Samstag, 30. Mai 2026

Schütze Vollmond

 

 



Auf der Suche nach Wahrheit 

Der Vollmond im Schützen führt  uns zu einer tiefen Auseinandersetzung mit der Wahrheit. Am Sonntag, den 31. Mai 2026, erreicht dieser kraftvolle Moment seine exakte Höhe um 10.45 Uhr. Der Schütze-Vollmond lädt uns ein, unseren Horizont zu erweitern, nach neuen Wahrheiten zu suchen und die Welt aus einem größeren Blickwinkel zu betrachten. Der Schütze-Mond leuchtet mit einer Energie, die uns anregt, unser Leben und unsere Überzeugungen zu hinterfragen. Der Wunsch nach Wissen und geistiger Freiheit ist in dieser Zeit besonders stark. Dieser Vollmond fordert uns auf, uns  von alten Denkmustern und  Erwartungen zu befreien. Was uns einschränkt, passt nicht mehr zu uns.

Astrologische Entsprechung 

Dieser Vollmond bringt eine Mischung aus Sehnsucht und Realitätsschock. Mit dem Löwe-Aszendenten und der Sonne im 10. Haus geht es darum, sichtbar zu werden, Haltung zu zeigen und Verantwortung für die eigene Wahrheit zu übernehmen. Es steht die Frage im Raum: Wofür stehe ich öffentlich? Welche Überzeugungen tragen mich wirklich und welche dienen nur meinem Image?
 
Uranus in Konjunktion zur Sonne und in Opposition zum Mond wirkt wie ein elektrischer Impuls. Plötzliche Erkenntnisse, überraschende Wendungen oder unerwartete Enthüllungen können unsere bisherigen Sicherheiten erschüttern. Das betrifft sowohl persönliche Überzeugungen als auch gesellschaftliche Narrative. Was wir für wahr gehalten haben, kann ins Wanken geraten. Gleichzeitig liegt darin eine enorme Befreiungskraft. Alte Dogmen brechen auf, neue Perspektiven entstehen.
 
Neptun im Sextil zur Vollmondachse öffnet das Tor zur höheren Vision. Er verleiht Mitgefühl, Inspiration und eine spirituelle Dimension inmitten der Unruhe. Pluto im Trigon schenkt Tiefe und Transformationskraft. Dieser Vollmond bleibt nicht an der Oberfläche, er fordert Ehrlichkeit, radikale Selbstprüfung und die Bereitschaft, alte Wahrheiten loszulassen, um einer authentischeren inneren Führung zu folgen.
 
 
 

 

Visionen und Realität

In dieser Zeit weiten sich unsere Gedanken. Große Ideen, Sinnfragen, Zukunftsbilder drängen nach vorne. Doch dieser Vollmond erlaubt keinen spirituellen Höhenflug ohne Ehrlichkeit. Er fordert uns auf, unsere Visionen an der Wirklichkeit zu messen. Nicht jede Überzeugung ist Wahrheit, nicht jede Freiheit ist verantwortungsvoll gelebt.

Wie viel Freiheit können wir wirklich tragen?
Und wo verstecken wir uns hinter Idealen, um uns nicht festlegen zu müssen?

Der Schütze will wachsen, doch Wachstum bedeutet auch, alte Gewissheiten loszulassen. Wahrheit ist kein Dogma. Sie ist ein Prozess. 
 

Jede Reise beginnt mit einem Traum

Der Schütze ist das Zeichen des Reisens, nicht nur im geographischen Sinne, sondern auch im geistigen und spirituellen Bereich. Dieser Vollmond lädt uns ein, neue Wege zu gehen, unbekannte Horizonte zu entdecken und tief in uns selbst zu schauen. Welche Reise hast du noch nicht angetreten? Vielleicht gibt es noch verborgene Wünsche, Sehnsüchte oder ein Ziel, das du schon lange aus den Augen verloren hast. Dieser Vollmond könnte der Moment sein, in dem du dich von alten Fesseln befreist und neue Ziele ins Visier nimmst. Du wirst spüren, wenn dein Herz für neue Erfahrungen schlägt. Dann wird der Weg auch klarer. 
 

Ritual zum Vollmond im Schützen: Die Reise beginnt

Ein gut durchgeführtes Ritual öffnet uns, wir spüren, wie sich unser Bewusstsein verändert und weitet. Mit ihrer Liebe an Vielfalt und Bewegung regt uns die Zwillingssonne an, neue Wege zu gehen, neue Informationen zu sammeln und neue Landschaften zu entdecken. Das ist ihr Lebenselixier. Die Gedanken auf Reisen schicken. Der Mond im Schützen, mit seiner Lust auf Abenteuer, ist der perfekte Begleiter auf dieser Wanderschaft. Ich werde mich auf eine Vollmondtour begeben.   Zuerst einmal "muss" ich räuchern. Zum einen, um energetisch die aufgeladene Atmosphäre zu reinigen. Aber auch, um meine Gedanken und Wünsche mit dem Rauch auf Reisen zu schicken. Das entspricht sehr schön dem luftigen Zwillinge-Element und dem Sinn suchenden Schützen. Der Duft des Rauchs lässt unsere Seele zur Ruhe kommen. Sehr gut eignen sich Lavendel und Salbei dafür, seine Wirkung ist heilend und klärend, damit wir die alten Zöpfe  abschneiden können. 

