Dienstag, 5. November 2013

Kochen mit den Sternen °☆Kürbis-Kokos-Suppe mit Garnelen ★


November, im Tierkreis zeigt sich der Skorpion, es wird geheimnisvoll, spannend und auch magisch. In dieser Zeit  ist auch der Monat  der Ahnen, wir gedenken ihrer und danken ihnen. Da gehört eine Kürbissuppe auf den Tisch, ein Mahl aus Gemüse, das sehr erdnah wächst. Verfeinert wird die Suppe mit Kokosmilch und als Geheimzutat nehmen wir ein gutes Currypulver. Die raffinierte Krönung sind in Chili und Knoblauchöl gebratene Garnelen. Alle Zutaten entsprechen auch dem Sternzeichen Skorpion.

Die Küche von Skorpionen hat oftmals schon was von einer Hexenküche. Da findet man hier ein Regal mit selbstgebrauten und eingeweckten und dort eine ganze Sammlung geheimnisvoller Gewürzmischungen. Der Skorpion kocht nicht einfach nur, die Zubereitung wird zum Ritual erhoben. 

 

Bei dieser Freude am Experimentieren kann freilich auch mal was daneben gehen. Auch hier gehen sie halt bis an die Schmerzgrenze. Sie probieren, verändern und verfeinern oft so lange rum, bis ein ganz neues Gericht entsteht. Skorpione brechen gerne Tabus, so werden  auch Zutaten kombiniert, die eigentlich nicht zusammenpassen. Die Rezeptkreationen  werden nie vollständig verraten, ein bisschen ein Geheimnis muss schon bleiben. Ich bin kein Skorpion,  daher:

Mein Rezept für Kürbis-Kokos-Ingwer Suppe:
 
1 Hokkaido Kürbis 
7 Karotten
5 Kartoffeln
1 Dose Kokosnussmilch
1 kleines Stück Ingwer, Chili und Knoblauch

zum Würzen: 
Salz, Curry, Pfeffer, Muskatnuss, Petersilie, nach Belieben Sojasoße oder noch besser Kürbiskernöl


Zubereitung:
Den Kürbis waschen und halbieren, mit einem Löffel die groben Fasern und Kerne herausschaben. Bei Hokkaido kann man die Schale mitessen.  Karotten und Kartoffeln schälen. Alles in Stückchen schneiden.
Butter in einen Topf geben und die Kürbis Stückchen darin anschwitzen, dann geb ich die Karotten dazu.
Zum Schluss die Kartoffeln, dann  ein etwa 3 cm großes Stück Ingwer, eine rote Chilischote und nach Belieben Knoblauch, drei Zehen dürfen es bei uns schon sein.
Mit Wasser oder   Gemüsebrühe aufgießen, sodass das Gemüse bedeckt ist.  Salzen. 
ca. 20 Minuten leise vor sich hin köcheln lassen. 
Den Topf vom Herd nehmen und die Kokosmilch hineingeben. Dann wird es fast magisch, wir pürieren mit dem "Zauberstab".  Mit Curry, Muskatnuss, Chilipulver verfeinern und Petersilie darüber verteilen. Gewürze jeder so wie man es halt am liebsten mag. Ich mach besonders gern ein paar Tropfen Kürbiskernöl noch obendrauf.


 

Die Garnelen auf ein Holzstäbchen spießen.  In heißem Chili-Öl von beiden Seiten kurz anbraten und mit Kräutern würzen. 



Skorpione lieben es raffiniert, geheimnisvoll und ausgefallen. Diese Genießer mögen  es einfach, immer wieder etwas Neues auszuprobieren und Rezepte zu verfeinern. Deftiges, rustikales und auch scharfes erfreut ihren Gaumen. Auch hier zeigt sich ihre leidenschaftliche Seite. Beim Einkaufen sind sie sehr kritisch. Sie sind wahre Küchenmagier und zaubern aus vorhandenen Vorräten immer wieder neue Kreationen. Mit ihrem Zauberlöffel wird der Suppentopf zum Zaubertopf oder umgekehrt. Eine Zauberküche,  doch auch das Ambiente muss stimmen. Ausgefallen, mit einem Hauch von Mystik darf es auch hier sein. Gerne in Rot oder lila die Tischdeko, dazu schöne alte Gläser und im klassischen Weiß die Teller. Gerne edles, barockes Dekor. 

