende. 2038/39 wartet noch ein ganz großer Prüfstein: Dann erreicht Pluto die Opposition zum Saturn des britischen Horoskops auf 23° Löwe.

Das könnte eine echte Zerreißprobe für die alte Ordnung werden. Saturn steht für die bestehenden Strukturen, für Verpflichtungen und auch für das, was uns bindet. Pluto fragt irgendwann sehr grundsätzlich: Was davon hat noch Bestand und was muss gehen? Vielleicht geht es dann tatsächlich darum, alte Fesseln zu sprengen und sich aus Strukturen zu befreien, die nicht mehr funktionieren. 

Bis dahin bleibt erst einmal die spannende Frage:

Kann aus dem Vereinigten Königreich überhaupt noch die Union werden, die es einmal war?

Astrologisch sieht es jedenfalls danach aus, dass die alte Form gerade ziemlich kräftig an ihre Grenzen kommt. Das kosmische Putzkommando ist offenbar auch in Westminster angekommen.

 

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Freitag, 15. August 2025

Venus und Jupiter am Gipfel: Trump, Putin und die Macht der Sterne

 



Astrologische Analyse des Trump-Putin-Treffens in Alaska


Heute treffen sich Donald Trump und Wladimir Putin auf dem Militärstützpunkt Elmendorf-Richardson in Anchorage, Alaska. Astrologisch betrachtet fällt der Zeitpunkt auf eine besonders interessante Konstellation: Venus und Jupiter stehen am MC, Merkur in Opposition zu Pluto und der Mond ist im Stier. Chancen für strategische Gewinne treffen auf Spannungen, materielle Interessen stehen im Vordergrund und die öffentliche Wirkung spielt eine zentrale Rolle. Die Uhrzeit für das Treffen wird von der US-Seite mit 11 Uhr Ortszeit angegeben, die Russische spricht von 11.30 Uhr. Für meine Deutung habe ich mich für 11.30 Uhr entschieden.  

Der Aszendent in Waage mit Mars in Haus 12 in Konjunktion zeigt, dass beide Führer diplomatisch auftreten wollen, gleichzeitig aber auch verborgene Strategien und geheime Aktionen im Hintergrund wirken. Mars in Opposition zu Saturn und Neptun deutet allerdings darauf hin, dass  Vorstöße auf Widerstände stoßen könnten und Täuschungen oder Verzögerungen nicht ausgeschlossen sind.

Besonders auffällig ist die exakte Venus–Jupiter-Konjunktion am MC in Krebs. Venus steht hier für materielle Interessen, Besitz und Ressourcen, Jupiter für Wachstum und Expansion. Zusammen signalisiert dies, dass der Zeitpunkt optimal gewählt ist, um vorteilhafte Vereinbarungen zu treffen und öffentliche Anerkennung für erzielte Erfolge zu erhalten. Bitter für die Ukraine. 

Der Mond in Stier unterstreicht das praktische Element des Treffens: Entscheidungen werden sich stark an materiellen Aspekten, Boden und Ressourcendiskussionen orientieren. Vielleicht gibts ja ein Tauschgeschäft, als Gewinner werden sich beide feiern. Gleichzeitig mahnt die Merkur-Pluto-Opposition, dass Gespräche intensiv, manipulativ und von Machtspielen geprägt sein könnten, psychologisches Taktieren ist vorprogrammiert.

Die Sonne in Löwe an der Spitze von Haus 11 zeigt, dass beide Akteure auf Einfluss und Anerkennung innerhalb internationaler Netzwerke ausgerichtet sind. Eine kleine, symbolische Randnotiz: Der Auftritt von Russlands Außenminister Lawrow im Pullover mit dem Schriftzug „CCCP“ (Sowjetunion) unterstreicht historische Machtansprüche und verdeutlicht, dass politische Symbolik im Hintergrund ebenfalls eine Rolle spielt. Merkur in Opposition zu Pluto! 

Fazit: Der astrologische Zeitpunkt verspricht Chancen auf Erfolge, Ressourcengewinne und positive öffentliche Wirkung. Gleichzeitig bleiben Spannungen, Machtkämpfe und Täuschungen ein Thema. Materielle Interessen und strategische Ressourcendiskussionen dominieren. Kurz gesagt:  Erfolg ist möglich, aber für welchen Preis? Was nach Erfolg aussieht, könnte am Ende nur das geschickte Verpacken eigener Interessen sein. 
 
Beide spielen ihr eigenes Spiel, Vertrauen ist hier fehl am Platz. Materielle Interessen und strategische Deals dominieren und wenn es Gewinner gibt, dann sicher nicht die, die auf Gerechtigkeit hoffen. Unter dem Sternenhimmel Alaskas geht es nicht um Frieden, sondern darum, wer den größeren Bissen vom Kuchen bekommt.
 
 
 
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Montag, 5. Mai 2025

GroKo Blackrot - die Fünfte



 
Neue Gesichter, alte Socken: Union und SPD servieren uns die fünfte Große Koalition in der Geschichte der BRD. Der Koalitionsvertrag wurde am 05.05.2025 unterzeichnet.  Mit  Lobbyisten auf  Regierungsbänken, na, da knallen die  Champagnerkorken. Nur für wem wohl?!  Ja, wir sind wieder wer, zumindest sagen uns das unsere Politiker und der Löwe Mond am Aszendenten.  "Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube." Unter der glänzenden Oberfläche lauert jedoch die Frage, wie lange der Glanz hält, bevor das nächste unerwartete Ereignis das Ganze  ins Stolpern bringt. Uranus hat sich mit ins 10. Haus geschlichen,  aus der die Stier Sonne am MC einfach nur strahlen und den Status Quo bewahren will. Zukunftsfragen können aber auch lästig sein. 

