Sonntag, 6. September 2026

Wochenhoroskop 07.09. - 13.09.2026

Die Woche beginnt ruhig und geordnet (Jungfrau), bekommt am Donnerstag einen regelrechten astrologischen "Stau" und endet mit einer Mischung aus Tiefgang, Klarheit und Inspiration.  Die Jungfrau-Energie lädt uns ein, Ordnung zu schaffen, den Alltag zu sortieren und wieder bei uns selbst anzukommen. Doch der Schein trügt. Am Donnerstag reiht sich gleich eine ganze Serie wichtiger Konstellationen aneinander.  Gegen Ende der Woche geht es darum, Herz und Verstand miteinander zu verbinden. 
 
Am Montag bildet Saturn eine Konjunktion zum Mond der BRD. Das hatten wir heuer schon mal Mitte Juni und wird im März 2027 nochmal exakt.   Der Mond steht mundan für das Volk und  wie die Stimmung im Land gerade ist. Saturn bringt da etwas Ernstes mit, Belastungen und Einschränkungen sind angezeigt. Solche Transite können deshalb Zeiten anzeigen, in denen politische oder wirtschaftliche Entscheidungen besonders deutlich bei den Menschen ankommen, wie etwa die Änderungen beim Bürgergeld zum 1. Juli. Direkt gegenüber liegt der Radix Neptun der BRD. Saturn am Mond bringt die Realität auf den Tisch. Durch den gegenüberliegenden Neptun geht es dabei auch um Hoffnungen, Erwartungen und politische Visionen. Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt könnte sich zeigen, welche Vorstellungen tragfähig sind und wo die Realität ganz anders aussieht.
 
 

 
 
 


🦂 Donnerstag – Venus im Skorpion: Alles oder nichts

Venus verlässt die luftige Waage und taucht ein in das tiefe Wasser des Skorpions. Oberflächliche Begegnungen reichen jetzt nicht mehr. Wir sehnen uns nach Echtheit, Leidenschaft und emotionaler Tiefe. Alles oder nichts,  so lautet das Motto der kommenden Wochen. Venus verbringt aufgrund ihrer Rückläufigkeit (03.10. - 14.11.) diesen Herbst eine längere Zeit im Skorpion. 

Venus im Skorpion liebt intensiv. Sie möchte hinter Fassaden blicken, Geheimnisse entdecken und echte Nähe erfahren. Gleichzeitig zeigt sie uns aber auch unsere Schattenseiten. Eifersucht, Machtspiele oder Besitzdenken können dort auftauchen, wo Angst vor Verlust mitschwingt. Wer ehrlich mit seinen Gefühlen umgeht, kann Beziehungen jetzt auf eine neue Ebene bringen.


❤️ Venus Opposition Chiron – Alte Wunden dürfen heilen

Kaum hat Venus den Skorpion betreten, trifft sie auf Chiron. Alte Verletzungen in Beziehungen können sich bemerkbar machen. Vielleicht fühlen wir uns nicht gesehen, nicht wertgeschätzt oder erinnern uns an Erfahrungen, die längst vergangen schienen.

Doch genau darin liegt die Chance dieses Aspekts: Was bewusst wird, kann heilen. Ehrlichkeit, Mitgefühl und die Bereitschaft, auch unangenehme Gefühle anzunehmen, öffnen die Tür zu echter Veränderung.


💬 Merkur in der Waage – Worte bauen Brücken

Mit Merkur in der Waage wird die Kommunikation harmonischer, diplomatischer und geschmeidiger. Jetzt geht es weniger um Fakten und mehr um Ästhetik, Charme und zwischenmenschliches Feingefühl. Perfekt für Verhandlungen, Flirts oder einfach, um in Gesprächen neue Brücken zu bauen.


