Freitag, 19. Dezember 2025

Lilith im Schützen

 

 

 

Aufbruch zu den wilden Horizonten der Wahrheit

Wenn Lilith in den Schützen tritt, sattelt sie ihr Pferd nicht, um einem bekannten Pfad zu folgen, nein,  sie reitet direkt in  unbekanntes Land ohne Landkarte oder Navi. Ihr Kompass ist nicht aus Metall, sondern aus reiner Überzeugung. Sie kennt keine Mauern, keine verbotenen Wege, kein  „So macht man das“. Hier fragt sie nicht leise,  sie ruft laut, über Täler und Grenzen hinweg: „Was ist deine Wahrheit?“
 
Lilith im Schützen ist die Feuerbotin der Freiheit, die Rebellenpriesterin, die Ketzerin, die auf dem Marktplatz die Dogmen der Mächtigen zerreißt und den Funken ins Stroh wirft. Sie fordert uns auf, den Blick zu heben, den Horizont zu weiten und all die Geschichten zu hinterfragen, die man uns über Sinn, Moral und Glauben erzählt hat. 
Sie wird nicht ruhen, bis jede Mauer eingerissen, jedes Tabu entlarvt und jede Stimme gehört wurde. Für Lilith im Schützen ist Wahrheit kein Buch mit sieben Siegeln. Lilith im Schützen   ist ein Feuer, das brennen will.
 


Lilith, der dunkle Mond

Lilith, der dunkle Mond, ist kein Planet, sondern ein sensitiver Punkt. Geheimnisvoll, rebellisch und voller archaischer Kraft. Wie der Mondknoten wird sie berechnet. Lilith benötigt etwa neun Jahre für ihre Reise durch den gesamten Tierkreis und verweilt rund neun Monate in jedem Zeichen. Vom 20. Dezember 2025 bis zum 14. September 2026 tritt Lilith in das Feuerzeichen Schütze ein. Zuletzt konnten wir diese Energie von Februar 2017 bis November 2017 und April 2008 bis Januar 2009 erleben.
 
Dort, wo Lilith steht, fordert sie eine weibliche Perspektive ein. Ungezähmt, instinktiv, kompromisslos. Sie ist die Quelle urweiblicher, wilder Kraft, die sich nicht domestizieren lässt. Sie repräsentiert in der Astrologie verschiedene archetypische Aspekte, besonders jene,  die mit Unterdrückung, Rebellion, Unabhängigkeit und Schattenarbeit verbunden sind. Im Schützen bringt Lilith diese Energie in die Bereiche  Wahrheit, Freiheit, Sinnsuche und Weltsicht. Während Lilith im Skorpion in die Tiefen des Verborgenen tauchte, richtet sie im Schützen ihren Blick nach außen,  auf Horizonte, Visionen, Ideale.
 
Lilith im Schützen ist eine Wanderin, die keine Grenzen akzeptiert,  weder geografisch noch geistig. Sie kämpft für ihre Überzeugungen und schreckt nicht davor zurück, Dogmen infrage zu stellen, Ideologien zu entlarven und gesellschaftliche Lügen zu zerschlagen. Moralapostel und scheinheilige Doppelmoral, da stellt es der Schütze Lilith alle Haare auf. Eine Kämpferin für die  Wahrheit und Weisheit des Herzens. Sie schert sich wenig was andere von ihr halten, was Sinn macht oder auch nicht, dass bestimmen wir selbst. Mit Lilith wollen neue Horizonte erobert werden. 
 


Lilith im Schützen: Freiheit, Wahrheit, Grenzen überschreiten 

Der Schütze ist ein Feuerzeichen und wird traditionell mit Erkenntnis, Gerechtigkeit, Expansion, Reisen und der Suche nach einem höheren Sinn verbunden. Hier geht es nicht um enge Strukturen oder kleinliche Regeln, der Schütze denkt groß, weit und frei. Lilith im Schützen drängt uns dazu, Ideologien, Glaubenssätze und gesellschaftliche „Wahrheiten“ auf ihre Echtheit zu prüfen. Sie will nicht, dass wir etwas glauben, weil es uns gesagt wurde, sie will, dass wir unsere eigene Wahrheit finden, auch wenn das bedeutet, Tabus zu brechen oder gegen den Strom zu schwimmen.
 
 

Archetypen, die hier wirken:

  • Die Wanderin – ungebunden, unaufhaltsam, immer auf dem Weg zu neuen Horizonten
     
  • Die Prophetin – spricht Wahrheiten aus, die andere nicht hören wollen
     
  • Die Ketzerin – stellt Dogmen infrage und zahlt notfalls den Preis für ihre Überzeugung
     
  • Die Lehrerin ohne Tempel – verbreitet Wissen jenseits institutioneller Grenzen




 

Themen, die jetzt besonders präsent sein könnten:

  • Freiheit und Selbstbestimmung: Wer bestimmt, wohin du gehst, wie du denkst und woran du glaubst?

