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Dienstag, 23. April 2019

Osterwasser in Maria Brunn

 


Unser Osterwasser haben wir heuer an der wunderschönen Kapelle Maria Brunn in Ponach bei Tittmoning geholt. Zu Fuß sind es von der Burg über den alten Wallfahrtsweg nur wenige Minuten durch den Wald.  Dann steht auch schon der Achteckige Bau mit seiner freundlichen rosa Fassade vor uns.  Ganz offensichtlich  ein Ort der Göttin, dieser Marienwallfahrtsort. 

 
















ein mächtes Baumwesen  begrüßt uns
uralter Wächter lass uns ein ...

















Die barocke Kapelle entstand 1715,  doch hier ist  schon viel viel länger ein besonderer Ort. Dem Quellbach  wird Wunderheilung zugeschrieben. 


 


Osterwasser soll seit jeher eine magische  und heilende Wirkung haben. Um  den Quellort herum ist der Ponlachgraben, idyllisch und auch etwas mystisch, wachsen hier ganz besonders viele Heilkräuter.  





Aus zwei  Brunnen fließt die Heilquelle, sie soll  gegen Augenleiden, Fußkrankheiten, Depressionen und für Wunder aller Art helfen.Wir haben daraus getrunken und unser Gesicht benetzt. Es soll uns jung halten und gesund machen. Eine Flasche haben wir mitgenommen. Es kann das ganze Jahr über verwendet werden. Man braucht nur ein paar Tropfen.







 Burg Tittmoning

 




Manche Orte kennt man schon ewig und wenn man dann nach langer Zeit mal wieder hinkommt, endeckt man sie neu und sieht erst wie schön sie sind.


Schon in vorchristlicher Zeit war dieser Ort  mit seinem heiligen Hain und der heilenden Quelle bekannt.Im Tuffsteinbruch südlich von Ponlach wurden vor gut 200 Jahren die Überreste einer Quellgrotte gefunden. Ein römischer Weihestein mit Nymphen.



Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist. 
Wenn die Quellenangabe dabei steht, dürfen auch Auszüge aus dem Text geteilt und weiterempfohlen werden. Doch bitte immer mit Quelle und Link; 
Herzlichen Dank! 
Bildquelle: (co) Karin Mayer 
Bilder dürfen nicht kopiert und anderweitig verwendet werden!  

Donnerstag, 28. September 2017

Magischer Untersberg




Ich bin a Frau vom See, vom Waginger See. Zu den Bergen ned weit, behütet im Garten der Percht, aufgewachsen. Der Untersberg, der  war immer da. Wenn ich als kleines Mädl aus dem Fenster von meinem Zimmer raus gschaut hab, dann war er es, was ich sah. Lange bevor ich was von Kraftorten gehört hatte, gab der Berg mir Halt und Schutz und Kraft. Jetzt wohn ich schon einige Jahr nimmer dort, doch die Verbundenheit, die bleibt. Heut will ich euch von meiner Begegnung mit dem Bergwesen berichten.
 ∞
Als es mir mal nicht so gut ging, da kam es zu einem Traum. Auch das is schon lang her, doch vergessen werde ich des nimmer. Im Traum war ich aufm See beim Schlittschuhlaufen. Nacht wars und kalt wars. Ich hab des Eis unter meinen Füßen gehört. Gesehn hab ich nix.  Ich bin die ganze dunkle Nacht Schlittschuh gefahrn und hab meine Runden gedreht.   Dann wurde es auf einmal ganz leicht a bisserl heller.  Da hab ich hinüber geschaut und es gesehen. Übern Untersberg ging ganz sanft  die Sonne auf. A Sonnenaufgang, so wunderschön. Das ist kein Traum! 
 ∞
Wie es so langsam heller wurde, schau ich mich ein bisserl um und seh, da is ja gar kein Eis! Und ich bin mitten aufn See!!  Da hab ich schon ein wenig Angst bekommen. Doch ich genoß auch die Ruhe, eine fast magische Stille. Eine seltsame Kraft umwab und trug mich. Seit Anbeginn der Zeit umgibt uns dieser Zauber, den Mutter Erde uns schenkt.  Dann hat er mir seine Botschaft geschickt. Der Untersberg hat mit mir gesprochen. Ned so wie ich mit dir oder du mit mir, es war auf einer anderen Ebene, wie man so schön  sagt.
 ∞
Die Worte werde ich nie vergessen. Die begleiten mich so lang ich lebe. Und wenns a moi schwierig wird, dann weiß ich, ich kann das schaffen! Der Berg und seine Wesen beschützen und begleiten mich. So stark und doch auch sanft und weich. Männlich und weiblich in ihrer Kraft zugleich. Eine ganz  besondere Magie, liebevoll umhüllt sie mich. Wenn ich nur daran denke,  fühle ich mich verbunden und zuhause. Verspüre die wilde, freie Frau in mir und kann die Weisheit der Natur noch mehr fühlen. Tiefe Verbundenheit zur anderen Wirklichkeit. Heiliger Untersberg,  hab Dank für dein Sein!
 ∞

Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist.  Wenn die Quellenangabe dabei steht, dürfen auch Auszüge aus dem Text geteilt und weiterempfohlen werden. Doch bitte immer mit Quelle und Link; 
Herzlichen Dank! 
Bildquelle: (co) Karin Mayer 
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Mittwoch, 30. August 2017

Die bayerische Gralsburg Ettal


Besondere Orte haben eine besondere Kraft. Im Ammergau auf 900 Meter Höhe inmitten eines kleinen Tals ist dies deutlich spürbar.  Kloster Ettal, auch  die bayerische Gralsburg genannt war unser Ziel. An einem schönen Spätsommertag führte uns der Weg dort hin. Obwohl es noch recht warm war, lag schon etwas Herbst in der Luft. Ich mag diese Tage voller leiser Wehmut des Abschiednehmens sehr.

Die Rundwanderung auf dem Enzianweg, der seit einiger Zeit nun auch Planetenweg heißt, ist einfach herrlich um abzutauchen in die Stille. Ob einem dabei die Mystik des Ortes eröffnet wird oder ob man einfach nur diese traumhafte Gegend erleben will, das bleibt ja  jedem selbst überlassen. Malerisch, fast kitschig, als würde Bob Ross grad seinen Pinsel schwingen,  zeigt sich die Bergkulisse samt sattgrüner Wiesen hier.



Atemberaubend schön öffnet sich das Tal dem Auge des Betrachters, nachdem wir  die sanften Hügel des Weges erklommen hatten.  Vielfältig und bunt zeigt uns Mutter Erde ihre Schätze.  Feuerkralle, Brombeeren, Johnniskraut,  Mädesüss am Wegesrand.



Ein malerischer, wildromantischer Ort, ein Kraftort für die Seele. Der Rundweg ist nicht immer ausgeschildert, aber vielleicht versteckt sich  gerade dahinter eine Botschaft: Finde deinen eigenen Weg! 
Nach unserem Rundgang gingen wir hinein in die bayerische Gralsburg.  Das Zentrum, die Sonne, auf dem Planetenweg. Es hat für mich fast schon was unwirkliches, inmitten dieser wunderschönen Natur ein so großer, mächtiger  "Tempel".





Man erzählt sich, dass manche  Menschen ein besonders angenehmes Kribbeln in den Füßen spüren, andere fühlen sich nach dem Besuch entspannt und gestärkt. Eine gewisse Ruhe tragen auch wir beim Verlassen in uns. Wenn auch sonst die Kirche selbst für mich einfach "too much" war.  So viel Prunk, so viel Protz, na, ihr wisst schon. Das erschlägt mich immer fast. Unter der Rundkuppel jedoch, da ist schon eine gewisse Magie.




















