Mittwoch, 28. Mai 2014

Kraftort Alter Nördlicher Friedhof


Es mag vielleicht für manchen komisch klingen, doch der alte nördliche Friedhof in München ist für mich ein ganz besonderer Ort der Kraft und Magie, ein Kraftort. Immer mal wieder, wenn ich etwas Zeit habe, gehe ich dort hin. Zeit sollte man schon mitbringen um zur Ruhe zu kommen und um sich berühren zu lassen von dieser  Energie dort. 

Immer wieder bin ich überwältigt, wenn ich durch das Tor den Friedhof betrete, wie sich die Hektik der Großstadt von mir verabschiedet und mit jedem Schritt ich mehr zur Ruhe finde. Diese Ruhe fühlt sich real und auch irgendwie magisch, märchenhaft an. Um mich rum Unendlichkeit, fast  Zeitlosigkeit. Ich spüre die Ahnen und mit ihnen die luftige Ewigkeit. 




München hatte bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts nur einen Friedhof. Für die schnell wachsende Stadt wurde es eng, ein neuer Friedhof musste her. In den Jahren 1866-1869 wurde unter Anleitung des Stadtbaurates Zenetti in der heutigen Maxvorstadt der Nördliche Friedhof erbaut. 1939 wurde der Beerdigungsbetrieb eingestellt, es gab bis 1944 jedoch noch einzelne Beerdigungen in Familiengräber, von denen ganz wenige auch heute noch von alteingessenen Schwabingern gepflegt werden. Im 2. Weltkrieg wurde der Friedhof leider arg verwüstet. Viele der Arkadengrüfte, grad an der nord-west Seite, wurden zerstört. Von den einst 7272 Grabstätten sind heute nur noch gut 700 erhalten. Dort wo früher die Aussegnungshalle für die rund 62000 Seelen war, ist heute ein abgetrennter Spielplatz.

 

Ein Spielplatz so nah am Friedhof? Mag der ein oder andere vielleicht merkwürdig finden, ich sag dazu: 
Der ewige Kreislauf des Lebens
Schön dargestellt auch von diesem Grab, 
der Lebensbaum 
wie ich ihn nenne  




Als München seine dunkelste Zeit hatte, wollten die Nationalsozialisten den Friedhof schließen. Es war geplant von der Isabella bis zur Luisenstraßen eine neue Prachtstraße zu erbauen. Geheimes Wissen, Geomantie, Ley Linien, Kraftlinien und Kraftorte, waren denen nicht unbekannt. Ja, da ist schon was, das spürt man. Die Natur, die Grabmäler, alles dort erzählt seine Geschichte, ...denen, die zuhören. 



Als Astrologin fällt mir natürlich auch die große Symbolkraft die dort herrscht auf. Das weckt meinen Zwillings-Merkur an der Spitze zum 12. Haus.   Laut Astrologischer Landkarte von Georg Stockhorst liegt der Alte Nördliche Friedhof  in einem Waage - Schütze Quadranten. Ja, das passt, denk ich. Es zeigt sich teilweise in den sehr  verspielten Darstellungen. Immer wieder trifft man auf Gräber auf denen zwei Menschen sich ansehen, zwei Figuren sich an der Hand halten oder gleich auf einer Waage stehen. Das ist Waage, das Zeichen in dem es um das "Du" um das "Gegenüber" um Begegnungen geht.  Der Schütze wiederum steht mit Jupiter für prunkvolle Bauten, Rundbögen und Verzierungen, gerade in den Arkaden und Brunnen teilweise noch schön sichtbar. Der Schütze steht  aber auch für den Blick in die Ferne und Erweitertes Bewusstsein (mehrmals treffen wir auf den Sphinx ). 

Ort der Begegnungen

Der Alte Nördliche Friedhof ist ein Ort, ja viel mehr ein Kraftort, der Begegnungen. Ganz oft schon bin ich dort mit anderen Menschen ins Gespräch gekommen. Mal trifft man eine junge Mutter, die auf einer Decke sitzend ihren Säugling stillt, ein andermal setzt sich eine Frau zu mir auf die Bank und schüttet ihr Herz - das so traurig war - bei mir aus. Wir treffen uns heut noch manchmal. Mal sieht man dort  Menschen meditieren, mal turnen, ein anderer umarmt Bäume.  Kinder spielen und Jogger drehen ihre Runden, die beträgt übrigens 750 Meter.  Vom nahen Gymnasium kommen sie manchmal zum Sportunterricht hier  her und die Kindergartengruppe weiß die Natur rundherum  zu schätzen.  Es ist jedoch  nie wirklich laut dort, mitten im sprudelnden Schwabing findet man hier zu sich und wer mag, auch zu anderen.



so viele  Zeichen, Botschaften  und Symbole .... 