  • Wahrheit vs. Dogma: Aufdecken, wo Wahrheit nur Fassade ist, wo Religion, Politik oder Kultur die Freiheit einschränken. Wahrheit ist kein Besitz einer Institution.

  • Weibliche Stimme im öffentlichen Diskurs: Frauen erheben ihre Stimme in Philosophie, Religion, Politik  und fordern, dass sie gehört wird.
  • Grenzen sprengen: Rebellion gegen Zensur, Unterdrückung und moralische Bevormundung.
     

 

Historische Parallelen – Lilith im Schützen als Wahrheitsschützin

  • MeToo-Ausweitung auf globale Bühne (2017)
    Nach dem Start der Bewegung 2017 erreichte #MeToo während Liliths Schütze-Phase auch Länder, in denen Frauenrechte stark eingeschränkt waren, ein typisches Schütze-Thema: globaler Blick, universelle Freiheit.

  • Katalonien-Unabhängigkeitsreferendum (Oktober 2017)
    Eine ganze Region kämpfte für ihr Recht auf Selbstbestimmung. Lilith im Schützen hinterfragt bestehende Staatsgrenzen und verlangt Unabhängigkeit. 

 

 

Mögliche Auswirkungen von Lilith im Schützen

 
Glaubenssätze hinterfragen: Nichts wird einfach akzeptiert, nur weil es „immer so war“.
 
Neue Horizonte erkunden: Reisen, Migration, interkulturelle Verbindungen gewinnen an Bedeutung.

Freiheitskämpfe: Politische und soziale Bewegungen, die sich gegen Einschränkungen der Rede-, Bewegungs- und Denkfreiheit wenden.

Mut zur eigenen Wahrheit: Authentisch sprechen – auch wenn es unbequem oder unpopulär ist.


Lilith im Schützen: Der Aufbruch ins Unbekannte

Diese Zeit fordert uns heraus, mutig über bekannte Grenzen hinauszugehen, geistig, kulturell und geografisch. Lilith im Schützen fragt: Bist du bereit, die Wahrheit zu sagen, auch wenn die Welt sie nicht hören will?




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Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist.

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Mittwoch, 10. Dezember 2025

Leseliste 2025

 

Mein Bücher Comeback

In den letzten  Jahren ist es hier bei meiner Leseliste still geblieben. Eine ungewöhnliche Pause für jemanden, der Bücher immer als Bereicherung und Rückzugsort gesehen hat. Zeit und Muße zum Lesen schienen sich einfach nicht zu  finden.  Aber dieses Jahr sollte es  anders werden, so mein Vorsatz im Januar, als ich diesen Beitrag begann! 

2025 ist für mich das Jahr, in dem ich das Lesen von Büchern wieder in meinen Alltag integrieren möchte. Nicht als Pflicht, sondern als bewusste Entscheidung für mehr Inspiration, Wissen und kleine Fluchten aus dem Alltag. Diese Leseliste soll dabei nicht nur festhalten, was ich gelesen habe, sondern mich auch motivieren, konsequent dranzubleiben und die Freude an Geschichten, neuen Perspektiven und spannenden Themen zurückzugewinnen.
 
Vielleicht finden meine Leser*innen wiederum  ja auch ein paar Anregungen für ihre  eigene Leseliste und begleiten mich auf meinem Weg und wenn ihr Tipps habt, immer her damit! 
 
 

 

Ein schönes Ausländerkind – Toxische Pommes

Mit ihrem Debütroman Ein schönes Ausländerkind wagt sich die Autorin, die mir vor allem durch ihren Instagram-Kanal als "Toxische Pommes" bekannt ist, auf literarisches Terrain. Das Buch erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens  und beleuchtet vor allem die komplexe und oft schmerzhafte Beziehung zu ihrem Vater, dem Verlassen der Heimat und den Neubeginn in der Fremde.  Ein Thema, das mich beim Lesen  berührt und auch traurig gemacht hat. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, was mich schnell in die Geschichte hineingezogen hat. Die Autorin schafft es, mit ihren Worten starke Bilder zu malen und gleichzeitig sehr authentisch zu bleiben. So  wie man es von ihren kritischen und satirischen  Beiträgen auf Social Media kennt. 
 
Insgesamt hat das Buch mich jedoch nicht ganz so überzeugt, wie ich es mir erhofft hatte. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit zu hohen Erwartungen an die Geschichte herangegangen bin. Dennoch bin ich gespannt, wie  Toxische Pommes uns mit weiteren Werken überraschen wird – gerne auch noch mutiger und gesellschaftskritischer, so wie sie es auf Instagram immer wieder zeigt. Alles in allem ist Ein schönes Ausländerkind ein gelungener erster Roman, der emotionale Tiefe mitbringt und  eine Autorin, die noch viel Potenzial hat.
 

