Mittwoch, 18. November 2015

Saturn Quadrat Neptun ∞ Die Nebel der Zeit

Saturn Quadrat Neptun

Ende November kommen sich Saturn und Neptun in die Quere, aufgrund von Rückläufigkeit ist diese Konstellation aber schon das ganze Jahr, mal mehr, mal weniger, spürbar. Als dieser Zyklus im Herbst 1989 im Zeichen Steinbock begann, fiel eine Mauer, und mit ihr ein politisches System. Ungefähr 36 Jahre dauert ein Saturn/Neptun Zyklus, dieser endet mit der Konjunktion beider auf 0°Grad  Widder im April 2026 - Erst dann wird man sagen können, davon gehe ich aus:  "Die  Wid(d)erstände lösen sich auf!" 

Der Saturn - Neptun Zyklus:
  •  Konjunktion 1989/90  im Steinbock 
  •  erstes Quadrat 1999  Achse Stier/Wassermann 
  • Opposition 2006/2007  im Löwen
  • Abnehmendes Quadrat 2015/16  Achse Fische/Schütze

Schauen wir uns zuerst Saturn an: auf den ersten Blick eine düstere Erscheinung, die Grenzen setzt aber auch Klarheit schafft. Saturn, der Hüter der Schwelle, wie er genannt wird; hat Einblick in beide Reiche und hält sie voneinander getrennt. Er zeigt uns an, wo wir eine Lektion zu lernen haben und legt uns da auch mal Hindernisse in den Weg. Nicht um uns zu ärgern,  hinsehen sollen wir! Wer die Mühen nicht scheut, bekommt seinen gerechten Lohn. 

Und Neptun: Der Herrscher der Meere, der mit seinem Dreizack die Tore des Unterbewusstseins öffnen kann, regiert über unsere Tume, Wünsche und Hoffnungen.   Seit einer Weile schon steht er in seinem eigenen Zeichen und hat somit eine besonders starke Rolle.  Neptun, mit seinem Wasser, weicht auf und durchdringt somit alles. Neptun ist das kollektive Unterbewusstsein; im Grunde ist alles eins. Alles ist mit allem verbunden.

Die Zeit (♄) verrinnt (♆). Steter Tropfen () höhlt den Stein (). Die Nebel () der Zeit (♄). Was ist Einbildung () und was Realität (♄). Unsichtbare () Grenzen (♄). Ernüchterung (♄) nach dem Rausch ().  Die Realität (♄) verschwimmt (). Sehnsucht () nach Sicherheit (♄).  kein fester Boden (♄) unter den ßen (). Der alte Mann (♄) und das Meer  (). Grenzen () verschwimmen (). Disziplin () und Hingabe ().

Saturn setzt klare Grenzen, bei Neptun ist alles verschwommen und grenzenlos. Na, was denn jetzt? Auflösen oder eingrenzen? Wir sehen das aktuell mehr als deutlich im Flüchtlingsstrom (Neptun). Wo aus Angst (Saturn) wieder Grenzen und Mauern (Saturn) gezogen werden. Festgefahrene Situationen, starre Strukturen, dort wo kein weiterkommen mehr möglich ist, werden von Neptun "weichgespült"  Dies war beim  Mauerfall oder dem Zusammenbruch des kommunistischen Systems der Fall.  Die Konjunktion von Saturn/Neptun im Steinbock,  hat im wahrsten Sinne des Wortes Mauern eingerissen.  Jetzt sind wir aber in der Quadrat Phase, da herrscht neptunische Verunsicherung. Die Weltwirtschaftskrise, Euro Rettungsschirm, Finanzkrise,  Dollar und Ölpreis, Börse. Hier sind massive Umbrüche und Einbrüche zu erwarten. Seuchen, heftige Unwetter mit viel Wasser,  all das ist leider angezeigt.  Reißen wir jetzt mit Schütze Saturn und Fische Neptun Mauern in unseren Köpfen ein? Viele haben es bereits erkannt, nur gemeinsam können wir es schaffen. Was da gerade geschieht, Menschen helfen einander, ohne zu fragen, an welchen Gott glaubst du, welcher Religion gehörst du an. Das ist eine große Chance die wir da gerade haben, einen großen Schritt in unserer Entwicklungsgeschichte zu tun.