Bei einem Dinner mit einem Skorpion kann es schon auch mal sein, dass man vor lauter Sinnlichkeit und Leidenschaft das Essen ganz vergisst. Oberflächlicher Smalltalk? Damit kann man ihn vergraulen, für ein tiefgründliches Tischgespräch ist er aber der perfekte Partner. Knoblauch, Meerrettich, Radieschen, Zwiebeln,   Rote Beete, Kürbis und Spargel werden diesem Zeichen zugeordnet.  Scharf und sinnlich. Bei den Salaten gerne auch leicht bittere wie Chicorée oder Radicchio. Auch kulinarisch liebt er die Herausforderung. Sinnliche Feigen, Datteln, Johannisbeeren mit ihrer verführerischen Farbe. Seltene Kräuter und Gewürze faszinieren ihn. Estragon, Koriander, Chili. Jedoch kann ein Skorpion auch ganz schön heikel sein. Mit einer gut gewürzten Suppe kann man ihn jedoch fast immer locken.

Gutes Gelingen und lasst euch von diesem Gaumengenuss verzaubern!



 

Text (co) Karin Mayer
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Montag, 28. Oktober 2013

Samhain

Vor ein paar Tagen machten wir einen ausgiebigen Spaziergang, wir haben ganz die Zeit vergessen und so fing es auch schon an zu dämmern. Die Nebelfrau zog ihre Tücher über die Seen und Täler, dick und breit und schwer legten sie sich nieder. Matt und müde versuchte die Sonne durch den Schleier zu kommen. Alles um uns herum wurde in ein magisches, mystisches Licht getaucht. Fast unwirklich, wie aus einer anderen Welt
Ja, die Tore öffnen sich wieder, es ist...

Samhain
 


Bei mir ist Samhain nicht nur in dieser einen Nacht, der Nacht zum 1. November. Es fängt eigentlich schon Tage, manchmal auch Wochen vorher  an. Auch die alten Kelten haben das übrigens so gehandhabt.  Eigentlich kann es mir gar nicht früh genug anfangen. Da wird dann bei jedem Besuch in der Natur etwas mit nach Hause gebracht  und die Wohnung damit dekoriert. Kürbisse, Eicheln, Nüsse, Blätter, Zapfen, zwischen Kerzen bringen sie schon mal eine schöne  Atmosphäre. Während Christen an Allerheiligen trauern, ist es für mich ein mystisches, besonders stimmungsvolles Fest. Schon beim Schreiben dieser Zeilen verspür ich diese für mich ganz magischen Energien..

Manche verbringen Samhain gern in einer großen Runde, ich bin in dieser Zeit lieber alleine. Vielleicht hört und fühlt man so besser. Die Schleier zwischen den Welten sind sehr dünn in diesen Nächten, der Vorhang hebt sich und die Welten verschmelzen für einen kurzen Augenblick.  Ich baue mir gern eine Art "Altar" auf, das ist, wenn man es bewusst macht, schon ein Ritual für sich. Tücher, Kerzen, Räuchermischung, Steine, eine Schale mit Wasser, da hat jeder so seins für sich. Bei mir wird alles auf dem Boden aufgebaut, so erdnah wie möglich. Fast meditativ, den Blick nach innen gerichtet, im Steinkreis sitzend, lässt man seine Gedanken fließen. Hin zu denen, denen man gedenkt. Dankbar für alles, was man von ihnen geschenkt und mitbekommen hat. So viel Wissen ist in uns, gesammelt in Jahrhunderten.


Freilich gibt es auch zu diesem Jahreskreisfest das passende Essen. Da gehört an Samhain eine Kürbissuppe auf den Tisch. Jedenfalls sollte es ein Mahl aus Gemüse sein, das sehr erdnah wächst. Wir gedenken derer, deren Körper wieder in die Erde gegangen sind. An Samhain geht alles fließend ineinander über, schönes Essen, Trommeln, im Steinkreis sitzen und einfach nur den Moment auf sich wirken lassen und sich der Stimmung öffnen. 

