Donnerstag, 6. Dezember 2012

Schneeflöckchen


I'm dreaming of a white Christmas,
Just like the ones I used to know.
.....
And may all your Christmases be white.
 
Irving Berlin




Ganz oben auf dem Wunschzettel steht oft: 
Weihnacht im Schnee.
Irgendwie träumt wohl jeder davon. Dabei ist es keineswegs selbstverständlich, dass die weißen Flocken an Weihnachten romantisch vom Himmel fallen.
Ein weißes Weihnachtsfest, das gibt es bei uns in Deutschland - rein statistisch - im Flachland nur alle 10 Jahr.
Eine alte Bauernregel besagt: Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein, ist er aber nass und kühl, mild der Winter werden will.





Schneeflocken:
Zutaten:

200g Mondamin

130g Mehl

100g Puderzucker

1 Päckchen Vanillezucker

250g Butter ( Knetteig )
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Aus den Zutaten einen Knetteig machen. Eine Stunde in den Kühlschrank damit. Dann den Teig zu Haselnuss grossen Kugeln formen , mit einer  bemehlten Gabel platt drücken und bei ca. 175  Grad 10 Minuten backen




Na lassen wir uns überraschen, und wer ganz sicher Schneeflocken zu Weihnachten haben will, 
der probiert einfach dieses Rezept aus. 
Viel Spaß dabei und lasst sie euch schmecken!


Bildquelle: animaatjes.de

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Weihnachten in Italien

Jedes Land hat andere Traditionen zum Weihnachtsfest, heute stelle ich  euch Italien vor.

Die kleinen Italiener werden zur Weihnachtszeit reich beschenkt, so gibt es dort am Nikolaustag kleine Geschenke und auch am 13. Dezember, dem Luciatag, gibt es was für die Kinder. Aber auch die Armen werden bedacht und bekommen an diesem Tag eine warme Mahlzeit.

An den Tagen vor Heilig Abend gehen die Kinder in Lumpen gekleidet von Haus zu Haus und singen Lieder. Dafür gibt es dann Süssigkeiten und ein bisserl Geld. Dieser Brauch ist auch bei uns in Bayern früher verbreitet gewesen, wir sind als Kinder immer "Kletzen" gegangen. In Sizilien ist das Weihnachtspokern sehr beliebt. Geschenke sind teuer und so kann man sich vielleicht einiges erspielen.

Die jungen und alten Italiener streiten sich gern mal, was wichtiger ist, die Krippe oder der Christbaum. Die Alten stellen die Krippe in den Mittelpunkt. Franz von Assisi war einmal zu einer Pilgerreise in Jerusalem, und war sehr angetan vom Stall zu Bethlehem, den er dort sah. Als er bei seiner Rückkehr davon berichtete entfachte er so in Italien die Liebe zur Krippe.
 
Isarkiesel-Krippe

Am 24. Dezember wird ein großes Festessen mit viel Fisch und Gemüse oder Truthahn veranstaltet. Zum Nachtisch gibt es meistens die Spezialität „Panettone“. Das ist ein Weihnachtskuchen mit Eiern, Butter, Zucker und sehr sehr viel Sultaninen.
Vor dem Essen wird der Christbaum geschmückt und kleine Geschenke darunter gelegt, die aber erst am 25. Dezember ausgepackt werden dürfen. Weihnachten ist in Italien mehr ein fröhliches Fest, so wie Silvester bei uns. Wichtig für alle Italiener ist am Heiligen Abend die Mitternachtsmesse. Am 25. Dezember, früh am morgen, kommt dann das Christkind: „Il Bambinello Gesú“

Italienische Weihnachten bedeutet eigentlich, dass es erst am Dreikönigstag die Geschenke gibt, so wie das Christuskind von den heiligen Königen an diesem Tag die Geschenke bekam. Auch gibt es dort keinen Weihnachtsmann, sondern die gute Zauberin Befana fliegt mit ihrem Besen durch den Kamin und füllt die Stiefel. Für alle die das Jahr über nicht brav waren gibt es nur ein Kohlestückchen, was sicher nicht oft der Fall sein wird.


 die Geschichte von Befana:

Vor uralten Zeiten saß die Befana in ihrem Häuschen am Webstuhl. Da klopften die drei Könige an ihre Tür. Sie baten Befana, mit ihnen zu kommen nach Bethlehem, um das neugeborene Kind zu sehen.
Befana aber wollte erst zu Ende weben. Die Könige gingen voraus. Als Befana endlich fertig war, ging sie hinterher. Sie fand aber den Weg nicht und auch nicht die Heilige Familie. Seither zieht sie durch den Himmel und um die Welt. Am 6. Januar kommt sie an den Häusern vorbei, in denen Kinder wohnen, und bringt ihnen Geschenke.

Buon Natale!



Text (co) Karin Mayer
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Bildquelle:Privat

Montag, 3. Dezember 2012

Barbara - Tag



 


Am 4. Dezember ist Barbara-Tag.
Ein Gedenktag zu Ehren der heiligen Barbara von Nikomedien, die im 3. Jahrhundert als Märtyrerin starb. Seit langer Zeit ist es Brauch, an diesem Tag Barbarazweige in die Wohnung zu holen und damit den Frühling magisch herbeizurufen. Je nach Region werden Kirsch-, Apfel- oder Forsythienzweige geschnitten. Wenn sie bis zum Heiligen Abend blühen, bringen sie während der dunklen Wintertage ein wenig Licht und Hoffnung ins Haus. Nach altem Volksglauben verheißt das Aufblühen der Zweige Glück für das kommende Jahr.

