Dienstag, 27. Januar 2015

Juno

Ihr habt es sicher schon mitbekommen, ein Schneesturm legt gerade die amerikanische Ostküste lahm. Gestern hieß es noch,  er soll der mächtigste seit Menschengedenken sein. Gut, ein wenig wurde dies wohl jetzt abgeschwächt. Heute wurde ich aber hellhörig, als ich den Namen des Blizzards hörte: 

"Juno"

Juno mit Pfau


Juno,  die Göttin aller Göttinnen. Juno, die Frau von Jupiter. Bei den Etruskern als Uni oder Yoni verehrt. Die große Mutter allen Lebens. 

Warum wird so ein Sturm Juno genannt? Ausgerechnet jetzt? Das ist doch kein Zufall! 

Nach ihr wurde der Monat Juni benannt. Der Monat in dem die Sonne ihren Höhepunkt erreicht. Kraftvoll, voller Energie und Lebendigkeit, der Frühling vorbei und der Sommer gerade am beginnen. Steht Juno dort so stark symbolisch für die erwachte Weiblichkeit. 

Ich beobachte so viele mutige, starke, "erwachte" Frauen um mich rum. Ja, ihr Andrea`s, Astrids,  Susannes, Sabines, Gretas und Manuelas  ihr dürft euch da ruhig angesprochen fühlen. 
Astrologisch steht  Asteriod Juno derzeit im Zeichen Löwe auf 10° Grad mit einem Orbis von je 3° Grad auf Sonne und Merkur in Wassermann, in Opposition. 
Am Donnerstag Mittag Ortszeit ist die Opposition zur Sonne exakt. Gleichzeitig bildet Juno ein Sextil zum Mond in den luftigen Zwillingen (Sturm) und ein Biquintil mit Chiron in den Fischen. Schnee ist ja auch eine Form von Wasser, dieser Sturm kann also durchaus etwas sehr heilsames mit sich bringen. Und wenn es nur der Stillstand ist, den die Menschen dort nun erleben dürfen. 
 

Bald ist wieder Valentinstag und auch hier soll Juno eine Rolle spielen. Juno ist ja auch die Göttin der Geburt, Beschützerin von uns Frauen, von Ehe und Familie und Inbegriff der Weiblichkeit.  Ihr zu Ehren wurde Mitte Februar gefeiert, zu dem Zeitpunkt an dem die Paarungszeit der Vögel beginnt. Junge Frauen gingen an diesem Tag in den Juno Tempel. Dort wurden Liebesorakel gemacht. Oft wird Juno in Begleitung eines Pfaus dargestellt, seine vielen Augen sollen auf uns Frauen aufpassen. Umgeben von einem bunten Regenbogen, in der rechten Hand ein Zepter auf dem ein Kuckuck sitzt. Symbolisch dem Element Luft zugeordnet.
 

Jetzt nennen die einen Blizzard Juno, das macht mich schon stutzig, da regt sich was in mir. Gehts euch vielleicht ähnlich?

Von einem Monstersturm ist die Rede.Wer mag, kann hier gern in den Kommentaren seine Gedanken dazu schreiben. Vielleicht finden wir gemeinsam Antworten..




Alle Texte (co) Karin Mayer 
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Bildquelle:Privat (co) Karin Mayer

Kommentare:

  1. Erstmal Danke liebe Karin, zu dem *Erwachen* hast auch du einen Teil, bei mir dazu getan.
    Villeicht haben sie ja Angst vor den Aufsteigenden, Starken Frauen. Zu zeigen, welche Größe und Ausmaß noch erreicht wird.
    ♥ Manuela ♥

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    1. ♥ ja, liebe Manuela, so hab ich das auch empfunden. Mir gefällt der Gedanke von Laluna sehr gut. Das positive darin zu sehen, die Kraft der Erneuerung.

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  2. hab vorhin auch schon meine gedanken dazu gemacht. das dieses eingeschneit sein seit jahrhunderten die menschheit einläd sich zu besinnen und innezuhalten und nicht ständig zu meinen im aussen agieren zu müssen. der schnee bringt ruhe stillstand im aussen und deckt was bisher war erstmal zu. gefiert ein, stillstand eben. und nur das innere verlangt veränderung. dazu kommt juno die frau des herrschers in diesem jahr. die weiblichkeit die immer stärker ihre rolle beansprucht. aber nicht mit wut, sondern mit ihrer kraft die sie hat. es is zeit für einen ausgleich der kräfte. und dazu braucht es aufbruch oder einsturz, was sich sehr stark in der tarotkarte der turm widerspiegelt, die ich mit juptier verbinde, denn der schleudert den blitz in den turm um regierung und glaube aufzurütteln und ausgleich zu schaffen. lg die mondfee!

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  3. hm ichantworte jetzt auf deinen hinweis frauen zu verteufeln wegen dem namen. ich kann mir vorstellen, dass es auf die resonanz ankommt. für die einen ist sturm etwas schlimmes, dass schaden anrichtet, für andere eine kraft, die veränderung mitbringt. kommt vielleicht daher, das ich die kraft der holle grade arg spüre und auch ihre seiten kenne und weiss es kann schaden verursachen, aber aus dem schaden wächst etwas grossartiges.. gemäs dem motto. wenn du ein samenkorn fragen würdest was das schmerzvollste war, wir er sagen:" das schmerzvollste liegt im aufkeimen" deshalb mag der sturm im aussen toben und so eine kraft, das ein ganzes land zum stillstand bringt darf von mir aus gern einen frauennamen tragen! lg :)

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    1. oh, das hast du sehr schön geschrieben, liebe Mondfee Laluna
      Ja, an die Percht hat es mich heute auch schon erinnert, und wie du schreibst, ein Sturm hat immer auch was von einer unbändigen Kraft die Neues hervorbringt.
      Danke für deine wundervolle Inspiration

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    2. na gerne, freut mich, wenn ich mich auch inspirirend miteinbringen kann! danke dir dafür!