⚡ Uranus rückläufig – Der Blick nach innen

Der große Erneuerer legt den Rückwärtsgang ein. Äußere Veränderungen treten etwas in den Hintergrund, während innere Prozesse an Bedeutung gewinnen. Es geht darum, die Entwicklungen der vergangenen Monate zu überdenken und zu prüfen, welche Veränderungen wirklich Bestand haben sollen.

 


 

🌑 Freitag – Jungfrau-Neumond: Der erste Schritt zählt

Der Neumond in der Jungfrau lädt uns ein, neu zu beginnen. Nicht mit großen Revolutionen, sondern mit kleinen, bewussten Veränderungen. Manchmal genügt ein einziger Schritt, um eine neue Richtung einzuschlagen.

(Mehr dazu gibt es im separaten Neumond-Beitrag.)

 


 

🧠 Samstag – Zwischen Intuition und Erkenntnis

Das Wochenende wird astrologisch besonders spannend.

Merkur bildet ein Trigon zu Pluto und schenkt uns Tiefgang. Gespräche gehen unter die Oberfläche, Zusammenhänge werden erkannt und verborgene Wahrheiten können ans Licht kommen.

Gleichzeitig steht Merkur in Opposition zu Neptun. Nicht alles ist so eindeutig, wie es zunächst scheint. Wunschdenken, Missverständnisse oder unklare Informationen verlangen danach, genauer hinzusehen. Herz und Verstand möchten gemeinsam entscheiden.

Den Ausgleich bringt das Trigon zu Uranus (exakt am Montag). Plötzlich ergibt alles Sinn. Neue Ideen, überraschende Lösungen oder geniale Geistesblitze können genau dann auftauchen, wenn wir aufhören, krampfhaft nach Antworten zu suchen.

Es ist ein Wochenende für Gespräche mit Tiefgang, kreative Einfälle und Erkenntnisse, die den Blick auf die Dinge dauerhaft verändern können.

 


 

✨ Fazit der Woche

Nach außen wirkt diese Woche eher ruhig. Doch unter der Oberfläche bewegt sich erstaunlich viel.

Der Jungfrau-Neumond erinnert uns daran, dass nachhaltige Veränderungen nicht über Nacht entstehen. Venus im Skorpion fordert Ehrlichkeit in unseren Beziehungen, Merkur bringt neue Sichtweisen und Uranus zeigt uns, dass Entwicklung manchmal dort beginnt, wo wir bereit sind, alte Denkweisen loszulassen.

Die wichtigste Erkenntnis dieser Woche lautet vielleicht: Nicht alles muss sofort verändert werden. Aber jeder bewusste Schritt bringt uns dem Leben näher, das wir wirklich führen möchten. 🌿


 


 
 

 
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Sonntag, 30. August 2026

Wochenhoroskop 31.08. - 06.09.2026

Der Himmel zeigt uns diese Woche die zwei Seiten der Medaille. Auf der einen Seite bremst uns Mars im Quadrat zu Saturn aus, auf der anderen schenkt uns Jupiter im harmonischen Trigon zu Saturn genau die Kraft, langfristig etwas Wertvolles aufzubauen.

Kurz gesagt: Der Weg wird vielleicht steiniger, aber das Ziel lohnt sich. 
 
Am Dienstag ist  das Mars-Saturn-Quadrat exakt, es macht sich aber schon seit ein paar Tagen bemerkbar. Tatendrang trifft auf Widerstand. Wir möchten vorankommen, Entscheidungen treffen und endlich loslegen, doch irgendwo scheint immer eine Schranke herunterzugehen. Mal sind es äußere Umstände, mal andere Menschen und manchmal sind wir es selbst, die plötzlich ins Grübeln geraten.

