Am 12. August erleben wir eine Sonnenfinsternis, die in Europa sichtbar ist. Ein kosmischer Schlüsselmoment, der auch geopolitisches Gewicht haben dürfte. Sonnenfinsternisse sind Zeiten, in denen sich Geschichte neu schreibt, gerade für den europäischen Kontinent, der sich zwischen Abhängigkeit und Selbstbehauptung neu definieren muss. Finsternisse können auch Verdecktes enthüllen. Machtspiele, Skandale oder plötzliche Enthüllungen auf europäischem Boden.
Sonnenfinsternis am 12.08.2026
Europas Schicksalsmoment?
Bereits
2015 in meinem Artikel Zeitenwandel habe ich über diese besondere
Finsternis geschrieben. Die Gedanken dazu kamen mir bei der
Sonnenfinsternis 2015, die bei uns nur partiell war. Am 12. August 2026
haben wir am frühen Abend eine Sonnenfinsternis, die bei uns einen
Bedeckungsgrad von 90 % haben wird. Die Big Player sind alle beteiligt.
Wenn wir die Linien nachzeichnen, sieht es fast ein bisschen wie das
Haus vom Nikolaus aus. Uranus und Pluto bilden ein Trigon, Jupiter und
Neptun, sowie Jupiter/Saturn ebenfalls, dazu Sextile von Neptun und
Pluto, Uranus und Neptun, Jupiter und Uranus. Der Neumond ist für mich
der Startschuss in die Zukunft. Jupiter und Pluto in Opposition
signalisieren tiefgreifende Veränderungen auf der Weltbühne.
Diese Finsternis findet auf 20 Grad Löwe statt. Das Zeichen Löwe steht für Selbstbestimmung, Kreativität, Führung und die Frage, wer wir wirklich sein möchten. Es geht um das eigene Licht und den Mut, es auch leuchten zu lassen. Eine Sonnenfinsternis im Löwen kann deshalb Momente hervorbringen, in denen alte Rollenbilder verblassen und neue Identitäten entstehen. Sowohl persönlich als auch kollektiv stellt sich die Frage: Wer führt? Wer übernimmt Verantwortung? Und welches Zukunftsbild wollen wir überhaupt erschaffen? Vielleicht geht es genau darum. Europa steht an einem Punkt, an dem viele Entscheidungen nicht länger aufgeschoben werden können. Die kommenden Jahre dürften zeigen, ob der Kontinent den Mut findet, seinen eigenen Weg zu gehen und sein Potenzial neu zu entdecken.
Diese Finsternis findet auf 20 Grad Löwe statt. Das Zeichen Löwe steht für Selbstbestimmung, Kreativität, Führung und die Frage, wer wir wirklich sein möchten. Es geht um das eigene Licht und den Mut, es auch leuchten zu lassen. Eine Sonnenfinsternis im Löwen kann deshalb Momente hervorbringen, in denen alte Rollenbilder verblassen und neue Identitäten entstehen. Sowohl persönlich als auch kollektiv stellt sich die Frage: Wer führt? Wer übernimmt Verantwortung? Und welches Zukunftsbild wollen wir überhaupt erschaffen? Vielleicht geht es genau darum. Europa steht an einem Punkt, an dem viele Entscheidungen nicht länger aufgeschoben werden können. Die kommenden Jahre dürften zeigen, ob der Kontinent den Mut findet, seinen eigenen Weg zu gehen und sein Potenzial neu zu entdecken.
Pluto
im Wassermann, Neptun in Widder, Uranus und Jupiter in Löwe. Man muss
weit zurückgehen, bis man eine ähnliche Konstellation findet. 1540 war
dies, es war die Zeit der Renaissance. Ein neues Weltbild wurde
erschaffen. Damals wie heute leben wir in einer Zeit des Wandels.
