Ihren
Namen hat die Königskerze daher, weil sie früher in Harz
getaucht wurde und als Fackel diente. Bei keltischen Sonnwendfesten wurde sie dann auch gern für Fackelumzüge hergenommen. Dass die Königskerze viel für solche Zwecke genutzt wurde, zeigt auch der Name: Herba lucernaria - Lampenkraut.
Heilende Wirkung:
Seit jeher gilt sie als Nothelfer, Schutz- und Zauberpflanze. So empfiehlt Hildegard von Bingen einen Sud zusammen mit Fisch und Fleisch zu kochen. Ein trauriges, schwaches Herz würde so wieder gestärkt werden und auch bei Heiserkeit solls helfen. Die Indianer Nordamerikas rauchten die getrockneten Blätter bei Lungenproblemen, Asthma und Bronchitis.
Heilende Wirkung:
Seit jeher gilt sie als Nothelfer, Schutz- und Zauberpflanze. So empfiehlt Hildegard von Bingen einen Sud zusammen mit Fisch und Fleisch zu kochen. Ein trauriges, schwaches Herz würde so wieder gestärkt werden und auch bei Heiserkeit solls helfen. Die Indianer Nordamerikas rauchten die getrockneten Blätter bei Lungenproblemen, Asthma und Bronchitis.
In der Kräuterküche gilt sie allgemein als stärkend und beruhigend. Die Königskerze soll kühlend und befeuchtend für trockene Lungen sein. Die Blüten werden für Brusttees verwendet. Da bitte aber nicht selbst experimentieren, fragt da lieber jemand, der sich wirklich gut auskennt. In der Kräuterküche nimmt man die Blüten gern als Suppeneinlage. Die jungen Blätter kann man auch braten oder in Bierteig ausbacken. Hab ich selbst aber noch nicht ausprobiert.
Magische Königskerze:
Die Alpen - Schamanen sehen die Königskerze mit dem Jenseits in
Verbindung. Ich weiß nicht, ob das daher rührt, weil sich die Mägde früher die Königskerzen übers Bett hingen, und welcher Buschen dann als erstes verwelkte, diejenige sein soll die als erstes "hinübergeht". Für Amulette wurde sie im Mittelalter verwendet. In Blattgold eingewickelt als Amulett getragen soll sie negative Energien fernhalten. Gleichzeitig soll sie auch Empfängnis verhütend wirken. Bei den Galliern wurde sie als Mittel gegen Gicht verwendet. Selbst Odysseus kannte wohl schon ihre Kraft, und soll sich mithilfe der Königskerze vor den magischen Ritualen der Circe geschützt haben. Unholdpflanze wurde sie in manchen Gegenden genannt, weil sie vor jenen schützen soll und negatives abwehre. Bei den alten Römern war sie als Färberpflanze beliebt. Wie viel da jetzt wirklich Magie ist und wie viel Aberglaube dazu kommt, kann ich nicht beurteilen. Eine zauberhafte Pflanze ist sie sehr wohl.

Zu den sieben "Hauptkräuter" eines Kräuterbüschel zählt sie neben Johanneskraut, Salbei, Spitzwegerich, Wermut, Kamille, und Arnika, auch. Sie bildet dabei das Zentrum. (da sieht man dann auch gleich den Zusammenhang, Zentrum - Herz - Sonne - Sternzeichen Löwe, alles ist halt mit allem verwoben). Die Anordnung der Kräuter zum Büschel folgt dabei einem genauen Ritual, nach der Astrologischen Planetensignaturenlehre. Bei Gewitter hat man dann früher den Kräuterbuschen zum Schutz für Haus und Hof geräuchert.
Lammas 2013 |
Wetterkerze:
Im Volksmund wird sie auch Wetterkerze genannt, das kommt einerseits daher, dass sie vor Gewittern schützen soll, wenn man sie vorm Haus wachsen lässt. Und man kann, wenn man es denn kann, das Wetter fürs kommende Jahr ablesen. Eine Heilpflanze, die besser als jeder Meteorologe das Wetter vorher sagen kann. Zumindest, wenn man das Pflanzerl richtig deutet. So wie das im Quer Beitrag im Bayrischen Fernsehen letztes Jahr zum 15. August (das ist der Kräutertag im Jahr) der Hasslinger Sepp machte.
Zu Lammas im letzten Sommer hab ich mir dann die kleinblütige Königskerze auch ganz genau angeschaut, es war kein einziges Blütenblättchen mehr dran. Und im Winter bei uns, da war so gut wie kein Schnee zu sehen. Jahrhunderte alt ist diese Tradition des "Wetterlesens". Die Blüten der Königskerze hat man gesammelt um einen wohltuenden und heilenden Tee im Winter zu haben. Die Erfahrungen haben dann gezeigt, gabs viele Blüten, gabs auch viel Schnee. So hatte man genügend zum Teekochen bei Krankheiten. Hatte wenig geblüht, war der Winter kurz und brauchte wenig Tee.