Mars steht im Krebs und kämpft für das, was ihm am Herzen liegt. Dabei reagiert er oft emotional und aus dem Bauch heraus. Doch nun kommt er an eine Grenze. Saturn im Widder steht da wie ein überambitionierter Grenzbeamter, der jedes Formular dreimal kontrolliert und freundlich, aber bestimmt sagt: "So kommen Sie heute leider nicht weiter." Da liegen einige Steine im Weg. Vieles klappt nicht so reibungslos, wie wir es uns wünschen. Termine verschieben sich, Pläne geraten ins Stocken oder wir müssen Umwege in Kauf nehmen. Das kann privat genauso anstrengend werden wie im Beruf.

Die größte Falle wäre jetzt, aus Frust mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Gerade die Widder-Energie verleitet schnell dazu, impulsiv zu reagieren oder sich unnötig zu verausgaben. Doch genau das wäre Wasser auf Saturns Mühlen. Er bremst uns nicht, um uns zu ärgern. Er möchte, dass wir noch einmal genau hinschauen. Ist unser Plan wirklich durchdacht? Fehlt vielleicht noch ein wichtiges Detail? Manchmal dauert es eben etwas länger, dafür wird das Ergebnis am Ende deutlich stabiler.

Diese Energie begleitet uns praktisch die ganze Woche. Wer Geduld mitbringt und bereit ist, einen Gang runterzuschalten, fährt am Ende deutlich besser.

Zum Glück tritt der Kosmos nicht nur auf die Bremse. Fast gleichzeitig bildet Jupiter ein wunderschönes Trigon zu Saturn  und genau darin steckt die eigentliche Chance dieser Woche.
 


Vielleicht erinnert ihr euch noch an den 21. Dezember 2020. Damals begann mit der Großen Konjunktion von Jupiter und Saturn auf null Grad Wassermann ein völlig neuer Zwanzig-Jahre-Zyklus. Astrologen sprechen nicht umsonst vom Königsaspekt, denn kaum eine Verbindung prägt den Zeitgeist und die gesellschaftliche Entwicklung so stark wie diese. Nun erreichen wir den ersten wichtigen Meilenstein dieses Zyklus.

Ein zunehmendes Trigon ist wie die erste Belohnung nach einer längeren Wegstrecke. Die Richtung stimmt. Die Grundlagen sind gelegt. Jetzt zeigt sich langsam, was wirklich wachsen kann. Es geht noch nicht um die Ernte, sondern um das gute Gefühl: "Ja, daraus kann tatsächlich etwas werden." Jupiter ruft uns zu: "Trau dich, hab Mut!" Saturn antwortet ganz trocken: "Gern. Aber bitte mit Plan."

Genau deshalb ergänzen sich diese beiden Planeten so wunderbar. Jupiter schenkt Visionen, Vertrauen und den Mut, neue Wege zu gehen. Saturn sorgt dafür, dass aus einer guten Idee kein Luftschloss wird. Er prüft, strukturiert und baut ein stabiles Fundament. Beide stehen momentan im Element Feuer, Jupiter im Löwen, Saturn im Widder. Feuer möchte gestalten, erschaffen und mutig nach vorne gehen. Nicht ewig planen, sondern endlich loslegen. Doch Saturn erinnert uns daran, dass auch das größte Lagerfeuer erst entsteht, wenn jemand sorgfältig Holz gesammelt hat.

Das Besondere an diesem Trigon: Es wird nicht nur einmal exakt. Insgesamt begegnen sich Jupiter und Saturn dreimal in diesem harmonischen Winkel. Der erste Höhepunkt fällt auf den 1. September, der zweite folgt während der Rückläufigkeit Jupiters im Dezember und der dritte schließlich im Juli 2027.

Aller guten Dinge sind eben doch drei.


Das bedeutet auch: Niemand muss jetzt sofort sein ganzes Leben umkrempeln. Vielmehr beginnt eine Entwicklung, die uns noch viele Monate begleiten wird. Chancen dürfen wachsen. Projekte dürfen reifen. Entscheidungen dürfen nach und nach Gestalt annehmen. "Glück muss man können", sagt man so schön. Und da steckt tatsächlich ein Körnchen Wahrheit drin. Die Sterne machen geneigt, aber was wir daraus machen, liegt immer bei uns. Oder wie wir in Bayern sagen: Von nix kommt nix.