Alte Bräuche ranken sich um Samhain:

Die Gräber werden besonders schön geschmückt. In manchen Gebieten ist es üblich, dass in diesen Nächten die Türen nicht verschlossen werden um den vorangegangenen Verstorbenen Gastfreundschaft zu erweisen. Am Tisch werden zusätzliche Gedecke aufgelegt und Stühle hinzu gestellt. Mit dem  ersten Hahnenschrei am Morgen des 1. November werden die Geister wieder in ihr Reich zurückgerufen. Hört man in der Nacht zuvor Schritte hinter sich, ist es ratsam sich nicht umzudrehen, die Toten nehmen einen sonst mit. Man stellt eine Kerze ins Fenster, damit die Geister der Toten sich nicht verirren und den rechten Weg finden. Der Brauch, Kürbislaternen vor die Haustür zu stellen, verbreitet sich auch immer mehr. Damit sollen gute Energien und Kräfte den Weg hineinfinden. In anderen Gegenden werden Essen und Trinken vor die Tür gestellt, um die Toten zu ehren und ihnen eine kleine Stärkung zu geben. 



Immer mehr sieht man auch bei uns Kinder, die sich gruselig verkleiden und von Tür zu Tür ziehen, um dort um Süßigkeiten zu bitten.  Ich denke mir dabei immer, weil der Brauch, den Geistern was zum Essen vor die Tür zu stellen, immer mehr in Vergessenheit geraten ist, übernehmen die Kinder nun den Part. Trick or Treat! Sollen sie ihren Spaß haben, mich freut's immer, wenn bei mir welche klingeln.

Samhain war das Silvester unserer Ahnen, der Kelten. Kalender war für sie die Natur, Samhain ein Mondfest.  Es ist die Zeit des Übergangs, in dem die Grenzen verwischen, diesseits und jenseits, sich auflösen. Ein Zwischenraum, in dem alles möglich ist.  Wenn die Wände zur Anderswelt durchlässiger werden, dann ist die Zeit auch immer besonders günstig für Prophezeiungen und Orakel.  Die Gesetze von Raum und Zeit sind aufgehoben.

Früher  war es üblich, einen Hollerbaum neben dem Haus zu haben, der Holunderbaum ist ein Schwellenbaum, ein Zugang zu den Ahnen und auch ein Schutzbaum. Die alten Bauern haben dann an Samhain  Milch, Brot und Bier unter den Holler gestellt. Denk ich an Holler, denk ich an meine Oma. Sie hat daraus die beste Marmelade gemacht.  Ich gönn  mir   ein Glas Hollerwein heut, schau alte Fotoalben an  und erzähl die alten Geschichten. Ihre Geschichten, und somit auch meine Geschichte, denn wir sind für immer verbunden. Sie sind ein Teil von mir... meine Lieben.... 


Für die Bauern ist nun auch endgültig das Ende der Erntezeit, für die Kräuterfrauen das Ende der Sammelzeit. Alles was nach Sonnenuntergang noch auf Feldern, Wiesen und Wäldern ist, darf nicht mehr gepflückt werden. Alles Essbare geht in den Besitz der Naturgeister über. Die Wintersaat hat im Boden zu liegen, das Holz für den langen Winter muss sicher verstaut sein, das Vieh im Stall. Tiere, die zu schwach für den nahenden Winter waren, wurden zu Samhain geschlachtet. 




Mit Samhain beginnt die stille Zeit, in der man sich wieder mehr dem Innen zuwendet und die Seelenbilder betrachtet. Was will man mitnehmen in die Stille Zeit, um es neu entstehen und wachsen zu lassen im nächsten Jahreskreis?  Die trüben Novembertage laden dazu ein, sich seiner eigenen Vergänglichkeit wiedermal bewusst zu werden, sich mit den eigenen Schatten auseinanderzusetzen.   Wie Beltane so ist auch Samhain ein Mondfest, ich würds auch mehr dem Neumond im Skorpion, wie dem Vollmond,  zuordnen. Die Blätter an den Bäumen sind bunt gefärbt.  Der Wind, der jetzt oft so kräftig weht, erzählt ihnen vom "wieder geboren werden" und nimmt sie mit fort. "Tanz mit uns, flieg mit uns, im Nebelwind". In dieser stillen Zeit erzählt nur noch der Wind seine alten Geschichten und wenn wir genau hinhören, könnte man meinen, es sind unsere Ahnen, die von längst vergessenen Geschichten uns erzählen wollen. Unsere Geschichten, denn wir sind für immer ein Teil von Ihnen.

