...„Über allen Gipfeln ist nun Ruh“ schrieb Goethe so schön. Diese Worte könnten kaum besser zu einem Neumond im Steinbock passen. Am 18. Januar 2026 um 20:53 Uhr vereinen sich Sonne und Mond in diesem erdigen Zeichen. Ein Neumond, der nach Klarheit, Substanz und Verantwortung ruft.
Dieser Neumond lädt uns ein, das Unnötige beiseite zu legen und das zu ordnen, was wirklich trägt. Er ist wie ein Gipfel, den wir erklimmen: die Luft wird klar, die Sicht frei und plötzlich erkennen wir, worauf es wirklich ankommt.
Astrologische Entsprechung:
Der Neumond entfaltet seine Kraft im fünften Haus mit allen persönlichen Planeten – Sonne, Mond, Merkur und Mars eng beieinander im Steinbock, sowie Venus und Pluto im Wassermann. Merkur und Mars in Konjunktion verleihen Worte und Taten Schärfe. Was wir beschließen, wollen wir auch umsetzen. Venus trifft auf Pluto und bringt Intensität, in Beziehungen wie in Werten. Wahrhaftigkeit wird gefordert, Halbherziges zerfällt.Unsere beiden großen Lichter vereinen sich und gleichzeitig sind sie auf dem Weg, eine Konjunktion mit Pluto zu bilden. Da ist es eigentlich schon vorbei mit der sprichwörtlichen "Ruh", das ist gewaltig und mächtig, was sich da abspielt. Diese Kräfte können uns mitreißen, wir können fast damit untergehen, wenn wir hektisch dagegen ankämpfen oder wir nutzen sie und "reiten auf der Welle". Mit Pluto werden wir uns weniger den schönen Dingen widmen, als den Krisen ins Auge blicken. Besonders die Krisenherde weltweit werden im Fokus sein. Im persönlichen Bereich eignet sich diese Zeitqualität, in der man oftmals in Abgründe blickt, gut zum Entrümpeln. Auf. Allen. Ebenen.
Wer sich vom uranischen Wind der Erneuerung mitreißen lassen will, hat gute Karten. Der Neumond steht im Trigon zu Uranus im Stier. Der Aszendent in der Jungfrau betont zusätzlich das Thema Ordnung, Klarheit und Erdung. Saturn, Herrscher des Steinbocks, mahnt: nur was Substanz hat, wird Bestand haben. Ein Neumond, der nach Standhaftigkeit und einem echten
Reset ruft. Kein oberflächlicher Start, sondern ein Neubeginn mit
Gewicht.
Neumond-Botschaft: Klarheit und Verantwortung
Dieser Neumond ist ein Tor zur Selbstverantwortung. Er ruft uns auf, aufzuräumen, nicht nur im Außen, sondern auch im Inneren.- Welche alten Lasten sind wir bereit loszulassen?
- Welche Strukturen wollen wir stärken?
- Wo gilt es, klare Entscheidungen zu treffen?
Steinbock-Energie heißt auch, Alleinsein zu lernen, ohne Einsamkeit. Sie fordert uns auf, still zu werden, uns zurückzuziehen, um Kraft zu sammeln. Verantwortung für das eigene Leben übernehmen, nicht für die Geschichten anderer.
Meine persönliche Verbindung zu diesem Neumond
Ich spüre den Steinbock-Neumond wie eine kühle, klare Luft, die durch meine Gedanken zieht. Er macht mich wach, ernst, konzentriert. Ich gehe hinaus in die Natur, an Orte, wo ich weiß: hier komme ich zur Ruhe. Hier, im Schoß von Mutter Erde, finde ich meine Kraft.Es erinnert mich an das Lied „Allan wia a Stan“: allein wie ein Stein, und doch ganz bei sich. Steinbock-Mond ist für mich genau das: das Alleinsein nicht als Mangel, sondern als Stärke zu begreifen.
Ein Ritual für den Steinbock-Neumond
Dieser Neumond eignet sich besonders, um Klarheit zu schaffen.Entrümple dein Zuhause, ein Regal, eine Schublade, vielleicht gleich dein ganzes Zimmer.
Schreibe dir drei klare Absichten für dieses Jahr auf, keine Wünsche, sondern Entscheidungen, die Bestand haben sollen.
Suche die Stille der Natur. Ein Spaziergang im Wald, ein Platz auf einem Hügel, Orte, an denen die Erde dich trägt.
Räuchere mit Salbei oder Zeder, Düfte, die reinigen und stärken.
Der Steinbock-Neumond ist kein Moment zum Schweben, sondern zum Festigen. Ein Neubeginn mit Substanz.
Die Essenz dieses Neumonds
Der Neumond im Steinbock schenkt uns Klarheit, Standhaftigkeit und die Kraft für einen echten Reset. Er erinnert uns daran, dass wir durch Verantwortung und Konzentration Freiheit gewinnen können. Komm zu dir und finde dich. Alles andere wird sich fügen.∞
Einen klaren, kraftvollen Steinbock-Neumond euch allen.
Möge er euch die Stärke geben, Wurzeln zu schlagen und von dort aus Berge zu versetzen.
Möge er euch die Stärke geben, Wurzeln zu schlagen und von dort aus Berge zu versetzen.
Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist. Wenn
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