Freitag, 26. Oktober 2012

Karma Baby Karma - Prinzessin Madeleine und ihr Prinz Charming

Schwedens jüngstes Königskind  hat gestern die Verlobung mit ihrem Prinz Charming bekannt gegeben. Ja, ich gestehe, ich bin eine kleine Royalistin und liebe es königliche Hochzeiten im TV zu verfolgen.
Prinzessin Madeleine ist nun verlobt, zum zweiten mal innerhalb kurzer Zeit. Chris O´Neill hat ihre Ehre wieder hergestellt, nachdem Jonas Bergström sie so bitter hintergangen hatte. Das Paar präsentiert sich in einer Videobotschaft. Eine kicherende, vor Glück strahlende Madeleine. Ein Hauch zu viel von Allem. Er, ganz der coole Geschäftsmann, erwidert ihr glucksen  kaum. Abgezockt wirkt er auf mich. Das ganze Video könnte ein Vorspann zum Denver Clan oder einer anderen Hollywood Schnulze sein. Nicht echt, nicht stimmig.

sie seien Soulmate´s, meinte eine strahlende Prinzessin.
Soulmate?
Seelenverwandte?
das ließ mich aufhorchen!

Hörte ich es bisher doch eher in Esoterisch angehauchten Kreisen, ist es nun auch im Schwedischen Königshaus angekommen. Da ist die Astrologin in mir, die dann keine Ruhe  hat, ehe sie nicht nachschaut, was da zwischen Madeleine und ihrem Chris ist. Soulmate?


Gleich als erstes fällt auf, beider Sonnen sind in Konjunktion mit der Mondknotenachse des jeweils anderen. Die beiden mussten quasi aufeinander treffen, eine karmische Verbindung!  Ich mag den Begriff eigentlich nicht so gern, viele meinen auch, das wäre dann die ganz ganz große Liebe, wenn nur das Wort Karmisch zu hören ist. Leider ist es genau umgekehrt. Karmsiche Verbindungen sind mit sehr viel Leid verbunden. Da gilt es was "aufzulösen", meist sehr schmerzhaft für beide Partner.  Schicksalhaft! Unumgänglich! fällt mir zu diesem Aspekt ein.
Sein Mars im Quadrat zu ihrer Venus, die Anziehungskraft zu Beginn ist enorm. Das Feuer der Leidenschaft erlischt nur leider schnell, wenn der Alltag erst mal einkehrt.

Die künftige Schwiegermama Silvia ist ganz angetan von ihm, kein Wunder, mit Krebs Sonne, da ist er Mama´s Liebling. Sonne und Saturn im Krebs, Mond in der Waage, er bekommt die aktuellen Transite von Uranus/Pluto gerade voll geballt zu spüren. Keine günstige Phase für ihn. Wir werden sehen, wie er mit dem wachsenden Druck in der Öffentlichkeit zu stehen, umgehen wird.  Sein Löwe Mars fühlt sich seit jeher zu höherem berufen, ganz ehrlich, auf mich wirkt dieser Wall Street Banker sehr unsympathisch. 


Sein Pluto hockt auf ihrem Mars, vereinfacht gesagt: sein Wille(Pluto) geschehe; du machst was ich dir sage! (wenns ganz übel kommt, ist das eine Hörigkeit) Arme Madeleine! Soulmate, hat sie gesagt, ja so fühlt sich Pluto auf Mars schon mal an, weils so zwingend ist.  Doch auch sie drückt ihm aufs Gemüt, ihr Saturn auf seinem Mond. Für eine Liebesbeziehung nicht wirklich schöne Aussichten. Dazu dann sein Jupiter im Quadrat zu ihrer Sonne, Konflikte sind da unumgänglich.
Nun, gestern hatte sie Venus im Quadrat zum Neptun, der Rosa-Brille Aspekt! Eine etwas unrealistische, romantisch verklärte Vorstellung von der Partnerschaft!  Sie haben auch ein paar günstige Aspekte, seine Zwillings Venus kann gut mit ihrem Wassermann Mond, und ihr Waage Mars auch mit seiner Venus, für dauerhafte Liebe aber recht wenig. Beide müssten hart an der Beziehung arbeiten.
Viel Glück Madeleine und Chris  ... sie können es wirklich brauchen!!