Der Drachentöter  und Petrus mit Madonna. Ich versteh euch scho!



Den Gral, das Ziel einer jeden spirituellen Reise den finde ich im vermeintlich Unscheinbaren und  Kleinen.



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Bildquelle: (co) Karin Mayer 
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Mittwoch, 16. September 2015

Eibenwald bei Paterzell



Weiter ging unsere kleine Reise nachdem wir Wessobrunn und die Tassilolinde besucht hatten, zum  Eibenwald. Dort wo die wilden Wesen zwischen den Welten tanzen. Mystisch, geheimnisvoll, zog er uns in seinen Bann. Dem Elbenpfad folgend gelangten wir hinein in eine Andere Welt. Ist es das Flüstern des Windes oder gar der Wald selbst, der uns reisen lässt in die Welt der Feen, Elfen und Naturwesen...


Die Eibe gilt seit jeher als geheimnisvoller, mystischer Baum.  Germanen und Kelten verehrten sie als heiligen Baum und  verwendeten Eibenholz für Schutzamulette. Vor den Eiben kann kein Zauber bleiben und sei er noch so gut gewoben, schreibt W.D. Storl. Auch wir fühlen uns beschützt von den alten Bäumen im Zauberwald bei Paterzell. Uralte Lebewesen voller Weisheit und Güte. Still und ehrfürchtig lauschen wir ihren Geschichten. Ihre Wurzeln sollen hinüber reichen ins Totenreich. Die Eibe wird seit jeher mit diesem Reich in Verbindung gebracht. So wurden die ältesten Speere die je gefunden wurden, aus Eibenholz gemacht. Im Keltischen Baumhoroskop steht sie am Tag vor der Wintersonnwende. Die Eibe, ein Hüter der Schwelle, am Übergang zur Zeitlosen Zeit.

Besonders märchenhaft wirkt es hier auf mich,die  natürlichen Wasserläufe verleihen etwas "Verwunschenes".



Viele von uns spüren rein intuitiv, wie wir immer mehr den Kontakt zur Natur und ihren Wesen verlieren. Abgelenkt vom Ticken der Uhr und der modernen Technik. Hier im Wald hören wir dem Wasser und dem Wind zu, lebendig und kraftspendend wirkt es auf uns. Die Zeit scheint still zu stehen, wir streifen sie einfach ab, gehen hinein in eine Welt neben der Welt. Hier finden wir Leichtigkeit und Lebensfreude, ja, wir finden Heilung.

Der Eibenwald ist  eines der ältesten  Naturschutzgebiete Deutschlands, wir finden dort  über 2000  alte Eiben, so viele  wie sonst nirgendwo in Deutschland.  Märchenhaft, mystisch und geheimnisvoll, ein magischer Ort der Kraft. Wir kommen gern wieder  in den Zauberwald vom Pfaffenwinkel.


 

  Durch draufklicken könnt ihr die Bilder in groß sehen 













 

Alle Texte (co) Karin Mayer 

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Bildquelle:Privat (co) Karin Mayer 


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Erde mein Körper ☽✩☾ Wasser mein Blut ☽✩☾ Luft mein Atem ☽✩☾ Feuer mein Geist ☽✩☾ Darf ich mich vorstellen? Ich bin keine echte Fee, obwohl ich mir manchmal wünsche einen Zauberstab zu haben, um den Menschen ein wenig zu helfen. Im Feenstadl finden die Leser viel über das Leben im Rhythmus und Einklang mit der Natur. Von der Feenküche bis zur Astrofee ist für Leib und Seele was dabei. Nicht abgehoben, lieber erfrischend, manchmal mit einem Augenzwinkern! Ich hoffe, dass ich den Lesern ein wenig von der Freude die ich beim bloggen habe, weiter geben kann. Wenn Ihr jetzt neugierig geworden seid und noch mehr erfahren wollt, dann lesen wir uns vielleicht bald.
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