Deshalb lautet die Einladung dieser Woche: Hab den Mut, groß zu denken, aber verliere dabei nicht den Boden unter den Füßen. Visionen sind wichtig. Doch erst Disziplin, Ausdauer und Geduld machen aus einer Idee Wirklichkeit.

✨ Sternentipp der Woche

Große Ziele brauchen Mut. Aber sie brauchen auch Geduld. Diese Woche zeigt uns, dass beides zusammengehört. Mars mag sich zwar über jede rote Ampel ärgern, doch Jupiter und Saturn erinnern uns daran, dass nicht der Schnellste gewinnt, sondern derjenige, der Schritt für Schritt seinen Weg geht.
 
Wenn am Sonntag in Sachsen-Anhalt die Wahlurne ruft, dann geht hin und macht von eurer Stimme Gebrauch. Wählt das Leben, die Freiheit, die Vielfalt und ein gutes Miteinander. Wählt demokratisch, denn Demokratie ist nichts Selbstverständliches. Sie lebt von Menschen, die für sie einstehen.
 
 

Weiterführende Artikel 

 
 
 
 
 
 
 Saturn
26.07.26 - 11.12.26 in  Widder "Angezogene Handbremse"
 
 Chiron
03.08.26 - 06.01.2027  in Widder  "Nach Rückschlägen nochmal von vorne anfangen"  
 
 Neptun
07.07.26 - 12.12.2026  in Widder "Die Widerstände lösen sich auf"
 
Pluto 
06.05.26 - 16.10.26  in Wassermann "Von alten Zwängen befreit"  das klingt leichter, als es ist. Doch genau darum geht es. 
 
 
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Freitag, 28. August 2026

♛ Ein König geht, ein König kommt 🇳🇴


 

Am Freitagmorgen um 6.35 Uhr ist König Harald V. von Norwegen im Alter von 89 Jahren verstorben.

In meinem Beitrag zum Vollmond am Freitag hatte ich geschrieben: Dieser Vollmond ist kein gewöhnlicher. Er wird von einer partiellen Mondfinsternis begleitet. Mondfinsternisse sind immer Wendepunkte, sie markieren den Abschluss eines Zyklus.

Bei Harald V. trifft diese Finsternis nun ausgerechnet seine eigene Lebensachse. Der Mond der Finsternis steht in unmittelbarer Nähe seiner Sonne in den Fischen und direkt an seiner MC/IC-Achse. Als die Finsternis über Norwegen ihren Höhepunkt erreicht hatte, war Haralds Lebensweg  zu Ende. Ein König geht, während sich am Himmel eine Achse von oben und unten, von öffentlichem Leben und privatem Sein, schließt.

Fische-Sonne, Krebs-Mond und Krebs-Aszendent. Viel Wasser in diesem Horoskop. Ein sensibler, volksnaher König, der trotz seiner besonderen Stellung nie  abgehoben wirkte. Pluto im 1. Haus gab ihm dabei durchaus eine starke Präsenz. Die Sonne nahe dem MC und Saturn im 10. Haus erzählen vom Leben in einer Rolle, die nicht einfach nur Beruf, sondern Berufung und Verpflichtung war.


König Harald V. 
 

Der Krebs-Mond im 12. Haus passt dabei wunderbar zu einem König, der seinem Land und seinen Menschen sehr verbunden war, ohne sich selbst ständig in den Mittelpunkt zu stellen. Heimat, Familie und Verbundenheit waren wichtige Themen seines Lebens.