Text (co) Karin Mayer
Bildquellen: pixabay.com
eingestellt von Hans http://pixabay.com/de/liebesschl%C3%B6sser-schl%C3%B6sser-59066/



Donnerstag, 25. Oktober 2012

Gemüsepuffer

heute gibt es wieder ein leckeres Gemüserezept: 

Zutaten: 

Kartoffelpufferteig (Kühlregal)

Zucchini 

Karotten

1 Ei

Salz/Pfeffer/Öl   

 

dazu kaufe ich fertigen Kartoffelpufferteig aus dem Kühlregal, man könnte die Kartoffeln auch selbst reiben, geht aber so viel schneller und schmeckt genauso wie selbst gemacht

dann rasple ich eine Karotte und einen Zucchini mit rein und gebe noch ein Ei dazu. Bisserl mit Salz und Pfeffer würzen. Puffer formen und in die heiße Pfanne.
Fertig!
lecker schmeckt ein Klecks Quark Dip dazu.

und vor allem: mein Kind isst in dieser Variante auch Gemüse ;-)




Dienstag, 23. Oktober 2012

Samhain - Halloween





Die Tore zur Anderswelt sind geöffnet!


Bei mir ist Samhain - Halloween nicht nur in dieser einen Nacht, der Nacht zum 1. November. Es fängt eigentlich schon Tage, manchmal auch Woche vorher für mich an. Auch die alten Kelten haben das übrigens so gehandhabt. Eigentlich kann es mir gar nicht früh genug anfangen. Da wird dann so nach und nach Herbstliches gesammelt und die Wohnung damit dekoriert. Kürbisse, Eicheln, Nüsse, Blätter, Zapfen, zwischen Kerzen bringen schon mal eine schöne  Atmosphäre. Während Christen an Allerheiligen trauern, ist es für mich ein mystisches, besonders stimmungsvolles Fest. Schon beim Schreiben dieser Zeilen verspüre ich diese für mich ganz magischen Energien.


Manche verbringen Samhain gerne in einer großen Runde, ich bin in dieser Nacht gerne alleine, außer es ist jemand dabei, der gleich schwingt. Die Schleier zwischen den Welten sind sehr dünn in diesen Nächten, wer sie lüften will, der braucht dazu nicht mehr viel. Ich baue mir dann gern eine Art "Altar" auf.  Das ist, wenn man es bewusst macht, schon ein Ritual für sich. Tücher, Kerzen, Räuchermischung,  Steine,eine Schale Wasser,  da hat jeder so seins für sich. Bei mir wird alles auf dem Boden aufgebaut, so erdnah wie möglich. Fast meditativ, den Blick nach innen gerichtet, im Steinkreis sitzend, lässt man seine Gedanken fließen. Hin zu denen, denen man heute gedenkt. Dankbar für alles, was man von ihnen geschenkt!  So viel Wissen ist in uns, gesammelt in  Jahrhunderten, von unseren Ahnen.


Freilich gibt es auch wie an anderen Jahreszeitenfesten das passende Essen, da gehört bei uns  an Samhain eine Kürbissuppe auf den Tisch.  Jedenfalls sollte es ein Mahl aus  Gemüse sein, das sehr erdnah wächst. Es ist das Fest der Ahnen, denen wir gedenken, und sie bzw. ihre Körper sind in die Erde gegangen.
An Samhain geht alles mehr fließend ineinander über, schönes Essen, Trommeln, im Steinkreis sitzen und einfach nur den Moment auf sich wirken lassen und sich der Stimmung öffnen.  Ganz gerne, wenn die Energien passen, lege ich auch die Karten an Samhain.