Und Weihrauch, um den Kopf wieder freizubekommen und den Geist zu öffnen, so erweitern wir unseren Horizont. Ich werde Kerzen anzünden, gelbe, orange, feurige Farben sind angesprochen. Noch besser wäre ein Feuer, das kann ich aber in der Wohnung schlecht machen. Mit meiner Räuchermischung durch die Wohnung gehen und wenn der mystische Duft sich verbreitet, dann mag ich gern trommeln und meinen Gedanken freien Lauf lassen. Dabei setze ich mich dann in einen Steinkreis, auch hier nimmt man am besten Steine, die unterstützend wirken und uns helfen, unser Herz und unseren Geist zu öffnen.
 
 

Magische Nächte

Es ist die Zeit, in der die Tage nie enden wollen. In den kürzesten Nächten des Jahres liegt ein ganz besonderer Zauber in der Luft.  Wir bewegen uns auf die Zeit der hellsten Nächte zu.  So eine Nacht sollten wir am besten draußen verbringen.  Auf einem  Berg vielleicht, das würde uns zusätzlich den Weitblick des Schützen schenken. Dabei könnte man dann auch ein  kleines Feuer entzünden, ebenfalls dem Element entsprechend.   Genau das taten unsere Ahnen über Jahrtausende hinweg: Sie entzündeten ein Sonnwendfeuer
 

Das Leben feiern

Die lauen Mittsommernächte sind für mich immer ein Traum. Die Glühwürmchen tanzen, die Luft ist aufgeladen mit einem zauberhaften Klang. Ein Mittsommernachtstraum, nicht nur bei Shakespeare, war die Naht zwischen den Welten besonders dünn, als  die Elfen und Feen tanzten. Die Sonnenkraft ist am höchsten, die Erdmutter schwanger mit den Früchten der Erde. Alles wächst und gedeiht, und doch ist ein Wendepunkt erreicht. Aus Beifuss und Johanniskraut wurde bei den alten Kelten ein Schutzgürtel gebunden, der dann an Mittsommer geweiht wurde.  Das Johanniskraut hat ja besonders große Heilkräfte und soll um Sonnwend gesammelt werden. Die Sonnenenergie ist am höchsten und wird in den Pflanzen gespeichert.  Besonders in der kalten Jahreszeit sind es die Sonnenkräuter, die dann heilsam auf Seele und Körper wirken und das Licht an uns abgeben.
 


So wie man zu Weihnachten einen Kranz bindet, so ist es für mich ein Ritual, dies auch mit frischen Wiesenblumen und Kräutern um  Mittsommer rum, zu tun. Margeriten, Kamille, Kornblumen, Johanniskraut und Schafgarbe, Lavendel, Holler, Beifuss dürfen nicht fehlen. Schon immer haben zum Johannistag die Kräuterfrauen ihre Sonnwendkräuter gepflückt  und gebunden und so die Kraft der Sonne eingefangen.  Sie dienen uns als Heilmittel und Rauchopfer. Johanniskraut kann überall dort angewendet werden, wo wir ein bisschen mehr Licht haben wollen.  Manchmal gebe ich z.B. ein paar Tropfen Johanniskrautöl ins Putzwasser.  So wird die Wohnung auch energetisch gereinigt. 
 

 

Öffne dich für die Botschaften der geistigen Welt

All dies entspricht wundervoll dem Feuerelement des Schützen-Vollmonds. Die Botschaft lautet: Schneidet alte Zöpfe ab – öffne dich dem Neuen in deinem Leben – sei flexibel. Einen magischen Sommernachtstraum-Vollmond wünsche ich euch allen. Genießt die Lebensfreude
 
 
 


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Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist.
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Bildquelle: (co) 
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Astrografik: astroplus
 
  
 
 

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Erde mein Körper ☽✩☾ Wasser mein Blut ☽✩☾ Luft mein Atem ☽✩☾ Feuer mein Geist ☽✩☾ Darf ich mich vorstellen? Ich bin keine echte Fee, obwohl ich mir manchmal wünsche einen Zauberstab zu haben, um den Menschen ein wenig zu helfen. Im Feenstadl finden die Leser viel über das Leben im Rhythmus und Einklang mit der Natur. Von der Feenküche bis zur Astrofee ist für Leib und Seele was dabei. Nicht abgehoben, lieber erfrischend, manchmal mit einem Augenzwinkern! Ich hoffe, dass ich den Lesern ein wenig von der Freude die ich beim bloggen habe, weiter geben kann. Wenn Ihr jetzt neugierig geworden seid und noch mehr erfahren wollt, dann lesen wir uns vielleicht bald.
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