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  4. Ja, der Name hat mich auch aufhorchen lassen als ich heute morgen im Schneegestöber Richtung Arbeit fuhr. Ich wurde im Juni geboren und wurde sofort hellhörig. Seltsam

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    1. bin auch ein Junikind
      das ist schön zu lesen, dass es dir auch so ging
      danke <3

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  5. Das Patriachat ist in Gefahr. Brechen Banken, Führungsstruktur, Kriegsgewohnheiten, Geldverkehr, gesellschaftliche Ordnungen und Gebräuche zusammen, verliert die "Männerwelt" ihre brutal aufrecht erhaltene Machtposition. Deswegen - abgesehen von der realen alphabetischen Reihenfolge, nach der Stürme üblicherweise benannt werden) - ist es gar nicht so schlecht, Katastrophen mit weiblichen Götternamen zu benennen (das Böse, das Gefährliche, das Verschlagene, das Teuflische). Es wird nur nix helfen, der Umbruch ist längst herbeigeführt, nicht mehr zu stoppen. Er wird aber nicht ohne "Opfer" eintreten. Selbst wenn die Frauenbewegung ins Leben gerufen worden ist, um Konfusion in unsere Gesellschaft zu bringen, wie ab und an behauptet wird, ist das Ergebnis nicht festgeschrieben. Es kann durchaus sein, dass Neues entsteht, Brauchbares, Friedliches. Juno (Yoni) hat die Zeitalter überlebt. Erfolgreich!

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  6. Liebe Karin, als ich heute morgen die Nachrichten zum Schneesturm und den Namen hörte war mein erster Gedanke, dass ich das gerne erleben würde - eine Millionenstadt voller Lichter in absoluter Stille und Ruhe, der Natur ausgeliefert. Paradox? Ich erlebe gerade ein ganz neues tiefes Gefühl, ich bin gerne eine Frau, mit allem was man an der Weiblichkeit genießen und fühle kann, mit ganz neuen wundervollen Seiten an mir, die ich nie kannte, mit einer Gelassenheit und großer Freude - und "Juno" hat mich nicht erschreckt, ist für mich eher irgendwie friedlich...
    Ich habe meine eiskalten Stürme hinter mir, so ähnlich ist es und so fühlt es sich für mich an.
    Danke Dir, denn Du hast großen Anteil daran <3
    Sonja

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  7. Liebe Karin,

    Deine Ausführungen zum Schneesturm Juno finde ich ganz interessant. Habe mir auch mal ein paar Gedanken dazu gemacht und poste diese (laut Ermunterung von Dir) mal als Kommentar:

    Juno wurde ja insbesondere von den Römern verehrt, und mit "Hera" gleichgestellt. Während Hera "eifersüchtig" und "moralisch" über die Ehe und den Fehltritten ihres Gemahlen wachte, agierte Juno weitaus "milder" und zeigt als "urweibliche" Göttin die von Dir (so schön beschriebenen) Attribute. Die Gans war ihr zugeordnetes heiliges Tier und so wurden deshalb auch Gänse gehalten. Als das Schnattern der Gänse die Römer vor dem feindlichen Überfall warnten, wurde diese Warnung Juno zugeschrieben und sie daraufhin Schirmherrin der Stadt Rom.

    Für mich stellt es ich so dar, dass wir gewarnt werden sollen, vor Entwicklungen, die über uns hinwegfegen wie ein Sturm. Der Schnee symbolisiert hier auch noch eine "Kälte", mit der wir es zu tun haben. Die Farbe weiß ist die Reinheit. So wie "Hera" eher streitend und zänkisch ihrem untreuen Gatten das Leben schwer machte, wird unsere "moralische Weltsicht" von fanatischen Zeitgenossen nicht nur in Frage gestellt sondern brutal bekämpft. Die Nachrichten sind voll von derartigen Übergriffen. Gleichzeitig ist Schnee eine Form von Wasser und bedeutet Seelentiefe und die Farbe weiß deutet auf Reinheit hin. Für mich ein Indiz, sich nicht dem (mitunter verständlichem) Wunsch nach Rache oder Hass hinzugeben, sondern im Herzen, im Tun und Sein "rein" zu bleiben. Die Welt ist immer in Polarität zu betrachten, so auch in den vielen aktuellen Konflikten. Vielleicht ist das Böse dazu da, das Gute in uns zu wecken... Ein Sturm richtet Schäden an, fegt über uns hinweg und verwüstet beispielsweise ein Haus. Nun kann neu aufgebaut werden, ein neuer Plan, eine bessere Architektur, ein sicheres Dach. Nur was zerstört ist, kann neu aufgebaut werden. So wie Juno für die Geburt zuständig ist und neues Leben heranwächst, so wird ein neues Weltbild geboren. Wäre es nicht korrekturbedürftig, gäbe es keinen Sturm... In diesem Sinne wünsche ich uns allen Mut, Kraft und Zuversicht um die "stürmischen Zeiten" zu meistern... Liebe Grüße Karin B.

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