  

Walden -  Henry David Thoreau

Ich muss gestehen, ich hab das Buch bis heute noch nicht ganz zu Ende gelesen. Aber das muss auch gar nicht sein.  Walden ist eines dieser Bücher, bei denen schon ein paar Seiten reichen und dann denkt man einfach über das Gelesene nach. Henry David Thoreau beschreibt sein einfaches Leben in einer selbstgebauten Hütte am Walden-See, abseits der Gesellschaft. Er hinterfragt, was man wirklich zum Leben braucht, und kommt zu dem Schluss: nicht viel. Wer wenig braucht, hat schon gewonnen. Das Buch ist alt, aber es ist immer noch aktuell, vielleicht sogar mehr denn je. Konsum, Stress, gesellschaftlicher Druck,  all das, was Thoreau kritisiert hat, ist heute noch extremer. Seine Gedanken über Minimalismus, Naturverbundenheit und Unabhängigkeit könnten direkt aus einer modernen Debatte über Nachhaltigkeit stammen. Und das Ganze ist nicht nur klug, sondern auch wirklich interessant und gut geschrieben.
 
Henry David Thoreau (1817–1862) war Schriftsteller, Philosoph und Naturforscher. Er wurde später zur Ikone der Hippie-Bewegung, weil er schon damals für Selbstbestimmung, Einfachheit und Naturverbundenheit stand. Sein Konzept des zivilen Ungehorsams inspirierte später Leute wie Gandhi und Martin Luther King. Ich bin beim Recherchieren über Saturn im 1. Haus auf ihn gestoßen. Thoreau wäre wohl entsetzt  über das extreme Konsumverhalten, den Einfluss von Konzernen und die Umweltzerstörung der heutigen Zeit. Aber vielleicht würde er auch Hoffnung sehen in modernen Alternativen. Der Schriftsteller John Burroughs sagte einmal über Walden: „Ein Buch, das uns zur Selbstprüfung zwingt, das uns an unsere eigene Existenz und unsere wahre Stellung in der Welt erinnert.“ Genau das macht es so zeitlos. Man liest ein paar Seiten und denkt über sein eigenes Leben nach.

 
 
 
So war das zum Jahresbeginn geplant und dann machte mein Auge nicht mehr mit. Statt viel mehr lesen gab es zwei Operationen und viel schonen. Der  Beitrag geht jetzt trotzdem online, vielleicht kommt mir ja im nächsten Jahr nicht das Leben beim Lesen dazwischen. 
 
 
 
 
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Ich habe alle  Bücher selbst erworben und bekomme keine Bezahlung für meine kurzen, persönlichen Eindrücke.  
 
 
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Freitag, 17. Oktober 2025

Eminem – Vom Außenseiter zum Rap-God


Marshall Bruce Mathers III, besser bekannt als Eminem,  wuchs in Detroit  in einem Umfeld auf, das von Armut, Gewalt und Orientierungslosigkeit geprägt war. Schon als Kind erlebte er Zurückweisung, Demütigung und  Mobbing. Aufgrund  finanzieller Probleme zog seine Mutter ständig um und Marshall Mathers musste deshalb oft mehrmals im Jahr die Schule wechseln. Als "der Neue" wurde er  immer wieder zum Opfer seiner Mitschüler. Doch dort, wo andere zerbrechen, fand er seine Waffe: Worte. Sein Notizbuch wurde zum Schlachtfeld, auf dem er sich gegen die Welt behauptete. Zeile für Zeile. Reim für Reim.  

Heute ist Eminem einer der einflussreichsten Rapper unserer Zeit. Doch hinter dem Ruhm liegt eine Biografie voller Abstürze, Sucht und Verlust.  Aber auch der unbeirrbare Wille, immer wieder neu aufzustehen. 
 


 

Astrologisch gesehen:

Marshall Bruce Mathers III, geboren am 17. Oktober 1972 in St. Joseph, Missouri. Als Geburtszeit wird  11.04 Uhr von einigen Seiten genannt, dies ist aber keine gesicherte Quelle. 
  
Sonne in der Waage – Konjunktion Uranus, Mars und Pluto
Eine Waage-Sonne sucht Harmonie und Ausgleich. Doch Eminems Sonne ist alles andere als friedlich. Uranus, Mars und Pluto stehen in enger Verbindung, das ist eine explosive Mischung. 

Sonne/Uranus macht ihn zum Außenseiter, zum Rebell, der gegen jede Norm verstößt.

Sonne/Mars verleiht ihm Kampfgeist, Aggression, das unbändige Feuer, sich mit Rap-Battles durchzusetzen.

Sonne/Pluto zwingt ihn in existentielle Krisen, führt ihn an Abgründe  und schenkt ihm die Kraft der Wiedergeburt.  Selbstmord seines Onkels 1991. Überdosis 2007. Comeback mit Relapse und Recovery.

