Sonntag, 9. Juli 2017

Nicht gut Kirschen essen ☆☆☆ Wochenhoroskop 10.07. - 16.07.2017




Holla, die Waldfee, war das ein Vollmond. Der schwingt noch gut nach und erreicht mit der Opposition von Sonne und Pluto einen weiteren Höhepunkt. Die enormen Kräfte von Mars/Pluto auf dem AC des Vollmondes zeigten sich in gewaltätigen Auseinandersetzungen die großen Schaden angerichtet haben. Entfesselte Gewalt  und Brutalität, Bilder wie aus einem Kriegsgebiet. Kompromisslos, mit nur einem Ziel: Zerstörung. Mars/Pluto das sind  fanatische Machtkämpfe. Ich hatte ja emotionale Ausbrüche erwartet, aber gleich so heftig... Deeskalation, so schien mir, war nicht gewünscht. Es schien fast so, als ob man es herauf beschworen hat.  Schon am Tag davor berichteten die Medien von nichts anders. Man hat es kommen sehen. Konnte man wirklich nichts machen oder war es gar so gewollt.  Ich denke auch, wir werden da noch so einiges im nachhinein erfahren. Ich bin Pazifist und bin für eine friedliche Gesellschaft, wer mich kennt, weiß das auch. Ich möchte die Taten der blinden Zerstörungswut auch nicht Schönreden. Doch alles hat wie immer mehrere Seiten.

Ich beschreibe die Aspekte immer an dem Tag ihrer Exaktheit, ihre Wirkung ist aber länger. So kann, wie hier, ein Pluto Transit schon mehr als eine Woche vorher sich bemerkbar machen. Nach seiner Exaktheit lassen die Energien dann allmählich nach.Sonne - Pluto, das hat was von ganz oder gar nicht. Mit aller Macht!

"Nicht gut Kirschen essen"

Ihr  fühlt es vielleicht, das ist ein enormer Spannungs-Aspekt, da trifft Licht auf Schatten. Wir reagieren besonders sensibel, die allgemeine Stimmungslage ist schon recht angespannt und gereizt. An solchen Tagen besteht immer die Gefahr, dass man den Bogen überspannt. Auch und ganz besonders wenn es dabei um die verschiedenen Formen von Macht geht. Die Entscheidung liegt aber immer bei uns, ob wir uns von solchen Energien aufreiben oder antreiben lassen. Diese enormen Spannungsenergien lassen uns auch einen Blick auf unsere eigenen Schattenthemen werfen. Was im Außen geschieht ist ja eigentlich nur ein Spiegel des Inneren. Das was man im außen bekämpft, sind die eigenen Schatten.


"Der Wahrheit ins Auge blicken, auch wenns weh tut" 

Menschen mit einer Sonne Pluto Opposition im eigenen Horoskop können sich oft schwer durchsetzen. Das ist ein Grundthema von Sonne-Pluto, man steht im Schatten, tut sich schwer, das eigene Licht zum strahlen zu bringen und wird immer wieder vom Leben aufgefordert, sich dahin zu entwickeln. Im Außen zeigt sich das durch Themen, in denen wir immer wieder Gefühle von Macht und Ohnmacht erleben.

„Man wird nicht dadurch erleuchtet, dass man sich Lichtgestalten vorstellt, sondern durch Bewusstmachung der eigenen Dunkelheit.“ C.G. Jung

Noch im Lichte des Vollmondes können sich nun Themen wie Kontrolle oder Kontrollverlust, Machtmissbrauch, Machtkonflikte,  Zerstörung, Verfall  und Wiedergeburt, im persönlichen wie im globalen zeigen.Dies kann natürlich zu enormen Stress führen, wenn da in die dunklen Ecken der Seelen geleuchtet wird.. Emotional so aufgewühlt ist es wohl besser, wir suchen uns einen ruhigen Platz, wo jeder bei sich bleiben kann. Loslassen, um sich von alten Traumata zu er-lösen. Dann kann die Transformation beginnen. Erst Innen und dann auch im Außen. Tut euch dabei aber keinen Zwang an. Pluto ist ja immer noch rückläufig. Das heißt, jetzt nicht auf Teufel komm raus etwas erzwingen wollen.Selbst (Sonne) - beherrschung (Pluto) auch ein Thema der Woche. Darin üben wir uns hoffentlich alle ein wenig!

Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist. Wenn die Quellenangabe dabei steht, dürfen auch Auszüge aus dem Text geteilt und weiterempfohlen werden. Doch bitte immer mit Quelle und Link;
Herzlichen Dank!
Bildquelle: (co) Karin Mayer
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Kommentare:

  1. Liebe Karin, danke für diesen Post, der hilft, das, was hier geschieht und ins Licht kommt aber auch das, was nicht ins Licht kommt (TV und Nachrichten zeigen nur das, was durch andere auch festgehalten, ohnehin ins Licht kommen würde) besser zu begreifen.
    Das, was im Außen geschieht spiegelt nur das Innere und der eigene Schatten wird im Außen bekämpft. Meine Güte, diese Art der brutalen blinden Zerstörung… es führt mich bildlich ins Mittelalter zurück. Auch, wenn wir das ganze Universum erkunden, in vielerlei Hinsicht sind wir immer noch in weiter Vergangenheit beheimatet. Wenn die Randalen bloß wussten, dass das, was sie so brutal bekämpfen und zerstören, nichts anderes ist, als der eigene Schatten ist?! Und, paradoxerweise, nicht anderes, als die eigene Schwäche kommt dadurch in die Welt getragen und ins Licht gestellt…
    Klingt fast schon, wie eine Offenbarrung und ein Hilferuf, ohne es zu ahnen, dass sie nun ihr verletztes und zerstörtes Inneres dermaßen ins Licht stellen, dass es mehr fast gar nicht geht… auch wenn sie vermummt sind! Aber der Spiegel lügt nicht…
    Und weh tut es so, oder so… halte ich mich an den Schatten, der Schmerz wächst immer mehr und mehr, schaue ich mir den Schatten an… geschieht Linderung.
    Danke liebe Karin für diesen Artikel, der so beleuchtend und inspirierend ist. Liebe Grüße von der Grażyna aus verwüstenden Hamburg

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    1. Ganz liebe Grüße von mir zu dir und Danke für deine Gedanken, die ich so wie sie da stehen, teile.

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