Wir wollen lieber an alten Sicherheiten festhalten, auch wenn dieser schmale Steg noch so wackelig ist.  Wir wissen noch nicht genau, wo es hingehen soll.  Neptunischer Nebel, dahinter kann sich ein Rettungsboot finden oder noch mehr Chaos. Sinnkrisen und Depressionen (auch weltwirtschaftlich gesehen) sind hier angezeigt.Saturn/Neptun zeigt auch Rücktritte und politische Krisen an, so mancher aus der Politischen Kaste, der an Führungs (Saturn) - Schwäche (Neptun) leidet,  wird unter diesem Transit "abtauchen". Frau Merkel hat übrigens Saturn/Neptun am MC!! Hausbau oder ähnliches was auf stabilen Grund stehen soll, empfehle ich unter dieser Konstellation eher nicht. Man baut auf Sand... Es kommt zu Vertrauensverlust von Führungspersonen und Politkern. Das sehen wir ja schon mehr als deutlich am Beispiel Fifa, DFB, VW. 

Bis zum September 2016 zeigt uns dieses Quadrat eine weitere kritische Phase an. Dieses Zeitfenster ist entscheidend, in welche Richtung wir die nächsten Jahre ja sogar Jahrzehnte  steuern. 

Das Quadrat von Saturn und Neptun wird dreimal exakt: 

  •  26.11.2015   auf  7 Grad Schütze/Fische
  •  18.06.2016   auf 12 Grad Schütze/Fische
  •  10.09.2016   auf 10 Grad Schütze/Fische

In der ersten Jahreshälfte 2016 ist zudem auch das Quadrat von Jupiter und Saturn zweimal exakt. Zudem wirkt mit einem Orbis von unter 5 Grad auch immer noch Uranus/Pluto.  Ich habe es schon mehrmals hier geschrieben, diese Zeit ist so entscheidet, in welche Richtung wir in der Zukunft gehen werden. Bis 2020  stehen wir vor großen Herausforderungen!

Eine der wichtigsten Aufgaben in der Astrologie ist das Beobachten und Analysieren von Zyklen. Ich habe daher nachgesehen, wann hatten wir die letzten abnehmenden Quadrate von Saturn und Neptun. Genau die gleiche Konstellation, dafür musste ich weit zurückgehen, hatten wir in den Jahren 1693/94.  Ein schweres Erdbeben hatte damals Sizilien erschüttert, 60000 Tote! Ein extrem kalter Winter hat in  Europa Hunderttausenden!! Menschen das Leben gekostet. In Amerika haben die Hexenprozesse  von Salem begonnen, sie bildeten den Anfang einer großen Reihe, viele fanden den Tod!  

Im vergangenen Jahrhundert hatten wir 1944/45 und 1979/80  Quadrate von Sat/Nep.   Vergleiche zu damals überlasse ich euch. Auch diese Winter sind als sehr kalt in die Geschichte eingegangen, Anfang Dezember ist daher mit einem Kälteeinbruch zu rechnen.

Mit Beginn dieses Zyklus 1989 fiel der eiserne Vorhang und jene die es bewusst miterlebten, erinnern sich vielleicht noch, wie wir uns damals fühlten. Das Unvorstellbare war plötzlich möglich, Alles war möglich (Neptun)! Und jetzt kommt Saturn und fragt nach: Wirklich alles?  Was hindert uns?


Es ist die Angst, die Angst vor Neuem, die Angst vor Fremden, die Angst vor Veränderung. die Angst vor dem Nebel. Was kann uns jetzt noch Sicherheit geben? Wenn in der äusseren Welt nichts mehr sicher scheint, da bleibt nur mehr eins. Wir müssen zurück zu uns finden, zur Kraft und Sicherheit in uns. 