Sein Leben erzählt genau das: vom weißen Jungen, der sich in der schwarzen Hip-Hop-Szene behaupten musste, über Armut und Perspektivlosigkeit bis hin zum weltweiten Ruhm und späteren Absturz in Drogen und Depressionen. Die Sonne-Pluto-Verbindung zeigt: Er musste sterben, um neu geboren zu werden. Nicht körperlich, aber seelisch. Sein Album Recovery ist dafür der astrologische Beweis: Transformation pur. Ein tiefer Einschnitt in seinem Leben war der Tod seines Onkels Ronnie, der ihn überhaupt erst mit Hip-Hop in Berührung gebracht hatte. Ronnie war für Marshall mehr wie ein älterer Bruder, eine seiner wenigen echten Bezugspersonen. Als Ronnie sich 1991 das Leben nahm, zerbrach für Eminem ein Stück seiner Welt. Sonne/Pluto zeigt genau diese Erfahrung: der Verlust nahestehender Menschen als radikale Zäsur, die ihn zwingt, sich neu zu definieren. Schmerz wurde hier endgültig zum Motor seiner Kunst,  Rap als Ventil, Rap als Überlebensstrategie.
 
 Guess who's back, back again?


Mond im Wassermann – im großen Lufttrigon mit seinen Waage Planeten und Saturn 
Der Mond im Wassermann macht ihn emotional distanziert, fast unnahbar. Er zeigt Gefühle nicht direkt, er transformiert sie in Gedanken, Ideen, Texte. Gleichzeitig sucht er Freiheit und Unabhängigkeit, auch von sich selbst. Archetypisch ist der Wassermann-Mond der Narr  und wer sonst kann die Wahrheit so unverblümt aussprechen?
 
Im großen Lufttrigon mit Saturn und den Waage-Planeten wird diese Energie kanalisiert. Chaos wird zu Struktur, innere Stürme zu kunstvollen Reimen. Das erklärt, warum er in Battle-Raps so unaufhaltsam war: seine Gedanken rasen, aber sie finden immer den präzisen Ausdruck. 
 
 „My words are weapons I use ‚em to crush my opponents 
My words are weapons I never show no emotion“ 
aus my words are weapons/Eminem  mit D12

Merkur im Skorpion – Worte als Waffen
Hier liegt sein unverkennbares Markenzeichen. Merkur im Skorpion seziert, entlarvt, legt bloß. Eminem hat die Fähigkeit, mit Worten zu töten  oder zu heilen. Seine Reime sind  schonungslos, kompromisslos, messerscharf. Kein Wunder, dass er als „Rap God“ gefeiert wird, Sprache ist bei ihm Magie und Munition zugleich. 
 

Venus in der Jungfrau

Hinter all der Härte verbirgt sich aber ein Mensch, der Liebe als Halt sucht. Venus in Jungfrau zeigt eine Sehnsucht  nach Zuverlässigkeit, nach Sicherheit. Diese Energie spiegelt sich in seiner Beziehung zu seinen Töchtern wider, die er immer wieder als seine größte Motivation bezeichnet. In einer chaotischen Welt wird die Liebe zur Familie zur Rettungsleine. Mockingbird ist für mich einer seiner schönsten Lieder, hier zeigt sich seine Venus im Sextil mit Merkur ganz sanft. 
 
 
 
 
 

Ein Leben zwischen Abgrund & Wiedergeburt

Eminems Geschichte ist die eines Phönix. Von seinem Vater verlassen, kaum 6 Monate alt, von einer schwierigen Mutter-Kind-Dynamik geprägt, kämpfte er sich durch die Ghettos von Detroit, erlitt Niederlagen, Rückfälle, fast tödliche Drogenexzesse. 2007 lag er am Boden, fast am Ende. Doch Pluto wirkt in seinem Horoskop unaufhaltsam: wo er zerstört, schafft er auch Transformation.

Mit Recovery (2010) kehrte er zurück, klarer, reifer, und doch mit derselben Wut im Herzen. Seine Sonne-Mars-Pluto-Konjunktion hatte ihn an den Rand getrieben, aber auch wieder emporgehoben. Eminem ist kein sanfter Waage-Sonnenschein. Er ist ein Sturm, ein Blitz, ein Donner. Da wirbelt Uranus mit rein. Die Sonne/Mars/Uranus/Pluto Konjunktion macht ihn zum Rebellen, Überlebenden und Suchenden. 

Sein Wassermann-Mond schenkt ihm die Vision, für eine Generation der Außenseiter und Verwundeten zu sprechen. Merkur im Skorpion gibt ihm die Waffe dazu: Worte, die Welten zerstören oder retten können. Und Venus in der Jungfrau verankert ihn in seiner verletzlichen, fürsorglichen Seite: In der Liebe zu seinen Töchtern findet er Halt inmitten des Chaos.

Eminem zeigt, dass aus Dunkelheit Kunst entstehen kann. Dass Rebellion Leben rettet. Dass Schmerz nicht nur vernichten, sondern verwandeln kann. Er ist kein Held im klassischen Sinn, sondern ein verletzter Krieger, der uns lehrt: Wunden können zu Flügeln werden.

Vom Außenseiter zum Rap-God. Eminem zeigt, dass selbst aus der dunkelsten Ecke eine Stimme sich erheben kann, die Millionen erhellt.