Äpfel auf Gräbern
zu einem früheren Zeitpunkt hab ich schon mal darüber geschrieben: Zeichen und Botschaften



Winkel und Zirkel 
Zwei der bekanntesten Freimaurer Symbole 


Könnt ihr sehen, über was "die Lesende" sinniert? 
der Sphinx,  der Wächter der Zeit 
der Sphinx, der Hüter der Schwelle...
..könnte die Antwort sein



Mit seinem vielfältigen Baumbestand stellt der Friedhof eine bedeutende Grünfläche für Mensch & Tier & Natur dar.  Auf unserem Weg kommen wir oft dran vorbei, dann pflücken wir gern mal frischen Löwenzahn und Spitzwegerich für unsere Meerschweinchen. Für Pflanzen und Kräuterliebhaber gibt es viel zu entdecken. In einer Dokumentation im Bayerischen Fernsehen wird viel über die Natur dort erzählt. Und so manches mal zeigt sich, dass es hier auch immer wieder Naturrituale gibt.






Nicht zuletzt sind es auch die Grabmäler, die mich immer wieder hierher rufen. Wer darüber mehr wissen möchte, dem kann ich das Buch von Elfi Zuber "Der Alte Nördliche Friedhof" ans Herz legen. Dieses Buch kam vor kurzem auf ganz wundersame Weise zu mir, es ist mir  quasi "zugeflogen".

Künstlergrab Michael v. Wagmüller
Durch das Buch werden die dort "Ruhenden" und ihre Geschichten nicht vergessen. Wir finden hier einfache Bürger genauso, wie damals bekannte Persönlichkeiten. Wie den  Pionier der Technik, Wilhelm Bauer, der Erfinder des U- Boots. Der hier seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Auf seiner Grabplatte sind noch heute ganz schwach die Umrisse des 1850 erbauten "Brandtauchers" zu erkennen. Oder  das Grab des Künstlers Wagmüller, welches mich immer stark berührt. Über einem der schönsten Gräber wacht der "Todesengel" am Sarg eines soeben entschlafenen Kindes. Seine beiden viel zu früh verstorbenen Töchter sind hier begraben. Das Grabdenkmal ist sein eigenes Werk und wurde sogar in Paris als "majestätische Münchner Klassik" ausgestellt.

"Hier ruht ein Münchner Original"

Nicht weit davon entfernt ist das Grab von Karolina und Julie Roos, Mutter und Tochter, beide am gleichen Tag, den 14. Februar 1896, verstorben. So manches mal hab ich mich gefragt, was da wohl Schlimmes geschah.  Durch das Buch von Elfi Zuber weiß ich nun, sie sind Opfer eines Raubmordes, der damals München in Atem hielt geworden. Ein Rätselspiel für Kinder hat die Kultur und Spielraum e.V.  raus gebracht: "Hinter roten Friedhofsmauern" Daran hätte sicher auch August Gemming seine Freude. Altmünchner Originale gabs auch damals schon. Seine "Poetischen Verbrechen" wie er sie selbst nannte, erinnern a weng an Karl Valentin. Der Leutnant a.D. (aus Durscht - wie er es nannte) war u.a. Herausgeber humorvoller Bücher. Einmal gabs eine Wette, Gustl Gemming behauptete, nackt durch die Straßen der Stadt zu reiten. Er gewann, hatte er sich doch eine Uniform auf seinen Körper malen lassen.


     

Ob 
Frühling oder Herbst,manchmal genießt man einfach nur
die Natur & Sonne dort 
an diesem kraftvollen Ort



Immer im Rhythmus mit der Natur 
um eins zu bleiben mit ihr
in Richtung Zeitlosigkeit
dort wo die Ewigkeit beginnt
 







Text (co) Karin Mayer
Wenn die Quelle dabei steht, dürfen auch Auszüge aus dem Text geteilt und weiterempfohlen  werden.
Bitte aber immer den Link hinzufügen.  Danke! 
Bildquelle: Privat

Dienstag, 20. Mai 2014

Königskerze



Ihren Namen hat die Königskerze  daher, weil sie früher in Harz getaucht wurde und als Fackel diente.  Bei keltischen Sonnwendfesten wurde sie dann auch gern für Fackelumzüge hergenommen.  Das die Königskerze viel für solche Zwecke genutzt wurde, zeigt auch der Name: Herba lucernaria - Lampenkraut. 