Harald hat diese Rolle auf seine eigene Weise modernisiert. Besonders deutlich wurde das in seinem Privatleben. Neun Jahre lang liebte er heimlich Sonja Haraldsen, eine Bürgerliche. Sein Vater König Olav wollte der Verbindung zunächst nicht zustimmen. Harald war schließlich bereit, auf den Thron zu verzichten, wenn er Sonja nicht heiraten durfte. König Olav gab nach. 1968 wurde geheiratet. Venus im Widder.  Wenn das Herz entschieden hat, wird gekämpft. Harald kämpfte für seine Liebe und damit letztlich auch für eine Monarchie, die bereit war, sich zu verändern.

Wie sehr ihm dieses Land und seine Menschen am Herzen lagen, zeigt eine Rede aus dem Jahr 2016 anlässlich seines 25-jährigen Thronjubiläums. Im norwegischen Fernsehen wird sie heute wieder gezeigt. Harald spricht darin über die Schönheit Norwegens, über sanfte Hügel, Mitternachtssonne und Polarnächte. Doch Norwegen, sagt er, sei vor allem eines: die Menschen.

„Norweger sind Mädchen, die Mädchen lieben. Buben, die Buben lieben. Und Mädchen und Buben, die einander lieben.“

„Norweger glauben an Gott, an Allah, an alles und an nichts.“

Es ist eine bemerkenswert offene und herzliche Botschaft für einen König. Vielfalt nicht als Bedrohung, sondern als Teil dessen, was ein Land ausmacht. Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft, Religion, Lebensweise und sexueller Orientierung gehören zu Norwegen. Seine große Hoffnung, sagte Harald damals, sei, dass die Menschen füreinander sorgen.

Vielleicht beschreibt diese Rede seinen Krebs-Mond besser als jede astrologische Deutung. Ein König, der nicht nur über ein Land wachte, sondern sich als Teil einer Gemeinschaft verstand.

 

Heute übernimmt sein Sohn Haakon den Thron. Auch hier fällt sofort die starke Wasserbetonung auf: Sonne im Krebs, Mond in den Fischen und Aszendent Skorpion. Wo der Vater Pluto im 1. Haus hatte, trägt der Sohn den Skorpion bereits am Aszendenten. Die tiefe, emotionale Signatur setzt sich fort.


König Haakon VIII

 

Haakon hat seinen Vater in den vergangenen Jahren bereits mehrfach als Regent vertreten und ist damit längst in seine zukünftige Rolle hineingewachsen. Nun aber beginnt etwas völlig Neues. Er übernimmt die Krone in einer Zeit, in der die norwegische Monarchie so stark unter Druck steht wie lange nicht. Die Zustimmung zur Monarchie ist gesunken, Mette-Marit steht wegen ihrer früheren Kontakte zu Jeffrey Epstein und der Verurteilung ihres Sohnes massiv in der Kritik. Das neue Königspaar muss deshalb nicht nur ein Land repräsentieren, sondern auch um Vertrauen kämpfen.

Astrologisch ist das durchaus spannend. Pluto im Wassermann steht für einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel und stellt auch die Frage nach alten Machtstrukturen und ihrer Zukunft. Für Haakon bedeutet das: Er kann nicht einfach die Monarchie seines Vaters fortsetzen. Mit seinem Skorpion-Aszendenten wird er vermutlich sehr genau hinschauen müssen, was Bestand hat und was sich verändern muss.

Sein MC steht im Löwen, fast exakt verbunden mit Venus. Wieder finden wir die Verbindung von Königtum, Öffentlichkeit und Herz. Vielleicht liegt genau darin seine Chance: nicht Harald zu kopieren, sondern eine eigene Form des Königtums zu entwickeln, die zu seiner Generation und zu einem modernen Norwegen passt.

Ob die Norweger ihn und Mette-Marit als neues Königspaar annehmen werden, wird sich zeigen. Die aktuelle Situation ist jedenfalls alles andere als einfach. Die Monarchie steht unter Druck, gleichzeitig genießt Haakon selbst in der Bevölkerung ein hohes Ansehen. Die aktuellen Konstellationen zeigen keinen einfachen Übergang, sondern einen tiefen Wandel. Haakon wird nun zeigen müssen, ob es ihm gelingt, das Vertrauen in die Monarchie zu bewahren. 