In den Zeiten, „als das Wünschen noch geholfen hat“, glaubten die Menschen fest daran – vielleicht sollten wir ihrem Beispiel wieder folgen? Man kann zum Beispiel für jedes Familienmitglied einen Zweig in die Vase stellen. Wessen Zweig zuerst aufblüht, dessen Wunsch soll sich erfüllen.
Der Barbaratag gilt außerdem als Lostag, ein Tag, an dem Orakel und Fragen an das Leben gestellt werden dürfen:
Was schenkt dir Geborgenheit?
Was darf in deinem Leben neu erblühen?

Doch Barbara gibt es eigentlich schon viel länger. In uralten Zeiten war Barbara noch Borbeth. Die christliche Kirche formte aus Borbeth – Babett – schließlich die heilige Barbara.
Neben Wilbeth und Ambeth gehörte Borbeth im keltischen Glauben zu den drei Bethen, den Schutzgöttinnen. Sie waren so tief im Volk verwurzelt, dass die Kirche sie in die drei Heiligen Katharina, Margarethe und Barbara umwandelte. Und so lebt Borbeth bis heute als eine der drei Heiligen Madl’n weiter.

Borbeth, die warme, leuchtende Erdgöttin.
Ihr Name begleitet uns noch immer – auch wenn wir nicht mehr direkt auf Mutter Erde ruhen, ein Bett hat jeder.
Die Silbe „Beth“ steckt auch im Wort Beten.
„Bor“ wiederum bedeutet so viel wie gebären, bergen, wärmen.

Borbeth ist jener Aspekt der großen Göttin, in dem wir uns zurückziehen, um neu geboren zu werden. Dunkel und Hell, Tod und Geburt gehören zusammen. Ihr Symbol ist der Turm, der Zugang zur Anderswelt, aber zugleich auch Schutz und Zuflucht. Borbeth ist diejenige, die den Lebensfaden abschneidet. Barbara wurde schließlich auch die Schutzheilige der Bergleute: Sie sollen sicher aus der Dunkelheit wieder ans Licht gelangen.

Lassen wir uns daran erinnern:
Nicht nur heute sollten wir der Erdenmutter danken.
Stellen wir als Zeichen unserer Verbundenheit einen Borbeth-Zweig in unsere Stuben  auf dass neues Leben entstehen möge.
 





Text (co) Karin Mayer
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Bildquelle:Privat

Samstag, 1. Dezember 2012

Brief ans Christkind



Nur noch knapp 3 Wochen bis Heilig Abend! Wer einen Brief ans Christkind oder den Weihnachtsmann schreiben möchte, der sollte sich ein bisschen beeilen. 

Wir haben vor Jahren einmal einen Brief ans Christkind geschrieben, meine Tochter war damals erst 3 Jahre. Sie wollte unbedingt, dass wir den Brief auch in den Briefkasten werfen. Also hab ich auch eine Adresse drauf schreiben müssen.
An das
Christkind
im Himmel oben

Briefmarke drauf und Absender natürlich nicht vergessen. Was soll ich euch sagen, nach 2 Wochen kam tatsächlich eine Antwort. Das Leuchten in den Augen meiner Tochter werde ich nie mehr im Leben vergessen, unbeschreiblich, dieser Augenblick.
Hier noch ein paar Adressen vom Christkind, das geht mit der Zeit und hat jetzt mehrere Wohnsitze.
An das Christkind
Kirchplatz 3
D 97267 Himmelstadt

(die Antworten immer total lieb mit Bastelbogen und süssen Brief)


An das Christkind
51777 Engelskirchen

Nordpol (Grönland)
Santa Claus Nordpolen
Julemandes Postkontor
DK-3900 Nuuk



Schweden
Tomten/Santa Claus
Tomteboda
173 00 Schweden

USA
Santa Claus
Indiana 47579 


Bei manchen ist es das Christkind, bei anderen der Weihnachtsmann oder Santa Claus. So  haben wir uns in diesem Jahr gedacht, schreiben wir doch mal gleich mehrere an. Dem Santa Claus am Nordpol haben wir geschrieben, genauso wie dem Tomte in Schweden und auch zum amerikanischen Santa, ist ein Brief unterwegs. Nun warten wir gespannt, ob die auch so fleißig sind, wie die Engelchen aus Himmelsstadt.  Die haben nämlich innerhalb von einer Woche schon geantwortet.
Also für späte Wunschbriefschreiber, es wird langsam Zeit. 






Update: 
Was für eine Überraschung. Da schauen wir gerade in den Briefkasten und was ist drin? 
Tomte aus Schweden hat uns geschrieben *freuhüpf*
ist zwar erst in 11 Monaten wieder Weihnachten, aber wir freuen uns auch so wie Bolle. 
:-))


wir verstehen sogar ein bisschen was von dem schwedischen was er uns geschrieben hat, wenn unter euch BlogLeser Schweden dabei sind, würden wir uns aber auch über eine Übersetzung freuen :-)







Text (co) Karin Mayer
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Bildquelle:animaatjes.de  
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