Heilende Wirkung:
Seit jeher gilt sie als Nothelfer, Schutz- und Zauberpflanze. So empfiehlt Hildegard von Bingen einen Sud zusammen mit Fisch und Fleisch zu kochen. Ein trauriges, schwaches Herz würde so wieder gestärkt werden und auch bei Heiserkeit solls helfen. Die Indianer Nordamerikas rauchten die getrockneten Blätter bei Lungenproblemen, Asthma und Bronchitis.
In der Kräuterküche gilt sie allgemein als stärkend und beruhigend. Die Königskerze soll kühlend und befeuchtend für  trockene Lungen sein. Die Blüten werden für Brusttees verwendet. Da bitte aber nicht selbst experimentieren, fragt da lieber jemand, der sich wirklich gut auskennt. In der Kräuterküche nimmt man die Blüten gern als Suppeneinlage. Die jungen Blätter kann man auch braten oder in Bierteig ausbacken. Hab ich selbst aber noch nicht ausprobiert.

Magische Königskerze:
Die Alpen - Schamanen sehen die Königskerze mit dem Jenseits in Verbindung. Ich weiß nicht ob das daher rührt, weil sich die Mägde früher die Königskerzen übers Bett hingen, und welcher Buschen dann als erstes verwelkte, diejenige sein soll die  als erstes "hinübergeht".  Für Amulette wurde sie im Mittelalter verwendet.  In Blattgold eingewickelt als Amulett getragen soll sie negative Energien fernhalten. Gleichzeitig soll sie auch Empfängnis verhütend wirken.   Bei den Galliern wurde sie als Mittel gegen Gicht verwendet. Selbst Odysseus kannte wohl schon ihre Kraft, und soll sich mit Hilfe der Königskerze vor den magischen Ritualen der Circe geschützt haben. Unholdpflanze wurde sie in manchen Gegenden genannt, weil sie vor jenen schützen soll und negatives abwehre. Bei den alten Römern war sie als Färberpflanze beliebt. Wie viel da jetzt wirklich Magie ist und wie viel Aberglaube dazu kommt, kann ich nicht beurteilen. Eine zauberhafte Pflanze ist sie sehr wohl.


Im Christentum wird ja Maria sehr verehrt. Oftmals wird sie mit einer Königskerze als Zepter in der Hand dargestellt. Mit dem Himmelsbrand, wie die Pflanze auch genannt wird, segnet Maria das Land. Eine Vermischung von christlichen  und alpenschamanischen Brauch ist dann die Kräuterweihe bzw. das Binden des Kräuterbüschels zu Lammas/Maria Himmelfahrt.

Kräuterbüschel: 
Zu den  sieben "Hauptkräuter" eines Kräuterbüschel zählt sie neben   Johanneskraut, Salbei,  Spitzwegerich, Wermut, Kamille, und Arnika, auch. Sie bildet dabei das Zentrum. (da sieht man dann auch gleich den Zusammenhang, Zentrum - Herz - Sonne - Sternzeichen Löwe, alles ist halt mit allem verwoben) Die Anordnung der Kräuter zum Büschel folgt dabei einem genauen Ritual, nach der Astrologischen Planetensignaturenlehre. Bei Gewitter hat man dann früher den Kräuterbuschen zum Schutz für Haus und Hof geräuchert.

Lammas 2013 
Wetterkerze:
Im Volksmund wird sie auch Wetterkerze genannt, das kommt einerseits daher, dass sie vor Gewittern schützen soll, wenn man sie vorm Haus wachsen lässt. Und man kann, wenn man es denn kann, das Wetter fürs kommende Jahr ablesen. Eine Heilpflanze, die besser wie jeder Meteorologe das Wetter vorher sagen kann. Zumindest wenn man das Pflanzerl richtig deutet. So wie das im  Quer Beitrag im Bayrischen Fernsehen letztes Jahr zum 15. August (das ist der Kräutertag im Jahr) der Hasslinger Sepp machte.
Zu Lammas im letzten Sommer hab ich mir dann die kleinblütige Königskerze  auch ganz genau angeschaut, es war kein einziges Blütenblättchen mehr dran. Und im Winter bei uns, da war so gut wie kein Schnee zu sehen.