 

Astrologische Deutung:

  • Merkur Sextil Jupiter (5. 5. 2025): Optimistische Grundstimmung, gute Rhetorik und medienwirksame Sonntagsreden. Um Details kümmern wir uns später.
  • Mond im Löwen am Aszendent:   „Wir sind wieder wer!“ - der Show-Effekt
  • Stier-Sonne im 10. Haus: Stabilitätsversprechen und Statussymbolpolitik („Mein Haus, mein Auto, mein Flugzeug“). Betonung auf materiellem Wohlstand und Bewahrung des Bestehenden. Jetzt sind wir aber wirklich wieder wer.
  • Uranus im 10. Haus im Quadrat zum Mond: Unberechenbare Ereignisse oder politische Überraschungen können das Vertrauen des Volkes ins Wanken bringen. Spontane Richtungswechsel sind nicht ausgeschlossen.
  • Jupiter-Saturn-Quadrat im Anmarsch: Langfristig droht Spannungsaufbau zwischen Wachstumsversprechen und Strukturzwang,  die mühsam errichtete Koalition könnte schnell ans Ende ihrer Expansionskraft stoßen.

 

Kurz gesagt:

Optimistische Floskeln und stolze Gesten prägen den Start, doch die kosmische Wetterkarte warnt: Unerwartetes und strukturelle Spannungen stehen bereit, um das schwarz-rote Zeitfenster frühzeitig wieder zu schließen.

Glanz, Gloria, Größenwahn?

Heute wurde der neue Koalitionsvertrag unterzeichnet,  astrologisch gesehen mit ordentlich Trommelwirbel (Löwe Mond und AC).  Sonne im 10. Haus im Stier, das schreit nach Machtdemonstration und Selbstinszenierung. Wir sind wieder wichtig, zumindest tun wir so.  Nur steht da auch Uranus, der Revoluzzer im Businessanzug. Da könnte es mit der Stabilität bald vorbei sein. Mars ebenfalls im Löwen, aber im 12. Haus,  das ist eher ein Schmusekätzchen. Der Löwe-Mond brüllt am Aszendenten und gibt sich stolz und einen Ticken überheblich, der Mars im 12. Haus maunzt leise dazu. Viel Show, wenig Substanz. Alles für die Katz. 🐱🦁 
 
Und dann hätten wir da noch Venus (Geld und Finanzen), die kuschelt  mit Neptun im 8. Haus  – das Geld rinnt dahin, nur wohin? Haushaltsklarheit? Fehlanzeige. Illusion trifft auf Finanzpolitik. Ach ja, und Jupiter und Saturn schielen sich schon schräg an, das Quadrat kommt näher. Übersetzt heißt das: Die Euphorie hält nicht lange. Die Realität klopft schon an. Allgemein viel fixe Energie, man will bewahren. Wenig veränderliche Energie, keine Bereitschaft für die so wichtigen Neuerungen.
 


 

06.05.2025 – Kanzlerwahl,  Kanzlervereidigung

Der Mond steht nun in der Jungfrau – es wird karger, nüchterner, weniger Show, mehr Tacheles. Kein Platz für Rampensäue, die Erbsenzähler sind da.
Astrologisch dazu: Merkur in Konjunktion mit Chiron deutet auf Schlagabtausch und offene Wunden hin. Wörter können heilen  oder richtig wehtun.

Update: Ein politischer Blitzeinschlag! Das erste Mal in der Geschichte der BRD scheitert ein Kanzler Kandidat bei der Kanzlerwahl!! 
Das es so schnell geht, überrascht sogar mich. Uranus im 10. Haus!! ⚡️
 
Und was machen unsere Spitzenpolitiker heute? Die gleichen Kräfte, die jahrelang das Ampel-Kabinett mit seinen – zugegeben nicht perfekten, aber durchaus vielversprechenden – Ansätzen torpediert und diffamiert haben, wollen jetzt plötzlich die Heilsbringer sein. Ausgerechnet jene, die Visionen von einer besseren Zukunft für uns alle  als Alarmismus und Ideologie abgetan und moralisch niedergeknüppelt haben, präsentieren sich nun als Retter der Nation.
 
Das neue Kabinett zeigt schon in den ersten Stunden, wohin die Reise geht: billiges Fleisch darf’s wieder sein, Tierwohl und Klimaschutz werden auf die lange Bank geschoben. Ich würde  lachen, wenn es nicht so bitter wäre.

Nach uns die Sintflut.

Man sieht das Muster der Trumpisierung auch hier:  lautes Ablenken, durchschaubare Sündenbock-Politik, eine Prise Verschwörungsluft. Die fünfte Große Koalition ist nicht die Antwort,  sie ist Teil bzw. Verursacher des Problems. Und während wir das hier mit Sarkasmus runterschlucken, bleibt nur eines: Humor als Überlebensstrategie.

 

 
 
 
Ihr könnt gerne anderer Meinung sein, dies hier ist ein astrologischer Beitrag. Beleidigungen, Hate, Kommentare von "Erwachten" und dergleichen werden kommentarlos gelöscht oder falls nötig, dementsprechend gehandelt. Astrologische Diskussionen sind erwünscht. 
 
Edit: Danke Alke, in den Kommentaren hat sich ein inspirierender Austausch entwickelt. 
 
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