Neptun steht in seinem eigenen Zeichen, daher gehe ich eher davon aus, dass die neptunischen Kräfte sich stärker durchsetzten werden. Die Zeichen wo Saturn und Neptun derzeit  stehen, Schütze und Fische, haben beide Jupiter als Mitherrscher. Glaube, Religion, nennen wir es die Universelle Kraft, da alles wird eine wichtige Rolle spielen. Menschen mit persönlichen Planeten in den veränderlichen Zeichen Fische, Zwillinge, Jungfrau und Schütze werden besonders deutlich die Auswirkungen spüren.

Ein großer starker Sturm wirbelt momentan das Meer und jeden einzelnen Tropfen darin, auf. Manchmal fühl ich mich selbst wie im Auge eines Hurrikans. Umso mehr alles um mich herum sich immer schneller dreht, umso ruhiger und stärker wirds in meinem Inneren. Eine stürmische, heftige und doch unendlich wichtige, und auch reinigende Zeit. Ich finde diese Phase gerade so spannend und bin echt dankbar, dass ich dabei sein darf.  Alles hat seine Zeit und das ist jetzt unsere Zeit. Geben wir unser Bestes! Im Vertrauen, dass hinter dem Nebel das ist, was immer schon dagewesen ist. Die sichtbare (Saturn) und unsichtbare (Neptun)  Welt gehören zusammen. Wir müssen wieder lernen, mit beiden Welten (Saturn und Neptun)  zu leben. Dann wird auch unser handeln weitsichtig genug sein, um wirklich zu leben. Noch scheint alles im  neptunischen Nebel, doch auch dies kann uns helfen, später klar zu sein. Wenn wir  im Nebel stehen, sehen wir alles grau. Nichts lenkt uns noch ab. Alles was wir meinen zu sehen, ist vielleicht gar nicht so wie es scheint..dabei ist alles da, wo es immer war.  Bleibt im Vertrauen! 


Seltsam, im Nebel zu wandern! 
Einsam ist jeder Busch und Stein, 
kein Baum sieht den andern, 
jeder ist allein.“
von
Hermann Hesse 


Saturn Quadrat Neptun
 
Die Nebel der Zeit


Alle Texte (co) Karin Mayer 
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Doch bitte immer mit Quelle; Herzlichen Dank!
Bildquelle:Privat (co) Karin Mayer 


Dienstag, 17. November 2015

Der Hintersee im Zauberwald




 


Es ist fast so, als ob man ein  Portal durchschreitet. Wir folgen   dem Wurzelpfad durch den  Zauberwald da öffnet sich dieser und vor uns liegt  wie im Auenland zwischen Berg und Wald; 
der Hintersee






Einst durch einen Bergsturz aufgestaut entstand der auch im Hochsommer stets ziemlich kühle See. Was wohl daran liegt, dass wir hier sehr viele unterirdische Quellen haben und es so im zwar nur 18 Meter tiefen Hintersse meist nicht wärmer,  wie 14 Grad hat. Eine Erfrischung für Körper, Geist & Seele.

"Wir haben verlernt, die Augen auf etwas ruhen zu lassen, 
deshalb erkennen wir so wenig."
Jean Giono





 Ob  mit dem Fährschiff "Annerl"  oder einem Ruderboot,   eine kleine Rundfahrt auf dem malerischen See lässt uns noch tiefer eintauchen in diese Traumwelt.  Erwachsene zahlen 2,50 €,   Kinder 1,50 € dafür. Dort hören wird dann auch von dem Schatz, der nahe der  Antonius Kapelle vergraben sein soll. Ab und zu würde  ein helles Licht dort leuchten... 

Königskerzen
Anemonen











In der Nähe vom See liegt der Guglberg, dort soll ein kleiner Kobold sein Zuhause haben. Das Guglbergmandl spielt den Menschen gerne mal einen Streich. Gesehen hats noch keiner, aber hören kann man es oft. Man braucht nur runter rufen: "Guglbergmandl, wo bist du?"  so bekommt man prompt die Antwort: " do bin i, do bin i "



Rund um den See finden wir immer mal wieder eine Staffelei, dort wo sich einst große Maler des 19. Jahrhundert niederließen um den Zauber festzuhalten.  Die Standorte der Bilder zeigen uns, wo der Künstler damals saß und so können wir vergleichen, zwischen Romantik und heutiger Zeit.  Traumhaft schöne Bilder, doch der wahre Künstler ist die Natur selbst, sie taucht die Gegend hier in Farben, wie sie nur von Göttern erdacht sein kann.