 

Ein König geht. Ein König kommt.

Die Finsternis macht sichtbar, was ohnehin längst begonnen hat: Ein Zyklus endet, ein neuer beginnt.

Möge König Harald in Frieden ruhen. 

Alles Gute für Norwegen. 🇳🇴



Rede König Harald

 


weiterführende Artikel von mir die ebenfalls "königlich" sind: 
Die Windsors: 


Charles III - Vom ewigen Thronfolger zum König
 
 
 
 
sowie aus anderen europäischen Königshäusern

 
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Donnerstag, 27. August 2026

★ Don’t dream it, be it - Tim Curry

 


Gestern ist Tim Curry gestorben. Für mich ist er  vor allem Dr. Frank N. Furter aus der Rocky Horror Picture Show. Die DVD und natürlich die Schallplatte stehen noch immer bei mir im Regal.  Ich war als Kind vom Land völlig fasziniert von dieser schrägen, glitzernden, verrückten Welt. Menschen in Mieder, Strapsen und High Heels, ein Schloss mitten im Nirgendwo, Transvestiten, ein Brautpaar und mittendrin diese Musik. „It’s astounding, time is fleeting“, „It’s just a jump to the left“ und natürlich „I’m going home“. Dazu dieses so wundervolle und ganz spezielle  „Like a science fiction double feature“. Wer hätte damals gedacht, dass diese durchgeknallte Geschichte so viele Jahrzehnte überdauern würde?
 
Ein Blick in Tim Currys Horoskop lässt Dr. Frank N. Furter gar nicht mehr so überraschend erscheinen: Sonne im Widder, Mond im Schützen und Aszendent Löwe. Feuer, wohin man schaut. Dazu Pluto im 1. Haus sowie Sonne und Venus im 10. Haus. Bühne, Selbstausdruck, Provokation und die Lust, sich ganz und gar zu zeigen. Dieser Löwe-Aszendent musste natürlich irgendwann in Strapsen, High Heels und Korsett auf einer Bühne stehen und mit einem lasziven „I’m just a sweet transvestite“ die Welt aus ihrer braven Komfortzone schubsen. Wer sonst hätte Dr. Frank N. Furter spielen können?
 
Frank N. Furter war dabei viel mehr als eine schräge Figur. Für viele Menschen wurde er zu einer Erlaubnis, anders zu sein. Tim Curry selbst sagte später, die Figur habe gerade jungen Menschen diese Freiheit gegeben.
 
„Don’t dream it, be it.“
 
Mehr Widder, Löwe und Schütze geht eigentlich kaum. Nicht davon träumen, wer du sein könntest. Sei es. Spring einfach mal nach links und dann nach rechts. Manchmal braucht es eben nur diesen kleinen Sprung, um aus der gewohnten Welt herauszukommen. 
 
Curry hat diese Botschaft selbst gelebt. Er spielte Figuren, die Grenzen sprengten, provozierten, erschreckten und faszinierten. Frank N. Furter, Pennywise, den Lord of Darkness und viele andere. Immer wieder verwandelte er sich und blieb dabei doch unverwechselbar.

Nun heißt es für ihn tatsächlich:

„I’m going home.“

Ein Satz, der plötzlich ganz anders klingt.

 
Danke, Tim.
Danke für Dr. Frank N. Furter, für den Time Warp und für eine Welt, die für ein Dorfkind damals so unglaublich fremd, verrückt, verheißungsvoll  und faszinierend war.
 
Don’t dream it. Be it. 🖤✨🦋
 
 
Unter dem Label Musik findet ihr  weitere Künstler.  Es reicht jetzt auch mit Nachrufen...bitte. 
 
 
 
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