Spirituelle Ebene: Astrologisch wird die Königskerze der Sonne und dem Tierkreiszeichen Löwe zugeordnet. Da haben wir auch wieder das Herz!  Eine Anwendung mit ihr kann ganz im Sinne des Zeichens Löwe unser Selbstbewusstsein stärken und unser eigenes Feuer wieder auflodern lassen. Jetzt wenn wir uns die Pflanze so ansehen, die wächst hoch, man kann also sagen: sie zieht hoch. Wenn wir das übertragen, nix anders haben schon unsere Altvorderen gemacht, dann kann man sagen, mit der Königskerze werden unsere feinen Antennen angesprochen, unser drittes Auge. Nicht nur deswegen, sondern auch wegen ihrer Heilkraft für die Lungen und der gelben Farbe, würde ich sie auch dem Merkur zuordnen. Vielleicht auch Merkur in Verbindung mit Neptun, denn die Königskerze soll auch  Astral- und Traumreisen fördern. In einem Buch hab ich gelesen, man soll dazu getrocknete Blüten  in ein Kissen geben oder man räuchert die Pflanze.  Die Blüten sollen einen warmen Duft verströmen und  Sonne in unsere Herzen bringen. Hildegard von Bingen hat das schon beschrieben und sie bei traurigen Herzen und Melancholie angewandt.


Die Königskerze, ein sonniges Pflanzerl das Herz & Seele erwärmt. 
Herzlichen Dank du Holde!








Text (co) Karin Mayer  
Wenn die Quelle dabei steht, dürfen auch Auszüge aus dem Text geteilt und kopiert werden
Bitte Link hinzufügen. Danke! 
Bildquelle:Privat,pixabay.com,





Freitag, 9. Mai 2014

Kochen mit den Sternen ☾ °☆ Herzhafte Hausmannskost ★



Im Sternzeichen Stier sind die Genießer daheim. Ehrliche, herzhafte Hausmannskost sind für den sinnlichen Stier die einzig wahren Gaumenfreuden.  Man gönnt sich ja sonst nix, da darf es dann auch mal etwas teurer sein, Qualität hat schließlich ihren Preis. Und auf gute Qualität legt der bodenständige Stier sehr großen Wert.  Denk ich an so einen Stier dann hab ich ein Bild voller reicher Fülle wo man mit allen Sinnen genießt, vor Augen. Ein bisschen so wie im  Schlaraffenland, wo der gemütliche Stier auf einer Chaiselongue liegt und ihm die Trauben über dem Mund hängen und die Putenkeulen vorbei schweben.

Schweinebraten mit Knödeln
Stier Menschen sind hinreißende und großzügige Gastgeber, da bleibt kein Wunsch unerfüllt und jeder wird satt. Sie mögen es gern "handfest" aber Stil sollte es schon auch haben. Wie wäre es denn mal in einer mittelalterlichen Schänke oder speisen wie im alten Rom?!  Das Erdzeichen Stier liebt Kunst und Schönheit, in einer gemütlichen Runde fühlt er sich rundum wohl. Decke und Picknickkorb das mag er sehr.   Kochen und Essen, beides wird von ihm gleichermaßen zelebriert. Ein schöner Braten in reichlich Soße, dazu etwas Wurzelgemüse und ein gutes Glaserl Rotwein. Einfache aber vielleicht grad deshalb auch so raffinierte Küche, gerne auch deftiges. Exerimente werden weniger gemacht, viel lieber setzt man auf Altbewährtes und Traditionelles. Stierherz, was willst du mehr :-)


Mein Vorschlag, um wie ein Stier mit allen Sinnen zu genießen ist dieser Gaumengenuss:
Putenkeule in Traubensoße

Zutaten:
Hähnchen oder Putenkeule mit Salz, Paprika und Pfeffer einreiben
Salbei und Wacholderbeeren
Butterschmalz
Wurzelgemüse: Karotten, Sellerie, Zwiebel
250 g kernlose Trauben
200 ml Rotwein
2 El Traubenkonfitüre
etwas Zimt 

Zubereitung:die gut gewürzte und mit Salbei und Wacholder eingeriebene Keule in Butterschmalz von allen Seiten anbraten. Kleingeschnittenes Wurzelgemüse dazu geben und kurz mit anbraten.  Mit etwas Brühe aufgießen und ab in den Ofen. Dort  bei ca. 200 Grad 2 Stunden braten. Ab und zu mit etwas Rotwein ablöschen. Bevor man anrichtet wird  die Soße mit dem Wurzelgemüse püriert - ich lass auch gern noch einige Gemüsestückchen ganz und reiche sie extra dazu. Mit etwas Zimt und Traubenkonfitüre  abrunden. Halbierte Weintrauben in die Soße geben. Kurz nochmal aufkochen lassen.