Seit September darf sich Ramsau mit dem Titel "Erstes Bergsteigerdorf Deutschlands" rühmen. Naturnah und Nachhaltig sind hier die wichtigsten Faktoren für diese Auszeichnung. Verträumt, ja fast verschlafen liegt es eingerahmt von hohen Bergen und Wäldern. 


Schon Könige und Prinzregenten verbrachten hier ihre Sommerfrische oder zur  Jagd. Ramsau ist der Ausgangspunkt für unsere Wanderungen zu Zauberwald und Hintersee. Bald sehen wir uns wieder!



Alle Texte (co) Karin Mayer 
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Bildquelle:Privat (co) Karin Mayer 

Samstag, 14. November 2015

Innehalten Mitfühlen und Gedenken. In aller Stille!


 


Die aktuellen Ereignisse machen mich fassungslos und ich finde kaum Worte und eigentlich wollte ich auch nichts dazu schreiben. 
Manchmal ist es einfach Zeit zum Innehalten, Mitfühlen und Gedenken. 

  In aller Stille!

So viel Leid, so viel Schmerz. 
Mancher wird vom Hass mitgerissen, ..von Ängsten regiert. Ich, für mich, lass dies in meinem Leben nicht zu. Es verlangt für mich auch der Anstand, dass ich mich nicht an Astrologischen Spekulationen, welcher Planet nun dafür verantwortlich ist, beteilige. Ihr braucht dazu auch nicht mehr nachfragen. 

In der blutigen Terrornacht von Paris haben Menschen ihre Türen geöffnet. Unter dem Hashtag #porteouverte boten sie Notunterkünfte und Schutz in ihren Wohnungen an.  Taxifahrer stellten ihre Taxameter ab, Menschen helfen Menschen. Weltweit Trauer und  Mitgefühl.  In finsteren Momenten öffnen sie ihre Herzen.   Das gibt Hoffnung,  in großer Trauer!

Kosmische Light-Show vom andern Stern

 

 

vom 14. bis 21. November 2015 in Deutschland

Leoniden 2015

Alle Jahre wieder ... 

die Leoniden regnen zur Erde nieder! 

Der Name kommt daher, weil ihr Ursprung  im Sternbild Löwe liegt.

Das Aktivitätsmaximum der Leoniden 2015 wird in der Nacht vom 
17. auf 18. Novembers 2015 erreicht. Bis zu 20 glitzernde Funkenschnuppen werden pro Stunde am nächtlichen Himmel erwartet, um Mitternacht soll die beste Zeit dafür sein. Ich lege gerne Steine in die Nacht hinaus, sie können dann die Kraft und Energien des Universums so schön aufnehmen.

Früher war der November DER Sternschnuppemonat, es gab Zeiten da konnte man bis zu 200 000 Schnuppen pro Stunde zählen, sagt Tante Wiki. Wer das gezählt hat, hatte bestimmt keine Zeit um sich was zu wünschen...  im Jahr 2031 soll es bei den Leoniden aber auch wieder bis zu 10000 Schnuppen in der Stunde geben. Also noch ein paar Jahre Geduld eigentlich reicht ja auch eine ;-) 
 

Wünscht Euch was!!
b
edenkt jedoch:  es könnte in Erfüllung gehen, drum seid achtsam mit dem was ihr euch wünscht!

Viel Glück, viele Sternschnuppen und Gute Sicht
das wünsche ich Euch! 