 

Weiterführende Artikel: 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Unter dem Label Musik findet ihr  weitere Künstler.  
 
 
 
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Dienstag, 14. Oktober 2025

Ein Zyklus wirkt selten allein – Wohin die Zeit uns führt - Teil 4

 

Zwischen Dunkelheit und Aufbruch – Warum es jetzt so finster wirkt und welche Chancen sich auftun

In den ersten Teilen habe ich die Grundlagen der Zyklen betrachtet und die aktuelle Zeitqualität für die Jahre um 2026 beschrieben. Astrologisch gesehen befinden wir uns  in einer Phase des Aufbruchs. Eigentlich eine vielversprechende Zeit. Doch wenn wir in die Welt schauen, erleben wir das Gegenteil: Gewalt, autoritäre Strömungen, Unsicherheit.  Wie passt das zusammen? Warum wirkt die Zeit so finster, obwohl die Konstellationen auf Zukunft und Neubeginn deuten? Diese Frage beschäftigt mich seit einiger Zeit. 
 

Spannungsfelder der Gegenwart

Obwohl die astrologischen Konstellationen eine Phase des Aufbruchs und der Erneuerung anzeigen, wirkt die Gegenwart oft dunkel und unsicher. Dieses Paradoxon entsteht in Phasen des Übergangs, in dem wir uns auch gerade befinden: Altes bricht auseinander, neue Strukturen sind noch nicht sichtbar, und die Unsicherheit darüber, wie die Zukunft aussehen wird, prägt das kollektive Empfinden.

Astrologisch lässt sich diese Phase unter anderem durch den abnehmenden Zyklus von Saturn und Uranus erklären. Während Saturn für Struktur, Ordnung und Bewährtes steht, symbolisiert Uranus das Neue, Unvorhersehbare und Revolutionäre. Sinkt die Spannung zwischen beiden, deutet dies auf einen Prozess hin, in dem alte Ordnungen zerfallen, bevor neue Wege sich formieren können. Dieses „Vakuum“ erzeugt Unsicherheit und ein Gefühl von Orientierungslosigkeit, auch wenn die langfristige Perspektive auf Wachstum und Erneuerung ausgerichtet ist.

Das Spannungsfeld der Gegenwart zeigt also: Dunkelheit ist kein Zeichen des endgültigen Niedergangs, sondern ein Übergang, ein notwendiger Schritt, damit Neues entstehen kann.
Die Nacht ist am dunkelsten kurz bevor die Sonne aufgeht. Und astrologisch gesehen stehen wir schon kurz vor der Morgendämmerung.
 

 

Rechtsruck und kollektive Angst

Der aktuelle Jupiter–Pluto-Zyklus begann 2020 – in jenem Jahr, als auch die Saturn–Pluto-Konjunktion stattfand. Man kann von einer Dreifach - Konjunktion sprechen: Krise, Machtfragen und kollektiver Druck bündelten sich. Mit der ersten Corona-Welle startete nicht nur ein neues Jahrzehnt, sondern auch eine Welle an Verschwörungstheorien, Fanatismus und Misstrauen gegenüber den „Eliten“.

Jetzt, ein paar Jahre später, nähert sich dieser Zyklus seiner Opposition. Und wie so oft, wenn Jupiter und Pluto sich gegenüberstehen, kommen die großen Themen auf den Tisch: Macht, Gier, Kontrolle. Das spiegelt sich im Rechtsruck, in populistischen Bewegungen und im Gefühl vieler Menschen, dass ihnen die Kontrolle entgleitet. Populismus wirkt hier wie ein Ventil – einfache Antworten auf komplexe Probleme, die aber  nicht mehr sind als heißer Dampf.

Auch früher war es so: bei den Oppositionen 2000 oder 2013 gab es Zuspitzungen in Politik und Wirtschaft. Meist ist das ein Zeichen, dass alte Systeme an ihre Grenzen stoßen. Die Opposition zeigt, wo es zu groß, zu gierig, zu maßlos geworden ist  und deutet damit auf die kommenden Umbrüche hin.

📉Tendenz – Chancen für neue Bewegungen

2024–2026 (kurzfristig):
Der Rechtsruck bleibt sichtbar, vielleicht sogar noch stärker. Saturn in den Fischen brachte diffuse Ängste und die Sehnsucht nach klaren Grenzen. Alte Narrative – Nationalismus, autoritäre Versprechen – bekommen noch einmal viel Zulauf.

2026/27:
Mit der Saturn–Neptun-Konjunktion im Widder startet eine neue ideologische Epoche. Starre Systeme verlieren an Attraktivität. Stattdessen tauchen neue Visionen auf,  sozialer, ökologischer, gemeinschaftsorientierter. Uranus–Pluto im Trigon gibt dieser Erneuerung Schwung und fördert Innovationen, die auch gesellschaftlich Fuß fassen können.

2027–2028:
Die Aufbauphase. Während alte Strukturen zerbröckeln, nehmen neue Formen Gestalt an. Bewegungen, die jetzt noch klein wirken, beginnen sich durchzusetzen.