"Wiedergeburt", was Renaissance übersetzt bedeutet, die Geburtswehen der
letzten Jahre sind hinter uns. Neue
geistige und räumliche Horizonte tun sich auf. Das neue humanistische Menschenbild
der Renaissance setzte in Europa ungeheure geistige Kräfte frei. Sowohl
in den Künsten als auch in den Naturwissenschaften kam es zu
Entdeckungen, Erfindungen und Entwicklungen, die bis heute grundlegend
sind. Michelangelo, da Vinci, Kopernikus, Galileo Galilei, um nur einige zu nennen.
Die
Finsternis wird der Saros Linie 126 zugeordnet und liegt somit in
direkter Verbindung zur Sonnenfinsternis vom 12.10.1539. Auffällig ist zudem die starke Stellung von Pluto im Horoskop dieser Finsternis. Pluto steht für Wandlung, Machtverschiebungen und Prozesse, die sich nicht mehr aufhalten lassen. Was lange im Verborgenen lag, könnte nun sichtbar werden. Alte Strukturen geraten unter Druck, während gleichzeitig neue entstehen. Transformation ist das große Thema dieser Zeit. Vielleicht ist genau das eine weitere Parallele zur damaligen Zeit. Auch heute könnten wir am Beginn einer neuen Renaissance stehen.
Im Jahr 1540 brach
allerdings auch eine Naturkatastrophe über Europa ein. Auf einen sehr
milden Winter folgte ein früher Frühling. Der Sommer brachte Hitze und
eine elfmonatige Dürre. Der Jahrtausendsommer. Die Wasserknappheit
führte zu Ernteausfällen, Hunger und sozialen Unruhen. Eine Epidemie
forderte 1 Millionen Tote in Europa. Doch so hart die Zeiten auch waren,
die Menschheit machte vielleicht auch gerade deswegen große
Fortschritte in Wissenschaft und Forschung. Die Entdeckungen von Galileo
Galilei, Kopernikus, Kepler und vielen anderen, legten den Grundstein
für die heutige Zeit. So
wie damals neue Kunst und Wissenschaft erblühten, könnte auch unsere
Zeit eine Welle kreativer und technologischer Neuerfindungen
hervorbringen
Die letzte große Sonnenfinsternis, die nahezu in ganz Europa sichtbar war, fand übrigens am 11. August 1999 statt. Viele werden sich noch an dieses Himmelsschauspiel erinnern. Bemerkenswerterweise hatte Boris Jelzin nur zwei Tage zuvor, am 9. August 1999, Wladimir Putin zum Ministerpräsidenten ernannt, was diesen kosmischen Moment auch zu einem politischen Wendepunkt machte. Seine Ära begann mit einer Finsternis...
Was sich rund um diese Finsternis zeigt, wird vermutlich nicht in wenigen Tagen erledigt sein. Finsternisse arbeiten lange nach. Sie setzen Prozesse in Gang. Manche Türen schließen sich, andere öffnen sich. Oft verstehen wir erst rückblickend, warum bestimmte Ereignisse genau zu diesem Zeitpunkt ihren Anfang genommen haben. Die vielen unterstützenden Verbindungen zwischen Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto lassen dabei hoffen, dass es nicht nur um Umbrüche geht, sondern auch um Neuaufbau. Es wirkt fast so, als würde der Kosmos sagen: Ja, Veränderung kommt. Aber diesmal nicht, um alles einzureißen. Sondern um etwas Neues zu erschaffen.
Neue Ideen, überraschende Erkenntnisse und kreative Lösungen könnten in den kommenden Monaten an Bedeutung gewinnen. Vielleicht werden gerade jetzt Samen gesät, deren Früchte wir erst Jahre später ernten. Ob wir in einigen Jahren auf den August 2026 zurückblicken werden, wie heute auf das Jahr 1999 oder auf die Zeit der Renaissance, wissen wir noch nicht. Doch genau das ist das Wesen einer Finsternis: Ihre wahre Bedeutung erkennen wir meist erst im Rückspiegel der Geschichte.
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Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist.
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