Wurzelgemüse, Trauben und Salbei werden Astrologisch dem Sternzeichen Stier zugeordnet. Die Trauben als Ausdruck von Genuss und Fülle tragen die Symbolik des Stiers in sich. Der Salbei wird gern bei Halsschmerzen und rauer Stimme verwendet, Bereiche die zum Sternzeichen Stier gehören, auch z.b. bei Stiermond oder Merkur!

Rindsrouladen imit Blaukraut und Spätzle

Hier isst nicht nur das Auge mit. Der Stier liebt es, den Tisch reichlich und geschmackvoll zu dekorieren. Gerne werden dabei Naturmaterialien zur Deko verwendet. Wurzeln, Steine, Moos, Gräser, genauso aber auch üppige Blumenarrangements, zartes Porzellan und verzierte Gläser, es darf ruhig von allem etwas mehr sein. Auch die gute alte Hausmannskost wird appetitlich angerichtet.


Stiere genießen ganz bewusst, hier wird das Essen noch zelebriert. Die Slow Food Bewegung ist bestimmt von einem Stier erfunden worden. Regionale Küche steht ebenfalls hoch bei ihm im Kurs. Stiere haben einen sehr guten Geschmack und sind wahre Meisterköche. Alfons Schuhbeck ist ein Paradebeispiel dafür mit seiner Vorliebe für regionale Küche und mit einem Hauch exotischer Gewürze. Auch Alexander Herrmanns, der Venus und Merkur im Zeichen Stier hat, ist so ein Beispiel. 

Bayrischer Schweinebraten mit Breznknödl

Ein Stier hat die Gabe auch aus wenig viel zu machen. Gerne verwendet er dabei auch die vielen schönen Sachen die uns Mutter Natur  so schenkt. Nach der langen Winterzeit steht sie nun in voller Blüte und Pracht, wenn die Sonne aus dem Zeichen Stier lacht. So haben Stiere auch eine Vorliebe für frische Kräuter und Gemüse. Dabei halten sie sich gern an die Tradition und an alte überlieferte Rezepte.



Text (co) Karin Mayer
Wenn die Quelle dabei steht, dürfen auch Auszüge aus dem Text geteilt und kopiert werden.
Bitte Link hinzu fügen.
Danke! 
Bildquelle:Privat,

Dienstag, 6. Mai 2014

Naturrituale

Mit schamanistischen Ritualen zu den eigenen Wurzeln finden

 

Vor einiger Zeit bin ich beim durchzappen bei Lanz hängen geblieben. Da saß ein Mann,  der erzählte von der Natur und mit welchen Ritualen wir uns wieder mit ihr verbinden können. Er redete von den Wesenheiten der Anderswelt und wie wir sie spüren können um mehr von ihnen zu erfahren. Obwohl es schon nach Mitternacht war,  hätte ich ihm noch stundenlang zuhören können.  Wolf-Dieter Storl  geboren am 1.10.1942, ist Kulturanthropologe und Ethnobotaniker.
Und wie es der "Zufall" so will, hat kurz darauf auf FB einer meiner Freunde ein Buch von Storl geteilt. Gut, dann will es wohl von mir gelesen werden. In seinem Buch "Naturrituale - Mit schamanistischen Ritualen zu den eigenen Wurzeln finden" erfahren wir viel über Rituale und  Ritualgegenstände, die Opfergaben und den Ablauf einer Zeremonie, über den richtigen Zeitpunkt und Ort.
Und dann können Wunder passieren, da sich genau die richtigen Menschen am richtigen Fleckerl versammelt haben.