2029–2030:
Mit der Jupiter–Saturn-Opposition zeigt sich ein Kipppunkt. Das Pendel kann klar in Richtung progressivere, gemeinschaftliche Politik ausschlagen. Sowie der echte Stresstest mit Saturn-Pluto-Quadrat. 

Langfristig (2030er):
Pluto im Wassermann verstärkt Bewegungen für Bürgerrechte, Vielfalt und globale Kooperation. Was heute noch wie Zukunftsmusik klingt, könnte dann zum festen Teil der Realität werden. 



Fazit

Astrologisch stehen die Zeichen auf Aufbruch, doch wenn wir in die Welt schauen, wirkt alles recht düster. Genau das ist der Zwiespalt unserer Zeit. Wir stecken mitten in einer krisenhaften Zuspitzung, die bis 2026 noch sehr intensiv bleibt. Aber astrologisch ist das kein Endpunkt, sondern ein Übergang.

Ab 2026/27 verschiebt sich die Dynamik: Alte Ordnungen lösen sich, neue Visionen gewinnen an Gewicht. Das Uranus–Pluto-Trigon und die Saturn–Neptun-Konjunktion markieren den Beginn einer Epoche, in der Aufbruch, Reform und schöpferische Erneuerung mehr Raum bekommen. Das heißt nicht, dass Konflikte verschwinden. Aber die Zeitqualität zeigt: Wir bewegen uns von der Abwehr des Alten hin zum Aufbau des Neuen. 2026 ist dabei wie eine Schwelle, danach wird sichtbar, wohin die Reise gehen kann.

Die nächsten Jahre sind kein Spaziergang. Aufbruch und Krise wechseln sich ab. Pluto im Wassermann und Uranus in den Zwillingen treiben Innovation und neue Bewegungen voran, während Saturn und Pluto immer wieder bremsen und prüfen, ob das Neue stabil genug ist. Doch die Botschaft bleibt: Mehr Aufbau als Zerfall. Demokratie, Freiheit und Zukunftsgestaltung sind keine Selbstläufer, sondern müssen immer wieder neu erkämpft werden. Da muss auch jeder seinen Hintern hochbekommen, wenn ich das mal so sagen darf. 
 
Ich bin selbst immer wieder am zweifeln. Doch das ist typisch für Übergangszeiten, das Alte brüllt und tobt, wenn es merkt, dass seine Tage gezählt sind. Rechtsradikale Parolen, autoritäres Gehabe, Gewalt auf der Straße, das ist kein Zukunftsprogramm, sondern ein Abwehrkampf. Ziemlich laut, ziemlich hässlich, aber eben auch das letzte Aufstampfen, bevor der Vorhang fällt.
 
Noch unscheinbar, noch zerbrechlich, kaum sichtbar, macht sich das Neue auf dem Weg. Astrologisch sind die kommenden Jahre weniger ein Endzeit-Szenario als der chaotische Geburtsprozess einer neuen Epoche. Und wie jede Geburt erstmal anstrengend, und auch echt schwer und vielleicht hat man auch Angst, aber sie bringt etwas völlig Neues hervor.

 

Alle Beiträge  zum Thema: 

Artikel 1: 

Planetenzyklen und weltpolitische Entwicklung

Einleitung / Grundlagen 
Was sind Zyklen? 
Warum sind sie astrologisch so bedeutsam? 



Artikel 2: Die großen Zyklen im Überblick 
Jupiter–Saturn, Saturn–Pluto, Saturn–Neptun usw.
Allgemeine Deutung 
 
 

 
Artikel 4: Zukunftsausblick / Tendenzen 
Rechtsruck, gesellschaftliche Kipppunkte, Chancen für neue Bewegungen.

 

 
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Mittwoch, 8. Oktober 2025

Die aktuelle Zeitqualiltät - Teil 3

Nachdem wir uns mit den Grundlagen und den großen Zyklen allgemein beschäftigt haben, geht es nun um die Gegenwart. Welche Zyklen sind aktuell wirksam und was sagt uns ihre Phase über die Zeitqualität? Ein Blick auf das Jahr 2026 zeigt, dass sich die meisten großen Rhythmen im zunehmenden Abschnitt befinden. Das weist auf Aufbau, Neuanfänge und die Entfaltung neuer Möglichkeiten hin.
 
 

 

Überblick der Zyklen 2026

Im vorherigen Artikel habe ich die großen Planetenzyklen und ihre Bedeutung beschrieben. Nun schauen wir auf die aktuelle Epoche: Welche dieser Zyklen prägen das Jahr 2026?

Die ausführliche Beschreibung jedes Zyklus findet sich in Artikel 2 mit genauem Überblick. Auffällig ist, dass sich fast alle großen Planetenzyklen in einer zunehmenden Phase befinden. Nur der Saturn–Uranus-Zyklus läuft noch abnehmend und wird erst 2032 mit einer neuen Konjunktion neu beginnen.