Blessed Samhain  
☽✩☾ 
nehmt das Gefühl und die Bilder in euch auf  
☽✩☾  
zwischen den Welten
wo Tag & Nacht 
Zukunft & Vergangenheit
Diesseits & Jenseits
eins sind  
☽✩☾
Blessed Samhain  
☽✩☾



Text (co) Karin Mayer
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Dienstag, 1. Oktober 2013

Kochen mit den Sternen ° ☾ °☆  ¸. ☆ .  ★  Quiche Lorraine





Wenn die Sonne im Sternzeichen Waage steht, dann wird die Küche schon mal zur Kunstgalerie und jedes Gericht zum Kunstwerk. Schon der Name: Quiche Lorraine schwingt voller Ästhetik und gutem Geschmack. Die Waage liebt die feine Küche, perfekte Harmonie nicht nur in Form und Farbe. Stilvoll und elegant, ein wahres Fest der Sinne. Die Natur beschenkt uns ja auch gerade zur Waagezeit mit einem Füllhorn an Genüssen. 
 
Eine Quiche ist eine Spezialität aus der französischen Küche, in der Zubereitung gleicht sie  einer Tarte. Man kann sie ganz unterschiedlich zubereiten, vegetarisch zum Beispiel, oder mit Speck. Jeder, wie er mag. Eine Quiche ist ein herzhafter, pikanter Kuchen, der warm und kalt ein Genuss ist. Mürbeteig wird dabei mit Eiermilch, Speck, Gemüse und Käse gefüllt und im Ofen goldbraun gebacken. Für mich ist es ein Herbstgericht und auch dem Zeichen Waage entsprechend. 
 

Quiche Lorraine

Mein Quiche-Rezept: 

Für den Teig, den man sehr gut schon  vorbereiten kann, braucht man 
  • 200 g Mehl
  • 90 g Butter 
  • Prise Salz
  • 1 bis 2 Esslöffel kaltes Wasser
daraus wird ein Mürbteig hergestellt. Den Teig gibt man dann in eine gut gefettete und mit Mehl oder Semmelbrösel bestäubte Tarte oder Springform. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und den Teig 10 Minuten backen. Mit einer Gabel den Boden bisserl einstechen.

Meine Füllung: 
  •  100 g Speck
  •  1 Stange Lauch
  •  1 kl. Zwiebel
  •  1 rote Paprikaschote
  •  ger. Käse (nach Gefühl, so ca. 100 g) 
  •  150 ml Sahne
  •  150 ml Milch
  •  3 Eigelb
  •  mit Chilipulver, Muskatnuss, Pfeffer  würzen 

Den Speck in einer Pfanne "auslassen", Lauch, Zwiebeln und Paprika waschen, putzen, klein schneiden und in die Pfanne dazu geben.  Kurz mitdünsten lassen und danach etwas abkühlen lassen. Dann gibt man die Gemüsemischung auf den Teig, verteilt darüber den geriebenen Käse. Sahne, Milch, Eigelb mit dem Mixer oder Pürierstab  verrühren, die Masse würzen und über die Gemüse-Speck-Mischung verteilen. Bei 200 Grad ca. 40 Minuten backen. Falls die Quiche zu dunkel wird, kann man etwas Backpapier drüber legen.

 

Das Ambiente wird nach der puristischen und pragmatischen Jungfrauenzeit nun sehr stimmungsvoll und ganz im Sinne von Zeichenherrscherin  Venus, üppig. Dazu gehört edles Geschirr und raffinierte Servietten, stilvolle Tischdekoration, Kerzenschein und dezente Musik. Bei einem romantischen Candle-Light-Dinner  lässt sich die Waage gerne verwöhnen. Jedes Essen wird  so zum Fest, denn die Waage liebt das Leben und genießt es. Auf die Lust und das Leben! 
Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken! 
 
 



Text (co) Karin Mayer
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Dienstag, 24. September 2013

Sternzeichen Waage

Die Waage  ist  das 7. Zeichen im Tierkreis
ihr  Element ist die Luft
Herrscherplanet ist die Venus
Archetyp: der Künstler, der weise Richter
Leitsatz: ich wäge ab oder ich gleiche aus



Die Tag - und Nachtgleiche im Herbst markiert den Eintritt der Sonne in das Tierkreiszeichen Waage und ist die Mitte des Astrologischen Jahres. Die helle Jahreshälfte ist vorüber, die dunkle Zeit beginnt. Nur für einen ganz  kurzen Augenblick ist alles im Gleichgewicht. Die im Meer versinkende Sonne zeigt das Waagesymbol, halb ist sie noch in dieser Welt und halb im Meer versunken, in der anderen Welt. Die Waage ist das einzige Tierkreiszeichen, welches  nicht durch ein Lebewesen symbolisch dargestellt wird.