Text (co) Karin Mayer
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Bildquelle: pixabay.com 

Freitag, 13. November 2015

"Freitag der Dreizehnte"

(K)ein Tag wie jeder andere?
Für die einen ein Unglückstag, für andere ein Glückstag, laut Unfall - Statistik ein Tag wie jeder andere. Angeblich sollen sowohl die Zahl 13 wie auch der Freitag, Symbole für Unglück sein. Was wir erwarten oder befürchten, neigt dazu, wahr zu werden. Selbsterfüllende Prophezeiung der Fachbegriff dazu. 

Freitag der Dreizehnte


Wer hat denn eigentlich bestimmt, dass der Freitag Unglück bringen soll?  Trägt der Freitag doch die Freya im Namen und ist der Venus geweiht. Im Französischen noch heute der Vendredi, der Venustag. 





Dreizehn Mondumläufe haben wir in einem Jahr.  Freitag der Dreihzehnte ist also stark vom gefühlvollen, mütterlich nährenden Mond und der Liebesgöttin Venus geprägt. Dieses himmlische Geschenk weiblicher Energie soll Unglück bringen? Wer hat sich das nur ausgedacht...



Alle Texte (co) Karin Mayer 
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Montag, 2. November 2015

Der Friedhof in Bogenhausen




"So is des im Leben, zerst is schee und dann  is auf amoi oiss vorbei"    sagt der Gustl zum Tscharlie. Auf ihrem langen Weg nach Sacremento machen sie an der Isar Rast. Hier, am Bogenhauser Friedhof macht auch er Rast, Helmut Dietl, der "Erfinder" der Münchner G`schichten.  So viel Freud, so viel Lachen hat er uns geschenkt, eine Seele von Mensch, mit Sonne und Mond im Zeichen Krebs. Mars und Jupiter im Löwen wussten zu glänzen.  Ich weiß noch, wie ich ihn hier in Schwabing das erste mal sah. Im strahlend weißen Anzug leuchtete er heraus. Wir sind uns im laufe der Jahre öfter begegnet, wohnten nur 2 Straßen auseinander. Mit der Zeit grüßte man sich. Immer ein  Funkeln in den Augen, Uranus und Merkur in den Zwillingen, immer neugierig auf die Menschen, der schnelle Denker, Geschichtenerzähler und Regisseur. Ois Chicago!



Ihm war nichts menschliches fremd, er kannte auch die Schatten. Mit Sonne, Venus und Saturn in enger Verbindung, bittersüss diese Verbindung zeigt sich  nicht nur in seinen Filmen.  Licht und Schatten auch auf seinem Grab, leicht war es nicht zu finden. Das wollte er wohl auch so, sonst hat man da unten ja keine Ruh, wie er in einem Interview erwähnte. Viel lieber hätte er seine Asche am Kleinhesseloher See im Englischen Garten verteilen lassen, doch das wurde ihm leider verwehrt. 

Helmut Fischer mit seinem Spatzl



Helmut Fischer, der   Monaco Franze,  Hauptdarsteller in Dietls gleichnamiger Serie und Freund  vom Dietl hat auch hier sein Platzerl gefunden.










Der Friedhof im Münchner Stadtteil Bogenhausen ist die Ruhestätte vieler berühmter Persönlichkeiten. Auf den Grabsteinen finden wir ihre Namen, Erich Kästner und Annette Kolb,  Rainer Werner Fassbinder und  Walter Sedlmayer sind nur einige.  Vermutlich schon seit dem 9. Jahrhundert wird das Gelände als Friedhof genutzt. 




Liesl Karlstadt


Rainer Werner Fassbinder
Monti Lüftner






 


 



225 Gräber im Schatten des Barockkircherl, kunstvoll geschmiedete Grabkreuze und doch wirkt der Friedhof fast schlicht. Wie auf dem Land und nicht mitten in der Stadt, fühlt es sich hier an.

Am Isarhochufer im Schatten von St.Georg finden aber nicht nur Prominente ihre letzte Ruhestätte, auch ein paar ganz normal sterbliche Bogenhauser Familiengräber gibt es. Man muss aber mindestens 30 Jahre im Bestattungsbezirk gelebt haben.  Bei den Prominenten entscheidet die Stadt, nur besonders bekannte Persönlichkeiten, die sich um die Landeshauptstadt München verdient gemacht haben, können mit einem Platzerl hier rechnen. Ich frage mich, wie lange diese Berühmtheit dann anhält. Wird man den Sedlmayr oder Eichinger in 100 Jahren noch hier lesen?  Schnell bist vergessen in der heutigen Zeit.