 

Deutung der Zeitqualität

Von den vielen aktuellen Zyklen,  stechen drei besonders hervor:
 
Saturn–Neptun: Konjunktion 2026
Im Februar 2026 treffen sich Saturn und Neptun im Widder und eröffnen einen neuen 36-jährigen Zyklus. Hier geht es um das Auflösen und Neugestalten von Grenzen, um die Frage, was noch Bestand hat und was sich in Auflösung befindet. Wie schon 1989 (letzte Konjunktion) können ideologische Systeme kollabieren, während neue Visionen und Leitbilder entstehen. Ein globaler Wendepunkt. 


Ein Blick zurück zeigt, dass eine solche Konjunktionen oft mit tiefgreifenden Umbrüchen zusammenfällt: 
  • 1917: Russische Revolution – das alte Zarenreich bricht zusammen, eine neue Ideologie tritt an seine Stelle. Lenin übernimmt. 
  • 1953: Tod Stalins und Ende des Koreakriegs. Machtwechsel und das Neuzeichnen von Grenzen, die für Jahrzehnte prägend blieben. 
  • 1989: Fall der Berliner Mauer und Zusammenbruch des Ostblocks. Ein ganzes System löst sich auf.
All dies sind Beispiele dafür, wie Saturn–Neptun alte Ordnungen auflöst und Platz für neue gesellschaftliche Visionen schafft. 2026 markiert damit einen weiteren globalen Wendepunkt.
 
Uranus–Pluto: zunehmendes Trigon 2026–2028
Nach den unruhigen Quadrat-Jahren 2012–2015 begegnen sich Uranus und Pluto nun in einem harmonischen Trigon. Die exakten Aspekte fallen zwischen 2026 und 2028. Uranus steht für Innovation und Aufbruch, Pluto für Transformation in der Tiefe. Im Zusammenspiel können hier gewaltige Umwälzungen stattfinden, weniger zerstörerisch, eher schöpferisch. Das begünstigt technologische Durchbrüche (KI, Raumfahrt, Biotechnologie, erneuerbare Energien) und gesellschaftliche Reformen. Eine Zeit, in der neue Kräfte und Ideen sichtbar werden.
 Historisches Beispiel: Auch 1884–1886, beim letzten zunehmenden Uranus–Pluto-Trigon, fiel die Zeit in eine Phase massiver industrieller und technischer Durchbrüche, die das moderne Zeitalter entscheidend prägten. Die Jahre um 1880–1886 sind  mit massivem industriellem Wachstum (Eisenbahn, Stahl, Telekommunikation), globaler Vernetzung und gesellschaftlichen Reformbewegungen verbunden.
 
Jupiter–Pluto: Opposition 2026
Im Sommer 2026 erreicht der Jupiter–Pluto-Zyklus seine Opposition. Hier geht es um Macht, Wachstum und ihre Schattenseiten. Die Opposition zeigt, wo Strukturen zu groß oder gierig geworden sind und sich Umverteilungen oder Krisen anbahnen. Wirtschaftliche Machtfragen, Finanzmärkte, aber auch politische Machtkämpfe rücken in den Fokus. Der Zyklus erinnert daran, dass Wachstum nicht grenzenlos ist. Frühere Oppositionen zeigen das deutlich: 2000 platzte die Dotcom-Blase, 2013 verschärfte sich die Eurokrise mit all ihren Macht- und Finanzfragen.
 
 
 

 

Zusammenspiel der drei Hauptzyklen

Die drei großen Bewegungen, die 2026 im Mittelpunkt stehen, greifen ineinander: 
  • Saturn–Neptun (Konjunktion) markiert einen Neubeginn, bei dem alte Systeme, Grenzen und Ideologien aufgelöst werden. Es entsteht Raum für etwas Neues, aber zunächst auch Unsicherheit, weil alte Sicherheiten verschwinden. 
  • Uranus–Pluto (Trigon) liefert parallel die Kraft zur schöpferischen Umwälzung. Technologische Innovationen und gesellschaftliche Reformen bekommen Rückenwind. Während Saturn–Neptun Strukturen zerfließen lässt, zeigt Uranus–Pluto, welche neuen Formen sich entwickeln können.
  • Jupiter–Pluto (Opposition) stellt die Machtfrage. Wirtschaft und Politik werden geprüft: Wo ist Wachstum gesund und wo kippt es in Übertreibung? Krisen oder Umverteilungen sind hier möglich, sie lenken die Richtung, in die die neue Ordnung geht.
Gemeinsam zeichnen diese drei Zyklen ein Bild: 2026 ist kein ruhiges Jahr, sondern ein Übergang. Grenzen verschwinden, neue Visionen entstehen, alte Machtstrukturen geraten unter Druck. Gleichzeitig öffnen sich Chancen für tiefgreifende Reformen und technische Durchbrüche.