Das Motto der Waage ist: Ich wäge ab, ich gleiche au.  Sie können sich daher oft sehr schwer entscheiden und sind auch leicht beeinflussbar in ihren Entscheidungen. Die Meinung anderer ist dabei schon mal wichtiger wie die eigene, denn die Waage will ja niemand verletzten. Waagebetonte Menschen überlegen gern zweimal, ...bevor sie dann nichts sagen! Ihre Entschlusskraft ist oft schwankend, "welches Shirt nehm ich denn jetzt, das Rote? ja, okay, ich nehm das Grüne, aber das Gelbe mit den Streifen schaut auch schön aus" so hörte ich Susanne, meine liebe Waage Freundin aus der Schulzeit gern vor ihrem überfüllten Kleiderschrank stehend, seufzen. Während mein Jungfrau Mars ihr Zimmer aufräumte. Noch schlimmer wirds bei Unangenehmen Dingen, da weicht eine Waage dann gern aus, man will sich ja nicht unbeliebt machen. Das ist eh eine große Sorge bei Waagebetonten Menschen; unbeliebt sein, Sympathiepunkte zu verlieren. Das ist dann auch eine Art Lebensaufgabe für sie, klar Stellung zu beziehen. Wenn sie merken, dass ihre Mitmenschen sie dadurch noch viel mehr schätzen, fällt es ihnen schon etwas leichter.


Hier finden wir   auch die Künstler unter den Sternenkindern, ihr Thema ist die Harmonie. So manches mal  verursacht eine Waage Chaos, um dann wieder für Harmonie sorgen zu können. Es geht dabei um die Harmonie im Zwischenmenschlichen genauso wie um die Harmonie in der Kunst, Musik, Design, Mode, Architektur. Sie haben einen sehr ausgeprägten Sinn für alles Schöne und Ästhetische. Ich liebte es, Susannes Zimmer aufzuräumen, denn da konnte man die vielen schönen Dinge wieder viel besser sehen, das freute dann auch meinen Waage Mond. Susanne war schon damals äusserst kreativ was Wohnambiente und Styling betraf.  Waage Menschen gehen schöpferisch und impulsiv an die Dinge heran und haben meist einen guten Geschmack. Meist verfügen sie über einen guten Umgangston, sind höflich, nehmen Rücksicht und entwaffnen andere mit ihrer zuvorkommenden Art und einem bezaubernden Lächeln. Irgendwie schaffen sie es auch, andere für sich arbeiten zu lassen. Nein, heute räume ich nicht mehr Susannes Zimmer auf *lach* Sanft und fast unmerklich bringen sie ihre   Umwelt dazu, das zu tun, was sie möchten. Sie leitet mittlerweile für eine große Frauenzeitschrift die Abteilung Mode, Lifestyle und Wohnambiente.

Manchmal können sie etwas launisch sein, wenn sie mit ihren Gefühlen nicht im Gleichgewicht sind. Waage Menschen verdrängen  gern. Und auch eine kleine liebenswerte Diva versteckt sich hinter der Waage. Konflikten gehen sie gern aus dem Weg. Sie sind gute Vermittler und können auch unerfreuliches hübsch verpacken, der geborene Diplomat halt.

Bei Waage Aszendent und gut gestellter Venus finden wir ganz oft Menschen voller  Anmut und Grazie, mit einer angeborenen Eleganz, die auch im Alter noch eine Traumfigur haben. Die Frauen in diesem Venuszeichen besitzen meist einen ausgezeichneten Modegeschmack und auch wenn sie nicht in der Promiwelt leben, wirken sie wie  Stil-Ikonen. Sind meist sehr gepflegt und gut angezogen, immer das passende Accessoire  auch wenn sie nur schnell zum einkaufen gehen.