Ein paar Infos noch:
Die meisten kennen Halloween als ein Fest zum Gruseln, ursprünglich war Halloween aber ein keltisches Fest und hieß Samhain. Samhain ist Irisch und wird "Sa-u-in" ausgesprochen.  Die Kelten hatten einen anderen Kalender als wir heute, bei ihnen war der 31. Oktober der letzte Tag im Jahreskreis. An Samhain wurde der Sommer verabschiedet und gleichzeitig der Winter begrüßt. Man bedankte sich für die Ernte und gedachte an diesem Tag auch der Seelen der Verstorbenen.
Die Kelten glaubten fest daran, dass die Seelen der Verstorbenen in dieser Nacht zurückkehren, ein Portal zur Anderswelt ist in dieser magischen Nacht geöffnet.
Papst Gregor IV. bestimmte, dass die Bräuche der Heiden, christianisiert werden. So wollte man die Menschen leichter zum anderen Glauben bringen.  Aus Samhain, dem keltischen Totenfest, wurde von der Kirche später Allerheiligen gemacht, und aus dem "All Hallows Evening" wurde Halloween.

Blessed Samhain 




Bildquelle:  feenstadl

Freitag, 19. Oktober 2012

Kürbislaterne




Woher kommt eigentlich der Brauch mit den Kürbislaternen?


Die Kürbislaterne, im englischsprachigen Raum auch als Jack O`Lantern (Jack mit der Laterne) bekannt, ist das Symbol für Halloween. Dies geht auf eine irische Tradition zurück, dort wurden schon vor Jahrhunderten, Fratzen in Kürbisse geschnitten. 

Die Legende besagt, es gab dort einmal einen Hufschmied mit Namen Jack. Am Abend vor Allerheiligen saß der geizige Jack, wie so oft schon leicht betrunken, in einer Kneipe. Da stand plötzlich der Teufel neben ihm und wollte ihn holen. Jack wollte nicht gehen und hätte viel  lieber noch einen letzten Drink. Danach könnte er seine Seele haben. Der Teufel hatte nichts dagegen, ihm einen letzten Drink zu spendieren, stellte aber fest, dass er keine Münze zur Hand hatte. 


Der Teufel wäre nicht der Teufel, wenn er sich da nicht zu helfen gewusst hätte. So verwandelte er sich schnell selbst in eine Sixpence Münze um zu bezahlen. Jack war aber noch gerissener und steckte die Münze schnell in seinen Geldbeutel und verschloss ihn fest. Weil er im Geldbeutel ein silbernes Kreuz mit sich trug, konnte der Teufel sich nicht zurückverwandeln.
Jack verhandelte mit ihm: ER ließ den Teufel frei, dieser musste ihm aber versprechen, Jacks Seele noch zehn Jahre auf der Erde leben zu lassen. 

Als nun die 10 Jahre vorbei waren, kam der Teufel wieder in der Nacht vor Allerheiligen um Jack zu  holen.Doch Jack bat ihn erneut um einen allerletzten Gefallen: eine Henkersmahlzeit; ein Apfel sollte es sein. Der Teufel kletterte auf den Apfelbaum, da zog Jack blitzschnell sein Messer und schnitzte ein Kreuz in die Baumrinde. Der Teufel war wieder gefangen! Die Beiden verhandelten abermals, und der Teufel musste Jack versprechen, seine Seele bis in alle Ewigkeiten in Ruhe zu lassen. 

Nach vielen Jahren starb Jack und bat an der Himmelstür um Einlass. Da er aber nicht wirklich ein ehrlicher und guter Mensch war, wurde ihm der Zugang verweigert. Man schickte ihn zu den Höllentoren, aber auch dort hieß es: Zutritt verboten. Schließlich hält der Teufel sein Versprechen, niemals Jacks Seele zu holen. So schickte er ihn fort, in die kalte Dunkelheit. Da bekam selbst der Teufel Mitleid und schenkte Jack eine glühende Kohle aus dem Höllenfeuer. Jack steckte die Kohle in eine ausgehöhlte Rübe, die er als Reiseproviant dabei hatte. Seit diesen Tagen wandelt seine verdammte Seele mit der Laterne am Vorabend zu Allerheiligen zwischen den Welten. 

 



wir wollen am Wochenende unsere eigene  Kürbislaterne basteln. Ist meistens eine große Sauerei :D Fotos folgen!!  Bastelt ihr auch? 



und hier ist er schon, unser fertiger Kürbis: oder besser gesagt: Jack O´s Lantern 
 
 




 
uuuuuuuuhhhhh grusel

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