Weitere prägende Zyklen

Neben den drei dominanten Bewegungen wirken auch andere Zyklen, die den Zeitgeist mitgestalten: 
  • Saturn–Pluto (seit 2020 zunehmend): Nach der Konjunktion im Steinbock werden neue Strukturen nach den Krisen aufgebaut. Das kommende Quadrat 2028/29 gilt als echte Bewährungsprobe, mit möglichen wirtschaftlichen Einschränkungen oder Finanzkrisen. Saturn und Pluto wirken wie Ketten aus Eisen, die den Aufbruch in die Zukunft zunächst verlangsamen. 
  • Jupiter–Saturn (zunehmend): Das „Luftzeitalter“, das 2020 begann, entfaltet sich zunehmend. Themen wie Vernetzung, Wissen und geistige Beweglichkeit prägen Politik und Gesellschaft. 
  • Saturn–Uranus (abnehmend): Als einziger abnehmender Zyklus zeigt er den schrittweisen Abbau alter Spannungen zwischen Tradition und Fortschritt. 2032 beginnt hier ein neuer Zyklus.
  • Jupiter–Uranus (zunehmend): Bringt Aufbruch und Innovationsschübe, besonders in Technik, Wirtschaft und gesellschaftlicher Liberalisierung. 
  • Jupiter–Neptun (zunehmend): Unterstützt kulturelles Aufblühen, spirituelle Bewegungen und eine neue Sensibilität für Kunst, Musik und Glauben. 


 

Fazit

2026 zeigt sich astrologisch als Schlüsseljahr. Die meisten großen Zyklen befinden sich in einer zunehmenden Phase, was auf Aufbau, Erneuerung und die Entfaltung neuer Strukturen hinweist. Nur der Saturn–Uranus-Zyklus ist noch abnehmend und erinnert daran, dass alte Konflikte zwischen Tradition und Fortschritt endgültig zu Ende gebracht werden müssen, bevor 2032 ein neuer Abschnitt beginnt.

Besonders die Saturn–Neptun-Konjunktion im Widder markiert einen Wendepunkt von globaler Tragweite: Grenzen lösen sich auf, alte Vorstellungen von Ordnung werden hinterfragt und neue gesellschaftliche Visionen nehmen Gestalt an. Dazu kommt das Uranus–Pluto-Trigon, das enorme Innovations- und Veränderungskraft freisetzt. Technologische Durchbrüche und tiefgreifende Reformen sind wahrscheinlich.

Gleichzeitig bleiben Themen wie Macht und Ressourcen heikel: Jupiter–Pluto erinnert 2026 daran, dass Expansion und Gier in Krisen und Umverteilungen münden können. Und auch das kommende Saturn–Pluto-Quadrat Ende der 2020er Jahre wirft seinen Schatten voraus.

Insgesamt aber deutet die Konstellation auf mehr Aufbruch als Zerfall. Die Jahre um 2026 eröffnen ein neues Kapitel, in dem sich kollektive Kräfte stärker auf Aufbau, Vernetzung und kulturelle Erneuerung richten. Es ist eine Zeit, in der die Weichen für die kommenden Jahrzehnte gestellt werden.

Doch bleibt die Frage: Wenn die Zyklen so stark auf Neubeginn, Reform und schöpferische Dynamik hindeuten, warum erleben wir aktuell so viel Dunkelheit in der Welt? Kriege, autoritäre Strömungen, den Aufstieg rechtspopulistischer Bewegungen, ja sogar die Gefahr, dass alte Schatten wie Nationalismus und Faschismus zurückkehren? Genau diesem Spannungsfeld zwischen astrologischem Potenzial und politisch-gesellschaftlicher Realität widmet sich der nächste Teil. 
 
Artikel 4: Zukunftsausblick / Tendenzen 
Rechtsruck, gesellschaftliche Kipppunkte, Chancen für neue Bewegungen.

 

Bisherige Beiträge  zum Thema: 

Artikel 1: 

Planetenzyklen und weltpolitische Entwicklung

Einleitung / Grundlagen 
Was sind Zyklen? 
Warum sind sie astrologisch so bedeutsam? 


Artikel 2: Die großen Zyklen im Überblick 
Jupiter–Saturn, Saturn–Pluto, Saturn–Neptun usw.
Allgemeine Deutung 


 


 
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Erde mein Körper ☽✩☾ Wasser mein Blut ☽✩☾ Luft mein Atem ☽✩☾ Feuer mein Geist ☽✩☾ Darf ich mich vorstellen? Ich bin keine echte Fee, obwohl ich mir manchmal wünsche einen Zauberstab zu haben, um den Menschen ein wenig zu helfen. Im Feenstadl finden die Leser viel über das Leben im Rhythmus und Einklang mit der Natur. Von der Feenküche bis zur Astrofee ist für Leib und Seele was dabei. Nicht abgehoben, lieber erfrischend, manchmal mit einem Augenzwinkern! Ich hoffe, dass ich den Lesern ein wenig von der Freude die ich beim bloggen habe, weiter geben kann. Wenn Ihr jetzt neugierig geworden seid und noch mehr erfahren wollt, dann lesen wir uns vielleicht bald.
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