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Mittwoch, 21. Dezember 2016

Traum in der längsten Nacht




Mit einer Gruppe von Menschen stand ich vor einem Ortseingang. Da war ein großes Rad, eine Art Riesenrad aber ohne den Gondeln. Ein Mensch war auf der Flucht, irgendetwas hatte er wohl angestellt.  Er hielt sich am  Riesenrad fest, es drehte sich. War  dann ganz oben, doch wir unten wussten, solange wird er sich den "Fängern"  nicht entziehen können. Wer oben ist, kommt auch irgendwann wieder runter. so ist das mit einem Rad. Ich weiß nicht warum, aber wie alle die unten rum standen, wollte ich, dass die Person gefasst wird. Für mich sah die Person wie ein Mann aus, umso überraschter war ich dann, als sich das Rad  weiter nach unten drehte, zu erkennen, dass es eine Frau ist. Das war auch der Augenblick, wo sie das Rad soweit gedreht hatten, dass die Fänger nach ihr  greifen konnten.  Ich wünschte mir, sie könne fliehen und das schaffte sie dann auch. Junge Männer rannten hinterher, griffen nach ihr. Sie konnte sich immer wieder losreißen. Sie entwischte ihnen und lief in die Ortsmitte. Dort  ging sie in einen Klamottenladen. Sie wusste das sie gefilmt wird. Zeigte immer wieder Kleidungsstücke in die Kamera, welche nehme ich nur, schien sie zu fragen.  Dann verschwand sie unter einem Berg Klamotten und ich war erleichtert. Denn ich wusste, sie wird sich verwandeln und keiner kann sie mehr fangen. 

In den Rauhnächten träum ich oft ganz intensiv, es hat diesmal auch schon einige Nächte davor angefangen.  Die Grenzen zwischen den Welten verschwimmen in der zeitlosen Zeit der zwölfer Nächte. Das Zeitlose drängt in die Wirklichkeit. Manche sind da ja richtig gut, im Traumdeuten. Ich hab gemerkt, wenn ich mir die Träume aufschreibe, dann kommt es mir oft beim schreiben in den Sinn, was der Traum bedeuten könnte.

In diesen magischen  Rauhnächten werde ich ein Traumtagebuch mir anlegen.  ....  


 (co)  Bild und Text Karin Mayer

Montag, 6. Januar 2014

Träume

In den letzten Wochen, ganz besonders in den Rauhnächten, waren meine Träume der Nacht sehr intensiv. Vielleicht, weil ich besonders darauf geachtet hab, vielleicht weil  die Grenzen zwischen den Welten in dieser "Zeitlosen Zeit" verschwimmen und durchlässiger für das Wirkliche werden. Das Zeitlose drängt in diese Welt.   In Traumdeutung bin ich noch  nicht so gut. Wenn ich die Träume aber aufschreibe, dann kommt in mir manchmal ein erhellendes Gefühl.

Gleich mehrmals ging es in den Träumen um Umzug. Es war eine riesengroße Wohnung mit mehreren Schlafzimmern und Betten. Richtige Lager waren das, voll mit kuscheligen Kissen und großen Decken, alles in pink, orange und warmen rot Tönen. Im Traum denke ich mir, dass ist ja herrlich, da kann meine Tochter immer große Übernachtungspartys machen.  In einem anderen Traum besichtige ich wieder die neue Wohnung, diesmal entdecke ich noch mehr Räume. Alle wunderschön, teilweise verwinkelt und sehr schön eingerichtet, genauso wie ich es mir Wünsche.Viele schöne Kerzen und Räucherschalen, Buddhas, Engel, in den schönsten Farben. Es geht Treppen rauf und um Ecken rum. Die Wohnung ist wie ein kleines Labyrinth, aber ich finde immer wieder neue Wege und gehe sie  voller Leichtigkeit und Freude. Die ganze Zeit über habe ich dieses angenehme Gefühl.

Die Vormieterin, die im ersten Traum noch mit bei der Wohnungsführung war, ist nun wohl schon ausgezogen. Jedenfalls entdecke ich immer weitere Räume. Manche sind fast leer, so wie die weiße Küche in der nur die Schränke stehen und sonst nichts. Und andere laden gleich ein sich auf den  weichen samtigen Sofas niederzulassen, alles  Ton in Ton in grün. Ich hab das Gefühl im Dschungel zu stehen, viele exotische  Pflanzen und Tiere. Ist das der Garten, gehört der zur Wohnung dazu? Ich mach mir keine weiteren Gedanken und genieße den herrlichen Duft und den zauberhaften Anblick. Nur die Geräusche find ich etwas zu laut. 

In meinem  letzten Rauhnachtraum  hab ich ein Kind bekommen. Ein Mädchen! Ein Kind zu bekommen ist immer etwas ganz besonders, und doch war dieses Kind in meinem Traum noch "besonderer". Mir fiel auf, dass sie nicht wie ein Neugeborenes aussieht, sondern schon älter wirkt. Und irgendwie leuchtete dieses Kind, ..innerlich. Im Traum hab ich noch mehr Kinder, es kümmern sich irgendwie alle um die Kinder, die ganze "Sippe". Ein Kind ist nicht nur das Kind der Mutter, es ist das Kind aller...auch mein Mädchen das gerade zur Welt kam. Schon im Traum dachte ich darüber nach, was dies zu bedeuten hat.  In Gedanken sagte ich mir; dieses Kind ist also das Geschenk der Percht für mich. 



Text (co) Karin Mayer
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Bildquelle:Privat

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