Der Waage Mond flirtet gern und braucht viel Aufmerksamkeit. Hat große Verlustängste und ist deshalb sehr anpassungsfähig. Kleine Waagemond Kinder sind die Ballerina unter den Sternenkindern. Sie lieben es Theater zu spielen und sind auf allen Schulbühnen der kleine Star. Waage Merkur ist ein Schöngeist, mit viel Sinn für das feine Wortspiel. es fällt ihm leicht, den richtigen Ton zu treffen.  Waage Merkur ist ein sehr guter Vermittler, selbst unerfreuliches wird von ihm hübsch verpackt. Diplomatie und die richtige Wahl der Worte liegen  hoch im Kurs. Höflich und Charmant der Umgangston, einzig seine Unentschlossenheit macht uns vielleicht etwas ungeduldig.   Waage Mars ist wie ein Schachspieler und kämpft für Frieden und Gerechtigkeit.



In der Pflanzenwelt entspricht Ihnen die Rose und die Lilien. Gezüchtete Zierpflanzen, häufig mit starken Duft und sehr blütenreich. Auch in den  Azaleen, Jasmin und Magnolien zeigt sich die Waage mit ihrem Sinn für Ästhetik. Hellrosa, zartes Blau, helles violett  und orange sind dabei das bevorzugte Farbenmeer.In der Astro Medizin unterstehen der Waage die Nieren und Lenden. Menschen mit starker Waage Betonung geht daher schnell mal  was  "an die Nieren", im wahrsten Sinne des Wortes. Wegen der Opposition zum Widder ist auch der Kopf anfällig.  Da das Waagehaus auch das Beziehungshaus ist, können  Probleme in der Partnerschaft sich in diesem Bereich auswirken und zu Erkrankungen führen. Dem Sternzeichen Waage und seinem Planetenherrscher Venus werden helle, aber auch orange und grünliche Steine zugeordnet. Der Aquamarin gilt als bewährter Heilstein, ebenso der Turmalin. Da die Venus als höhere Oktave zu Neptun bezeichnet wird, kann auch der ganz helle Amethyst oder der weiße Opal hilfreich sein.

Waage Merkmale: diplomatisch, ästhetisch, kontaktfreudig, gepflegt, elegant, konservativ, auf Äusserlichkeiten und Form bedacht, höflich, geschmackvoll, stilvoll, klug, taktierend, anmutig, ansprechend, taktvoll, ausgleichendes Wesen, charmant, vermeidet Extreme, vermittelnd, offen, aufgeschlossen, kompromissbereit, versucht immer beide Seiten zu sehen, ist dabei oft sogar recht eigensinnig, kann sich sehr schwer entscheiden, ausgeprägter Gerechtigkeitssinn, immer auf der Suche nach Ergänzung, Sehnsucht nach Vollkommenheit und Harmonie, kokett, strategisch,mogelt sich schon mal durch, Ideen folgen oft keine Taten, bequem, offenherzig, gesellig, geschmeidig, vergesslich, leichtfertig.

 

 Zitate zur Waage

Wer sich selbst findet, wird auch den anderen, den Partner finden, und die Welt wird ihnen weit offen stehen. Wer sich aber selbst verliert, verliert auch den anderen. übrig bleibt nur der Kelch, der die Misere der Welt enthält. 
(Autor unbekannt)

Gleichgewicht ist die Grundlage, des Großen Werkes.
Alchemistische Weisheit

Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. 
Christian Morgenstern

Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart. Der bedeutendste Mensch ist immer der, der dir gerade gegenüber steht. Das notwendigste Werk ist stets die Liebe. 
Meister Eckhardt      

 


Berühmte Waage:

Brigitte Bardot
Catherine Deneuve
Rita Hayworth
Catherine Zeta-Jones
Monica Bellucci
Naomi Watts
Susan Sarandon
Heather Locklear
Hillary Duff
Kim Kardashian 
Dita von Teese
Fran Drescher
Freido Pinto
Ulrike Meinhof
Donna Leon
Mirjam Weichselbraun
Dolly Buster
Stacy Keibler
Gwen Stefani
Bai Ling
Neve Campbell
Sharon Osbourne 
Désirée Nick
Annie Leibovitz
Gandhi
Michael Douglas
Sacha Baron Cohen
 Eminem
Snoop Dogg
Xavier Naidoo
Bushido
Jimmy Carter
Silvio Berlusconi
Wladimir Wladimirowitsch Putin
Ryan Reinolds
Will Smith
Hugh Jackman
Matt Damon
 Christoph Waltz
Zac Efron
Stefan Raab
Dante
Mehmet Scholl
Verdi
Oscar Wilde
Günther Grass
Steffen Henssler
Klaus Wowereit
Rudolph Moshammer



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