 
 
Annette Kolb


Walter Sedlmayr 

"Der Alte" Siegfried Lowitz

Bernd Eichinger


"An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, 
die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern."  
Erich Kästner 

 

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Donnerstag, 22. Oktober 2015

Zauberwald und Marxenklamm


Heute nehme ich euch mit in den Zauberwald. Dieses Wildromantische unberührte Fleckerl Natur heißt wirklich ganz offiziell so, ihr findet es  zwischen Reiteralpe und Hochkalter im Berchtesgadener Land. In meiner Schulzeit machten wir einmal einen Klassenausflug hierher, unvergessen seitdem für mich.








Vom Parkplatz aus gehen wir am See entlang bis zur Marxenbrücke, dort gehts hinein in den Zauberwald. Wir folgen dem Naturlehrpfad und bleiben auf dem vorgegebenen Wege, die wertvolle Pflanzenwelt soll schließlich erhalten bleiben. Dick mit Moos bewachsen sind Felsen und Bäume. 


 




Im Sommer sind Tage mit nicht ganz so schönem Wetter die beste Zeit für einen Besuch hier. Eintauchen in längst vergangene Zeiten. Im Wald spürt man es sehr schnell, das Heilsame, das Heilige. Mystisch und märchenhaft der verzauberte Wald am Hintersse.


Diese Märchenkulisse ist vor Jahrtausenden durch einen gewaltigen Bergsturz entstanden. 2 Riesen, die dort wohnten, sollen sich so heftig gestritten  und mit  Steinen beworfen haben, weiß eine alte Sage. Der reißende Marxenbach und die Ruhe des Waldes, eine zauberhafte Mischung, die uns eintauchen lässt in eine andere Welt.


 



Mutter Natur öffnet ihr Schatzkisterl für uns,  die Magie der Heilpflanzen ist hier spürbar. Einige Taferl sind am Rand des Weges aufgestellt, wer mag, kann sich so informieren, was hier so alles wächst und gedeiht.

Engelwurz

Blutweiderich

Johanniskraut















Die Natur wird  sich selbst überlassen, der Mensch greift so wenig wie möglich ein. Aber die Stoamandl, die man im Alpenraum überall sieht, die sind ned wirklich von allein entstanden. Früher als Wegmarkierung gedacht, haben sie längst auch eine spirituelle Bedeutung. Dienen sie doch als  Wohnsitz für Gute Geister die uns und unsere Lieben auf dem Wege, beschützen. Eine mystische Stille strahlen sie aus, die Orte an denen wir Stoamandl finden.  Der Rundgang entlang der Marxenklamm und  durch den Zauberwald führt uns weiter zum Hintersee. Darüber erzähl ich euch in ein paar Tagen.... 


Unter dem Label Kraftort    
könnt ihr gerne noch mehr über meine Orte der Kraft lesen.

 Stoamandl in der Marxenklamm




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Wunderland
Erde mein Körper ☽✩☾ Wasser mein Blut ☽✩☾ Luft mein Atem ☽✩☾ Feuer mein Geist ☽✩☾ Darf ich mich vorstellen? Ich bin keine echte Fee, obwohl ich mir manchmal wünsche einen Zauberstab zu haben, um den Menschen ein wenig zu helfen. Im Feenstadl finden die Leser viel über das Leben im Rhythmus und Einklang mit der Natur. Von der Feenküche bis zur Astrofee ist für Leib und Seele was dabei. Nicht abgehoben, lieber erfrischend, manchmal mit einem Augenzwinkern! Ich hoffe, dass ich den Lesern ein wenig von der Freude die ich beim bloggen habe, weiter geben kann. Wenn Ihr jetzt neugierig geworden seid und noch mehr erfahren wollt, dann lesen wir uns vielleicht bald.

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