Im Volksmund wird sie auch Wetterkerze genannt, das kommt einerseits daher, dass sie vor Gewittern schützen soll, wenn man sie vorm Haus wachsen lässt. Und man kann, wenn man es denn kann, das Wetter fürs kommende Jahr ablesen. Eine Heilpflanze, die besser als jeder Meteorologe das Wetter vorher sagen kann. Zumindest, wenn man das Pflanzerl richtig deutet. So wie das im Quer Beitrag im Bayrischen Fernsehen letztes Jahr zum 15. August (das ist der Kräutertag im Jahr) der Hasslinger Sepp machte.
Zu Lammas im letzten Sommer hab ich mir dann die kleinblütige Königskerze auch ganz genau angeschaut, es war kein einziges Blütenblättchen mehr dran. Und im Winter bei uns, da war so gut wie kein Schnee zu sehen. Jahrhunderte alt ist diese Tradition des "Wetterlesens". Die Blüten der Königskerze hat man gesammelt um einen wohltuenden und heilenden Tee im Winter zu haben. Die Erfahrungen haben dann gezeigt, gabs viele Blüten, gabs auch viel Schnee. So hatte man genügend zum Teekochen bei Krankheiten. Hatte wenig geblüht, war der Winter kurz und brauchte wenig Tee.
Spirituelle Ebene:
Astrologisch wird die Königskerze der Sonne und dem Tierkreiszeichen Löwe zugeordnet. Da haben wir auch wieder das Herz! Eine Anwendung mit ihr kann ganz im Sinne des Zeichens Löwe unser Selbstbewusstsein stärken und unser eigenes Feuer wieder auflodern lassen. Jetzt wenn wir uns die Pflanze so ansehen, die wächst hoch, man kann also sagen: sie zieht hoch. Wenn wir das übertragen, nix anders haben schon unsere Altvorderen gemacht, dann kann man sagen, mit der Königskerze werden unsere feinen Antennen angesprochen, unser drittes Auge. Nicht nur deswegen, sondern auch wegen ihrer Heilkraft für die Lungen und der gelben Farbe, würde ich sie auch dem Merkur zuordnen. Vielleicht auch Merkur in Verbindung mit Neptun, denn die Königskerze soll auch Astral- und Traumreisen fördern. In einem Buch hab ich gelesen, man soll dazu getrocknete Blüten in ein Kissen geben oder man räuchert die Pflanze. Die Blüten sollen einen warmen Duft verströmen und Sonne in unsere Herzen bringen. Hildegard von Bingen hat das schon beschrieben und sie bei traurigen Herzen und Melancholie angewandt.
Die Königskerze, ein sonniges Pflanzerl das Herz & Seele erwärmt.
Herzlichen Dank du Holde!
Text (co) Karin Mayer
Wenn die Quelle dabei steht, dürfen auch Auszüge aus dem Text geteilt und kopiert werden
Bitte Link hinzufügen. Danke!
Bildquelle:Privat,pixabay.com,
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Liebe Fee,
AntwortenLöschenzauberhaft hast Du meine Lieblingspflanze beschrieben. Mir geht mein Herz auf, wenn ich sie in der Natur entdecke.
Danke Dir sehr!
herzlichst, Suzie
♥
Löschendas freut mich Suzie
Ich überlege gerade hin und her, ob ich diese Königskerze bei uns hier schon mal in "freier Wildbahn" gesehen habe, aber ich muss zu meiner Schande zugeben, dass ich sie noch nirgends bewusst entdeckt habe... dabei scheint sie so vielfältig zu sein!
AntwortenLöschenich kenne sie hauptsächlich aus so richtig alten Bauerngärten
Löschenaber ich wohn jetzt in der Stadt ;-)
Ich habe auch schon lange keine Königskerze mehr gesehen. Vor ein paar Jahren wuchsen noch ein paar dieser wunderschönen Pflanzen gegenüber auf einer Wiese am Rand. Jedoch mußten sie leider einer Baustelle weichen. Sehr schade :/... lg Gabi
AntwortenLöschenach das ist echt schade.
Löschenich muss mal schauen, dass ich Samen bekomme, dann pflanz ich mir welche aufn Balkon
Gute Idee!!! Viel Glück, dass es klappt. :)
LöschenDie Königskerze gilt als Schutz vor Blitzeinschlägen wenn sie nach Osten steht. Habe ich an meinem alten Haus auch so gepflanzt. Jedenfalls hat kein Blitz eingeschlagen....-)
AntwortenLöschenAlles Liebe, Freya