Dieses Buch vermittelt wertvolles Hintergrundwissen über Schamanismus  auf der ganzen Welt und gibt  Einblicke und Anregungen für Rituale. Denn schamanische Rituale gibt es überall auf der Welt, nicht nur bei den Indianern. Das ist ein ganz wichtiger Punkt zu Beginn des Buches. Wolf-Dieter Storl erzählt von den Medizinmännern Amerikas, die ganz entsetzt sind, dass wir hier ihre Rituale nachmachen. Wir sollen unsere eigenen Wurzeln wieder finden, uns verbinden mit der Spiritualität  in unserer Gegend die die  Natur für uns ausbreitet. Unsere eigenen Schamanischen Wurzeln wiederentdecken, unsere Kultur wiederentdecken. Das hat mich sehr angesprochen!  Mit dieser New Ego Esoterik, wo sich jeder zweite als Schamane ausgibt und für teuer Geld seltsame "Dienste" anbietet, kann Herr Storl nämlich gar nix anfangen und ich  auch nicht. Dazu geht er immer mal wieder auch im Buch ein.
Viel von seinem Wissen über Kräuter verrät uns der Autor zudem.  Das Buch kann daher auch gut als Nachschlagwerk und Praxisbuch genutzt werden. Es wird auch ein Ritual beschrieben, mit welchem wir uns wieder mit der Natur verbinden und die Wesenheiten der Anderswelt spüren und erfahren können. Ein Ritual muss aus dem Herzen kommen und nur wer mit ganzem Herzen dabei ist, kann über die Dimensionen hinaus schauen und die Anderswelt erfahren.

Bei einem Naturritual kann unsere Seele wieder Energie tanken, aber nicht nur unsere Seele, die gesamte Natur und Umwelt hat auch was davon. Die Naturgeister und Pflanzendevas spüren das, das zeigen uns die Pflanzen dann auch. Gute Geister bringen einen energetisch schönen Platz mit sich.

Weniger gefallen hat mir, das der Autor immer wieder sehr weit ausholt und dann doch wieder Rituale aus Indien, Bali, Südamerika und was weiß ich wo, beschreibt. Das war mir zu langatmig. Klar, er will damit zeigen, dass viele Rituale aus verschiedenen Kulturen sich dann doch wieder ähnlich sind.  Ich will doch zu den eigenen Wurzeln... Manchmal ist mir das Buch auch etwas zu negativ der  Gesellschaft gegenüber. Ich mein, wir sind alle aufn Weg! Der eine ist weiter, der andere braucht eine Pause. .. da tät ich mir ein wenig mehr Herz wünschen.   
Ein Zitat aus dem Buch " Da ist jemand, der denkt zu viel, das stört die Geister"  hat mir auch noch gut gefallen.  Für alle die sich gern selbst auf die Suche nach ihren Wurzeln, nach Kraftorten, nach tiefen inneren Wissen, machen wollen, enthält dieses Buch Anregungen. Und beim lesen erkennt man dann ganz oft, dass man intuitiv schon alles "richtig" macht ;-)

Der Autor sieht es als seine Aufgabe, Wissen weiter zu geben. Sein Geschenk ist das geschriebene Wort. Dieses Buch ist schon ein besonderes Geschenk, das uns Einblicke in verborgene Welten schenkt, das geht sogar bis in die Steinzeit zurück! Die Pflanzen der Kelten - ein weiteres Storl Buch - steht schon auf meiner Wunschliste! 




Text (co) Karin Mayer  
Wenn die Quelle dabei steht, dürfen auch Auszüge aus dem Text geteilt und kopiert werden.
Bitte Link hinzu fügen.
Danke! 
Bildquelle:Privat,

Über mich

Mein Bild
Wunderland
Erde mein Körper ☽✩☾ Wasser mein Blut ☽✩☾ Luft mein Atem ☽✩☾ Feuer mein Geist ☽✩☾ Darf ich mich vorstellen? Ich bin keine echte Fee, obwohl ich mir manchmal wünsche einen Zauberstab zu haben, um den Menschen ein wenig zu helfen. Im Feenstadl finden die Leser viel über das Leben im Rhythmus und Einklang mit der Natur. Von der Feenküche bis zur Astrofee ist für Leib und Seele was dabei. Nicht abgehoben, lieber erfrischend, manchmal mit einem Augenzwinkern! Ich hoffe, dass ich den Lesern ein wenig von der Freude die ich beim bloggen habe, weiter geben kann. Wenn Ihr jetzt neugierig geworden seid und noch mehr erfahren wollt, dann lesen wir uns vielleicht bald.

Seitenaufrufe seit Juli 2012