Mittwoch, 11. März 2015

"...dem kleinen Veilchen gleich, das im Verborgenen blüht"

Wenn die Sonne  im Reiche Neptuns verweilt,  erblicken wir zwischen Sträuchern und unter Bäumen, ganz unaufdringlich und bescheiden, das Veilchen. Ich nehme ein paar tiefe Atemzüge, Veilchenduft reinigt die Seele auf eine sehr demütige Art und Weise und geht übers Gefühl direkt in diese. 
Zwei große Blätter oben, drei kleinere unten, das ist die   typische Blütenform  des Blauen Wunders. "Viola" heißt die ganze Familie aus über 400 Arten auf Lateinisch, was sich bestimmt von der Farbe ableitet.  Es gibt sie aber  auch in ganz hellem Lila, in Weiß, in Gelb und sogar dreifarbig mit Gelb-Weiß-Violett. Dann  werden sie "Stiefmütterchen" genannt - auf lateinisch "Viola tricolor", dreifarbiges Veilchen.


Seit jeher gilt das Veilchen als Pflanze der Liebe und der Unschuld. Die Astrologische Entsprechung ist folglich die Venus. Farbe und Geruch haben für mich aber auch ganz stark Neptuns Signatur.Da wird so viel Sehnsucht geweckt, nach Frühling, nach Liebe, nach Unendlichkeit. 


In der griechischen Mythologie wird erzählt, dass Persephone aus der Erde hervor steigt um den Frühling zu begrüßen. Unter jedem ihrer Schritte sprießt ein Veilchen hervor.  Es gibt so viele Lieder, Märchen, Sagen und Gedichte um  dieses zauberhafte Blümchen. Meine Großmutter erzählte uns immer,  die Schätze der Zwerge wären darunter verborgen. 
Veilchen finden wir in Badezusätzen genauso, wie in Tees und manchmal sogar in Konfekt. Seine heilsame Wirkung soll vor allem für die Bronchien und Nerven gut sein. Sanft und beruhigend von seiner Art, hilft es  bei "Dickem Blut",  Kopfschmerz, Schwindel, Ohrensausen, Bluthochdruck; sowie Hautproblemen. Eine Veilchen Räucherung soll Astralreisen unterstützen, uns zu innerer Ruhe verhelfen und so auch bei Meditationen hilfreich sein.

Wer sein eigenes kleines blaue Wunder erleben möchte, für den hab ich hier einen kleinen Tipp:
Pflückt zwei Hände voll Veilchenblüten und gebt diese auf ein Backblech das zur Hälfte mit Zucker bestreut  ist. Vorsichtig schütteln oder verteilen,  so das sich Veilchen und Zucker schön vermischen.
So kann der Zucker den köstlichen Geschmack  und die zauberhafte Farbe am besten annehmen, ganz langsam, sonst verduftet es nämlich.  Einige Tage stehen lassen und immer mal wieder vermischen. Ich lasse es im Ofen, aber bitte nicht einschalten! Später kann man die trockene Mischung dann schön in Gläser geben. Für Tee´s, zum Backen oder  einfach so zum genießen.Veilchenblüten sind ungiftig, man kann sie Beispielsweise auch in einen schönen bunten Salat geben. Oder auch ganz raffiniert, hab ich noch nicht probiert,  mit Alkohol (Wodka) ansetzen und einkochen. 

Einfach zum niederknien  und in  Träumen versinken
Hab Dank zu zartes Frühlingsblümchen!





Alle Texte (co) Karin Mayer 
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Bildquelle:Privat (co) Karin Mayer

1 Kommentar:

  1. Danke für den wundervollen Veilchen-Tip 💜
    Herzliche Grüße
    Sabine

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Erde mein Körper ☽✩☾ Wasser mein Blut ☽✩☾ Luft mein Atem ☽✩☾ Feuer mein Geist ☽✩☾ Darf ich mich vorstellen? Ich bin keine echte Fee, obwohl ich mir manchmal wünsche einen Zauberstab zu haben, um den Menschen ein wenig zu helfen. Im Feenstadl finden die Leser viel über das Leben im Rhythmus und Einklang mit der Natur. Von der Feenküche bis zur Astrofee ist für Leib und Seele was dabei. Nicht abgehoben, lieber erfrischend, manchmal mit einem Augenzwinkern! Ich hoffe, dass ich den Lesern ein wenig von der Freude die ich beim bloggen habe, weiter geben kann. Wenn Ihr jetzt neugierig geworden seid und noch mehr erfahren wollt, dann lesen wir uns vielleicht bald.

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